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Wenn das Date schief läuft: Tinder bekommt “Panic Button”

Wenn das Date schief läuft: Tinder bekommt “Panic Button”

Onlinedating-Apps auf dem Smartphone boomen! Ganz vorne mit dabei ist die Flirt-App Tinder, in der munter nach dem nächsten Match geswiped werden kann. Dass das Onlinedating auch mit Risiken einhergeht, zeigt eine neue Maßnahme des Tinder-Mutterkonzerns "Match". Nach Informationen von US-Medien arbeite das Unternehmen an einer neuen Sicherheitsfunktion, einer Art "Panic Button" für Dates. 

Über einen "Panic Button" in Flirt-Apps für die reale Begegnung könnte man durchaus schmunzeln. Doch die Maßnahme, die Tinder-Konzern "Match" ergreift, hat einen ernsten Hintergrund. Das neue Sicherheitsfeature soll Menschen nicht aus unglücklichen Dates befreien, sondern in Gefahrensituationen greifen. Entwickelt wurde das neue Tinder-Feature von der amerikanischen Firma "Noonlight". Bei dem Feature handelt es sich um eine eigenständige, in die Flirt-App integrierte Sicherheitsanwendung, die durch einen Klick des Nutzers in Notsituationen Rettungsdienste oder Polizei informiert. 

Tinders "Panic Button": Nutzer müssen Notsituation erst bestätigen

Ganz so schnell soll die integrierte Sicherheits-App in Tinder jedoch nicht greifen; zu groß ist die Gefahr von falschem Alarm bei versehentlicher Betätigung der Schaltfläche. Laut Medieninformationen würde bei einem Klick auf den Notfallbutton erst eine Code-Eingabe, ähnlich wie ein Captcha, den Notruf auslösen. Bliebe dieser aus, sende Tinder daraufhin eine Textnachricht, die bei nicht-reagieren durch einen Anruf erweitert würde. Wenn der User auch diesen Anruf nicht annimmt oder er die explizite Notfall-Frage am Telefon mit einem “Ja” beantwortet, wird automatisch die Polizei informiert. 

noonlight
"Noonlights" Panic Button soll in gefährlichen Situationen greifen. / © Tinder

Damit das Sicherheitsfeature die Standortdaten des Tinder-Nutzers korrekt an Rettungskräfte übermitteln kann, müssen Dating-Freunde permanenten GPS-Zugriff in Echtzeit erlauben. Laut Tinder würden diese Standortdaten ausschließlich für das Sicherheitsfeature, nicht jedoch für Tinder-Matches oder Werbung genutzt. 

Um Kriminelle bereits vor dem ersten Date vor Straftaten abzuschrecken, werden Tinder-Profile, die das Feature nutzen, mit einem entsprechenden Logo versehen. Ob der "Panic Button" für Tinder auch hierzulande Einzug in die Dating-App finden wird, ist jedoch unklar. Die Sicherheitsapp "Noonlight" ist in Deutschland nicht verfügbar und nur für den US-amerikanischen Markt entwickelt worden.

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