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WhatsApp verkauft Eure Bilder an Drittanbieter - Nein, nicht wirklich!

Es gibt drei Lügen auf der Welt: "Nein, Du siehst nicht fett darin aus", "Ja, ich bin über 18" und "Ja, ich habe die Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelesen". Letzteres könnte für viele WhatsApp-Nutzer jetzt zum Verhängnis führen. Das Handelsblatt berichtet, dass durch die AGB alle Nutzungsrechte der geteilten Inhalte der User an WhatsApp übergehen. Dies lesen viele als Freibrief, dass WhatsApp nun die geteilten Inhalte und Bilder für Werbezwecke verkaufen kann. Doch was ist da wirklich dran? Wird WhatsApp zum nächsten Getty Images?

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androidpit stephan whatsapp
Nicht nur Redakteur Stephan beäugt WhatsApp kritisch / © AndroidPIT

Die Online-Ausgabe des Handeslblatts veröffentlichte vor zwei Tagen einen Artikel, der sich mit den rechtlichen Gefahren der beliebten Chat-App WhatsApp auseinandersetzt. Im Artikel wird berichtet, dass WhatsApp sich die gebührenfreien Nutzerrechte an geteilten Bildern und Inhalten sichert. Weiterhin wird Rechtsanwalt Rolf Becker zitiert, der sagt, dass "WhatsApp alle Inhalte, Bilder und ähnliches ohne Einschränkung und in allen Medienformaten und über alle Kanäle weiterverbreiten kann“. Man dürfe, so erklärt der Rechtsanwalt weiter, sich also nicht wundern, seine Bilder oder Inhalte später auf Werbeplakate wiederzufinden.

Die Mär vom kommerzialisierten Bild

Erst einmal ist zu erwähnen, dass WhatsApp nicht der einzige Dienst ist, der sich in den AGB verschiedene (Foto-)Rechte sichert. Auch Facebook und Instagram haben diese Klauseln als Teil ihres Geschäftsmodells. Weiterhin ist es zwar richtig, dass eine App sich Nutzungsrechte sicher kann, das Urheberrecht bleibt jedoch beim Urheber. Egal wie oft ein Dienst Euer Selfie also für Werbezwecke gebrauchen sollte, am Ende des Tages seid Ihr immer noch der Eigentümer des Bildes.

Es ist nicht im Sinne von WhatsApp, die Daten ihrer Nutzer zu missbrauchen. Auch, und das wird nicht im Handelsblatt-Artikel erwähnt, bezieht sich die Übertragung des Nutzungsrechts nicht auf die in Chats verbreiteten Inhalte, sondern solche, die den eigenen Status betreffen. Laut WhatsApp bedeutet das:

The WhatsApp Service allows WhatsApp users to submit status text, profile photos and other communications submitted by you, as well as the automatic submission of your “last seen” status (collectively, the "Status Submissions").

Das heißt also, dass folgende Daten nutzungsrechtlich an die App übertreten werden: Der eigene Status, das Profil-Foto sowie der „zuletzt online“-Status. Das Bild, welches Ihr mit Eurer Oma gemacht habt, wird also nicht nächste Woche auf dem Werbeplakat von H&M zu sehen sein. Im Gegenteil - Direktnachrichten und Gruppenchats sind von dieser Aufzählung nicht betroffen. WhatsApp sichert sich die Rechte an Eurem Profilbild, damit sie es anzeigen dürfen, ohne am nächsten Tag eine Klage wegen Urheberrechtsverletzung vor der Tür zu haben, weil sie ohne Eure Einwilligung Copyright-geschütztes Material benutzt haben. 

Private Daten in Gruppenchats bleiben privat

Auch das im Handelsblatt veröffentlichte Zitat entspricht nicht der Wahrheit:

"Doch Nutzer verschenken nicht nur alle ihre Inhalte an das Unternehmen aus Kalifornien. „Auch jeder Teilnehmer von WhatsApp kann auf die Beiträge zugreifen“, sagt Becker. „Die Lizenz endet erst, sobald die Nutzer eine Mitteilung von dem WhatsApp-Service entfernen oder löschen“. 

Die Privatsphäre Eurer Inhalte bleibt bestehen. Ist ein Bild nur für einen bestimmten Kontakt sichtbar, können auch nach der Übertragung der Nutzungsrechte keine anderen User auf Eure Beiträge zugreifen. Das von Herrn Becker beschriebene Zugreifen von Außen bezieht sich in der Hinsicht wieder auf die oben aufgeführten Daten.

Fazit

Im Grunde begrüße ich, dass Meinungsmedien wie das Handelsblatt sich Themen wie Datensicherheit im Internet annehmen. Schade ist jedoch, dass nur ein einseitiger Standpunkt eingenommen wird und nicht alle Fakten und Daten berücksichtigt wurden. Auch die Aussagen des Anwalts sind mit Vorsicht zu genießen, da sie nicht immer das wiedergeben, was WhatsApp in seinen AGB angibt. Natürlich ist WhatsApp kein Unschuldslamm und jeder Nutzer sollte vorsichtig mit der Verbreitung von persönlichen Daten oder Fotos umgehen. Besonders Jugendliche sollten darüber aufgeklärt werden, welche Rechte und Gefahren im Internet herrschen.

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Top-Kommentare der Community

  • Christian Schenkel 23.05.2014

    Das Einzige, was AndroidPit hier tut, ist die Sachlage der AGBs von Whatsapp korrekt an die Interessierten weiter zu geben! Was ja das Handelsblättchen anscheinend nicht kann und dabei noch mit Anwalt...! Ob der gewählte Anwalt unfähig ist oder das Handelsblättchen ihn nur falsch wiedergibt, bleibt soweit ein Geheimnis.
    Dabei nur an "bezahlt werden" zu denken, ist traurig.

  • Mr. Smartphone 23.05.2014

    Immer die gleiche Diskussion mit WhatsApp und Sicherheit.
    Natürlich ist es wichtig aber so langsam geht es echt auf die nerven!

  •   51
    XXL 23.05.2014

    Mich nervt nur, dass bei jeder noch so kleinen Kritik an WhatsApp, AndroidPit gleich reflexartig alles zu entkräften und reinzuwaschen versucht, als wäre man der Anwalt (oder bezahlt?) von WhatsApp. Dieses Verhalten ist extrem auffällig und auch nicht ganz unverdächtig. Ich finde es deshalb mehr als nur ein bisschen scheinheillig, wenn man dem Handelsamtsblatt vorwirft einen einseitigen Standpunkt zu vertreten. Ihr macht genau das gleiche, nur andersrum;-)

  • Charlotte Noir 23.05.2014

    Laut Handelsblatt findet sich dazu folgendes Statement:

    „Wenn Sie unter 16 Jahre alt sind, dann benutzen Sie bitte nicht den WhatsApp-Service oder greifen auf die WhatsApp-Website zu, nicht zu irgendeiner Zeit oder in irgendeiner Art und Weise“. („If you are under 16 years of age, then please do not use the WhatsApp Service or access the WhatsApp Site at any time or in any manner”).

    Quelle: http://www.handelsblatt.com/finanzen/recht-steuern/anleger-und-verbraucherrecht/whatsapp-agb-bild-verschickt-rechte-verschenkt-seite-all/9926376-all.html

47 Kommentare

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  • B W 23.04.2015 Link zum Kommentar

    Also (ich bin Rechtsanwalt) Vorsicht ist immer richtig. Auch ich habe erstmal gedacht, warum geht denn der Artikel nicht auf "other communications" ein. Dieser Satzteil muss ja irgendetwas bedeuten, sonst hätte man sich ihn ja sparen können. Aber: die Fotos von der Oma oder der Sexchat mit der Affäre sind deshalb trotzdem nicht demnächst am U-Bahnhof zu bestaunen.

    Denn: am Ende des Textes folgt eine sogenannte Legaldefinition, nämlich die zusammenfassende Bezeichnung in Klammern. Diese macht nur Sinn, wenn alle anderen Teile des Absatzes gemeint sind, da man für 1 Ding keine Zusammenfassung braucht. Somit geht es nur um Dinge, die den Status betreffen. (collectively the "status submissions")

    Auch wenn es blöd formuliert ist, so ist es auszulegen.

    Ich nehme an, whatsapp will sich absichern, dass sie berechtigt sind, für den (kommerziellen) whatsappservice diese Daten anzuzeigen, was sie ja auch tun. Man kann ja Bilder, Status und zuletzt online sowie zugestellt und gelesen sehen (die letzten beiden sind wohl other communications). Dann kann hinterher keiner kommen und sagen "ich wollte aber nicht, dass mein Arbeitgeber meine Status" im Schwimmbad "liest, weil ich krankgeschrieben war. Jetzt bin ich meinen Job los. Jetzt zahl mal whatsapp".

    So oder ähnlich läuft es vermutlich in USA, hier allerdings nicht.

    Schöne Grüße


  • Herr Solmecke könnte sich kompetenter äußern, im Gegensatz zu den Herrn Becker.


  •   26

    Wären Bilder von deiner Oma gemeint, dann würde das dort so stehen. Weil vorher wurden die Fotos ja auf "Profil photos" beschränkt. Dann hätte man gleich "alle Fotos" schreiben können bzw müssen.

    Vor dem "sonstiges" geht es um Profil Fotos, danach um den Profil Status. Es ist klar dass es um "sonstige Kommunikation" im Zusammenhang mit dem Profil geht.

    Wie dem auch sei. Deine Oma verliert durch die AGB nicht ihr recht am eigenen Bild und ihr Persönlichkeitsrecht.

    Außerdem kann man in so wischi waschi Formulierungen nicht alles nachträglich hinein interpretieren, was man will. ;-)

    Wenn jemand Daten grob missbrauchen will, dann lässt er sich nicht von AGB aufhalten. :-D


    • Mit dem letzten Satz stimme ich dir natürlich erstmal vorbehaltlos zu :)

      Aber gerade wischi waschi Formulierungen sind bei rechtlichen Dingen immer sehr bedenklich! Denn: Doch, man kann dort alles mögliche hineininterpretieren!
      Nicht umsonst sind AGB's und sämtliche andere rechtliche Formulierungen so derart umfangreich: Man will versuchen, dadurch sämtliche Lücken zu schließen, die irgendwie für die Firma von Nachteil sein könnten. Wenn was nur vage oder nicht eindeutig formuliert wird, dann eigentlich nur, um sich ein Hintertürchen offen zu halten. Und dieser Satz hier ist schon kein Türchen mehr, sondern ein ziemlich großes Scheunentor.

      Nein, ich bin kein Rechtsexperte, aber bei solchen Sätzen klingeln bei mir die Alarmglocken. Und bitte, liebe Rechtsexperten, wenn ich hier falsch liege, dann korrigiert mich, bitte!!

      Die ebenfalls spannende Frage, warum dieser spezielle Nebensatz in der Übersetzung komplett ignoriert und somit den Lesern hier vorenthalten wurde, würde ich aber auch noch ganz gern von der Redakteurin beantwortet haben :)


  • Öhm... Liebe Charlotte: Du hast den englischen Teil, den du da zitiert hast, aber schon genau durchgelesen oder? Da steht doch:

    The WhatsApp Service allows WhatsApp users to submit status text, profile photos >>>and other communications submitted by you<<<, as well as the automatic submission of your “last seen” status (collectively, the "Status Submissions").

    Ich würd' ja das fett markieren, auf was ich hinaus will, aber so müssen die >>> <<< halt ausreichen. "...and other communications submitted by you...". Warum wird der Teil nicht übersetzt? Richtigerweise müsste also dein Satz direkt darunter lauten:

    "Das heißt also, dass folgende Daten nutzungsrechtlich an die App übertreten werden: Der eigene Status, das Profil-Foto und andere von euch übermittelten Kommunikationen sowie der „zuletzt online“-Status."

    So, und nun sag mir bitte, warum (theoretisch) das Bild von meiner Oma nicht auf dem nächsten Werbeplakat prangen könnte! Bilder sind doch auch eine Form der Kommunikation, oder irre ich mich da? Und warum wird der Part von dir so geflissentlich ignoriert beim Übersetzen?
    Dadurch, dass "other communication" hier nicht weiter spezifiziert wird, hättest du auch so übersetzen können: "Alles, was ihr über den Dienst verschickt, wird nutzungsrechtlich an die App übergeben." Aber dann wäre ja die Überschrift des Artikels wieder nicht passend, sondern hätte lauten müssen: "WhatsApp verkauft Eure Bilder an Drittanbieter - Theoretisch möglich!" Das wiederum wäre aber gegen die augenscheinlich Pro-WhatsApp-Haltung von AndroidPit. Wie der User XXL schon so richtig bemerkte: "Mich nervt nur, dass bei jeder noch so kleinen Kritik an WhatsApp, AndroidPit gleich reflexartig alles zu entkräften und reinzuwaschen versucht, als wäre man der Anwalt (oder bezahlt?) von WhatsApp."


  • ...die Nummer mit dem Übergang der Rechte von Inhalten an den Betreiber, die zieht Yahoo schon seit Jahren durch und da schlägt keiner eine Welle. Das macht es zwar nicht besser, zeigt aber wie blöd die Menschen in Summe sind. Wirft einer einen Knochen hin, wird das Gehirn ausgeschaltet und alles stürzen sich alle drauf... ...und kaum einer schaut, wer den Knochen und warum dieser Knochen geworfen wurde...


    •   26

      So lange Yahoo, Facebook, Google und Co. diese Rechte nicht missbrauchen und die von uns eingestellten Privatsphäre-Einstellungen achten, ist das kein Problem.

      Ohne diese Rechte aus den AGB kann man die Dienste gar nicht betreiben. Und richtigen Missbrauch lassen die AGB gar nicht zu.


  •   26

    Ich meine ja nur, dass es eigentlich jedem klar sein sollte, dass man nicht jeden Quatsch in AGBs rein schreiben kann.

    Der Rechtsanwalt den das Handelsblatt da ausgegraben hat, hat seinen Titel wohl an der Baumschule gemacht oder wollte unbedingt mal in die Zeitung. :-D

    AGBs sollen eh nur den Betreiber vor kostspieligen Klagen schützen, wenn der die Profildaten der Nutzer gegen Geld an Dritte (neue Nutzer) verkauft oder auf der selben Seite auch Werbung einblendet, was ja deren normales Geschäft ist.
    Es gibt ja genug Prozesshansel und in den USA Sammelklagen, die versuchen aus allem Geld zu schlagen.
    Deshalb gibt es diese Klauseln bei fast allen Social Media Diensten.

    Gegen Missbrauch hilft sowieso *einzig* und allein die schlechte Presse die es dann gibt. Wenn Whatsapp zB Nutzerbilder mit Verweis auf die AGB vermarkten wurde, dann würden die Nutzerzahlen wohl wirklich stark einbrechen.

    Wenn ein Admin heimlich Nutzerbilder klaut und verkauft, dann kann man Whatsapp juristisch sowieso nicht packen, wenn die dem Stand der Technik entsprechende Sicherheitsvorkehrungen getroffen haben. Juristisch ist da fast nix zu machen, aber die weltweite schlechte Presse hätte viel größere Folgen.


  • Tolle Polemik, die hier einige von sich lassen. Ich freue mich schon auf das Freihandelsabkommen* mit den USA.

    Rechtskunde und Bürgerrechte sollten in deutschen Schulen etwas besser unterrichtet werden.

    Etwas scheinbar "kostenloses" wie WhatsApp & Co. anzubieten räumt nicht gleich das Recht ein, sein Recht zu verlieren. Entwickler müssen nicht kostenlos arbeiten. Das verlangt niemand, jedoch könnte man die User durch ein entsprechendes Modell, wie z.B. Aktien-Shares beteiligen. Stattdessen machen sich Einzelne die Taschen mit Milliarden durch geistiges Eigentum anderer voll und das zum Nulltarif!

    *Das Freihandelabkommen ist übgrigens genauso intransparent wie die Machenschaften von Google, WhatsApp und Co.


  • Unglaublich!!!


  •   26

    Kinder... Im Ernst:

    Selbst wenn man die Rechte an seinen gesendeten Bildern abgeben würde (was nicht der Fall ist) erlischt damit nicht das Recht am eigenen Bild und sein Persönlichkeitsrecht.
    Das kann man per kleingedruckten AGB gar nicht so einfach völlig abtreten.

    Bei gayromeo gab es den selben Aufschrei und Sturm im Wasserglas. Und da stehen ggf *wirklich* intime Daten und Fotos. ;-)

    Allerdings seht in den Whatsapp-AGB, dass Whatsapp das Recht auf den erstgeborenen Jungen eines jeden Kunden hat. DAS ist schlimm!
    Die kommen mit den ausgedruckten AGB in den Kreißsaal und nehmen das Baby mit. Da hilft dann auch kein betteln und flehen. AGB sind AGB und man hätte denen ja nicht zustimmen müssen.


  •   26

    Whatsapp eröffnet demnächst ein kostenpflichtiges Porno-Portal, auf dem alle Nacktfotos und Nacktvideos angeboten werden, die in den letzten Jahren und in Zukunft per Whatsapp versandt werden. ^^

    Tja, selber schuld, wenn man keine AGB liest. ;-)

    Wir sehen uns auf WhatsPorn... xD
    Das tolle ist, da kann man dann per Whatsapp direkt Kontakt mit den Darstellern aufnehmen.
    Steht alles so in den AGB.

    Alle Rechte gehen an Whatsapp und wer da Nacktfotos sendet, ist selber schuld, wenn die vermarktet werden. ;-)


  • wenn ihr dem ganzen misstrauisch seid, dann löscht die App. Es wird doch ganz klar aufgedeckt, dass die Entwickler, bzw der es betreibt auf der sicheren Seite sein will, würde ich genauso machen, weiß gar nicht, worüber ihr noch diskutiert, liegt doch klar auf der Hand.


  • Ich bin ganz zu frieden mit Whats App. Diese Panikmache kann man schon nicht mehr hören. Außerdem ist ja nix sicher im Netz und zu persönliche Dinge sollte man auch nicht dort teilen, sondern unter sich besprechen. Die sich zu sehr aufregen, sie vielleicht auch diejenigen, die zu persönliche Dinge im Netz speichern. Nehmt einfach ein Tagebuch und regt Euch nicht auf ;-)


  • Immer dieses Gehate gegen WhatsApp und Facebook. Und dann Kommentare wie "ich benutze es gezwungenermaßen" Was ein Bullshit? 99% dieser Hater hängen den ganzen Tag vor Facebook und WhatsApp und warten doch nur darauf, dass sie wieder einen scheinheiligen Grund zum haten haben.
    Aber dass euch niemand zwingt, da angemeldet zu sein oder euren Stuff hochzuladen, dass ihr das ganz aus freien Stücken tut, und dass ihr alle positiven Seiten gerne und kommentarlos mitnehmt... darüber redet ihr nicht.
    Bitte, liebes Facebook, du bist kostenlos, sei jetzt bitte nicht so unverschämt mit Daten und Werbung Geld zu machen. Deine Mitarbeiter sollen gefälligst alles immer am laufen halten ohne dabei nur einen Cent zu verdienen. Selbiges für WhatsApp.
    Ich finde es gut, dass zumindest die Redakteure bei Androidpit diesem lächerlichen Trend unzufriedener Meckerer nicht folgen. Aber ihr seid ja auch gekauft, von WhatsApp und Facebook und Samsung und HTC, von der Kirche, den Nazis und von Putin. Schämt euch, ihr verkauft euch wie billige P...
    Aber egal, wenn ihr dann mal kritisiert, dann seid ihr Heuchler, Lügner, Wichtigtuer und Faschisten. Wieso schreibt ihr eigentlich überhaupt? Malt doch ein paar Gänseblümchen, also Gänseblümchen, da kann doch niemand was dagegen haben? Oder, noch besser, postet nur noch Videos von Tieren in Nahaufnahmen mit Weitwinkelobjektiven - und Hüten.
    Aber im Ernst, macht so weiter wie bisher, ich find ihr macht das ganz passabel ;-)


  •   24
    TlM 23.05.2014 Link zum Kommentar

    Was hat das englische Zitat im Artikel mit der Übertragung irgendwelcher Nutzungsrechte zu tun?

    Da geht es doch nur um das, was der WhatsApp-User machen kann.

    Insofern sehe ich den Artikel hier bislang als Irreführung.


  • STS 23.05.2014 Link zum Kommentar

    Warum immer so Panikmache-Überschriften?!? Im Grunde unnötig :-(


  • "das Urheberrecht bleibt jedoch beim Urheber"....

    Diese Aussage ist falsch! Sie bezieht sich auf europäisches Recht. Da aber die genannten Unternehmen in den USA sitzen, gelten dortige Copyright-Law Bestimmungen. Dort ist es durchaus gängige Praxis, sein Urheberrecht an wirtschaftliche Rechteverwerter, wie WhatsApp und Co. zu verlieren. Lediglich eingeschränkte "Veto"-Rechte bleiben dem Urheber in den USA.

    Genau aus dieser Tatsache ergeben sich auch die Börsenwerte dieser Organisationen. Früher mussten sich die Chinesen mit Kameras in die deutsche Fabriken einschleichen. Der Ami bekommt "geistiges Eigentum" jetzt gratis geliefert.

    Zudem ist es eine absolute Frechheit der Unternehmen, auf die besondere Rechtslage nur in englischer Sprache hinzuweisen. Juristen-Deutsch ist schon schwierig und dann auch noch aus einem anderen Rechtssystem in einer Fremdsprache?

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