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WhatsApp: Todesdrohung per Sprachnachricht

Der Messenger-Dienst WhatsApp verhilft dem Phänomen der Kettenbriefe zur Rückkehr: das Landeskriminalamt Niedersachsen warnt aktuell vor einer Sprachnachricht mit Todesdrohung, die derzeit per WhatsApp an Schulen in der Region Niedersachsen Verbreitung findet. Bei einer Unterbrechung der Kette drohe großes Unheil oder Tod, während Reichtum und Gesundheit für die Weiterleitung winken sollen.

whatsApp update
© AndroidPIT

Ein Informationsschreiben für Lehrerinnen und Lehrer der Polizei Niedersachsen klärt über die im Umlauf befindliche Sprachnachricht auf, die ihre Empfänger bedroht und einschüchtert. Der Kettenbrief werde von einer Computerstimme gesprochen, die dazu auffordert, die Nachricht in zwanzig Minuten an zwanzig Kontakte zu versenden - ansonsten hätten der Empfänger und seine Mutter den Tod zu fürchten.

Die Herkunft der Drohung konnte bisher noch nicht geklärt werden. Wie ein Mitarbeiter der Zentralstelle Cybercrime beim LKA Niedersachsen uns im Telefongespräch erklärte, gingen bei der Polizei viele Berichte von verängstigten Schülern der Klassen 5 bis 7 ein, die sich an Lehrer oder Eltern gewandt hätten. Das Phänomen trete an vielen Schulen der Region auf, eine Altersgrenze nach oben bei der Fähigkeit zur Einschätzung der Nachricht ließe sich schlecht festmachen. Die Medienkompetenz der Schüler spiele bei der Verbreitung eine Rolle, außerdem würden Jugendliche dazu neigen, Probleme zu verinnerlichen und nicht nach außen zu tragen. Aufklärung sei dringend notwendig.

Die Polizei Niedersachen weist in ihrem Schreiben darauf hin, dass die Erstattung einer Strafanzeige nicht erforderlich ist und empfiehlt, mit Kindern über das Kettenbrief-Phänomen zu sprechen sowie eventuell erhaltene Nachrichten dieser Art natürlich zu löschen und nicht weiter zu verbreiten.

WhatsApp LKA Schreiben
Informationsschreiben der Zentralstelle Cybercrime beim LKA Niedersachsen. / © LKA Niedersachsen

43 Kommentare

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  • gleich verhaften

  • Darauf reagiere ich schon gar nicht mehr, finde solche Kettenbriefe nur nervig

  • habe das auch bekommennun unterbrochen. ... fand das sehr angst einflößend.... vor allem weil kinder bei mir waren wo ich es bekam

  • Das googlr von morgen..

  • was fuer Hirnlose rumlaufen. Furchtbar.

  • Also ich habe die Nachricht in den Nachrichten gehört und ich muss ganz ehrlich sagen. Wer als 5. - 7. Klässler alt genug ist, ein Smartphone zu fordern und zu bedienen, der sollte alt genug sein, diese Nachricht als Schwachsinn abzutun. Andresrum...wer diese Nachricht ernst nimmt, der sollte sein Smartphone wieder abgeben, weil er noch nicht alt und reif genug dafür ist.

  • Und ich dachte schon das stimmt wirklich..

  • Klar. Überall gibts solche Todesdrohungen und da hat auch keiner Angst. Naja trotzdem ist das schlimm. Ich unterbrechen alle Kettenbriefe da sie immer schwachsinnig sind

  • Naja gibt schlimmeres

  • Da ich die Sprachnachrichten Funktion nicht nutze, eine Frage an jene die damit bereits Erfahrungen gemacht haben.

    Bei Textnachrichten von bisher unbekannten Personen wird bei WhatsApp doch üblicherweise die Telefonnummer angezeigt.
    Ist dies bei Sprachnachrichten etwa anders gelöst? Wenn nicht, dann sollte es doch absolut kein Problem darstellen, den Absender anhand der Telefonnummer ausfindig zu machen. Oder zumindest den Besitzer des Handys zu ermitteln.

    Das ganze sehe ich indessen eher als einen, schlechten, Scherz an und nicht als tatsächliche Bedrohung. Die parallelen zu gewissen Japanischen Filmen und deren Hollywood Remakes springen einen ja förmlich ins Auge.

  • faktisch ist die verbreitung von smartphones bei kleinen kindern die noch soziale und nicht schon social media kontakte aufbauen sollen ein unausweichlicher grund derartige dreiste abzocken durchführen zu können nur die spitze des eisberges aber die eltern eollen ja wie in allen punkten die schuld woanders suchen. gebt den kindern einen kuss und eine umarmung und drängt sie nicht ins netz! wenn sie erreichbar sein sollen gebt ihnen ein cellphone, wenn sie spielen wollen einen gameboy oder noch besser schickt sie zu freunden oder lasst diese bei euch ein und ausgehn.

  •   18

    @Max A. Nach dem Alter fragt Whatsapp in keinster Weise

  • Kenne die Nachricht, aber bin der Meinung, das man die nicht ernst nehmen kann! Selbst Schüler der Klassen 5-7 nicht, oder?! Aber steht in den ABGs nicht, das WhatsApp ab 16 ist? Stand zumindest bei Giga (giga.de)!

  • @Jojo genau so macht man das.

  • Ganz ehrlich? N Fünftklässler mit smartie in der Hand? Nicht das ich es gutheißen würde so nen Schrott zu verbreiten, aber da sind die Eltern dran Schuld. Hart unverantwortlich. Scheisst mal auf Kettenbriefe. Internetzugang! UNKONTROLLIERT!!! N 5.Klassler

  • ich bin 13 und ihr wisst anscheinend nicht wie oft sowas passiert min. jeden 2. tag zwar nicht als sprachnachricht aber trotzdem das ist gewöhnlich und passiert ziemlich oft.

    PS ich schick die nicht weiter

  • puh! und ich dachte schon ich muss wirklich sterben. nochmal Glück gehabt ey.

  • was geht das dich an?
    und wer kinder als "blagen" bezeichnet.. *censored*

  •   26

    moinsen
    klingt jetzt hart aber ist nun mal so, was haben blagen in dem alter schon whats app zu haben??

  • Kettenbriefe sind doch wirklich reiner 100% iger Mist und werden gerne mit Viren geliefert. Deshalb sollte mab die Allgemein Ignorieren, egal welches Netzwerk oder ob man die Person kennt, die Das geschrieben hat.

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