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WhatsApp-Kettenbriefe richtig erkennen und bekämpfen

Mit 1,2 Milliarden Nutzern ist WhatsApp ein ähnlich beliebtes Ziel für Betrüger wie Windows. Ein erfolgreicher Verbreitungspfad sind Kettenbriefe, die von Unbekannten oder direkt von Euren Freunden verteilt werden. Lasst Euch nicht verunsichern. Hier sind Tipps, um WhatsApp-Betrugsmaschen zu erkennen und auf sie richtig zu reagieren.

Entertainment am Smartphone an der Haltestelle ist für mich...?

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Regelmäßig verändert und erweitert WhatsApp den Funktionsumfang der Chat-App. Doch jede Veränderung verunsichert manche Nutzer. Betrüger nutzen diese Verunsicherung aus, um mit Links in falschen Botschaften in WhatsApp-Kettenbriefen Profit zu machen. Wir haben die üblichen Betrugsmaschen für Euch aufgelistet und geben am Ende allgemeine Tipps zum Umgang mit ihnen.

Aktiviert einen neuen Smiley

Im April 2017 ging ein Hoax herum, laut dem WhatsApp bewegliche Emojis bekommen soll. Aktiviert wird das Feature aber angeblich nur, wenn Ihr die Nachricht an 13 Eurer Freunde weiterleitet. Schon hier solltet Ihr dem Freund, der Euch das schickt, mit einem bösen Selfie antworten. Der O-Ton der Nachricht lautet laut heise.de wie folgt:

"Kraaasss! es gibt jetzt Emojis, die sich bewegen! Schalte jetzt die neuen beweglichen Emojis frei! [http://...eine.url/mit.viel.werbung]"

Klickt Ihr auf die URL (die wir zu Eurem Schutz verändert haben), öffnen sich Dutzende Porno-Werbeseiten und Euer Handy fängt an zu vibrieren. Auf Handys mit veraltetem Android werden vielleicht in SMS-Abofallen ausgelöst, die teure Folgekosten haben. Tut also Euch und Euren Freunden den Gefallen und löscht die Nachricht einfach, damit Ihr nicht einmal aus Versehen auf den Link klickt.

Kettenbrief "WhatsApp wird kostenpflichtig"

Im September 2016 ging ein Kettenbrief um, der vom WhatsApp-Chef höchstselbst zu stammen behauptet. Wer den Brief nicht an zehn Freunde weiterleitet, solle für WhatsApp bezahlen. Natürlich ist die Botschaft grober Unfug, WhatsApp ist und bleibt kostenlos.

Liebe Whatsapp-user!

Wir, (Das Facebook-team) haben (wie ihr sicherlich schon bemerkt habt) Den kostenlosen Messenger ‘whatsapp’ für Insgesamt 16 Milliarden Dollar gekauft.

Da wir nun Whatsapp besitzen, wollen wir nur die User haben die Whatsapp auch wirklich nutzen.
Deswegen, möchten wir alle die DIESE Nachricht erhalten haben darum bitten, sie an alle Kontakte weiter zu leiten. Geschieht die’s nicht, nehmen wir Das als Bestätigung Das dieser User Whatsapp nicht mehr nutzt, und somit wird sein Konto entfernt.

[...]

Mit freundlichen Grüßen
Deine WhatsApp Gemeinde

[...]

Falls WhatsApp Euch etwas mitzuteilen hat, geschieht dies gleich zum Start der App. Ansonsten werden offizielle Neuigkeiten im Blog mitgeteilt.

Gutscheine und Gewinne

Gelegentlich locken Links und Bilder auch zu Online-Gewinnspielen. Um die Gewinnchancen aufs Gratis-iPad, das kostenlose Flugticket oder den Geldgewinn zu erhöhen, sollt Ihr am Ende Eure Teilnahme mit Euren Freunden teilen. Im Hintergrund geht es den Betrügern nur darum, preiswert an Eure E-Mail-Adresse zu kommen oder einfach nur zu bestätigen, dass Eure Telefonnummer funktioniert. Nicht selten führen die Links auch auf Betrugs-Websites mit Scareware, die Euch noch weiter verunsichern sollen. Gerne nehmen diese Websites direkten Bezug auf WhatsApp.

malware scareware android 1
WhatsApp läuft ab, alles klar? / © ANDROIDPIT

WhatsApp muss aktualisiert werden

Lasst Euch nicht dazu animieren, WhatsApp als heruntergeladene APK-Datei zu aktualisieren. Mit dem Android-Betriebssystem solltet Ihr ausschließlich den Play Store verwenden, um WhatsApp-Updates zu installieren. Dateien von irgendwelchen Websites könnten trojanische Pferde sein, die die Software Eures Smartphones manipulieren. Der Play Store hingegen wird durch Google maschinell auf Malware überprüft und gilt als sicher. Welche möglichen Betrugsmaschen in jenen Dateien stecken, behandeln wir in einem separaten Artikel.

WhatsApp Messenger Install on Google Play
Androidpit best texting app whatsapp 9941
Meldet WhatsApp-Spam. / © ANDROIDPIT

Allgemeine Tipps zu WhatsApp-Kettenbriefen

Im offiziellen Support von WhatsApp werden zu Kettenbriefen die folgenden Tipps gegeben:

Achtung vor Nachrichten, die:

  • Rechtschreib- und Grammatikfehler haben.
  • dich dazu auffordern, auf einen Link zu tippen.
  • dich nach deinen persönlichen Daten fragen (z.B. Kreditkarten- oder Kontonummer, Geburtsdatum, Passwörter usw.).
  • dich dazu bitten, die Nachricht weiterzuleiten.
  • dich dazu auffordern, auf einen Link zu tippen, um eine neue Funktion zu "aktivieren".
  • dir mitteilen, dass du für WhatsApp zahlen musst. (WhatsApp ist eine kostenlose App. Wir werden dich nie dazu auffordern, für die Nutzung von WhatsApp zu zahlen und du wirst nie etwas dafür tun müssen, um WhatsApp weiterhin kostenlos nutzen zu können.)

Unter so genannten "seltsamen Nachrichten" fallen folgende Typen:

  • Der Absender behauptet, im Namen von WhatsApp zu handeln.
  • Der Inhalt der Nachricht enthält die Anweisung, diese weiterzuleiten.
  • Die Nachricht behauptet, dass du eine Strafe vermeiden kannst, wie eine Sperrung deines Accounts, wenn du die Nachricht weiterleitest.
  • Der Inhalt der Nachricht verspricht dir eine Belohnung oder ein Geschenk von WhatsApp oder einer anderen Person.

Als Handlung empfiehlt WhatsApp, den Absender zu blockieren, die Nachricht zu ignorieren und zu löschen, denn...

"Spam und Kettennachrichten können von deinen Kontakten oder sonst jemanden stammen. Diese Art von Nachrichten verbreiten falsche Informationen und sind darauf aus, dich zu täuschen und ein gewisses Verhalten von dir zu entlocken. Wenn dir eine Nachricht verdächtig vorkommt oder zu gut ist, um wahr zu sein, tippe sie nicht an, teile sie nicht und leite sie nicht weiter."

35 Kommentare

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  • In den 6 Jahren wo ich WhatsApp jetzt nutze ist mir sowas noch nie passiert. Zumindest keine gefährlichen Kettenbriefe.
    Problematisch sind Emails. Dort kommen ständig irgendwelche dubiosen Werbemails, oder Warnungen ich muss bei einer Bank (wo ich nicht mal bin) meine Zugangsdaten aktualisieren.

    • Das mit der Bank habe ich auch schon gehabt, ich habe dann aus Spaß zahlen eingegeben wie 123456 und versendet, so habe ich denen unbrauchbare daten gesendet mit denen die nix anfangen können. Ich würde zu gerne mal die Gesichter sehen, die einen verarschen wollen und dabei selbst verarscht werden 😂

      • Wenns nur verarschen wäre. Aber dahinter stecken schwer kriminelle Banden. Und es wird genug Leute geben, die da wirklich die richtigen Daten an die falschen Leute schicken. Bei mir werden solche Mails ignoriert und die landen im Spamordner.

      • Da gibt es keine Gesichter zu sehen. Die Gesichter bekommen mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlich nur plausible Daten angezeigt.

  • "... ERKENNEN UND BEKÄMPFEN "

    Eric, ich finde deine Überschriften langsam mindestens ebenso unseriös wie die Kettenbriefe in WhatsApp. Sowohl das eine als auch das andere will offenbar seine Leser für dumm verkaufen.

    Weiteres Beispiel? MP3 ist tot!

    • C. F.
      • Blogger
      vor 1 Monat Link zum Kommentar

      Die einzige Möglichkeit, Kettenbriefe unter WhatsApp zu bekämpfen, ist selbiges zu deinstallieren. Bei erkennen scheiden sich wohl die Geister - unter den unter WhatsApp-Anhängern so gerne angeführten 1 Mrd usern gibt es Millionen von Dummen, die drauf reinfallen. Und genau das denke sich die Macher der Kettenbriefe: "Wo gibts den größten Pool von Idioten, die drauf reinfallen könnten? Klar, bei WhatsApp."

  • whatsapp ist ja nicht korrupt sodass die Kettenbriefe es sind...was die sagen ist legal..was die bürger tun ist illegal...jawohl...was bormal ear ist nicht normal...was unnormal ear wird heute als normal angesehen...sehr gut...bin stolz

  • Wie? Es gibt wieder Kettenbriefe?
    Ich habe immer noch keinen bekommen. :-(

    • Ich auch nicht...wahrscheinlich haben wir zu wenig Freunde :(

      • Ich bin auch ganz einsam...

      • C. F.
        • Blogger
        vor 1 Monat Link zum Kommentar

        Ich ohne WhatsApp auch. Total. Habe schon Depressionen vor lauter fehlender Freunde...ich glaube, ich vereinsame. Keiner, der mit mit kommunizieren möchte. Weil Threema hat ja keiner. Wire auch nicht. Conversations schon gar nicht. Und die Blumen im Garten wollen einfach nicht mit mir reden...

      • Einfach Alexa kaufen, da hat man wen zum reden ;D

      • Man kann sich auch wunderbar ohne Freunde, Bekannte oder sonstige Mitmenschen beschäftigten. Es muss ja nicht immer Kommunikation sein.

      • Genau am besten zum Einsiedler werden 😆 solche Leute gibt es. Die wollen mit der Kranken Gesellschaft nichts zu tun haben.

      • Nein, so extrem auch wieder nicht. Gerade bei der Jugend heutzutage sieht man ständig das die sich ohne Smartphone gar nicht mehr beschäftigen können.

  •   16

    Was ist das neue am artikel?

  • Wer auf sowas hereinfällt, öffnet auch unbekannte Anhänge in Emails. Hab ich kein Mitleid, bei soviel Dummheit!

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