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3 Min Lesezeit 13 mal geteilt 9 Kommentare

Xenowerk für Android im Test

Ab und zu will man einfach nur ballern! Natürlich nur in virtueller Form. Wem es genau danach gelüstete, einfach alles und jeden umzunieten, ist beim Top-Down-Shooter Xenowerk für Android genau richtig. Da es sich bei den Gegnern nicht um Menschen handelt, braucht man auch kein schlechtes Gewissen zu haben.

Akkupower von morgens bis abends ist für Heavy User leider immer noch keine Selbstverständlichkeit.
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Ein Wissenschaftler, Waffen, Aliens und viel Geballere!

Komplexe Geschichte und vielschichtige Charaktere? Fehlanzeige! Abwechslungsreiches Missionsdesign? Sorry, gibt’s nicht! Gute Grafik? Ja, wird geliefert! Hervorragende Baller-Action! Bingo, ist auch dabei!

So einfach lässt sich der Shooter Xenowerk für Android beschreiben, denn es geht genau darum: Eine taffe Kämpferin pumpt in 50 Levels verschiedene Mutanten-Monster mit Blei voll und schaltet neue Waffen sowie immer bessere Kampf-Anzüge frei. Das alles wird in einer wirklich schicken, bunten Grafik präsentiert. Besonders die tollen Partikel-Effekte haben es mir angetan, denn wenn die Heldin so richtig mit Maschinengewehren, Schrotflinten und Pistolen loslegt, wird auf dem Bildschirm einiges geboten. Die Soundkulisse ist zwar nicht so spektakulär ausgefallen, die Geräusche der Waffen können sich aber durchaus hören lassen. 

Erfreulicherweise hat der Android-Spieler seine Protagonistin (wer ist sie eigentlich?) jederzeit unter Kontrolle. Mit der linken Hand wird die Richtung vorgegeben, mit der rechten schießt man. Die Steuerung ist zu Beginn etwas ungewohnt, schnell hat man sich aber daran gewöhnt und kann millimetergenau die teils sehr flinken Feinde unter Feuer nehmen.

Die Baller-Action wird dabei absolut flüssig auf dem Android-Smartphone und Android-Tablet dargestellt und auch wenn mehrere Gegner auf einen zustürmen, geht die Bildrate nicht in die Knie. Beide Daumen hoch!

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So nah solltet Ihr die Gegner nie an Euch heranlassen. / © Pixelbite, ANDROIDPIT

Teilweise etwas zu Balla-Balla

Einen Daumen runter geht es wie anfangs angesprochen für das etwas eintönige Missionsdesign. Im Grunde macht der Android-Gamer nämlich nichts anderes als ständig zu ballern. Dagegen ist eigentlich nichts einzuwenden, mehr als ab und zu ein paar Schalter zu betätigen, wird hingegen nicht von einem verlangt. Hier wäre definitiv mehr drin gewesen, schmerzlich vermisst habe ich auch einen Multiplayer-Modus, denn der drängt sich bei so einem Spiel doch geradezu auf.

Ein Fehlkauf (Xenowerk kostet aktuell 1,96 Euro, Stand: Juli 2015) war der Shooter dennoch nicht, da die wilde Schießerei trotz der eher mauen Missionen einfach so toll in Szene gesetzt wird und es auch immer neue Waffen und Extras zum Freischalten gibt. Das motiviert einen stets dazu, erneut in den Kampf gegen die Monster einzugreifen.

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Nur mit den richtigen Waffen habt Ihr bei Xenowerk eine Chance. / © Pixelbite, ANDROIDPIT

Fazit

Wer sich Xenowerk für Android zulegt, sollte drei Dinge nicht erwarten: einen intelligenten Plot und komplexe Rätsel oder hochtrabende Missionen. Ist das kein Problem, dann bekommt man für knapp zwei Euro einen hervorragenden Top-Down-Shooter, der einfach sehr gut aussieht und der zu den zurzeit schönsten Android-Spielen zählt. Ein Extra-Lob verdient sich die intuitive Steuerung, mit der der Android-Spieler seinen Kämpfer stets unter Kontrolle hat.

Wer also auf der Suche nach einem unkomplizierten Baller-Vergnügen ist, holt sich Xenowerk.  

  • Getestet mit: Nvidia Shield Tablet
  • Preis: 1,96 Euro (Stand: 16. Juli 2015)
  • Spieler: 1
  • Erforderliche Android-Version: 1.3.4 oder höher
  • Größe: 581 MB
  • Systeme: Android-Tablets, Android-Smartphones 
  • Sprache: Deutsche Texte
Xenowerk Install on Google Play
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9 Kommentare

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  • Da spiele ich lieber SAS: Zombie Assault 3 oder 4 als diesen fumel. SAS: Zombie Assault 3 oder 4 ist ganz einfach und bietet sowohl Einzel wie auch Multiplayer Modus an und ist KOSTENLOS. Bei Multiplayer kann man auch Apokalypse machen, man kann mit 4 Spielern+4 Begleiter spielen und ballern was das zeug hält, sich aufleveln und neue Rüstung und Waffen freischalten achja nicht zu vergessen das es dort Updates gibt und man in Wöchentlichen Turnier spielen kann wo man Online mit Spielern gegen andere Clans antreten kann, ich will keine Werbung machen aber probiert SAS: Zombie Assault 3 oder 4 einfach mal aus.


    •   24

      Hab mal SAS 3 angespielt.
      Alles 2D Grafik und mir persönlich mit zu wenig Taktik. Früher auf Playstation1 odee SNES gehöre SAS 3-4 bestimmt zu den Shooter-Blockbustern und es ist cool dass sowas heute umsonst ist. Ich stelle jedoch fest dass mir dieses Genre zu wenig strategische Vorgehensweise abverlangt und in jeden CallOfDuty mehr Taktik gefragt ist. Deshalb ist das reine Shooter-Genre nichts für mich. Nun ja, jetzt habe ich mal wieder was über meine persönlichen Vorlieben gelernt. 😊


  • Ja schade, ist mit meinem S3 (Cm11) nicht kompatibel. Warum nicht?


  • Nicht kompatibel....IntelProzessor.


  • Abgesehen vom Missionsdesign finde ich auch das Leveldesign sehr langweilig. Die Grafik ist zwar schön, aber alle Bereiche (Medizin, Militär und Labor) haben das gleiche Texturpack. Da ist viel Potential verschenkt.


  •   24

    @Stefan
    Ich fände es echt cool wenn da noch bei steht ob das Game einen Bluetooth-Controller unterstützt.

    Getestet mit: Nvidia Shield Tablet
    Preis: 1,96 Euro (Stand: 16. Juli 2015)
    Spieler: 1
    Erforderliche Android-Version: 1.3.4 oder höher
    Größe: 581 MB
    Systeme: Android-Tablets, Android-Smartphones
    Sprache: Deutsche Texte
    Bluetooth-Controller-Support: Ja / Nein ???

    Oder so ähnlich...

    Ist nur eine Anregung weil mich das schon interessieten würde. Aus der Beschreibung der Entwickler ist oft nicht ersichtlich ob ein Controller-Support vorhanden ist.

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Alles klar!