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Thementag 5 Min Lesezeit 57 Kommentare

Was ist eigentlich Internet of Things (IoT)?

Mittlerweile hört man immer öfter vom sogenannten IoT (Internet of Things), aber was ist das eigentlich überhaupt? Wir erklären Euch, um was es geht und was IoT für unsere Zukunft bedeutet.

Was ist Internet of Things?

Internet of Things, ein eher komischer Begriff, der schon jetzt für das ein oder andere Missverständnis sorgt. Bei IoT handelt es sich um ein Neologismus der zum ersten Mal von Kevin Ashton, Mitgründer und Direktor des Auto-ID Centers in 1999 benutzt wurde. Der Begriff beschreibt alle Geräte (außer Computer, Tablets und Smartphones), die mit dem Internet verbunden sind. Seien es Autos, Fitness-Tracker, Kühlschränke, Glühbirnen oder Kleidungsstücke, alle sind mit dem Internet verbunden, können Daten über bestimmte Sensoren sammeln und miteinander kommunizieren.

IoT bedeutet einfach, dass die Anzahl von Geräten mit Internetverbindung die Anzahl der Menschen auf der Erde übersteigt

Kurzum, IoT ist die natürliche Weiterentwicklung unserer Nutzung von Netzwerken und versucht die reale Welt smarter zu machen, indem verschiedene Geräte miteinander kommunizieren und die gesammelten Daten bündeln. Jedes einzelne Gerät, das mit dem Internet verbunden und aus der Ferne gesteuert werden kann, wird somit als IoT-Gerät bezeichnet. Jedes physische Objekt mit einer IP, das mit anderen kommunizieren kann, ist Teil dieser großen, und stätig wachsenden, Familie.

In den Worten des Großunternehmens Cisco: “IoT bedeutet einfach, dass die Anzahl von Geräten mit Internetverbindung die Anzahl der Menschen auf der Erde übersteigt.” In 2010 gab es ca. 12,5 Milliarden Geräte (inkl. Smartphones und Tablets), die mit dem Internet verbunden waren während 6,8 Milliarden Menschen auf der Erde lebten. Das Jahr 2010 gilt daher als Geburtsjahr des IoT.

Viel mehr als eine neue Technologie: eine Revolution

Man könnte das IoT als ein paralleles Universum beschreiben, welches stätig wächst. Laut einer Untersuchung des BI Intelligence (IoT Global Executive Survey) wird es im Jahr 2021 ca. 22,5 Milliarden mit dem Internet verbundene Geräte geben. Zum Vergleich: In der Untersuchung wird für das Jahr 2016 6,6 Milliarden Geräte angegeben. Die Vorhersagen, und auch die reinen Zahlen, unterscheiden sich von Untersuchung zu Untersuchung, da die Definition von IoT-Geräten sich mitunter unterscheiden. Zum Beispiel hat der Vorstandsvorsitzende von Ericsson Hans Vestburg schon im Jahre 2010 mit 50 Milliarden IoT-Geräten im Jahre 2020 gerechnet, mittlerweile hat er diese Zahl auf 28 Milliarden Geräte in 2021 korrigiert. Letztendlich bewegen sich die Vorhersagen aber meist bei ca. 20 Milliarden Geräten in 2021.

In diesem Jahr wird die Revolution stark an Boden gewinnen

Vorhersagen hin oder her, in diesem Jahr wird die Revolution stark an Boden gewinnen. Wir befinden uns natürlich noch immer in den Kinderschuhen der Bewegung, aber der Start von Google Home und Amazon Alexa, nur um zwei Beispiele zu nennen, sind ein klares Zeichen. Auch die Weiterverbreitung von Fitness Trackern und ähnliche smarte Geräte bringen immer mehr Aufschwung. Falls Ihr denkt, dass Euch das Thema nie berühren wird, wundert Euch nicht, wenn auch bei Euch IoT früher oder später Einzug erhält.

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Amazon Alexa ist der digitale Assistent von Amazon, der auch im Echo eingesetzt wird. / © AndroidPIT

Vieles wirkt zum aktuellen Zeitpunkt noch recht verspielt. Glühbirnen per App steuern? Ein Fitness Tracker? Die Heizung per App steuern? All das kann Spaß machen, muss aber nicht. Entscheidend ist aber, dass IoT noch aus vielem mehr besteht.

IoT wird es erlauben, die eigene Arbeitswelt besser zu organisieren, Termine mit Freunden, das Auto, Stau zu umgehen und auch von zu Hause entspannt arbeiten. All das wird IoT ermöglichen bzw. verändern. Viele große Unternehmen sind schon jetzt auf den Zug aufgesprungen, darunter Apple, Google, Amazon, T-Mobile, IBM, FitBit, Microsoft und Garmin, um nur ein paar zu nennen.

IoT Anwendungsfelder

Ja, jedes Gerät, welches mit dem Internet verbunden ist und aus der Ferne gesteuert werden kann, ist Teil dieser neuen Welt. Um wirklich zu verstehen, welche Möglichkeiten eröffnet werden, macht es Sinn sich zunächst die einzelnen Anwendungsbereiche anzusehen.

Zu Hause

Digitale Assistenten sind der neue Trend und diese sollen auch helfen das eigene Zuhause smarter zu machen. IoT-Geräte können dabei so gut wie alles kontrollieren: Das eigene Kind im anderen Zimmer überwachen, den Ofen ausschalten, wenn der Kuchen fertig ist, das Licht im Wohnzimmer der Uhrzeit anpassen und vieles weiteres wird mit einfachen Kommandos möglich sein.

In der Stadt

Barcelona, hier findet auch der MWC 2017 statt, ist eines der besten Beispiele, wenn es um “Smart Citys” geht, die sich schnell weiterentwickeln. Seit 2012 nutzt die katalanische Hauptstadt IoT-Geräte zur Transport-Überwachung (smarte Busse, elektrische Autos, Bike-Sharing, Parkplatz-Management anhand von Sensoren im Asphalt, etc.), Steuerung der Stadt-Beleuchtung (die Laternen werden als einzelne Hotspots genutzt) und die Bewässerung von Grünflächen (die Anlagen können per Internet gesteuert werden). All das ist durch die konsequente Vernetzung und Verbreitung eines schnellen Netzwerks möglich.

Im Auto

Dank der integrierten Sensoren, können Ampeln effizienter gesteuert werden, ist die Straße frei, wird die Ampel grün. Das ist nur ein kleines Beispiel dafür, wie IoT unsere Nutzung von Fahrzeugen positiv beeinflussen kann. Fahrzeuge werden selbstständiger und sicherer, dank immer leistungsstärkerer Sensoren und den dadurch vorhanden Informationen. Auch das 5G-Netz wird hier einen Einfluss haben.

Im Fitnessstudio

Sogenannte Fitness-Tracker sind die wohl bisher am bekanntesten IoT-Geräte. Diese können das Trainingsprogramm, den Tagesablauf und natürlich den Schlaf aufzeichnen und analysieren. Neue Geräte werden immer schlauer und können immer mehr Daten analysieren, um noch bessere Tipps zum eigenen Training geben zu können. So werden sie immer hilfreicher bei der Überwachung und Verbesserung der körperlichen Gesundheit. Auch für Ärzte werden die Daten immer interessanter und wichtiger.

Fazit

Das Internet of Things wird unser tägliches Leben beeinflussen und verändern. Es wird aber auch Hindernisse geben. Vor allem das Thema Sicherheit ist bei dem IoT ein wichtiges. Die schiere Masse an Daten, die diese Geräte sammeln, ist immens. Hier müssen entsprechende Gesetze her, die uns Anwender schützen. Wir werden aber genau diesen Aspekt in weiteren Artikeln noch genauer analysieren und beleuchten. 

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57 Kommentare

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  • IoT ist auf jeden Fall schon mal ne scheiß Abkürzung. 😂


  •   23
    Gelöschter Account 01.03.2017 Link zum Kommentar

    schafe erkennen erst einen wolf wenn es zu spät ist !


    •   24
      Gelöschter Account 01.03.2017 Link zum Kommentar

      dann ist das schaf selber schuld und nicht das "fehlende" gesetz


      •   23
        Gelöschter Account 01.03.2017 Link zum Kommentar

        zum schutz des schafes ist das gesetz ! merkst was ?


      •   24
        Gelöschter Account 01.03.2017 Link zum Kommentar

        im gegensatz zum schaf muss man aber einen intelligenten menschen nicht schützen, der kann das selber.
        merkst du das du jedem die selbstendscheidungsfähigkeit absprichst?


      • Das kann ein intelligenter Mensch halt eben nicht immer selber entscheiden. Denn nicht immer weiß er, dass er von solchen Dingen umgeben ist - es müssen ja nicht immer die eigenen vier Wände sein. Ohne entsprechende Gesetze gäbe es nämlich beispielsweise auch keine Kennzeichnungspflicht für Überwachungskameras. Wenn ich bei Mela zum Kaffee eingeladen bin, möchte ich schon gerne vorher wissen, ob und zu welchem Zweck ich bei ihr in irgendeiner Weise gefilmt oder sonstwie bewusst oder unbewusst aufgenommen werde. Und ich möchte sichergestellt wissen, dass mit den Daten nix passiert, was ich nicht vorher abgesegnet habe.


      •   24
        Gelöschter Account 01.03.2017 Link zum Kommentar

        das ist schon klar aber das gehört bei einem verantwortungsvollem umgang mit mitmenschen dazu das dann mela meier die kamera abschaltet und dich darüber informiert.
        ich habe zum beisbiel eine app auf dem phone die jeden anruf aufzeichnet, ist praktisch wenn mir jemand einen thermin oder telefonnummer durchgibt. kann dann das in ruhe aufschreiben.
        die aufnahme wird aber sofort nach dem notieren oder beenden gelöscht, da brauche ich kein gesetz dazu.


      • Eben doch. Ich möchte bitte vor dem Aufzeichnen des Telefonates wissen, dass ich von dir aufgenommen werde - und genau das regelt das entsprechende Gesetz.


      •   23
        Gelöschter Account 01.03.2017 Link zum Kommentar

        selbstentscheidungfähigkeit .... was für ein wort
        was hat ein sichers produkt damit zu tun
        in shodan findet man so ziemlich jedes Iot -devices, einschließlich deren sicherheitslücken ,
        Jeep wurde gehackt, während der fahrt übernommen, braucht man da Intelligenz zum autofahren, wenn ja warum wusste das keiner der intelligenten menschen (besitzer), nach deiner these reicht das ja um sich zu schützen, Intelligenz
        70000 überwachungscameras wurden gehackt, nicht betrieben von schafen sondern von intelligenten menschen , hat die Intelligenz das verhindert,
        letzten oktober wurde ein dns-anbieter "ausgeschaltet" von gekaperten IoT geräte, wo war da all die intelligenten denen die devices gehören gerade ,mit was anderem beschäftigt ... wie ?


      •   24
        Gelöschter Account 01.03.2017 Link zum Kommentar

        wieso sagst du mir am telefon "unanständige;)"oder verbotene sachen? das wichtige dabei ist doch das ich die aufnahme nirgends speichere sie nicht weitergebe und sofort wieder lösche nachdem ich falls nötig die daten aufgeschrieben habe
        ich gebe es ja zu das es für gewisse leute so ein gesetz braucht(leider)


      •   24
        Gelöschter Account 01.03.2017 Link zum Kommentar

        na und? es sehen mich hunderte von leuten wenn ich zu fielmann ins geschäft laufe da kommt es auf den denjenigen der die überwachungskamera gehackt hat doch nicht an, und wenn ich etwas verbotenes tue bin ich doch selber schuld wenn ich erpresst werde.


      •   23
        Gelöschter Account 01.03.2017 Link zum Kommentar

        warum gehst du nur auf die cameras ein, was ist mit dem "intelligenten" rest ?


      • C. F.
        • Blogger
        01.03.2017 Link zum Kommentar

        "im gegensatz zum schaf muss man aber einen intelligenten menschen nicht schützen, der kann das selber.
        merkst du das du jedem die selbstendscheidungsfähigkeit absprichst?"......und warum nutzen dann intelligente Menschen z.B. WhatsApp?


      •   24
        Gelöschter Account 01.03.2017 Link zum Kommentar

        erstens habe ich ausdrücklich intelligenten menschen geschrieben.
        und zweitens ist watsapp etwas vollkommen anderes dort gibt man daten von anderen weiter die das eventuell nicht wollen!


      • C. F.
        • Blogger
        01.03.2017 Link zum Kommentar

        Und wie schütze ich jemanden davor, WhatsApp zu nutzen, um nicht meine Daten weiter zu geben? Handelt dann der intelligente (???) WhatsApp-nutzer wider seiner Intelligenz?


      •   24
        Gelöschter Account 01.03.2017 Link zum Kommentar

        du kannst im nur deine telefonnummer nicht geben! leider
        aber wieso schreit man hier nach einem gesetz und für watsapp macht man noch reklame?
        ist doch paradox oder nicht? aber hören wir damit auf sonst kommen wieder komische argumente


      • C. F.
        • Blogger
        03.03.2017 Link zum Kommentar

        Seit wann mache ich für WhatsApp Werbung? Das Gegenteil dürfte der Fall sein!


      •   24
        Gelöschter Account 03.03.2017 Link zum Kommentar

        wo bitte habe ich geschrieben das DU für watsapp werbung machst?
        hast du bei a-pit noch nie werbung für watsapp gesehen?


  •   23
    Gelöschter Account 01.03.2017 Link zum Kommentar

    nochmal für dich markus, mir ist deine kamera völlig egal, und jetzt bitte hirn einschalten, wenn deine und didado's kamera aber dazu benutzt werden in einem bot-netz dienste lahm zulegen und ich dadurch nachteil im onlinebanking oder bestellen bei amazon, databanken mit meinen informationen geknackt werden , paypal zahlungen nicht möglich sind .... u.s.w . und das nur weil sie offen im netz verfügbar sind und du nicht mal weist das sie gerade für ein bot-netz tätig sind ! .... und genau das sollen standards erschweren/verhindern die gesetzlich allen anbietern/dienste vorgeschrieben werden . dein persönlicher datenschutz/privatshäre geht mir da völlig am stoffwechselendprodukte-ausgang vorbei


    •   24
      Gelöschter Account 01.03.2017 Link zum Kommentar

      eben darum würde ich so eine kamera gar nicht installieren! e-banking funktioniert bei vielen banken nicht wenn das phone gerootet ist. wenn die bank das merkt merkt sie auch wenn eine kamera angeschlossen ist.
      wenn die banken merken das sie wegen mangelnder sicherheit gemieden werden reguliert sich das von ganz alleine ganz ohne unnötigem gesetz.

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