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Kommentar 7 Min Lesezeit 14 Kommentare

Der Kampf um Werbeflächen wird 2019 auf neuen Schlachtfeldern ausgetragen

Zu sehen, wie der kleine Countdown bei YouTube endlich auf "Werbung überspringen" wechselt, ist eine der kleinen Freuden des Lebens, nicht wahr? Aber das könnte in Zukunft immer seltener werden. Und nein, nicht weil es weniger Anzeigen geben wird. Wo immer das aktuelle Interesse liegt, klinken sich Werbemacher schnell ein. So scheint die Werbung in Zukunft weiter in die Hi-Tech-Welt einzudringen.

Apps und Dienste

Es ist eine bekannte Tatsache, dass wir mit unseren Daten für kostenlose Apps und Online-Dienste bezahlen. Das Resultat ist, dass wir gezielte Anzeigen erhalten. Aber die meisten Leute finden Anzeigen abschreckend, ob personalisiert oder nicht. So ist es keine Überraschung, dass wir zu kostenlosen oder wirklich billigen Diensten neigen, die keine Anzeigen einblenden. Leider gibt es einen mittlerweile etablierten Trend dazu, das Versprechen der Werbefreiheit zu brechen, wenn es um populäre Apps und Dienste geht.

Insbesondere wenn es um das blaue Reich aus Facebook und seine Vasallen geht. Aber natürlich kommt auch Google ins Spiel. Das Muster? Sie bieten einen großartigen werbefreien (oder mit minimalen Werbeeinnahmen) Service an, bauen eine Kundenbasis und Loyalität auf und beginnen erst dann mit der Schaltung von Anzeigen, sobald die Nutzerbasis loyal ist.

Erinnert Ihr Euch, als Instagram anfing, seine ersten Anzeigen zu schalten? Oder als Google sein Versprechen brach, niemals Bannerwerbung zu schalten? Facebook Messenger letztes Jahr? Jetzt ist der beliebte Messenger WhatsApp an der Reihe, wo ab 2019 Anzeigen geschaltet werden sollen. Als ob der Verrat am Nutzer beim Datenschutz kein ausreichender Grund für einen Wechsel wäre.

Online-Dienste werden auch einige beliebte Funktionen lahmlegen, die die Werbung beeinträchtigen können. Aus diesem Grund erlaubt die YouTube-App abseits des Premium-Modells beispielsweise keine Hintergrundwiedergabe.

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Für ein werbefreies Erlebnis müsst Ihr Euch YouTube Premium zulegen. / © AndroidPIT

Meine persönliche Vorhersage: Während wir uns alle daran gewöhnt haben, kostenlose Webservices als Gegenleistung für Anzeigen zu nutzen, rechne ich damit, dass werbefreie Abonnement-Services wie Netflix die Preise erhöhen und dann einen "Rabatt"-Service einführen, der Anzeigen zusätzlich zur Gebühr anbietet.

Digitale Medien

Auf vielen Webseiten wird Werbung geschaltet, damit die Betreiber Geld verdienen können. Als Reaktion auf die teils überwältigende Anzahl von Anzeigen im Web verwenden viele eine Art Adblocker-Plugin im Browser. Als Reaktion darauf wird man immer Öfter dazu aufgefordert, den Blocker zu deaktivieren oder es werden sogar Inhalte blockiert, wenn man es nicht tut. Andere, bisher werbegestützte Medien, haben Paywalls entwickelt. Natürlich mögen manche das Modell noch weniger als die aufdringlichen Anzeigen. Wie wäre es also mit weniger aufdringlicher Werbung?

Da gibt es dann noch native Werbung, kundenspezifische Inhalte, gesponserte Inhalte oder Advertorials. Im Wesentlichen bezahlte Inhalte, die auf Leser zugeschnitten sind und in den normalen Content eingebunden sind. Auch wir nutzen solche Werbemittel, doch sie sind vergleichsweise selten, und Partnerschaften werden im Text ausdrücklich erwähnt und gekennzeichnet. Aber die Balance ist wichtig!

Niemand will, dass unsere Lieblings-Webseite aus Geldmangel geschlossen wird, aber wenn zu viel vom Inhalt von externen Interessenten gesponsert sind, leidet der normale Content. So sind auch diese Mittel begrenzt, da das Medium ansonsten die Aufmerksamkeit seiner Leser verliert, die sie für Werbetreibende attraktiv machte.

Spiele

Die Spieleindustrie im Jahr 2018 war geprägt von Mikrotransaktionen. Das bei Free-to-Play-Spielen fürs Smartphone übliche Mittel hat sich mittlerweile sogar bei PC- und Konsolentiteln mit einem Preis von über 60 Euro etabliert. Natürlich gab es Rückschläge und Kontroversen, besonders beim Thema Lootboxen und Hyper Casual Games.

Ende 2018 versuchte Capcom jedoch einen anderen Weg, der auch vom Free-to-Play-Markt abgekoppelt zu sein schien. Die ehrwürdige Firma packte Anzeigen bei Street Fighter V auf die Ladebildschirme, auf Hintergründe und auf Charakterkostüme. Mit dabei war ein ungeheurer Fall, bei dem Werbung bei dem indischen Kämpfer Dhalsim zu sehen war.

Doch mangels Kleidung platzierte man die Werbung auf seiner Halskette. Die besteht allerdings aus geschrumpften Schädeln, die laut der Lore von Street Fighter von an einer Seuche verstorbenen Kindern stammen. Die Anzeigen sind optional, aber die Bereitschaft dazu belohnt die Spieler mit einem Vorteil bei der knappen Währung im Spiel. Dabei sollte man bedenken, dass das Spiel für 60 Euro verkauft wurde - DLCs kosten extra!

Spielen als Freizeitbeschäftigung und das Streamen zur Unterhaltung ist beliebter denn je, womit es nicht verwunderlich ist, dass Marken nach Möglichkeiten suchen, aus dieser zunehmenden Aufmerksamkeit Profit zu schlagen.

Ich habe mit Anzu.io gesprochen, einem Startup, das In-Game-Werbung sowohl in High-End-Spielen als auch in Virtual-Reality-Inhalten anbietet. In ihrer Demo zeigte eine virtuelle Shooter-Arena Plakate für Produkte, die sich nahtlos in die Umgebung einfügen. In Zukunft könnte diese Art von Werbung in Spielen einfach aktualisiert werden und damit Anzeigeninhalte für neue Werbeaktionen geändert oder sogar auf den Benutzer ausgerichtet werden. Im Wesentlichen wären die Anzeigen dann "live".

Theoretisch werden solche Anzeigen aber im Hinblick auf die Realitätstreue der Spielwelt hinzugefügt. Das heißt, dass sie sich besser für ein Sportspiel als ein historisches Abenteuerspiel eigenen - theoretisch. Aber wie das Beispiel von Capcom zeigt, werden Marken wohl auch bereit sein, die Grenze des guten Geschmacks zu überschreiten, wenn es um potenzielle Einnahmen geht.

Virtuelle und erweiterte Realität

Virtual Reality entwickelt sich als Möglichkeit des Home Entertainments weiter, wird aber auch zunehmend in der Industrie und für kommerzielle Zwecke eingesetzt. Und ich wette darauf, dass Werbung in der virtuellen Realität Einzug halten wird. Ähnlich wie bei Videospielen gibt es in den "Welten" der VR genug Platz für spezielle Arten von Plakaten oder ähnliches.

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VR bietet den Werbetreibenden neue Möglichkeiten. / © dotshock

Der Unterschied besteht darin, dass VR- und AR-Unternehmen nicht nur die Bewegungen im Web nachverfolgen können, sondern auch die Position und den Blick der Nutzer. Anzeigen könnten so noch viel gezielter in das Blickfeld gerückt werden und die aus Virtual Reality oder Mixed Reality gewonnenen Daten sind für Marktforscher besonders wertvoll.

Vor Kurzem habe ich Zeit mit der Magic Leap One verbracht und diskutierte mit einem Entwickler über das Potenzial des "3D-Internets". Also eine neue Art des Austauschs digitaler Informationen über den AR/VR-Raum. So magisch es auch klingen mag, es hat mich an die Anfangszeit des Internets erinnert - bevor es mit Werbung überschwemmt wurde.

Beim 3D-Internet würde es nicht allzu anders laufen. Tatsächlich würde ich sogar sagen, dass Marken bereits Spalier stehen, um bei so etwas schnellstmöglich Fuß zu fassen.

Wird es einen Wendepunkt geben?

Es gibt verschiedene Meinungen, wenn es um Werbung geht. In den meisten Fällen wollen die Menschen sie nicht sehen und bevorzugen die Nutzung von werbefreien Diensten oder installieren Adblocker. Aber auch damit umgeht man nur für kurze Zeit das Unvermeidliche, denn Werbung ist allgegenwärtig und mit Adblocker-Firmen, die für Geld von Werbetreibenden die Anzeigen durchlassen, geht das Spielchen weiter.

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Adblocker werden immer beliebt sein. / © AndroidPIT

Auf der anderen Seite sind Menschen auch bereit, für den kostenlosen Zugang zu Diensten Anzeigen zu akzeptieren oder mit Ihren Daten zu bezahlen - auch wenn wir immer wieder versuchen, die Technik auf unterschiedliche Weise  zu umgehen.

Es ist eine Art Wettrüsten und mit dem größer werdenden Interesse an derzeit noch nicht kommerzialisierten Raum wie VR oder AR werden die Werbetreibende versuchen schnellstmöglich hinterher zu kommen. Doch es gibt auch einen anwachsenden Trend zu Diensten, die ohne Werbung und Daten auskommen und durch die Nutzer gestützt werden. Doch kann diese Bewegung das Wettrennen gegen die Werbeindustrie gewinnen?

Wie seht Ihr die Zukunft der digitalen Werbung im Jahr 2019? Kommen Werbetreibende an Ihre Grenzen, werden sie das Rennen gewinnen oder werden die Nutzer vorher für eine Revolte sorgen?

Dank ist diese Seite frei von Werbebannern

14 Kommentare

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  • Für mich ist diese mittlerweile Penetrante Werbung, ganz egal wo, eher ein Grund die Beworbenen Produkte und Dienstleistungen zu meiden! Und wenn ich mal wo hin komme und ich Aufgefordert werde meinen Adblocker abzuschalten, na dann geh ich wieder!


  • Die Werbeeinblendungen werden als störend empfunden. Dabei beginnt die Werbung bereits früher: Richtet Euch mal ein Android Smartphone ein, ohne irgendein Konto darin anzulegen. Schaltet im Einrichtungsprozeß alles aus, was Daten übertragen soll. Nur eine Internetverbindung richtet ein. Dann installiert Euch Net Monitor von Secuso von fdroid.org und schaut nach, was für Netzwerkverbindungen schon nach wenigen Sekunden aufgebaut werden.

    Ihr werdet überrascht sein, dass Euer Telefon doch zu Google telefoniert. Alleine schon deshalb, weil App-Updates gesucht werden und die werden sogar installiert, obwohl kein Googlekonto im Smartphone angelegt wurde.

    Google hat dann schon die IMEI und die IMSI sowie die Telefonnummer und damit ist man eindeutig identifizierbar. Nur einen Namen hat Google noch nicht. Den bekommt Google wenn man das Ich-Profil in der Kontakte-App füllt.

    Außerdem stehe ich in hunderten anderen Telefonen in den Kontakten mit meinen echten Daten. Also genügt ein interner Abgleich der Telefonnummern bei Google, um mich namentlich zu identifizieren.

    Die ganzen Apps mit ihren Werbemodulen tun ihr übriges. Auf Webseiten sind ebenfalls Tracker eingebaut, die mit Daten aus Apps zusammengeführt werden können.

    Einen Werbeblocker einzusetzen, damit die Werbung nicht mehr eingeblendet wird, ist der falsche Grund. Der Werbeblocker sollte eingesetzt werden, damit Daten erst gar nicht übermittelt werden. Noch besser ist es, auf Apps mit Werbemodulen zu verzichten. Was nicht vorhanden ist, muss auch nicht geblockt werden und benötigt damit keine Rechenzeit. Dennoch macht ein Werbeblocker Sinn, weil man ja auch per Web-Bowser surft und mal eine App ausprobiert und überprüft.


  • Für mich ist die Sache ganz einfach. Wenn ich etwas haben möchte dann kaufe ich es. Ich will keine Werbung!!!

    Und warum soll ich dafür bezahlen um keine Werbung zu bekommen?!?
    Das ist doch absoluter Blödsinn wie @Treasarion1512 schreibt... Zitat: "Hätte ich eine Option die mir ermöglicht, für sagen wir einen gewissen Betrag, ein Jahr keine Werbung ertragen zu müssen.

    Es ist schon sehr nervig das man in Free-to-Play-Spielen die Werbung ertragen muss. Lieber würde ich das Spiel für einen gewissen Betrag kaufen und Werbefrei spielen.

    Im täglichen Leben wird man schon genug mit Schwachsinniger Werbung zugeschüttet.
    Nicht nur der Inhalt der Werbung ist total Bescheuert sondern auch das Werbeversprechen ist absolut Hirnrissig. Leider gibt es genügend Vollpfosten die diesen ganzenzen Sch...dreck auch noch gut finden. Kein Wunder das unsere Gesellschaft immer mehr verblödet.

    Ich hatte einige Apps die absolut Werbefrei waren. Bis nach und nach im PlayStore die Updates für diese Apps eingespielt wurden. All diese Apps sind von meinem Smartphone jetzt verschwunden. Es kommen nur noch Apps für mich in Frage die ohne Werbung sind - soll heißen das nur die Bezahlversion installiert wird. Es ist für mich kein Problem für eine App etwas zu bezahlen. Denn keiner arbeitet gerne Kostenlos. Und das ist Gut so und wird von mir unterstützt.

    Geld für Arbeitsscheue Werbefuzzis gibt es von mir nicht. Leider kann man das aber nicht in allen Bereichen vermeiden. Auch ich muss Einkaufen gehen wie jeder andere und da steckt leider auch Werbung in den Produkten. Aber wie schon gesagt, wo ich das vermeiden kann da verzichte ich dann lieber.


    • ''Blödsinn'' ist einzig und alleine deine unbegründete Aussage. Du lieferst noch nicht mal ein eigenes Argument, aber bezeichnest andere Meinungsäußerungen als ''Blödsinn''.

      Super Tpy, ehrlich. Der erste brüller des Tages, danke dafür :D :D


      • Keine Ursache, gerne doch. :-))) Es soll bestimmt "Super Typ" heißen. ;-)

        Wenn Du "Argumente" brauchst, warum diese aufdringliche Werbung schon nervig ist, dann lies Dir meinen Beitrag nochmal durch.

        Nenn mir einen Grund, warum ich für den ganzen Webescheiß auch nur einen Euro-Cent ausgeben soll wenn ich den doch gar nicht haben will.

        Und genau das ist "Blödsinn", für etwas Geld ausgeben was Du eh nicht willst.

        Außerdem bist Du ja auch nicht der Befürworter dieser Art von Werbung.


  • Auf der einen Seite finde ich es nicht gut addblocker zu verwenden da man oft den kleinen Seiten so die Existenz raubt. Vor allem die Leute die alles kostenlos haben wollen kotzen einen an. Auf der anderen Seite kann ich es manchmal auch verstehen einen addblocker zu verwenden, Beispiel Werbevideo auf Webseiten die auf einmal lautstark los laufen. Ich habe keine addblocker am laufen und komm auf den meisten Seiten super zurecht.


  • Naja, im Falle YT ist Vanced eine tolle Alternative. Kam mir aufs Gerät mit der Black Mode Funktion, die ne Art Darkmode für Youtube ist. Glaube das gibt es auch mittlerweile in der YT App, aber meines Wissens nur dunkel Grau und eben kein schwarzer Hintergrund.

    Werbung kenne ich allerdings nicht in YT, auch das ist eine Funktion von Vanced. War zwar nicht der Hauptgrund, sondern der schwarze Hintergrund und einige andere coole Dinge. Jedoch ist es schon irgendwo komfortabel und ja, ich weiß, böööse^^

    Ansonsten habe ich für satte 30 Euro Disconnect Pro auf dem Handy, das blockt nicht nur Internetwerbung, sondern auch alles in den Apps und läuft gleichzeitig über Knox.

    Selbstverständlich betreibe ich regelmäßig whitelisting auf von mir als nicht zu aufdringlich empfundene Werbung auf Seiten. Also sprich alles was blinkt und trällert fliegt, was leider zuweilen mehr ist, als die statische Werbung, gegen die ich nichts habe grundsätzlich. Also klassisch unbewegt.

    Und trotzdem wäre ich bereit, auf Disconnect oder Vanced zu verzichten. Hätte ich eine Option die mir ermöglicht, für sagen wir einen gewissen Betrag, ein Jahr keine Werbung ertragen zu müssen.
    Aber das ganze Systemweit und nicht bspw nur auf Google Apps bezogen.

    Ist ganz schön tief in die ''wünsch dir was'' Kiste gegriffen, schon klar. Aber meine ja nur, das generell beim bösen Adblock Nutzer, zumindest in meinem Fall, Bereitschaft da wäre zu zahlen. Am besten noch für den Heimanschluss am Internet auch, somit hätte mein Raspberry Urlaub vom eigens gebastelten VPN/Adblock Dienst daheim^^

    Und ja, Leuten wir mir ist bewusst, das sie eine, wenn auch kleine, Mitschuld tragen an der ganzen Werbesituation und wie das ausgeartet ist, eben durch die Blocker. Aber wie schon gesagt, würde ich jederzeit, auch hier und jetzt auf eine Möglichkeit umsteigen, die mir gegen Entgeld die Werbung vom Halse hält. Und das natürlich nicht auf einer Finanzierungsbasis, wie bspw Adblock, das halte ich selber für unseriös.


  • Zitat “...Halskette. Die besteht allerdings aus geschrumpften Schädeln, die laut der Lore von Street Fighter von an einer Seuche verstorbenen Kindern stammen.“ Ende des Zitates.
    Schädel ist per definitionem das knöcherne Gerüst des Kopfes.
    Wie schrumpft man Knochen???

    Sarah


  • Werbung,
    wie heißt es in einem Song von Haudegen?
    Nett verpackte Lügen mit der Liebe zum Detail.

    Adblocker deaktivieren?
    Ne, höchstens noch mehr installieren.

    Und wenn es wirklich eine Hölle gibt, ist wohl klar wo die Werbetreibenden landen werden.
    Selbst das Wort Produktinformation stellt mittlerweile eine Lüge dar.


  • Es wird immer mehr Online Werbung geben, weil es eine wichtige Einnahmequelle für die Betreiber ist. Allein durch Spenden finanziert sich kaum eine Website mehr. Und ein Bezahl- oder Abomodell rechnet sich nur für die Big Player Google, Amazon usw. Die meisten Nutzer sind nicht bereit für Informationen Geld zu bezahlen - anders als für gute Software und Entertainment Angebote wie Prime und Netflix


    • Ich denke schon, dass viele zu einem Abo bereit wären, auch für Zeitungen und News. Dass dem so ist und dass es funktioniert, sieht man ja gut im Ausland. Bei den Preisen, die man aber in Deutschland glaubt, aufrufen zu müssen, ist das zum Scheitern verurteilt. Netflix und Spotify sind auch gerade wegen ihres guten Preises erfolgreich.


  • Die kostenlosen Spiele interessieren mich nicht. Ich Kauf mir ein Spiel und hab Ruhe vor der Werbung. Die Werbeeinblendungen im Netz nerven schon mal ab und zu wie neulich bei Inside-Handy, kommt da eine Werbeeinblendung mit Always Ultra🥵. Als ob mich das interessiert....Seit dem ist die Seite gelöscht aus meiner Leseliste. Da Lob ich mir Androidpit.


  • Tim vor 3 Wochen Link zum Kommentar

    "Zu sehen, wie der kleine Countdown bei YouTube endlich auf "Werbung überspringen" wechselt, ist eine der kleinen Freuden des Lebens, nicht wahr?"
    Also für mich ist es ja eher eine kleine Freude des Lebens, wenn mal eine Werbung kommt, bei der man nicht das Kotzen kriegt ^^ Allein die ganzen aktuellen Google-Werbungen gehen mir so auf den Zeiger, zumal sie nach ein paar Wochen jetzt auch nicht mehr überspringbar sind...

    "Als Reaktion darauf wird man immer Öfter dazu aufgefordert, den Blocker zu deaktivieren oder es werden sogar Inhalte blockiert, wenn man es nicht tut."
    Einfach mal das Video von Rechtsanwalt Christan Solmecke schauen. Diese Aufforderung ist nämlich grundsätzlich gar nicht erlaubt... ^^

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