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Weniger Smartphone-Modelle: User, Hersteller und die Umwelt würden profitieren

Diese Woche feiern wir den 20. Geburtstag der Smartphones. Im August 1996 erschien der Nokia Communicator und läutete eine ganz neue Ära ein. Wegen des hohen Verkaufspreises von 2.700 DM hat das nur kaum jemand bemerkt. Die Auswirkungen dieser Revolution aber spüren wir bis heute.

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Aber es hat sich viel verändert: Nokia hat seine Handy-Sparte verkauft und weder ein klappbares Display noch eine mobile Telefonfunktion locken heutzutage Käufer. Der Kampf um Marktanteile hat sich auf die Mittelklasse der Smartphones verschoben. Für Smartphones könnt Ihr heute 100, 200 oder mehrere hundert Euro ausgeben - Eure Wahl.

Schon immer waren die Produktzyklen im Handysektor kurz. Mitunter stellten Hersteller alle halbe Jahr eine neue Generation vor. Diese Zeiten sind glücklicherweise vorbei. Heute sehen wir immer noch ständige Smartphone-Neuheiten, nur dass diese unterschiedliche Zielgruppen ansprechen und sich dabei trotzdem mitunter überschneiden.

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Wofür hat Samsung eigentlich das S7 Edge entwickelt? / © AndroidPIT

Hersteller wollen natürlich Produkte verkaufen. Und auf dem Smartphone-Markt ist der Konkurrenzdruck hoch. Besser, schneller und immer neue Funktionen - diesem Mantra hecheln die Hersteller hinterher. Wer aber vor allem ein alltagstaugliches Smartphone benötigt und auf Schnickschnack wie Virtual Reality und ähnliches verzichten kann, braucht nicht jedes Jahr ein neues Smartphone.

Viele Marktsegmente brauchen keine jährlichen Updates

In vielen Marktsegmenten würde es kaum einen Unterschied machen, wenn Hersteller die Modellpalette verkleinern würden. Samsung zum Beispiel: Jahr für Jahr sehen wir neue Mittelklasse-Smartphones der Galaxy-A-Reihe, neue Galaxy-S-Smartphones und ein neues Note gibt es obendrauf (und die verschiedenen Serien, die ich hier vergessen habe). Jetzt mal ehrlich: Ein spürbarer Unterschied zwischen dem Note7 und dem S7 Edge ist faktisch nicht vorhanden. Das S7 Edge ergibt mit der Markteinführung des Note7 keinen Sinn mehr. Warum sollte man es überhaupt entwickeln?

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Hans-Georg Kluge
Das Galaxy S7 Edge ist jetzt überflüssig.
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Beispiel Lenovo: Über sinnvolle und weniger sinnvolle Hardware-Upgrades

Anderes Beispiel bei Lenovo: Das Moto E3 und auch das Moto G Play sind keine Smartphones, auf die irgendwer im Jahr 2016 gewartet hat. Die Vorjahres-Generation des Moto G erscheint mindestens gleichwertig zu sein. Warum nicht einfach das Moto G 2015 weiter verkaufen? Eine offizielle Preissenkung und die Verkäufe erhalten neuen Schwung und die Investitionen in die Konstruktion und Entwicklung könnten über zwei Jahre gestreckt werden.

Das Update von der dritten zur vierten Moto-G-Generation hingegen erscheint sinnvoll, weil hier tatsächlich wesentliche technische Daten verbessert wurden - das war bei den drei vorangegangenen Iterationen nicht der Fall. Aus meiner Sicht hätte Lenovo (früher Motorola) beim Moto G eine Generation auslassen können. 

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Moto G4 vs. Moto X Play - Warum? / © AndroidPIT

Die aktuelle Moto-G-Generation könnte technisch auf dem Moto X Play basieren. Hier hätte Lenovo sich einige Mühen ersparen können.

Weniger Smartphone-Modelle würden vor allem auch den Software-Support erleichtern: Würde ein Hersteller sein Midrange-Phone von 2015 ein Jahr später weiter verkaufen, aber eben als Entry-Level-Phone, würde sich die Software-Entwicklung eher lohnen, weil die Updates für einen größeren Kundenkreis ausgerollt werden könnte. Und es müsste keine eigenständige Entwicklung für ein ohnehin knapp kalkuliertes Budget-Phone stattfinden.

Apple macht das übrigens exakt so: Ältere iPhones bleiben im Angebot, nur eben mit einer kleinen Preissenkung.

HK
Hans-Georg Kluge
Liebe Hersteller, verkauft doch Vorjahresmodelle weiter.
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Als Plattform würde Android von weniger Smartphone-Modellen profitieren

Weniger Smartphones würden der Android-Plattform weitere Vorteile bringen: Denn neben der lahmen Update-Versorgung der meisten Smartphones ist die schiere Menge an unterschiedlichen Smartphone-Modellen ein weiteres Problem.

Eine Grafik, die OpenSignal im August 2015 erstellte, zeigt das ganze Dilemma: Nach Smartphone-Modellen visualisiert, gleicht die Android-Plattform einem Fleckerlteppich.

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August 2015: die Marktanteile von einzelnen Smartphones / © OpenSignal

Insbesondere für App-Entwickler ist das ein zweifaches Problem: Viele unterschiedliche Android-Versionen sind eine Hälfte, Hersteller- oder gar Smartphone-spezifische Software-Fehler die andere. Um auf Nummer Sicher zu gehen, müssten App-Entwickler ihre Anwendung auf allen verfügbaren Smartphones testen. Das ist aber kaum möglich, und so entstehen mitunter kuriose Bugs. Die Entwickler von SalesForce haben daraus entnervt vor einigen Wochen die Konsequenzen gezogen und erlauben die Installation der App nur noch auf wenigen Smartphone-Modellen.

Licht am Horizont: Produktzyklen verlängern sich weiter

Bei den beiden größten Smartphone-Herstellern, Apple und Samsung, hat sich für High-End-Smartphones inzwischen ein Zwei-Jahres-Rhythmus eingependelt: Es gibt zwar jährlich ein neues Modell, das basiert aber in großen Teilen auf dem Vorjahresmodell. Apple wird in diesem Jahr wohl sogar noch einen Aufguss des iPhone 6 aus dem Jahr 2014 präsentieren.

Lenovo muss sich bei seinen kommenden Smartphones ebenfalls zusammenreißen: Der Erfolg der Moto Mods ist eng an die weite und langfristige Verbreitung kompatibler Smartphones geknüpft. Somit ist Lenovo mindestens auch 2017 daran gebunden, kompatible Geräte anzubieten. Warum nicht gleich ganz auf eine Neuentwicklung verzichten? Der Snapdragon 820 ist für einen solchen Schritt jedenfalls stark genug.

Und auch ein dritter Hoffnungsschimmer ist zu sehen: Wer vor zwei Jahren ein günstiges Smartphone gekauft hat, hat heute altes Eisen in der Hand. Überzeugte schon damals die Performance nicht so sehr, so dürfte es heute noch viel schlimmer sein. Wer aber heute ein Smartphone zwischen 200 und 300 Euro kauft, hat gute Chancen, dass es auch in zwei oder drei Jahren noch schnell genug arbeitet. Der technische Fortschritt dürfte dafür sorgen, dass Smartphones länger halten.

Und das käme auch der Umwelt zugute.

Brauchen wir jedes Jahr neue Smartphones? Sollten Hersteller Ihre Smartphones über mehrere Jahre vermarkten? Würdet Ihr eine solche Modellstrategie unterstützen? Schreibt Eure Meinung in die Kommentare!

Top-Kommentare der Community

  • Karl Mayer vor 3 Monaten

    So lang die Verkaufszahlen die gleichen bleiben, halte ich es für einen Trugschluss, dass die Umwelt von einer Reduzierung der Modelle profitiert. Die Leute werden nicht weniger kaufen, weil es weniger Modelle gibt. Die Menge der verbrauchten Rohstoffe und damit des Mülls dürfte im Gegenteil noch steigen, da die Leute bei geringerer Auswahl eher das nächst höhere Modell kaufen und damit Funktionen, die sie eigentlich gar nicht brauchen.

    Außerdem ist es schon arg fragwürdeig, wenn a) ein Smartphonemagazin, das permanent neuen Modellen entgegenfiebert und regelmäßige Benchmarksch***zvergleiche veröffentlicht und mangelnde Leistung kritisiert, jetzt den Herstellern den schwarzen Peter zuschustern will.
    Und b) ein Autor, der erst kürzlich erklärte, dass er gleich mehrere seiner Smartphones aus 2015 dieses Jahr durch neue ersetzt hat und immer noch gute und brauchbare Smartphones als Wecker benutzt.

    Man darf gerne auch mal das eigene Handeln hinterfragen anstatt einfach nur mit dem Finger auf die Industrie zu zeigen. Die Hersteller bedienen nur die Nachfrage. Die betreiben extensiv Marktforschung um möglichst genau das zu liefern, was am Ende den meisten Gewinn bringt. Oder glaubt hier ernsthaft einer, die produzieren auf Verdacht und nach Lust und Laune?

  • Memento Mori vor 3 Monaten

    Selbstverständlich haben wir viel zu viele Smartphones die den Markt überfluten.
    Viele davon absolute Nischenmodelle, die kaum jemand kennt, geschweige denn jemals kaufen wird.
    Smartphones von Hersteller, die nicht unbedingt für Qualität, Kontinuität oder Kundenbndung stehen.
    Sie wollen lediglich Geld verdienen, mehr nicht.

    Sicherlich wird der Markt das in kürzester Zeit selbst regulieren, Hersteller werden wieder verschwinden, andere werden kommen, es auch versuchen um dann ebenfalls zu verschwinden.....

    Die wenigen etablierten Hersteller, die qualitativ hochwertige Smartphones herstellen, kann man an einer Hand abzählen.
    Diese sollten ihr Portfolio deutlich straffen und sich auf wenige Modelle beschränken.
    Drei bis vor Modelle in unterschiedlichen Pressegmenten, würde sicherlich genügen und alles deutlich übersichtlicher machen.
    Dazu käme aber noch ein ganz wesentlicher, in meinen Augen wichtigerer Faktor.
    Die Hersteller könnten sich deutlich intensiver mit den wenigen verbliebenen Smartphones beschäftigen, könnten diese besser weiterentwickeln und Updates zeitnäher bereitstellen.

    Android würde davon profitieren, keine Frage.

    Ich höre so etwas immer wieder im persönlichen Umfeld.
    Für viele ist genau dieses unübersichtliche und verwirrende Angebot bei Androiden Smartphones und die daraus resultierende unsichere Entwicklung in Bezug auf das Bereitstellen von Updates ein Grund, entweder kein Android Phone zu kaufen, oder in das iOS Lager zu wechseln.

    Weniger man oftmals deutlich mehr sein!

    Und nicht nur die Umwelt würde davon profitieren. Doch dies allein wäre schon ein wichtiger Schritt.

    Schlussendlich, es wäre die klassische Win-Win Situation.

  • Hanspeter Männicke vor 3 Monaten

    Wenn es so einfach wäre.
    Schauen wir andere Branchen an was da an Modelvielfalt rausgeknallt wird. Für jeden erdenklichen Geschmack eine "Lösung".
    Schuld allein sind nicht die Hersteller, sondern wir als Konsumenten. Wir sind unstrukturiert. Wir wollen z.B. bei einem Auto 1.000 Varianten und mehr.
    Doch auch hier verändert sich der Markt > siehe Tesla.
    Der Android Markt würde schon profitieren wenn "namhafte Hersteller" ihre mistigen Anpassungen sein lassen würden. Stock Android ließe auch die Patches zu. Und was nervt sind die vorinstallierten Apps von Sony, Samsung und Co, die nicht gelöscht werden können wenn man sie nicht braucht.
    Wer treibt nun den Markt? Die Hersteller oder die Konsumer? Neuer, besser? Und dann Smartphones für über 600€ mit Highperformance die nur für Messaging verwendet werden. Das ist so als benutzt man einen Ferrari nur für den Supermarkt.
    Ich denke der erste Schritt beginnt bei uns Konsumern. Folgen wir nicht mehr dem Mainstream. Dann bekommen die Hersteller richtig Druck zum Umdenken. Nicht die Hersteller machen den Markt, sondern nur wir.

  • Michael K. vor 3 Monaten

    Marktwirtschaften westlicher Prägung sind auf permanentes Wachstum angewiesen, andernfalls steigen aufgrund permanenter Rationalisierungsmaßnahmen innerhalb der Produktion die Arbeitslosenzahlen. Wachstum heißt aber nichts anderes als Ausweitung von Produktion und Vertrieb. Da auch der Dienstleistungsbereich von Rationalisierung (z.B. Bots, KI, Verlagerung in Billiglohnländer) betroffen ist, stellt er keine Alternative zur Beschäftigung in der Industrie dar.
    Macht man sich klar, dass es dabei um Billionenwerte geht, erscheint die Diskussion um ein paar Millionen Smartphones mehr oder weniger schon lächerlich. Zieht man noch in Betracht, dass ein Großteil der Menschheit noch gar nicht von Wohlstand westlicher Prägung profitiert, diesen aber anstrebt, kann man sich vorstellen, dass in nächster Zukunft noch geradezu unfassbare Mengen zusätzlicher Konsum- und Investitionsgüter gefertigt werden müssen.

    Davon abgesehen, ist es allein Angelegenheit der Hersteller festzulegen, mit welcher Modellpalette sie am Markt auftreten. Eine Regulierung diesbezüglich wäre ein kaum vorstellbarer Eingriff in die unternehmerische Eigenverantwortng.

    Zwar kann ein Hersteller seine Produktion und seinen Support straffen und verbilligen, wenn er die Modellvielfalt reduziert, gleichzeitig riskiert er dadurch aber den Verlust von Kunden, die in diesem eingeschränktem Sortiment nicht mehr finden, was sie suchen.
    Auch wenn jetzt einige Hersteller ihr Sortiment straffen, und die Produktzyklen vergrößern, muss man davon ausgehen, dass die Produktvielfalt noch steigen wird. Ziel großer industrieller Modernisierungsprojekte wie "Industrie 4.0" ist nicht weniger, als die lohnende Fertigung von Losgrösse 1, also eine weitreichende Flexibilisierung der Fertigung bzgl. der gefertigten Produkte.
    Zuende gedacht kann das bedeuten, es gibt soviele Modellvarianten, wie es Geräte gibt - Abermillionen, wobei der Kunde sein Gerät nach eigenen Vorstellungen maßschneidert, wenngleich ich ein solches Szenario für nicht sehr wahrscheinlich halte.

    Um den Support in einem solchen Szenario überhaupt noch gewährleisten zu können, wird dieser nicht mehr modellbasiert wie gegenwärtig stattfinden können, sondern auf Grund der technischen Basis, ähnlich wie das Apple macht, oder auch Microsoft bei Laptops, Desktops und Servern.
    Trotz einer ausserordentlich hohen Modellvielfalt mit unterschiedlichster technischer Basis kann Microsoft monatliche Updates liefern. Selbst das neuste Windows 10 funktioniert auf fünf Jahre alten Rechnern problemlos.

    Und wie soll eine längere Nutzung der Geräte gelingen, wenn nicht mal die elementarsten Voraussetzung dafür gegeben sind. Akkus sind Verschleißteile, aber immer seltener durch den Nutzer kostengünstig tauschbar. Staatliche Regulierung wäre hier gefragt, eine EU weite Vorschrift von durch den Anwender tauschbaren Akkus, am besten noch in der Bauform auf wenige Typen standardisiert, könnte ein Umdenken der Hersteller erzwingen, und wenigstens diie Voraussetzung für eine vier- oder fünfjährige Nutzung schaffen. Aber nichts passiert in dieser Richtung, Vorschriften wie im Elektro G bleiben, schwammig formuliert und ohne effektive Sanktionsmöglichkeiten, ein zahnloser Tiger.

    So bleibt die Frage, ob diese Diskussion ausserhalb dieses Forums überhaupt jemanden interessiert. Akademisch interessant, aber dennoch irrelevant. Die Hersteller machen, was sie für richtig halten, die Konsumenten kaufen, was ihnen gefällt, die Behörden sind überfordert, und die Umwelt muss zusehen wo sie bleibt.

93 Kommentare

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  • Kunden erinnern sich halt eher an Produkte und Hersteller die erst vor kurzer Zeit ein Produkt eingeführt haben. Firmen die vor zwei Jahren das letzte Produkt auf den Markt gebracht haben, werden schnell vergessen.
    Man benötigt für die Neuentwicklung eines Smartphones auch nicht zwei Jahre, soll der Hersteller alle Angestellten zwischendrin kündigen oder fürs Däumchendrehen bezahlen?
    Wer darüber nachdenkt, kommt schnell darauf das Produktzyklen von zwei Jahren völlig unsinnig sind.
    Sonst würden auch zugehörige Komponenten nicht mehr so schnell und kontinuierlich weiterentwickelt.
    Ein neues Smartphone ist dann halt auch mal kein komplett neues Gerät sondern eine Produktpflege mit vielen kleinen Verbesserungen.

    • MIGELL vor 3 Monaten Link zum Kommentar

      @ Wolfgang N.
      Zu Punkt 1 : Kann man nicht unbedingt verallgemeinern:
      Besitzt ein Hersteller die gewisse "Stärke/Image" und ist "beliebt" beim Kunden, dann wartet man auch...
      Ich denke nicht, das Apple oder Samsung in Zwei Jahren, in die Vergesslichkeit / Bedeutungslosigkeit versenken....
      Punkt 2:
      ( Jobs kündigen/ Däumchen drehen..)
      Wie wäre es denn wenn die Hersteller diese Zeit nutzen, um an einen besseren Service /Support, Updates und Securepacks arbeiten?
      Anstatt "unzählige Abversionen" des Highendmodells raus bringen
      ( Mini, lite, XXL, zisch Zollgrössen etc.)
      Eine klare straffe Produktlinie die auch für den Normalen Kunden, überschaubar ist...
      Von mir aus kann man dann auch mehr Farben bringen , was ach einen gewissen Kaufanreiz hat, irrelevant wie "aktuell" das Flaggschiff ist, solange es ein "gutes/solides" Device ist....
      Ergo wäre der Produktzyklus von zwei Jahren, nicht unsinnig, sondern willkommen, der Elektroschrott wäre stark reduziert, und die Umwelt dankt...
      Punkt 3:
      Komponenten würden nicht so schnell weiterentwickelt?
      Sorry das ist vollkommener Schmarn, in Zwei Jahren hat man genug Zeit Specs zu entwickeln, und die Chance, das diese Specs ausgereift sind, ist auch bedeutend höher...
      Außerdem: Was bitte hat sich in Zwei Jahren so stark und bedeutend entwickelt, das z.B. ein HTC M7 oder ein S5 oder G2 etc., nicht mehr zu gebrauchen sind?
      Haben die neuen Smartphones einen 4000 mAh als "Durchschnitt"? bzw. als Folge der " schnellen" Ein Jahr Produktzyklen"?
      Sind die neuen aktuellen Displays stromsparenden geworden?
      Oder die Prozessoren?
      (von MediaTek mal abgesehen)
      Ist das Glas stabiler geworden???
      Also ausser "Gimmicks" die die Hersteller in diesen kurzen Produktzyklen (1 Jahr) bringen, sehe ich keine gravierenden eklatant stärkere Verbesserungen, als vor Zwei Jahren..
      Schon amüsant, das Leute wie Du, in ERSTER Linie an die "armen" Menschen die Ihren Job verlieren und an die "armen gelangweilten" Hersteller denken, anstatt mal den Fokus primär auf die Umwelt und der sich daraus resultierenden Elektromüll zu fokussieren...
      Man kennt den "Weisheits-spruch:
      " Manchmal, ist weniger mehr"
      :)

      • 44

        Wie wäre es denn wenn die Hersteller diese Zeit nutzen, um an einen besseren Service /Support, Updates und Securepacks arbeiten?


        dafür braucht es keine fachkräfte da genügt ein einfacher programierer
        und umweltschutz ist das allerletzte argument-von einem recicelten smartphone bleibt weniger alls ein protzent electroschrot übrig und das ist vernachlässigbar-
        ein arbeitsloser produziert weit mehr müll
        und ja die displays sind stromsparender geworden und ja die prozessoren sind bedeutend schneller geworden und ja ein 1000mAha akku hällt heute länger alls ein 2000 mAh
        akku von damals
        und sorry aber wer heute da nicht durchblickt? für den ist google und androidpit erfunden worden.

      • MIGELL vor 3 Monaten Link zum Kommentar

        Wie wäre es, wenn Du mal anfängst Posts richtig zu lesen und zu verstehen, bevor Du mir hier techn. Unverständnis unterstellst?
        Wer hat hier was von Recycling geredet?
        Nochmal : Im Fokus liegt WENIGER Smartphonemodelle.
        Ein Arbeitsloser produziert mehr Müll? Was zum..???
        Was hat das mit der Thematik, weniger Devicemodelle zu tun?
        Egal, So die Displays sind sparsamer geworden ?
        Hey, ich wusste gar nicht das ein QHD Display genauso strompsparend ist wie ein Full HD Screen...
        Nee passt schon ;)
        Und die Prozessoren sind auch sparsamer geworden?
        Ist jetzt nicht Dein Ernst oder?
        Deswegen hatte ja Qualcomm überhaupt keine Probleme mit der Energieeffizienz ;)
        Dann als letztes noch der "Oberknaller" von Dir: Es braucht nur einen einzigen Developer, /Programm.:
        Ja das wäre ja wirklich wunderschön,
        Da können alle Hersteller, nur einen EINZIGEN Programmierer abstellen, der sich ALLEIN "NUR" um die ganzen Updates und Securepacks kümmert....
        ( Updates und Securepacks sind ja gaaanz schnell vollzogen nicht wahr?)
        Ja wäre die Tech Welt so einfach...
        Und Das Akkuargument schiesst den Vogel echt ab....
        Und wie bitte definierst Du damals?
        Im Post ging es um 2 Jahre...
        Du hast nichts vom Post verstanden.
        Aber was red ich denn,
        ich habe ja im Gegensatz zu Dir, ja null Durchblick well?
        ;)

  • Das Xperia Z5 compct hatte ich schon mal in der Hand, aber irgendwas gefiel mir nicht. Da bin ich dann doch lieber beim Galaxy Nexus geblieben. Jetzt warte ich mal ab, wie groß das Nexus Snailfish ausfällt, wenn ich es in der Hand halte. Aber auch das S7 Mini will ich mal begrapschen.

  • Trotz dieser sogenannten Vielfalt, finde ich kein Smartphone < 5", weil alle Hersteller dem gleichen Hype hinterher rennen. Und diese abgespeckten Minis sind auch nicht grade der Renner. Nur Samsung hat mich wohl erhört u. bringt mit dem Galaxy S7 Mini endlich mal was Gescheite auf den Markt.

  • C. F. vor 3 Monaten Link zum Kommentar

    "Wofür hat Samsung eigentlich das S7 Edge entwickelt? "........war wohl ein designtechnischer Marketing-Gag um zu zeigen, was man heutzutage mit einem Display alles anstellen kann. Aber kein Mensch schaut auf die Kante von einem Smartphone-Display, um sich irgendwelche Informationen zu holen. Der Blick geht gewohntermaßen immer "voll auf's Display drauf", wenn man es mal so ausdrücken möchte. Fanden alle toll, weil es von Samsung war. Das war's aber auch schon. Da hat die Fangemeinde zugeschlagen, um was "besonderes" zu haben, sich von der breiten Masse abheben zu können. War aber eine Eintagsfliege, denn sonst wären andere Hersteller längst auch auf den Zug aufgesprungen. Haben sie aber nicht.

  • Emilio vor 3 Monaten Link zum Kommentar

    Zitat:
    "Das S7 Edge ergibt mit der Markteinführung des Note7 keinen Sinn mehr."

    Diese Aussage finde ich falsch, ich sehe es genau anders herum.

    Weil es schon vor dem Release des Note 7 ein "großes" Edge Smartphone von Samsung gab, ist das Note 7 völlig überflüssig.
    Hätte man auf ein normales Display gesetzt und villeicht einen neueren Prozessor oder mehr RAM verbaut, hätte das Note 7 einen Sinn ergeben.
    So zählt man einzig und allein für einen Stift (dem 80% der Normaluser sicherlich nicht regelmäßig gebrauchen) einen Aufpreis von 200 €.

    In meinen Augen völlig unverständlich.

    • Tim vor 3 Monaten Link zum Kommentar

      Das Note 7 hat aber den S-Pen und ist Funktionstechnisch besser aufgestellt, als das S7 edge... Das S7 edge ist ein Phablet mit edge. Das note 7 eines mit S-Pen.
      Das S7 edge IST sinnlos...

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