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WhatsApp Pay wird ausgerollt: Wer würde Geld per WhatsApp senden?

WhatsApp Pay wird ausgerollt: Wer würde Geld per WhatsApp senden?

Geld überweisen per WhatsApp – das ist mit dem Dienst WhatsApp Pay möglich. Der Mutterkonzern Facebook startet den Rollout auf einem seiner wichtigsten Märkte. Aber was kann WhatsApp Pay, und wann wird es hierzulande verfügbar sein?

Im vergangenen Jahr haben wir bereits über Facebooks Pläne berichtet, einen eigenen Bezahldienst für seine sozialen Netzwerke und Messenger zu entwickeln. In einem Blog-Eintrag verkündet der Internet-Riese nun den Start von WhatsApp Pay in Brasilien – dem wichtigsten Markt für das Unternehmen; neben Indien übrigens, wo bereits eine Testphase zu WhatsApp Pay läuft. 

WhatsApp Pay: Bezahlen von Ware, Geld senden an Freunde

Vorrangig will Facebook mit seinem Bezahldienst Unternehmen anlocken. Denn mit WhatsApp Business ist bereits seit längerem die Kommunikation zwischen Verbrauchern und Unternehmen möglich. Auch die Bereitstellung von Katalogen gehört zum B2B-Geschäftsmodell von WhatsApp. Nun sollen Kunden nicht nur via Messenger im Sortiment stöbern können, sondern gleich auch bezahlen. 

Während bei Transaktionen dieser Art für Unternehmen eine Bearbeitungsgebühr von 3,99 Prozent des Betrages fällig wird, ist der Dienst unter Privatpersonen jedoch kostenfrei nutzbar. So lässt sich also Geld hin- und herschicken. Wie steht es da um die Sicherheit? 

Einem Blog-Eintrag des Unternehmens zufolge hat der Sicherheitsaspekt von WhatsApp Pay höchste Priorität. Das Unternehmen schreibt: 

"Bei der Entwicklung unserer Zahlungsfunktion hatte der Sicherheitsaspekt höchste Priorität. Zur Vermeidung nicht-autorisierter Transaktionen ist eine spezielle sechsstellige PIN oder ein Fingerabdruck erforderlich." – Facebook

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Wann kommt WhatsApp Pay nach Deutschland? 

Konkrete Pläne zur hiesigen Verfügbarkeit hat Facebook nicht bekanntgegeben. Man freue sich aber über den Rollout in Brasilien und darauf, diese Funktion "für alle Menschen" zugänglich zu machen.

WhatsApp Pay basiert auf dem Bezahldienst Facebook Pay. Während Facebook Pay in den USA bereits verfügbar ist, lässt der Bezahldienst hierzulande noch auf sich warten. Mit Facebook Pay können Facebook-Nutzer Geld per Messenger an Freunde schicken, Produkte auf Instagram kaufen, Abonnements bezahlen oder Geld an Spendenaktionen senden.

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Top-Kommentare der Community

  • René H. vor 2 Wochen

    Facebook bekommt meine Zahlungsdaten definitiv nicht. Und wenn ich Freunden und Verwandten Geld schicken muss/möchte dann in bar oder über ein deutsches Konto.

44 Kommentare

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  • Ich versuche Whatsapp so wenig wie möglich zu benutzen, da kommt mir Whatsapp Pay schon gar nicht in den Sinn. Je weniger Daten von mir bekannt sind desto besser.


  • Also wenn es quasi noch einfacher ist als Freunden Geld per Paypal zu senden warum nicht... Für Einkäufe im Supermarkt etc. bleibe ich dann lieber bei EC-Karte und Google Pay


  • Schlimm genug dass WA zu Facebook gehört, Geld würde ich über diesen Kanal nicht bewegen.


  • Kurz und knapp: ich nicht


  • Schade, mit der hohen Bearbeitungsgebühr wird WhatsApp Pay wohl keine alternative Zahlungsmethode im Geschäft werden. Hätte ich mir gut vorstellen können.


  • Bisher nutze ich sogar PP nur auf dem PC mit 2x Firewalls und nur ganz selten...

    Daher wird mir persönlich WhatsAppPay nicht aufs Smartphone kommen, sicherlich ist dies aber fürs Marketing leichter zu verbreiten/bewerben als "Facebook-Pay" 😉☺

    Als alter Kleinanzeigen Hase gilt noch immer "Nur echtes Bares ist Wahres! 😄💶


  • Also wenn WhatsApp Pay ähnlich funktioniert wie PayPal, dann wird's genial. So gut wie jeder hat's und kann schnell mal Kohle schicken. Also her damit. Bin dabei 😀


  • Ich nutze überhaupt keinen online zahldienst!


  • Facebook bekommt meine Zahlungsdaten definitiv nicht. Und wenn ich Freunden und Verwandten Geld schicken muss/möchte dann in bar oder über ein deutsches Konto.


  • Grundsätzlich ablehnen würde ich WhatsApp Pay jetzt nicht direkt.
    Müsste mich damit erstmal näher auseinandersetzen und wenn es für mich irgendwelche Vorteile bringen würde, warum nicht? Alles eine Frage der Sicherheit.
    Wir werden eh nichts daran ändern das in Zukunft bezahlen immer digitaler wird.


  • Es gibt zwei Sorten von Mobile Payment: die Kreditkarte und den ganzen Mist.

    Mit der Kreditkarte habe ich …
    • weltweites Online-Shopping
    • Apple Pay
    • NFC
    • Hotelbuchungen
    • Mietwagen inkl. Kaution
    • Flugbuchungen und vieles mehr
    • Und eben Kredit, wenn es unerwartet eng werden sollte

    Warum also eine Nicht-Kreditkarte verwenden? Das kann nur Nachteile haben.


    • Du hast nicht Unrecht, lobst aber die Kreditkarte über den grünen Klee. Man kann auch kritisieren (nicht alle Punkte müssen gleichermaßen zutreffen):
      - Kreditkartengebühren pro Monat / Quartal / Jahr
      - Volumenbeschränkung (bspw. bei der Amazon-Visa-Card 1.800 EUR und keinen Cent mehr, egal, wie viel man im Monat verdient) oder hohe Zinsen bei Überschreitung des Betrags
      - Auslandsgebühren
      - Akzeptanz der jeweiligen Karte
      - Probleme bei Verlust der physischen Karte, gerade im Ausland
      - Verlust der Übersicht über die Ausgaben (je nach Kreditkartentyp)
      - Ausfall von Kreditkartenterminals
      - Anfall von vielen Daten


      • Die meisten deiner Argumente sind allerdings ein paar Jahre alt, wie es scheint.

        Ich kenne die Situation in Deutschland nicht, aber in der Schweiz sind immer mehr Kreditkarten komplett kostenlos. Da es sich um Visa und Mastercard handelt, ist die Akzeptanz weltweit gegeben.

        Zu den anderen Punkten: Die hängen alle von der Qualität der jeweiligen Karte ab. Die Karten von Revolut lassen sich zum Beispiel in der App mit einem Tippen (ent-)sperren. Die Karten sind kostenlos und im Ausland wird immer der Interbanken-Kurs verrechnet – billiger geht es also nicht. Apple Pay & Co. sind sowieso dabei.

        Ich habe das Gefühl, dass die Kreditkarte oft verteufelt wird, weil die Leute damit uralte schlechte Erfahrungen gemacht haben. Heute ist der Druck auf die Kartenherausgeber enorm und das spürt man auch bei den (abgeschafften) Gebühren und anderen Goodies. Aber das variiert wie gesagt von Karte zu Karte.


      • Ein paar Jahre alt? Wie kommst du zu der Behauptung? Wie ich bereits schrieb, die Punkte müssen nicht gleichzeitig auftreten).
        - Kreditkartengebühren sind obligatorisch - die angeblich kostenlosen Kreditkarten haben oft weitere Anforderungen, z. B. dass man bei besagtem Kreditgeber ein Girokonto eröffnet oder den Betrag manuell überweist, sonst drohen hohe Zinsen usw. Eine Kreditkartengebühr kann auch eine versteckte Gebühr sein.
        - Volumenbeschränkungen sind die Regel und oft ans Einkommen, Schufa-Eintrag usw. gebunden. Bei meiner Hausbank hätte ich da die besten Konditionen haben können, aber das entspricht nur das doppelte des monatlichen Haushaltsnettoeinkommens - unabhängig, wie viel ich "auf der hohen Kante" habe.
        - Auslandsgebühren belaufen sich im niederstelligen Prozentbereich und sind eher die Regel statt die Ausnahme.
        - Akzeptanz der jeweiligen Karte: Visa und MasterCard findet man häufig, aber in Deutschland eben nicht überall und/oder man ist an Mindestbeträge gebunden (bspw. keine Kartenzahlung unter 10 EUR). In einem Einkaufszentrum in der Nähe nehmen gefühlt nur 50% der Geschäfte Kreditkarte, manche nicht einmal die girocard (vulgo EC-Karte).
        - Verlust der Karte: dazu muss ich ja keine lange Erläuterung schreiben, das trifft natürlich auch auf die girocard wie auch Bargeld zu - wobei das Bargeld i. d. R. weg ist.
        - Verlust der Übersicht der Ausgaben: wer nur per Kreditkarte zahlt und sich bspw. mühselig ins Kundenportal (bspw. Amazon-Visa-Kreditkarte) einloggen muss, um seine Umsätze zu sehen, muss stets rechnen. Am Tag X muss dann mindestens jenes Geld auf dem Konto sein, damit man nicht in die Zinsenfalle tappt.
        - Ausfall des Kreditkartenterminals: in der Corona-Zeit, als die hiesigen Geschäfte nur wenig bis kaum Bargeld hatten, fiel auch mal ein Terminal für Kreditkartenzahlung aus. Dem Menschen an der Kasse liefen die Schweißperlen über die Stirn, weil er auch nicht mal eben jemanden kommen lassen konnte, um den Schaden zu beheben. Zum Glück hatte ich mehrere Karten dabei und die girocard war da am unkompliziertesten. War nur der Karteneinschub hin, war die kontaktlose Zahlung nicht übel. In D gibt es sogar noch Terminals, die bauen pro Zahlung eine Verbindung mittels Modem auf. Das dauert und ist fehleranfällig.
        - Daten: bei einer Kreditkartenzahlung fallen zigfach mehr Daten an als bei Barzahlung.


      • @ König Frank: Ich vermute, wir haben hier eine grundsätzlich andere Auffassung von der Verwendung der Kreditkarte. 🙃 Ich will den Komfort jedenfalls nicht mehr missen.

        Und Geschäfte, die keine Kreditkarten annehmen, werden von uns kein zweites Mal beehrt. Das macht die Sache einfacher.


      • Was meinst du mit Volumenbeschränkung bei der Amazon VISA? Den Verfügungsrahmen? Oder eine einzelne Kaufsumme? Verfügungsrahmen kann's eigentlich nicht sein, weil sogar meiner mehr als Doppelt so hoch ist. Und ich bin (leider) kein Spitzenverdiener. 😅

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