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Windows, Android, WinDroid: Wie sinnvoll ist das Dual-OS-System?

Asus hat auf der CES 2014 das Transformer Book Duet TD300 vorgestellt, ein Notebook mit integriertem Tablet, das sowohl Windows 8.1 als auch Android 4.3 parallel und gleichwertig kombiniert. Android plus Windows = WinDroid. Doch ist das wirklich eine Win-Win-Situation?

64 ROM interner Speicher ist bei einem Smpartphone für mich...?

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asus windows android
Windows und Android: Liebe auf den ersten Blick oder Zwangsehe? / © Asus

An und für sich klingt es toll: Für 599 Dollar aufwärts erhält man einen Windows-Laptop und ein Android-Tablet und kombiniert die Power das einen mit der Mobilität des anderen. Dies ist kein Dual-Boot-Verfahren, das heißt, das Umschalten zwischen beiden Systemen kann jederzeit erfolgen, dauert circa vier Sekunden und erfordert keinen Neustart. Die Intel-Prozessoren der jüngsten Haswell-Generation machen das Android-Tablet dieser Symbiose laut Asus doppelt so schnell ist wie jedes andere auf dem Markt. Also ein Tablet mit der Leistung eines Laptops.

Natürlich stellen sich für die Praxis tausend Fragen, unter anderem, ob das Ganze überhaupt notwendig ist. Und was steckt eigentlich dahinter? Nicht etwa Microsoft und gewiss nicht Google. Der Initiator heißt hier Intel. Der Chiphersteller wünscht sich schon seit längerem den Einstieg in den Android-Markt und den Ausstieg aus dem gar nicht mal so langsam aussterbenden PC- und Laptop-Geschäft, das Intel jahrelang erfolgreich mit Microsoft dominiert hat. Zu Android gibt es allerdings keine nennenswerten Kontakte, denn dort regiert Qualcomm unangefochten. Die eigentlichen Kontakte hat Intel zu Asus und Microsoft und gerade letzteres gilt es nicht zu sehr vor den Kopf zu stoßen. Was macht man also? Man nimmt, was man hat und versucht damit den Markteintritt durchs Hintertürchen.

Aber: Wer diese zwei Welten kombiniert, muss aktuell zwangsläufig Kompromisse eingehen. Für ein Ultrabook ist es recht schwer und klobig (1,9 Kilogramm), für ein Tablet ungewöhnlich groß (13,3 Zoll), die Akkulaufzeit ist nicht überragend (fünf bis sechs Stunden werden versprochen, verglichen mit neun bis zehn beim Nexus 7), begrenzter Arbeitsspeicher (vier Gigabyte RAM) - und wer das Maximum rausholen will, muss ordentlich zahlen. Wäre einem am Ende nicht vielleicht besser mit zwei separaten Geräten gedient, die für ihre jeweiligen Einsatzgebiete optimiert sind? Was meint Ihr?

Hat das Dual-OS-System Potenzial?
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49 Kommentare

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  • LibreOffice ist zwar für kurze, nicht anspruchsvolle Texte geeignet, aber für mich unbrauchbar. - WinDroid? Weshalb 2 Betriebssysteme? Eines genügt doch. - Bei Linux wird man täglich mit Updates erschlagen, bei Windows nicht. Linux wird sich auch weiterhin nicht durchsetzen. KDE ist nett anzusehen und Gnome ist pfui. Dann lieber einen normalen Windowsrechner.

  • Kann mir nicht vorstellen, dass die PC's aussterben werden. Für mich als Hardcore Hobby Geschichten schreiber ist ein PC unerlässlich. Sehen richtige Romanautoren sicherlich genauso.

  • Grundsätzlich finde ich die Idee klasse. Um auf der Couch ein wenig zu surfen, FB zu checken und Zeitschriften zu lesen finde ich ein tablet toll, um aber in der Bib zu arbeiten bzw. generell längere Texte zu verfassen benötige ich wiederrum einen Laptop aufgrund der Tastatur. Lustigerweise sind bei uns im Haushalt ein PC mit Windows zum zocken, 2 Android Smartphones, ein Windows Laptop um mobil zuarbeiten und ein iPad (von meiner Freundin) vorhanden. Ein großer Wunsch meinerseits wäre es wirklich sowohl die Geräte als auch die Betriebssysteme zu vereinheitlichen.

  •   18

    @Thomas:
    Vielen Dank für Deine Hinweise zu Linux, aber da bin ich wohl die falsche Adresse. Mein erstes Linux habe ich 1998 installiert, was damals viel lustiger war als heute. Ich habe es seitdem immer wieder getestet, möchte damit aber nicht arbeiten, weil mich das System durch seine zum Teil altmodische Bedienung nur aufhält. Es hat Vorteile, wie die von dir beschriebene Paketverwaltung, aber auch den großen Nachteil, dass es sehr viele professionelle Programme für Linux nicht gibt. Wer programmiert, wird Linux gut finden, wer mit Grafik, DTP, Audio, Video arbeitet, greift eher zu anderen Systemen.
    Und Linux ist auch nicht automatisch sicher. Schadsoftware wird nun mal für Betriebssysteme geschrieben, die über 80% der Anwender einsetzen und nicht Linux, dass auf ca. 5% der Desktops läuft.

  • Ich lese immer gerne Artikel über solch ausgefallene Geräte. Vier Sekunden für den Wechsel zwischen den OS klingt erst mal vernünftig. Einen echten Mehrwert bietet die Lösung aber nicht. Da war Ubuntu mit Ubuntu for Android schon weiter. Da konnten sich Android und Ubuntu den Kernel teilen und so wirklich paralell laufen. Dazu kommt, wie im Artikel erwähnt, ein vergleichsweise energiehungriger X86 Prozessor.

  • ich finde die Idee recht gut da für mich dann Windows zu Bildbearbeitung und Android zum spielen nehmen würden

  • Also ich kann auf Windows gerne verzichten. Kacheln, sehr inuativ Microsoft. Ich denke man will schnell viel Kohle machen, ohne sich den Kopf an zu strengen. Anders kann ich diese Kacheln nicht interpretieren.

    • Die Kacheln und der ganze Rotz war wahrscheinlich deshalb, weil sich Microsoft wohl gedacht haben, das wird bestimmt beliebt auf Tablets. Auf Desktops ist es natürlich Murks. Da hätte man, wäre man bei MS schlau, dem Benutzer auch verschiedene GUIs anbieten können.
      Allerdings Ist ein Zusatz Windows hier eine gute Sache. Also ich denke zumindest dass das ganze ein richtiges Windows 8 und kein mobile ist. Denn Multitasking kann man in die Tonne treten und danach verbrennen bei Android.

  •   18

    Das Konzept ist interessant, wie vieles, was von Asus kommt. Da muss man mal die weitere Entwicklung abwarten...
    Android ist für den produktiven Einsatz nicht zu gebrauchen und ist dafür auch nicht gedacht.

    Die Linux-Diskussion wird ja nun seit über 10 Jahren geführt und eine nennenswerte Zunahme der Nutzerzahlen hat es trotzdem nicht gegeben, da sich Win und MacOs nun mal leichter bedienen lassen. Das Linux zum Großteil auf Servern läuft, hat etwas mit den Kosten zu tun und dass Server in der Regel von Profis benutzt und gewartet werden, während vor Desktops meist die Ahnungslosen sitzen.

    Zu Office: Open-/LibreOffice ist gut und für den Privatgebrauch völlig ausreichend. Von der Bedienung her finde ich Office 2003 und Open-/LibreOffice besser, da diese albernen Ribons mich nur ausbremsen und ich mehr Klicks für das gleiche Ergebnis machen muss.
    Wenn es allerdings um den Datenaustausch zwischen Kunden und Behörden geht, dann kommt man leider um das aktuelle MS Office nicht herum...

    • Und vergiss die Sicherheit nicht. Linux Systeme - auch Server sind wesentlich sicherer als es bishe rirgendein Windows gewesen ist.

      Aber bei der Bedienung hast du was falsch verstanden. Man braucht vielleicht ein klein wenig bis man sich zurechtgefunden hat, wenn man von Windows oder Mac umsteigt, danach ist es idr. aber wesentlich einfacher. Vorausgesetzt man wählt eine entsprechende Distribution - für den Anfang kann man mit Ubuntu oder Linux Mint nichts falsch machen. Man muss zwar erst lernen wo jetzt was ist, aber die Systeme sind ebenfalls ziemlich intuitiv aufgebaut. Und Junge du glaubst gar nicht wie sehr ich die Softwareverwaltung liebe. Windows start: 10 Trilliarden Programme betteln um Updates, die anderen haben so eine Funktion nicht und bleiben teilweise für immer auf der alten Version hängen. Linux: ein paar wenige klicks und einmal Passwort eingeben, dann wird ALLES geupdatet. Zudem geht mir das ganze gescheiße mit den Virenscannern und co ziemlich auf die Nerven. Nach jedem derer Updates schreien sie auch, dass es von ihnen auch eine total billige kostenpflichtige Variante gibt. Und so weiter. Unerträglich..

  • Ich finde die Idee nicht schlecht. Nur ist es die frage wie sich da gegen die normalen Surface Tablets durchsetzen soll. Wer auf Windows setzt möchte das auch mobil weiter nutzen, so würde ich das jemals wollen.

    Allerdings würde bei mir zuerst mal Windows von der Platte fliegen.

    • Ein Freund von Windows bin ich auch nicht. Aber wie ich die Tablet/Smartphone Geschichten so kenn, wird es wohl ein rießen beschissener Aufwand, da ein richtiges Linux anstelle von Windows draufzuspielen (falls ich mich irre, ist das natürlich super). Aber ein "richtiges" Betriebssystem, also Windows oder Linux muss schon sein, wenn man mit dem Ding noch irgendwie arbeiten will. Stichwort Multitasking. Da sind Android Geräte ziemlich beschissen drin.

  •   20

    Vor Jahren habe ich unsere beiden Desktop-PCs durch (damals) leistungsstarke Notebooks ersetzt. Für den stationären Einsatz mit großer USB-Tastatur und Monitor und zusätzlich mobil - Idee 'genial'. Alle Daten immer verfügbar, alle Lizenzen nur 2x und nicht 4x etc. Das Ende vom Lied: zuviel Kompromisse, wir haben jetzt wieder 2 Desktops (und 2 Notebooks). Bei der Peripherie das selbe. Multifuntionsdrucker sind was tolles für Leute, die einmal im Jahr eine Seite scannen. Für den anspruchsvollen Gebrauch sind die kombinierten Geräte nichts.

    Und so befürchte ich das auch bei dieser Lösung hier. Für ein Tablet zu teuer (und zu groß). Man versucht zwei unterschiedliche Anwendungsszenarien zu verknüpfen, Couch-surfing und arbeiten/spielen.

    Aber einige Menschen wird das Konzept ansprechen. Das sind die, die nach Kauf eines Smartphones ihren MP3-Player, E-Bookreader und ihre Digitalkamera verkaufen, weil sie jetzt nur noch ein Gerät mit sich führen wollen und 3 Monate später wieder bei 'Kindle' ins Regal greifen...

  • @Alexander W

    Jeder, wie er es gewohnt ist.

    Ich hätte den Satz genau anders herum formuliert, da ich (fast) ausschließlich mit OO arbeite und folglich das MicroSoft Office als unpraktisch und schlecht durchdacht empfinde, da ich vieles erst mühsam suchen muss, das ich bei OO mit ein, zwei Tastendrucken erreiche. ;-)

  • Wie ich bereits schon früher gepostet habe bin ich mit meinem Dell XPS 12 Convertible (Intel i5 und drehbarer Monitor) voll zufrieden. Auf dem läuft Win 8 und Android 4.2.
    Via Bootmenü kann ich wählen und wenn ich Android starte kann ich mein XPS 12 all Tablet benutzen.
    Ihc habe sogar Zugriff auf den Play-Store. Auf jeden Fall finde ich diese Idee sehr gut und sehe auch eine Zukunft für derartige Hybriden. Vor allem, wenn es schon ab Werk so konfiguriert ist.
    Ich musste mein Android 4.2 nachträglich auf eine eigene Partition aufspielen. Aber das Installations-Tool von ANdroid IO hat alles automatisch erledigt.

  •   32

    Naja. Mehr spielrei.
    Ein Tablet ist Meilen von einem Subnotebook entfernt.

  • Interessant ist das sicher. Aber das Problem ist tatsächlich, dass das Gerät beides kann, aber nichts davon richtig. Ein echtes Tablet ist als Tablet wohl immer noch angenehmer. Und ein echtes Notebook halte ich auch für die bessere Variante als die zwei Zusammengesteckten Teile.

    Ich gehe übrigens nicht mit, dass Laptops und PCs aussterben. PCs werden im Unternehmensbereich weiter eingesetzt werden (überhaupt im professionellen Arbeitsbereich) da es in meinen Augen das ergonomischste Gerät ist (Bildschirm kann auf die passende Höhe eingestellt werden, Maus und Tastatur nach Wunsch platziert etc.
    Zudem glaube ich, dass viele nicht auf einen Laptop verzichten möchten (wenn sie nicht alternativ einen festen PC haben). Ich könnte zwar vieles theoretisch schon mit dem Tablet machen, aber wirklich praktikabel finde ich das nicht. Ich surfe auch mehr am Laptop als am Tablet.
    Ich stimme lediglich zu, dass die Anzahl weiter zurückgehen wird. Ganz viele sind mit einem Tablet tatsächlich ausreichend bedient, da es für ein bisschen Spielen, Mailen und Surfen völlig ausreichend ist. Aber sobald es etwas tiefer in einen Bereich geht (Programmierung, Foto- und Videobearbeitung, erstellen längerer Texte, echtes Zocken etc.), reicht ein Tablet in meinen Augen eben nicht aus. Und das wird sich wohl auch nur teilweise ändern. Die Frage ist, inwieweit Android und/oder Linux bzw. auch OSX in dem Bereich noch weiter vordringen können, oder ob Windows hier das Massenprodukt bleibt.

  • beim vorletzten satz im 2. absatz hat sich ein "ist" eingeschlichen :)

  • an sich sehr interessant, aber windows selbst bietet mir AUF EINEM VOLLWERTIGEN LAPTOP eigentlich alles, was ich auf android auch nutzen würde. Das entfernbare Display/Tablet ist natürlich super und ein deutlicher Mehwert, aber irgendwie will mich das ganze nicht überzeugen. Als Arbeitsrechner wahrscheinlich wieder nicht zu gebrauchen, als Tablet auch nicht, da zu klobig. Dabei ist es dann entweder zu klein für einen anständigen Laptop oder eben zu groß für ein handliches Tablet, wie hier schon geschrieben wurde.
    Es gibt bestimmt Interessenten, ich warte aber wohl noch, bis diese "experimentierphase" mit zig hybridtabletbooks überwunden ist und Geräte erscheinen, die nicht versuchen Zwei in einem zu sein, dann aber beides irgendwie nicht sind.

  •   51
    XXL 11.01.2014 Link zum Kommentar

    Selbstverständlich kann das Sinn machen. Vor allem wenn man auch wirklich produktiv arbeiten will, kommt man allein mit Android nicht weit. Dass dann solche Geräte auch etwas grösser und schwerer ausfallen (müssen), ist ja nur logisch. Viele Leute, die ihr Tablet einfach zum Spass benutzen, haben dann das Gefühl, dass ein kleines Tablet dann genauso gut zum arbeiten geeignet wäre. Nur schon wegen der Ergonomie wird ein ganz normales Tablet nie sinnvoll sein zum richtig Arbeiten.

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