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WWDC 2019: Die 7 Highlights der Apple-Keynote
WWDC 4 Min Lesezeit 15 Kommentare

WWDC 2019: Die 7 Highlights der Apple-Keynote

Die Keynote der WWDC 2019 am gestrigen Montagabend dauerte über zwei Stunden - und neben neuen Software-Features gab es sogar neue Hardware zu sehen. Hier sind die sieben Dinge von der WWDC-Keynote, die man wissen muss.

Das Ende von iTunes

Das wird sicherlich für die meisten Schlagzeilen sorgen: Gerüchte deuteten schon darauf hin und dann ließ Tim Cook die Katze aus dem Sack - nach 18 Jahre schließt iTunes nun seine Pforten. Dienste wie Apple Music, Podcasts und Apple TV+ werden in eigene Apps ausgelagert.

Apples iTunes war unheimlich wichtig für die Entwicklung des iPods und um mittels MP3-Verkäufen den Rückgang von CD-Verkäufen zu bekämpfen. Doch angesichts immer weiter steigender Streaming-Zahlen sank die Bedeutung der Software.

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Apple Music, Apple Podcast und Apple TV ersetzen iTunes. / © Apple

iOS 13: Endlich ein Dark Mode!

Wie jedes Jahr hat Apple einen Ausblick auf die neuen Funktionen in iOS gegeben. Zu den neuen Features gehört der lange erwarte Dark Mode, der sich wie bei macOS in den Einstellungen aktivieren lässt.

Zu den weiteren Funktionen zählen neue Gesten, ein Redesign der Mail-Anwendung, eine neue Version der Health-App, eine neue Version der Erinnerungs-App und eine überarbeitete Version von Apple Maps. iMessage unterstütz nun einen gesetzten Profilnamen und ein Profilbild.

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Der Dark Mode ist sicher die interessanteste Funktion in iOS 13. / © Apple

iPadOS: Apples Überraschung

Zu aller Überraschung führte Apple ein neues Betriebssystem ein. Sein Name? iPadOS! Die Anzahl der Anwendungssymbole auf dem Startbildschirm ist größer und es ist möglich, Widgets anzuzeigen. Außerdem wurde das Multitasking weiter ausgebaut. So kann iPadOS dieselbe App zwei Mal auf dem Bildschirm anzeigen. Dies ist nützlich, wenn Ihr zwei Word-Dokumente nebeneinander haben müsst. Außerdem ist es möglich, einen USB-Stick an ein iPad anzuschließen und mit der Files App darauf zuzugreifen.

Der Webbrowser Safari bietet eine ähnliche Funktionalität wie auf dem Desktop. Es gibt auch einen extra Download-Manager.

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Apple verpasst dem iPad sein eigenes Betriebssystem: iPadOS. / © Apple

tvOS bekommt einen neuen Look

tvOS, Apples Smart-TV-Betriebssystem, wurde ebenfalls mit einem brandneuen Home-Bildschirm präsentiert. Endlich ist es möglich, mehrere Benutzerkonten zu verwenden und abgestimmte Vorschläge zu bekommen. Vor allem die gleichzeitige Anzeige von Texten für Songs mit Apple Music auf tvOS und die Kompatibilität mit Xbox- und PS4-Konsolencontrollern sehen spannend aus. Hier alle Infos:

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tvOS entwickelt sich einfach aber sicher weiter. Apple © Apple

watchOS 6: Die Apple Watch wird unabhängig

Wie Googles WearOS verfügt auch die Apple Watch nun über einen eigenen App Store. Nutzer von Apple Smartwatches können Anwendungen direkt von ihren Uhren herunterladen, ohne ihr iPhone zu benutzen, aber auch von automatischen Updates der Uhr profitieren.

Apple nutzte diese neue Version auch, um neue Ziffernblätter und neue Anwendungen anzubieten und kündigte die Kompatibilität mit Animojis an. Die Health-App wurde überarbeitet und kann nun etwa den Menstruationszyklus überwachen.

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Neue Anwendungen sind auf watchOS verfügbar. Apple © Apple

Mehr Privatsphäre mit "Anmelden mit Apple".

Nach Google und Facebook ist Apple nun an der Reihe, ein eigenes, zentralisiertes Anmeldeformular anzubieten. Unter dem Namen "Anmelden bei Apple" bietet es den Nutzern die Möglichkeit, ein Konto zu erstellen, ohne personenbezogene Daten zu übermitteln. Zumindest ist das die Idee.

Hinter diesem neuen Tool möchte Apple mehr Privatsphäre bieten, indem es zulässt, dass bestimmte Informationen nur einmal weitergegeben werden, sodass die Möglichkeit bleibt, die tatsächliche E-Mail-Adresse zu verstecken. In diesem Fall generiert Apple dann eine eindeutige und zufällige E-Mail-Adresse, die mit Eurem Konto verknüpft ist. Auf diese Weise können diese randomisierten E-Mail-Adressen nur für eine App genutzt werden.

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Mit "Anmelden mit Apple" bietet iOS viele interessante Datenschutzoptionen. / © Apple

Ein neuer Mac Pro

Letztes Jahr präsentierte Apple seinen HomePod, seinen großen intelligenten Lautsprecher. Im Jahr 2019 nutzte der Technologiekonzern die Gelegenheit, einen neuen Mac Pro vorzustellen - das letzte Update erfolgte 2013.

Der neue Computer, der für das Fachpublikum bestimmt ist, bietet einen Xeon-Prozessor mit bis zu 28 Kernen, bis zu 1,5 TB RAM und acht Steckplätze (2x Thunderbolt 3, 2x 10G Ethernet und USB) und wird von einem 1.400 Watt starken Netzteil mit Energie versorgt.

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Der neue Mac Pro ist leistungsstark, aber er hat seinen Preis! / © Apple

Schluss ist mit dem kreisförmigen Design: Der leistungsstärkste Mac, der jemals von Apple entwickelt wurde, hat die Form eines kleinen Turms. Alle Komponenten sind zugänglich und alle wurden auf Leistung optimiert. Hinzu kommt ein neues 32-Zoll Retina 6K-Display mit P3-Farbraum und 10-Bit-Farbtiefe. Natürlich hat das alles seinen Preis. Mindestens 6.000 US-Dollar muss man für die Basis-Version hinlegen, 5.000 US-Dollar für den Bildschirm. Alles ist ab Herbst bestellbar.

Welche Neuheit interessieren Euch am meisten? Lasst es uns in den Kommentaren wissen.

15 Kommentare

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  • Nächstes Jahr kommt dann die Ankündigung für eine native Taschenrechner-App fürs iPad... Nein?

    Ehrlich gesagt gefällt mir der Mac Pro samt Monitor von allen Ankündigungen am besten, obwohl die Wahrscheinlichkeit, dass ich je einen nutzen werde, mit Abstand die geringste ist.
    Endlich gibt es Hardware, die den Kürzel "Pro" wirklich verdient und nicht nur synonym für überteuertes Hipster Spielzeug steht, obwohl der Einstiegspreis hier auch wahnsinnig hoch ist (mMn zu hoch, hätten sie die 8 Core Option am besten streichen und mit 12 Kernen anfangen sollen). Bin mal gespannt, was dann die 28 Core 1,5 TB RAM 4x Radeon 7 Pro Variante kosten wird. 45.000€? :)

    Cario


    • Die Stock-Taschenrechner-App von Apple ist doch sowieso Müll - wieso fragen alle danach? ^^ gibt im Store tausend mal bessere...


      • Ist eher Meme als ernst gemeint, zu diesem Zeitpunkt wird sich jeder schon eine Drittanbieter App gekauft haben.
        Man munkelt deshalb auch, ob Apple nicht von der Taschenrechner-Lobby gekauft ist ;)


  • Apple Mac Pro 2019 und Pro Display XDR... So günstig 😎🍻😎✌️... Da kauf ich mir gleich 2.


  • WWDC 2010... Wir präsentieren iOS4... Ein System für iPhone und iPad das die Entwicklung vereinfacht und die Systeme zueinander führt.

    WWDC 2019... wir präsentieren iPad OS... damit wir 2025 ankündigen können das es eh wieder eins wird.


    • Etwas sehr vereinfacht, denn das iPadOS erzeugt Apps, die auch auf dem Mac kaufen.

      Auch bei den Entwickertools wird die Verschmelzung der Plattformen mit SwiftUI immer offensichtlicher.


      • früher oder später erwarte ich das iOS, iPad OS, MacOS usw... alles eins wird.

        ähnliches strebt google mit fuchsia OS auch an.

        mein erster kommentar sollte auch nicht als kritik gewertet werden.


      • So wie es ausschaut wird Fuchsia doch kein Android-Ersatz.


    • So war es bei Windows 10 auch und Windows 10 mobile. Einer für alle und alle für einen und nun kehrt Apple dem Motto den Rücken zu wie Microsoft es Windows 10 mobile. Trotzdem schadet das der Kompatibilität nicht. Ich hätte es auch gut gefunden, wäre iOS auf Apple-TV. Kommt vielleicht noch Ipod-OS


  •   20
    Gelöschter Account vor 2 Wochen Link zum Kommentar

    Ein Taschenrechner für die Watch! Endlich können die Frauen ihren Zyklus überwachen! Neue, unglaublich geniale Zifferblätter! Das iPad jetzt als Zusatz-Monitor nutzen! Apple hat wieder einmal gezeigt, dass alle anderen Lichtjahre hinterher hinken!
    Ein bisschen Angst habe ich allerdings wegen macOS 10.15: Hoffentlich fühlen sich die Chinesen nicht verkohlt wegen des Namens Catalina!


    • Catalina war auch der Name eines römischen Generals der einen blutigen Putsch anführte. Ähnlich wie heute hat er die Jugend aufgestachelt.
      Siehe:wikipedia nach Catilinarische Verschwörung


      •   20
        Gelöschter Account vor 2 Wochen Link zum Kommentar

        Sehr schön! Kriegst sicher Extrapunkte!


    • Shit egal wie der Name ist. Hätte Apple den Namen "Donald" genommen, hätten sich viele nicht vertrumpelt gefühlt.