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7 Min Lesezeit 19 Kommentare

WLAN verstärken: Tipps zur Optimierung und günstige Repeater

Update: Die Vorteile von Mesh

Wenn an Eurem Android-Smartphone der WLAN-Empfang schlecht ist oder Ihr sogar WLAN-Abbrüche habt, müsst Ihr nicht verzweifeln oder gleich teures Zubehör kaufen. Oftmals reicht eine kleine Optimierung. Wir zeigen Euch, wie Ihr in wenigen Schritten Euer WLAN-Signal verstärken könnt und geben Kauftipps für günstige WLAN-Repeater. Update: Wir zeigen Euch, welche Vorteile ein Mesh-WLAN hat.

WLAN optimieren ohne Investition

Wenn Ihr bei Eurem Provider den Internetanschluss bestlelt, habt Ihr zu Beginn oft nur genau einen Router. Dieser kümmert sich logischerweise um das komplette WLAN-Signal in Eurem Haus. Sein Signal reicht zwar einige Meter weit aus, wird jedoch mit größer werdendem Abstand und mit der Zahl, der Dicke und dem Material der Hindernisse schwächer. Irgendwann reißt die Verbindung ab und Euer Smartphone schaltet um auf die teuren mobilen Daten.

Standort des WLAN-Routers verbessern

Die besten Tipps zum optimalen Aufstellen des Routers komen logischerweise von den Router-Herstellern selbst. Fritzbox-Hersteller AVM etwa rät Euch Folgendes:

Stellen Sie die FRITZ!Box so auf, dass sie nicht durch andere Gegenstände abgedeckt ist und sich möglichst wenige Hindernisse zwischen ihr und den anderen WLAN-Geräten befinden. Gegenstände aus Metall und wasserhaltige Materialien behindern die Ausbreitung von Funkwellen besonders stark – ebenso Fensterscheiben mit Wärmeschutzverglasung.

Zubehör-Hersteller Devolo ergänzt:

Versteckt innerhalb eines Schranks, in Raumecken auf dem Boden oder im untersten Kellergeschoss sind keine guten Standorte. Stellen Sie den Router zentral und frei auf, so dass die Abstände zu den verschiedenen Geräten gering bleiben. Optimal ist eine etwas erhöhte Position. Wände, Möbel, Metallgegenstände oder Elektrogeräte in unmittelbarer Nähe sind zu vermeiden.

Der Kanal der Wahl: anderen WLANs aus dem Weg gehen

Auch Devolo hilft beim Verbessern des WLANs und nennt eine weitere Ursache für langsame Verbindungen:

Da der nutzbare Frequenzbereich recht schmal ist, stören auch andere WLAN Router in der näheren Umgebung. Denn oft nutzen Sie den gleichen Funkkanal und beeinflussen sich somit gegenseitig.

Bei der Wahl des besten WLAN-Kanals hilft Euch die kostenlose App Wifi Analyzer:

Es handelt sich hierbei um den Erben dieser gleichnamigen App. Die neue Version erfordert Android 6.0 Marhsmallow oder neuer. Die alte ist zwar mit älteren Android-Versionen kompatiel, lief aber auf dreien unserer Testgeräte nur fehlerhaft und konnte keine brauchbare Kanal-Empfehlung ausgeben.

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Logisch: Der überbelegte Kanal 6 und seine Nachbarn haben ein schlechtes Rating. / © AndroidPIT

Manche Router wie die Fritzbox 7490 machen diesen Scan selbst. Die Störquelle für den Empfang im Schlafzimmer ist für den Router aber nicht sichtbar, wenn dieser sich im Wohnzimmer befindet. Der WiFi-Analyzer kann Euch also helfen, um in unterschiedlichen Bereichen Eures Hauses Scans zu machen. So findet Ihr den einen Kanal, der für alle Zimmer der beste ist.

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Spannenderweise kommt die Fritzbox auf ein komplett anderes Ergebnis. / © AndroidPIT

WLAN umbenennen

Mit etwas Pech heißt das WLAN Eures Nachbarn genau so wie Eures. Dann "kann es passieren, dass WLAN-Geräte automatisch versuchen, eine Verbindung zum falschen Funknetz herzustellen", heißt es in der Hilfe von AVM. Der Name des WLANs wird als SSID bezeichnet und kann in der Konfigurationsseite Eures Routers geändert werden.

Sendeleistung anpassen

Moderne Router wie etwa die Fritzbox 7490 geben nicht immer volle Leistung auf die Antennen. In den Kanaleinstellunge lässt sich dann oft ein Menü aufklappen, in dem Ihr die maximale Sendeleistung auf den höchsten Wert anheben könnt. Dies könnte die WLAN-Reichweite zwar erhöhen, erzeugt jedoch für noch größere Störsignale bei den Nachbarn. Falls diese Methode bei Euch nicht hilft, seid Ihr also auf eine physische Verstärkung Eures WLAN-Netzes angewiesen. Anschließend solltet Ihr die Sendeleistung wieder auf den Wert absenken, der für Euch ausreicht.

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Brücken und Repeater sorgen für echte Verstärkung. / © AndroidPIT

WLAN verstärken mit Repeatern

Die zuverlässige und saubere Variante, ein WLAN-Netz zu optimieren, geht über zusätzliche Antennen. Repeater kamen schon vor vielen Jahren in DECT-Telefon-Anlagen zum Einsatz und in großen WLANs funktionieren sie Analog. Sie vergrößern den WLAN-Bereich, in dem Ihr Euch ohne Verbindungsabbrücke frei bewegen könnt. Außerdem halfen Sie dabei, vom Router entfernte Zimmer zu erreichen.

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Die Brücken von AVM und Devolo bringen WLAN in entlegene Räume. / © AndroidPIT

Technisch gibt es bei ihnen zwei Typen zu unterscheiden:

Die Powerline-Brücke

Die Powerline-Brücke nutzt Euer Stromnetzes, um zwei entfernte Zimmer miteinander zu vernetzen. Sie besteht aus zwei Adaptern, die beliebig weit entfernt sein dürfen, solange sie sich einen Sicherungskreis teilen. Der eine Adapter wird per LAN-Kabel mit dem Router verbunden und gibt ein verschlüsseltes LAN-Signal in Euer Stromnetz ab. Der andere empfängt dieses Signal und wandelt es in ein wiederum verschlüsseltes WLAN um.

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Die Devolo-Brücken leiten den Strom an ihre Steckdosen weiter. / © AndroidPIT

Das am Ziel-Gerät emittierte WLAN hat im übrigen eine andere SSID und ein anderes Passwort, sodass Geräte nicht nahtlos von der einen WLAN-Verbindung zur nächsten springen können. Üblicherweise sind die Adapter jedoch so weit voneinander entfernt, dass es ohnehin zum Verbindungsabriss kommen würde. Natürlich ist es auch möglich die SSID anzugleichen, dazu raten wir aber nicht. Diese Brücken gibt es neu für unter 100 Euro.

Die WLAN-Repeater

Reine Repeater hingegen können ein WLAN tatsächlich verstärken. In den Randbereichen, in denen es schwach wird, frischen sie das Signal wieder auf und vergrößern so die abgedeckte Fläche Eures WLAN-Netzes. Dabei halbiert sich die maximale Bandbreite aber, da der Repeater sowohl mit den Endgeräten als auch mit dem Router kommuniziert. In unserem Schnelltest wäre eine DSL-Leitung mit 16-Mbit/s jedoch nicht beeinträchtigt.

Um herauszufinden, wo wir unseren Repeater optimal platzieren, haben wir die App von Devolo verwendet:

devolo repeater positioning
Wo platziert man den Repeater optimalerweise? / © AndroidPIT

Habt Ihr die richtige Position gefunden, braucht Ihr bloß noch das passende Gerät. Das sollte technisch auf der Höhe Eures Routers liegen, also zumindest denselben WLAN-Standard beherrschen. Hat Euer Router 802.11ac, Eurer Repeater aber nur 11n, wird der Verstärker zum Bremser. In unserem Schnellvergleich hatten wir mit einem AVM-Repeater, der kein 11ac beherrscht hat, schlechtere Werte erzielt als mit einem 11ac-fähigen Devolo-Gerät im selben System und Aufbau.

wifi repeater router vs devolo vs avm repeater
Fritzbox vs. Devolo WLAN Repeater ac vs. Fritz Powerline 546E als WLAN-Brücke vs. Fritz WLAN Repeater 1750E. / © AndroidPIT

Im Schnellvergleich haben wir das Fritz Powerline 546E WLAN Set in den WLAN-Brücken-Modus versetzt und mit einem Devolo-Repeater verglichen. Als Referenzwert haben wir eine Messung direkt neben der Fritzbox gemacht. In beiden fällen sinkt der Durchsatz drastisch, während die Antwortzeit (Ping) erfreulich niedrig bleibt.

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Der Devolo-Repeater hat zusätzlich eine LAN-Buchse für Geräte ohne WLAN. / © AndroidPIT

Das später eingetroffene Testgerät Fritz WLAN Repeater 1750E hat in diesem Vergleich gesiegt. Der 11ac-fähige Repeater konnte dreimal höhere Werte erzielen als das Devolo-Produkt.

Durch die Standardisierung ist zwar der Mischbetrieb mit Geräten unterschiedlicher Hersteller möglich. Jedoch können manche spezifische Optimierungen für Aussetzer sorgen, die wir auch mit einem WLAN-Speedtest wie im oberen Bild nicht sichtbar machen können.

Mesh-WLAN: Ein Netz mit vielen Knoten

Ähnlich wie der Einsatz von Repeatern, aber doch anders, ist ein Mesh-WLAN. Mesh, sinngemäß hier verwendet für ein engmaschiges Netz, bedeutet, ein WLAN mit mehreren gleichberechtigten Zugangspunkten zu errichten. Anders als bei der Konfiguration mit Router und Repeater sprechen hier alle Knotenpunkte miteinander, um stets die schnellstmögliche Verbindung zu einem Endgerät zu erreichen.

Wir haben drei der bekanntesten Mesh-Lösungen getestet. Alle drei haben unterschiedliche Vor- und Nachteile. Das Google Wifi etwa ist sehr einfach zu konfigurieren und schnell installiert, dafür nicht das schnellste. Die Fritzbox-Lösung ist unter Umständen ziemlich günstig, und der Orbi von Netgear der Speed-King unter den drei Kandidaten.

Ein Mesh-WLAN lässt sich auf verschiedene Arten realisieren. Allgemein wechseln die Systeme zwischen den einzelnen Kanälen und den Frequenzbändern von 2,4 und 5 GHz dynamisch hin und her. Gesteuert wird dies alles von der dahinter liegenden Software. Bei Orbi von Netgear handelt es sich sogar um ein Tri-Band-System, bei dem die Kommunikation der Zugangspunkte untereinander auf einer eigenen Frequenz stattfindet.

Wer bereits eine neuere Fritzbox besitzt, etwa eines der Modelle 7490, 7580 oder 7590, kann die Mesh-Funktionen per Software-Update auf den Router und unterstützte Repeater nachrüsten. Damit lässt sich eine gewöhnliche Netzarchitektur aus Router und Repeatern in ein Mesh-System umrüsten.

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Der Orbi von Netgear sieht sehr elegant aus. / © AndroidPIT

Natürlich hat so ein mehrteiliges WLAN auch Nachteile. Der Energieverbrauch ist größer und steigt mit jedem Zugangspunkt. Das kommt auch daher, dass die Endgeräte möglichst eingeschaltet und aktiv bleiben sollten. Natürlich ist so ein Mesh-Netzwerk auch nicht ganz billig, wenn man eine große Fläche mit vielen Stationen abdecken muss. Die Vorteile gegenüber anderen Lösungen in der Verbindungsqualität und Verfügbarkeit des Netzes sind in der Regel aber höher zu werden.

Je nach Aufbau des eigenen Zuhauses sind zwei oder drei Stationen in aller Regel ausreichend, um alle Bereiche abzudecken - eine gute Wahl des Aufstellortes vorhergesetzt.

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19 Kommentare

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  • Manchmal ist es aber auch gut wenn das WLAN Netzwerk zu Hause nicht soweit reichen tut dann kann sich der Nachbar wenigstens nicht einwählen😁

    Warum man öffentliche wlan meiden sollte:
    Immer mehr Cafés und andere Läden bieten ihren Kunden ein frei zugängliches Wlan-Netz an. Und auch wenn das praktisch und sehr verlockend ist, bergen diese Netze Risiken. Denn ein unverschlüsseltes Netzwerk lässt sich leicht hacken. So können Kriminelle einfach Daten ausspähen und abgreifen.

    Deshalb sollte nur auf verschlüsselten Webseiten gesurft werden, erkennbar am „https“ zu Beginn der Adresszeile. Es kommt auch vor, dass Hacker eigene Wlan-Netze erstellen. Deshalb sollten Sie sich vor dem Verbinden mit dem Netzwerk bei einem Mitarbeiter vergewissern, dass es sich tatsächlich um das Netz des jeweiligen Ladens handelt.


  • Seit ich auf die erschwingliche Hardware von Ubiquity setze habe ich keine Probleme mehr, weder bei der Übergabe des Funksignales zwischen den Accespoints noch im Mesh. Das WLAN der Fritzbox schaltet man freiwillig aus, wenn man mal vernünftige Hardware nutzen konnte.


  • DiDaDo vor 4 Wochen Link zum Kommentar

    "Sie besteht aus zwei Adaptern, die beliebig weit entfernt sein dürfen, solange sie sich einen Sicherungskreis teilen"

    Was heißt denn das genau? Bisher dachte ich immer, das bedeutet "die Zimmer, die hinter einem Kippschalter im Sicherungskasten hängen". Offensichtlich funktioniert das ganze in der Wohnung egal, ob die Räume in einem Stromkreis sind. Zumindest funzt mein DLAN absolut übergreifend über die Sicherungskreise hinweg mit stabilen 560MBit/s.
    Es funktioniert also an allen Steckdosen, die hinter dem Stromzähler sind.


    • Sebo vor 4 Wochen Link zum Kommentar

      Hab auch DLAN und zwischen beiden Adaptern hängt der Sicherungskasten. Zwischen beiden Adaptern liegt zudem die in der Wonung weitest mögliche Entfernung, dennoch kommt "Hinten" quasi das Selbe raus was auch direkt vom Router kommt.
      Vorher ewig mit verschiedenen Reapeatern versucht, da kam fast nix an, ständige Abbrüche...es war furchtbar. Leider kam ich erst später auf DLAN, hätte mir so viel Ärger ersparen können.


    • joe vor 3 Wochen Link zum Kommentar

      nennt sich "übersprechen" wenn Leitungsadern über eine gewisse Wegstrecke möglichst nebeneinander liegen, funktioniert es auch auf verschiedenen Aussenleitern " Phasen"
      (Sicherungen)
      Früher gab es für die Verteiler sogenannte "Koppler" die das machten.
      Bei den meisten modernen Systemen reicht obiges.


    • Gemeint sind vermutlich alle Steckdosen, die am selben Phasenkreis hängen, wobei der durchaus mehrere Sicherungskreise umfassen kann. Solange keine Sicherung den Stromkreis unterbricht, sind alle Steckdosen des selben Phasenkreises hinter dem Sicherungskasten galvanisch (also für Gleichstrom leitend) verbunden.
      Größere Wohnungen oder Einfamilienhäuser sind aber i.d.R. an alle 3 Phasen des 230 V Drehstromnetzes angeschlossen, in der Regel so, dass die Zimmer so auf die drei Phasen verteilt sind, dass eine möglichst gleichmäßige Belastung der drei Phasen stattfindet.
      Diese drei Phasen sind hinter dem Stromzähler aber nicht mehr galvanisch verbunden, der Stromzähler selber und die Strecke bis zum Trafohäuschen würden aber normalerweise für die Trägerfrequenz des Power-LAN eine viel zu hohe Dämpfung bedeuten. Um nun die durch eine andere Phase versorgten Räume ebenfalls ins Power-LAN einbeziehen zu können, war es früher üblich, ein Schaden ist es auch heute nicht, die drei Phasen beim Stromzähler durch einen Phasenkoppler kapazitiv zu verkoppeln, was der Power-LAN Trägerfrequenz den problemlosen Übergang in die anderen Phasen ermöglicht. Für die niedrigen 50 Hz des Energiestroms stellen die Kapazitäten des Phasenkopplers einen sehr hohen Widerstand da, so dass nur geringe kapazitive Energieströme zwischen den Phasen dadurch fließen.
      Die Krux mit dem Phasenkoppler ist allerdings, dass der nur durch einen Elektriker eingebaut werden darf, man also mit relativ hohen Kosten dafür rechnen muss.
      Nun hat sich aber gezeigt, dass die "parasitäre kapazitive Kopplung" zwischen den ungeschirmten und oft über lange Strecken parallel laufenden Energieleitungen meistens schon reicht, um der Power-LAN Trägerfrequenz ein Überkoppeln in die anderen Phasenkreise zu ermöglichen, wenngleich vielleicht mit einer höheren Dämpfung als bei Verwendung eines Phasenkopplers. Eine Anfrage hier im Forum von mir bei einem Power-LAN-Markenhersteller hat dieser jedenfalls dahin gehend beantwortet, dass eine Funktion über verschiedene Phasenkreise hinweg i.d.R. auch ohne Phasenkoppler hinreichend gut funktioniert. Die zwei Adapter dürfen allerdings auch nicht beliebig weit entfernt sein, da die Trägerfrequenz durch die alles andere als idealen Leitungen stark gedämpft wird. Die Hersteller selber geben 300 bis 500 m an, was für private Wohnungen und Einfamilienhäuser fast immer reichen dürfte. Bei einem großen Atelier oder gar einer Fabrik könnte diese Entfernung aber schnell ein begrenzender Faktor werden.


  • Ich kann für mehrstöckige Gebäude mit dickem Stahlbeton eher die 2x Router Lösung ans Herz legen.

    1x teuren Router im Geschoss der meisten Elektronik und 1x günstiger Router als Media Bridge für das andere Geschoss.

    WiFi Repeater sind oft teurer als günstige gute Router und können auch kein Multi MiMo oder laufen nur Monate gut, bis die dann gar nicht mehr richtig laufen.

    Ist nur meine persönliche Erfahrung und Empfehlung 😏😝


  • Nachdem wir viele Probleme mir der Wlan Verbindung hatten, habe ich folgendes Produkt am Router angeschlossen und seit einem halben Jahr habe ich "Ruhe"....
    UbiQuiti UniFi AP, AC LITE (UAP-AC-LITE)


  •   40
    Gelöschter Account 17.12.2016 Link zum Kommentar

    Wenn man sich einen Kanal manuell wählt sollte man aber auch beachten, dass immer der Kanal davor und dahinter auch frei und nicht genutzt werden. Sonst ist das nämlich für alle ärgerlich, da es das ganze mehr blockiert und erheblich verlangsamt als es nutzt. In Ballungsräumen sehr schwierig.

    Bei Repeatern fehlt mir häufig der MAC Filter aber bin auch ohne Zusatzgerät mit meiner FB sehr zufrieden und habe keine nennenswerten WLAN Schwächen. Würde mir für zu Hause nichts anderes holen.


  • Ich bin mit Draytek mehr als zufrieden. Nur um mal ne Alternative zu nennen.


    •   37
      Gelöschter Account 18.12.2016 Link zum Kommentar

      Dürfte den meisten aber zu teuer sein.

      In DE schwärmt man, aus mir unerfindlichen Gründen, immer von AVM/Fritzboxen. Aber m.E.n. haben die Kisten mindestens im ersten Jahr nach Markterscheinen bis dato immer just mit WLAN erhebliche Probleme.


  • C. F.
    • Blogger
    16.12.2016 Link zum Kommentar

    Wichtig ist, daß die beiden Frequenzbänder (2,4 GHZ und 5GHz) eine unterschiedliche SSID bekommen. Bei der Fritz!Box sind diese von Werk aus gleich benannt, z.B. FRITZ!Box 7490. Smartphones können da Probleme haben, sich z.B. in das bessere 5GHZ Frequenzband einzuloggen und hängen ständig auf den 2,4GHz. Dieses also z.B. in FRITZ!Box 7490 5GHz umbenennen, und schon läuft alles bestens. Zudem sollte die Sendeleistung auf 100% gestellt sein. Bei Laptops empfielt es sich auch, die WLAN-Karte gegen eine mit beiden Bändern auszutauschen, sollte noch eine alte ABG-Karte verbaut sein. Die bekommt man schon für unter 20€.


    • Dieser Tipp ist mehr als veraltet. Vorallem bei dem genannten Gerät FB7490.
      Die 7490 unterstützt Band Steering, was auch die meisten aktuellen Geräte unterstützen. Damit passt die FB das WLAN Band automatisch an die Begebenheiten im Netzwerk an. Ist das 5GHz Band zum Beispiel stark ausgelastet werden andere Geräte auf 2,4 GHz umgeleitet. In meinem Netzwerk funktioniert das sehr gut.
      Außerdem ist es NIEMALS empfehlenswert den Namen des Routers in die SSID zu schreiben. Immer was neutrales wählen


      • C. F.
        • Blogger
        17.12.2016 Link zum Kommentar

        Auch wenn der Tipp veraltet ist, steht er nicht im Artikel. Und wer ihn nicht kennt, kann ihn auch nicht umsetzen. Und das mit dem SSID-Namen war ein Beispiel. Erkennt man an den Buchstaben "z.B."Was jeder da rein schreibt ist ihm selbst überlassen. Auch wenn die 7490 Bandsteering unterstützt hat selbige aus eigener Erfahrung heraus Probleme, wenn beide Bänder gleich benannt sind.


      • Kann ich nicht bestätigen. Das Band Steering funktioniert einwandfrei. Vorausgesetzt das Gerät unterstützt das auch


  • Wir wohnen in einem Reihenmittelhaus. Der Router steht auf der einen Seite... auf der anderen Seite (ca 12 Meter entfernt) habe einen Repeater aufgestellt, der das Signal die Treppe hoch bringt. Trotzdem habe ich im Büro im 1. OG noch Devolo dLAN (Duo) angeschlossen, da die Rechner leider nur per LAN verbunden werden. So habe ich im gesamten Haus ein gutes WLAn. Sobald ich im Carport einparke, verbindet sich mein Handy damit und die Updates gehen los ;-)


  • Sophia Neun
    • Admin
    • Staff
    16.12.2016 Link zum Kommentar

    Der Wifi Analyzer ist wirklich klasse und ich nutze ihn schon sehr lange. :) Wobei ein Austausch des Routers dann letztlich am meisten gebracht hat. Danach wusste ich, warum alle so von ihrer Fritzbox schwärmen. ;)

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