Diese Website verwendet Cookies, um Ihnen ein besseres Nutzungserlebnis bieten zu können.

3 Min Lesezeit 26 Kommentare

Wochenendrückblick: HTC One Mini 2, KitKat, Apple besiegt Samsung

Es ist einiges geschehen am vergangenen Wochenende: Das erste Bild des HTC One Mini 2 ist aufgetaucht, Google Now wird etwas nutzerfreundlicher, KiKat macht seinen bisher größten Sprung, und Samsung muss sich vor Gericht Apple geschlagen geben.

weekend summary
© Googloe, HTC, CNET, AndroidPIT

Google Now jetzt offline verfügbar 

Eine große Schwäche, die Google Now bis dato verfolgt, ist seine permanente Internetabhängigkeit. Das wird sich vermutlich auch nie ändern. Zumindest aber werden Karten ab dem letzten Update der Google Suche nun auch offline angezeigt. Natürlich werden sie dann nicht aktuell sein, sondern auf dem Stand der letzten Internetverbindung, doch das ist ein Anfang.

HTC One Mini 2 geleakt

Wenig überraschend wird es auch in diesem Jahr eine kleinere Version des HTC-Topmodells geben. @evleaks hat nun ein erstes Pressebild veröffentlicht, welches uns unter anderem wissen lässt, dass das One Mini 2 auf die Duo-Kamera seiner größeren Vorlage verzichten wird. Laut derselben Quelle wird das One Mini eine Größe von 4,5 Zoll haben, eine Display-Auflösung von 720p, 1 GB Arbeitsspeicher, 16 GB internen Speicher, eine klassische Hauptkamera mit 13 MP (keine Ultrapixel) und einen mageren Snapdragon 400 (Quad-Core, 1,4 GHz) als Prozessor.

Android KitKat: Größter Sprung bisher

Nach wie vor verbreitet sich Androids jüngste Version nur verhalten, auch wenn es zuletzt einen für seine Verhältnisse respektablen Sprung gemacht hatte (zur Meldung). In diesem Monat steigert sich KitKat sogar noch einmal mit einem Sprung um 3,5 Prozentpunkte und nähert sich nun immerhin der 10-Prozent-Marke - nach wie vor lachhaft, wenn man das mit iOS-Verbreitungszahlen vergleicht, aber dies ist eben Android und daher nicht anders zu erwarten. Aktuell ist KitKat auf 8,5 Prozent aller Android-Geräte installiert.

android distribution may
 © Google

Apple besiegt Samsung vor Gericht 

Wie all so oft, standen sich Apple und Samsung im letzten Monate vor Gericht gegenüber. An diesem Wochenende wurde das Urteil gesprochen. Einen wirklichen Gewinner gibt es nur auf dem Papier: Samsung muss rund 120 Millionen Dollar an Apple zahlen, letztere rund 160.000 Dollar an Samsung. Drei Apple-Patente haben die Koreaner dem Urteilsspruch zufolge verletzt, und diese zeigen, wie fundamental wichtig Apple für jene Technologien ist, die wir heute als selbstverständlich annehmen und kaum noch registrieren. 

Zum einen geht es um ein Patent, das es erlaubt, Links zu aktivieren, die daraufhin weitere relevante Apps starten. Dann wurde das Patent verletzt, das dem berühmten “slide-to-unlock”-Phänomen zugrundeliegt, also dem Entsperren des Bildschirms per Wischgeste. Zu guter Letzt hält Apple ein Patent auf die automatische Wortvervollständigung und -korrektur. Apple hingegen hat dem Gericht zufolge ein Samsung-Patent verletzt, das sich auf die Organisation von Kamera und Fotos bezieht. 

patente gerichtshammer
© Thorben Wengert/Pixelio.de

Während das Urteil auf dem Papier nach einem klaren Sieg für Apple aussieht, muss erwähnt werden, dass beide Parteien nur einen Teil des Rechts und der Summen zugesprochen bekommen haben, die sie ursprünglich ersucht hatten. So hatte Apple 2,.2 Milliarden Dollar Schadensersatz gefordert. Die zugesprochenen 120 Millionen sind da doch eher Kleingeld im Vergleich. Die endgültige Summe kann sich jeodch noch nach oben hin verändern, und natürlich ist davon auszugehen, dass beide Seiten Berufung einlegen.

26 Kommentare

Neuen Kommentar schreiben:

  • Den Sieg gönn ich Apple sogar mal...


  • Es ist ja auch nicht so das Apple das erste Smartphone gebaut hat


  • wieso?! wenn apple und android mal zusammen ein handy entwickeln würden :'( apple sollte mal mit samsung ein handy zusammen produzieren mal sehen wie es heraus kommt....

    das wäre einfach legendär *-*


  •   44

    Selbstverständlich MUSS es möglich sein, auch auf Software Patente zu erhalten. Warum sollte sonst ein Unternehmen Millionen von $ in die Entwicklung von Software stecken, wenn alle anderen es einfach kopieren könnten, ohne auch nur einen einzelnen $ zu zahlen? Wer würde denn überhaupt noch große Summen in die Entwicklung stecken, wenn man nicht auch die Vorteile aus den eigenen Entwicklungen ziehen könnte?

    Es liegt doch auf der Hand, dass Patente ein Anreiz und ein Motor für Innovationen sind. Wer das abstreitet, sollte sich zunächst mal genauer mit der Materie befassen.

    Apple hält nunmal viele Patente, daher ist es auch nur logisch und konsequent, dass sie diese einsetzen und verteidigen. Das macht aber nicht Apple exklusiv, sondern jedes normale Unternehmen.

    Wer schamlos kopiert, muss sich den Konsequenzen bewusst sein. Die Spielregeln sind bekannt...


    • Ich finde es immer erschreckend, was für eine verdrehte Welt das hier ist, wenn es um Apple geht. Ich weiß echt nicht, wie Leute wie Stefan L. ernsthaft davon überzeugt sein können, dass geistiges Eigentum nicht geschützt werden muss. Software ist heutzutage noch viel bedeutender als Hardware und wie du richtig erkennst, treiben Patente Innovationen voran und verhindern diese nicht. Das Schlimme daran ist, dass du auch noch runter gevotet wirst, weil dem Rest diese Tatsache wohl nicht gefällt, aber auf sachlicher Ebene keiner was dazu sagen kann. Gut, dass solche Leute nicht in den Unternehmen sitzen, um die es geht.


      • Um es meinerseits klar zu stellen: ich habe nie gesagt, dass geistiges Eigentum nicht schützenswert sei, bitte mir nichts unterstellen! Ich schrieb, dass ich nichts von Softwarepatenten halte - und dabei meine ich besonders in dieser Form wie in Amerika praktiziert. Softwarepatente und Schutz geistigen Eigentums (z.B. in Form von Urheberrechten) sind nicht das Selbe, und dabei ist es egal, ob es um Apple, Samsung oder meinetwegen um Pepsi oder Coca-Cola geht.

        Das mit den Softwarepatenten ist ein zweischneidiges Schwert, denn statt die Innovation von Technologie voranzutreiben kann der Schuss auch sehr weit nach hinten losgehen, und die "technische Entwicklung" verkommt ganz schnell zur "rechtlichen Verwicklung".

        Um beim Beispiel von den beiden Kontrahenten zu bleiben: Die Idee, einen Bildschirm per Wischgeste zu entsperren ist so gesehen noch kein schützenswertes, geistiges Eigentum, sondern erst, wie diese Funktion von statten geht macht diese zu einem schützenswerten Stück Software - dabei ist es unerheblich, ob Samsung nun geklaut hat oder nicht, oder die Idee auf eigene Art umgesetzt hat mit ähnlichem Prinzip...

        Denn hierbei geht es um das Prinzip, das schon nach dem Konstrukt von Softwarepatenten entsprechend auch patentierbar ist, nicht um die Lösung des selbigen. Das gleiche gilt meines Erachtens auch für Wortvervollständigung als dem anderen Beispiel, deren Idee (!) garantiert nicht auf Apples Mist gewachsen ist, die Form der Umsetzung dieser Idee bei IOS jedoch schon.

        Das ist ein feiner Unterschied.


  • Das war ein guter sachlicher artikel 1+


  • Jetzt verstehe ich auch warum Apple die teuerste Firma der Welt ist. kann nichts aber klagt ihr ganzes Geld ein.
    Super Strategie....


    • @Chris Marnett: Naaaaaja, bleiben wir mal fair. Wenn Apple grundsätzlich nichts könnte, hätte es hier überhaupt keinen Gegenstand für die Klage gegeben, wie der Artikel auch beschreibt. Das ist grundlegende Technologie, die du jeden Tag verwendest, auf die Apple vermutlich seit dem ersten iPhone ein Patent hat. Als Wegbereiter ist Apple nach wie vor unschlagbar, ich denke, das muss man einfach anerkennen. Und dieses Verfahren beweist es.


    • Was ist denn das für ne sinnlose Aussage?
      Wahrscheinlich klagt Apple den Jahresumsatz von von unzähligen MRD ein... Diese 120 Mio (bisher) sind nichts für Apple. Es geht ums schützen der Patente.


    • Nichts können. Naja, lassen wir mal die Kirche im Dorf ;-)
      Ob man es nun mag was sie machen oder nicht, sei mal dahingestellt. Finde es schon sehr richtig, dass Patente geschützt werden. Wo kämen wir denn dahin, wenn das nicht so wäre.


      • Ich persönlich halte gar nichts von Softwarepatenten. Was meinst du, Michael, wo die Technik heutzutage wäre, wenn andere zu "Pionierzeiten" der Informationstechnologie jede Kleinigkeit als Patent angemeldet hätten??

        Und Sorry, aber "Automatische Wortkorrektur" ist in meinen Augen nichts, was wirklich patentierbar sein sollte.


      • Es geht nicht um die Automatische Wortkorrektur sondern das System dahinter wie diese Wörter Korrigiert werden. Und das ist sehr wohl ein Patent wert - wie ärgerlich wäre es wohl für Smartphone User wenn jedes Mal ein komplett falsches Wort ersetzt wird?!


    • Wenn andere Hersteller es geschafft haben die Technik in ein Gehäuse von der Qualität eines 5 oder 5s zu stecken , können wir mal darüber reden was Apple kann


  •   17

    Finde das One Mini 2 auch überflüssig, genauso das z2c (bzw a2), wenn die geleakten Specs denn stimmen


  • Zumal das Moto G auch intensiv beworben wird.Bei uns ist es mittlerweile Standard das dieses Gerät in jeder Werbung erwähnt wird.Wie da HTC jemals wieder Boden gut machen will ist mir ein Rätsel.In der Masse wird Geld verdient gerade im Phone Bereich .

Zeige alle Kommentare

Diese Website verwendet Cookies, um Ihnen ein besseres Nutzungserlebnis bieten zu können. Mehr dazu