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Wunderlist 3 erschienen: To-Do-App der nächsten Generation

Wunderlist, die beliebte App zum Erstellen und Verwalten von To-Do-Listen, wurde heute in Version 3 veröffentlicht und stellt das bisher größte Update dar, bei dem die Entwickler laut eigener Aussage nicht weniger als das ganze Programm von Grund auf neu programmiert haben.

wunderlist 3 nexus 5 teaser
© ANDROIDPIT

Viel hat sich getan bei Wunderlist 3, sofort ins Auge fällt natürlich das neue Design, das deutlich flacher ist als vorher und bei dem offensichtlich Apples iOS 7 Pate stand. Aber das neue Design passt auch gut in die Android-Welt, wirkt es doch merklich schlichter und verzichtet gänzlich auf Skeuomorphismus und andere Spielereien.

wunderlist 3 home listenansicht
Der neue Homescreen (links) und eine geöffnete Liste (rechts). / © ANDROIDPIT

Aber nicht nur optisch hat sich was getan, auch auf Feature-Ebene gibt es viele Neuerungen, allen voran die Echtzeit-Synchronisation, die Änderungen ohne Verzögerung auf alle Geräte überträgt. Ebenfalls neu sind die öffentlichen Listen. Jede mit Wunderlist 3 erstellte Liste lässt sich öffentlich teilen, beispielsweise via Mail, Twitter, Facebook oder Google+, und auch auf der eigenen Website einbinden.

wunderlist 3 liste oeffentlich
Öffentlich gemachte Listen lassen sich anhand des blauen Symbols auf der Weltkugel erkennen. / © ANDROIDPIT

Alles in allem wurden laut Entwickler 6Wunderkinder mehr als 60 Verbesserungen vorgenommen.

Features von Wunderlist 3 im Überblick:

  • Öffentliche Listen
  • Synchronisation in Echtzeit
  • Neues Design
  • Verbessertes Teilen von Listen
  • Diskussionen und Activity Center
  • Kostenlose Kommentare (war vorher dem Pro-Abo vorbehalten)
  • Gestensteuerung (Swipe, Drag & Drop)
  • Hashtag-Suche
  • Neue Hintergrundbilder
  • “Bitte nicht stören”-Modus
  • Dateien und Zuweisen von Aufgaben
wunderlist 3 listendetails widget
Listenelemente lassen sich mit Details versehen (links), außerdem bietet Wunderlist ein Widget für den Homescreen (rechts). / © ANDROIDPIT

Das Update auf Wunderlist 3 steht ab sofort im Google Play Store bereit. Wie immer kann es aber etwas dauern, bis jedem User die neue Version angeboten wird. Wunderlist 3 ist kostenlos, wer aber mehr Funktionen möchte, kann ein Abo auf die Pro-Version abschließen. Die Pro-Variante kostet 4,49 Euro im Monat und bietet unter anderem unbegrenzte Teilaufgaben, Dateianhänge und zusätzliche Hintergrundbilder. Eine vollständige Liste der Pro-Features gibt es hier.

wunderlist 3 pro wallpaper
Details zur Pro-Version (links) und Auswahl der Hintergrundbilder (rechts). / © ANDROIDPIT

Neben einer Version für Android steht Wunderlist 3 auch noch für andere Plattformen und Geräte zur Verfügung, darunter iPhone, iPad, Mac, Kindle Fire, Chrome OS und Web. Versionen für Windows 8 und Windows Phone 8 befinden sich bereits in Entwicklung und sollen demnächst erscheinen.

Wunderlist: To-Do Liste Install on Google Play
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Top-Kommentare der Community

  • Naf0815 31.07.2014

    Ich bezahle gerne, auch mal mehr, für eine gute App. Aber es wird NIE passieren, dass ich dafür ein monatliches Abo eingehe. Das so etwas ankommt kann ich mir auch nicht vorstellen. Ich denke eher dass das abschreckt. Aber okay. Jeder wie er meint/ will... Schade- hätte die App nun gerne für ein paar Cent/ Euro gezogen. Egal. Gibt ja genug Alternativen.

22 Kommentare

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  • Keep reicht mir vollkommen hin. Kann alles was ich brauche. Außerdem kann Ich auch mal auf der Arbeit eine Notiz schreiben. One Note und Evernote werden erfolgreich vom Arbeitgeber blockiert. 😕

  • Hatte seinerzeit die erste Version getestet und ganz entsetzt über die mangelnde Funktionalität und das praxisfremde Design direkt wieder gelöscht. Schade, dass die Entwickler wohl beratungsresistent sind. Schade auch dass die AP-Redakteure sehr blauäugig sind und keine Meister kritischer Berichterstattung.

    •   56

      Moment, hier geht es nur um die reine Vorstellung, das hier ist KEIN Test oder Vergleich.

      • Sorry, hast natürlich recht. Eine Wertung habt ihr nicht vorgenommen. Ich war noch geblendet von der ct', wo auch reine Vorstellungen manchmal recht kritisch hinterfragt werden.

      •   56

        So etwas behandeln wir immer getrennt, es sei denn, eine Neuvorstellung ist gleichzeitig auch ein erster Test, aber dann ist das im Titel gekennzeichnet.

        Danke aber für das Feedback, wir werden es aufnehmen und die Art und Weise, wie wir über Neuerungen berichten, noch mal intern diskutieren.

  •   25

    Toodeldo bietet weit mehr und der Pro-Account kostet auch nur so 25 Euro im Jahr. Bei Wunderlist ist die Preis-Leistung Mist. Hoher Preis wenig Leistung.

  • Ich wurde nachdem ich wunderlist geupdatet habe automatisch abgemeldet und kann mich nun mit meinem Account nicht mehr anmelden... Cool. Die App is unerlässlich für meine tägliche Aufgaben Planung

  •   26

    ernsthaft? ne billige programmierte einkaufsliste für 44€ pro jahr? das guck ich als verarsche an.

  • Angeblich “von Grund auf neu gebaut”? Nö, nur die Oberfläche ist endlich ein bisschen flacher geworden und synchronisiert endlich automatisch. Dahinter aber immer noch die gleichen Designschwächen wie früher, z.B.

    1.: Die Eingabe von Fälligkeitstermin und Erinnerungszeit ist noch genau so verkorkst wie vorher. Es gibt z.B. keinen Button “morgen”, sondern man muss schon wissen welches Datum morgen ist. Das haben vergleichbare Apps mit Buttons wie “heute”, “morgen” oder “in 2 Stunden” besser gelöst.

    2.: Auch beim Wegdrücken von Erinnerungen (Snooze) gibt es keine schnelle Funktion “Erinnere mich nochmal in xxx Stunden”. Dafür muss ich dann wieder umständlich in die Tiefen des Einstellungs-Menüs, wenn ich das “xxx” ändern will. Das gilt dann aber nicht für die spezielle Erinnerung, sondern global. Oder wieder umständlich die Erinnerungszeit eingeben wie unter Punkt 1.

    3. Man kann immer noch nicht festlegen, welche Liste beim Starten der App automatisch geöffnet wird, z.B. die Einkaufsliste.

    4. Den Benachrichtigungston kann man immer noch nicht ändern.

    Da ist noch Luft nach oben für die Version 3.1. Es sei denn, die 6 Wunderkinder haben die Millionen Investorengelder schon komplett für die PR verbraucht. ;)

    • Deine Kritikpunkte kann ich voll und ganz nachvollziehen. Ich kann den Hype um Wunderlist absolut nicht nachvollziehen. Optisch hui, aber im Detail nicht durchdacht und einfach zu teuer.

      Ich war einige Jahre bei Remember the milk (Pro-Account für 25 Dollar im Jahr) und war sehr zufrieden. Seit ca. 1 Jahr bin ich bei Todoist und bin restlos begeistert (auch Pro für 21 Euro im Jahr). An allen Ecken und Enden merkt man, dass sich die Entwickler und Designer wirklich Gedanken um die Usability gemacht haben.

      Habe mir Wunderlist 3 kurz angeschaut. Nach 10 Minuten Nutzung kurz gelacht und deinstalliert.

  • Ich bin begeistert: Habe ein neues Wort gelernt...
    Ehrlich, wer hat "Skeuomorphismus" auch nachschlagen müssen?

  • Sehe ich das richtig, dass bei der neuen Version eine Anmeldepflicht besteht. Nach dem Starten habe ich nur die Option ein Konto anzulegen oder meine Daten zu exportieren. Sehr schade, dass keine offline Unterstützung ohne Registrierung vorhanden ist.
    Naja mit Tasks hatte ich schon eine Alternative, die eigene FTPs unterstützt.

  •   25

    Verstehe nun wirklich nicht was an Wunderlist so toll sein soll.

  • Ich bezahle gerne, auch mal mehr, für eine gute App. Aber es wird NIE passieren, dass ich dafür ein monatliches Abo eingehe. Das so etwas ankommt kann ich mir auch nicht vorstellen. Ich denke eher dass das abschreckt. Aber okay. Jeder wie er meint/ will... Schade- hätte die App nun gerne für ein paar Cent/ Euro gezogen. Egal. Gibt ja genug Alternativen.

    •   58

      Sehe ich ganz genau so. Diesem Abo-Wahn, dem auf PC- und Mac-Seite ja auch Microsoft und Adobe frönen, muss man sich entgegen stellen.

    • Kann mich da nur anschließen.
      Von mir aus sollen sie dann neuere Versionen wieder für Geld verkaufen (Sicherheitsupdates gratis!), aber monatliche Kosten ganz sicher nicht.
      Wenn sie größere laufende Kosten durch z.B. Server hätten, dann würde ich's verstehen, aber so.

      •   56

        Serverkosten haben sie auf jeden Fall, weil 6Wunderkinder den gesamten To-Do-Service selbst hostet und nicht auf andere Lösungen wie beispielsweise Google Tasks setzt.

      •   58

        Server-Kosten fallen auch bei anderen Anbietern an. Man sollte aber realistisch bleiben: Die von Wunderlist pro User übertragenen Datenmengen sind selbst bei intensiver Nutzung eher gering. Es geht einfach um die Relation zwischen Preis und Nutzen. Bei einem solchen Abopreis ist (für mich) das Preis/Leistungs-Verhältnis einfach nicht mehr o.k.. Da gibt es professionellere Tools, die übers Jahr gesehen sogar günstiger sind.

      •   56

        Das sollte auch keine Rechtfertigung meinerseits sein, sondern nur eine Feststellung, weil Bastian offenbar nicht wusste, dass das alles auf den eigenen Servern läuft. Ob man nun zum Abo greifen sollte oder nicht, muss jeder selbst für sich entscheiden. Mein To-Do-Favorit ist beispielsweise Google Keep.

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