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Warum AMOLED-Displays besser für Smartphones sind

Warum AMOLED-Displays besser für Smartphones sind

Die meisten wissen es bereits, es gibt mehrere Technologien, die für Smartphone-Bildschirme eingesetzt werden und jeder Hersteller hat seine eigenen Präferenzen. Die AMOLED-Technologie bringt Vorteile, die sie für Smartphones interessanter macht als andere, vor allem gegenüber dem Hauptkonkurrenten: LCD. Schauen wir uns genauer an, warum AMOLED letztendlich besser ist.

Bevor wir uns die Vorteile im Detail ansehen, sollten wir allerdings das Konzept dahinter genauer erklären. Zugegeben, die Erklärung ist schon im Namen selber zu finden, da es sich um eine Abkürzung handelt: Organic Light-Emitting Diode (wörtlich übersetzt Organische Licht-abgebende Diode). Wie der Name also erahnen lässt, bestehen die Bildschirme aus einzelnen Dioden, die selbst Licht abgeben. AMOLED ist eine spezielle Art von OLED-Panels, die sich dadurch auszeichnen, dass jedes einzelne Pixel gleichzeitig angesteuert werden kann. Ob Smartphone oder TV: Wo OLED draufsteht, ist meist AMOLED drin.

AMOLED stellt perfektes Schwarz dar ...

Die weitverbreitete LCD-Technik setzt auf Flüssigkristalle (daher der Name LCD: Liquid Crystal Display) und eine Hintergrundbeleuchtung. AMOLED-Panels operieren anders: Organische Farbstoffe werden mittels einer angelegten Spannung zum Leuchten angeregt.

Das Resultat sind lebendigere Farben, da AMOLED auf eine Hintergrundbeleuchtung verzichten kann. Hinsichtlich der Darstellung von Schwarz hat AMOLED deswegen deutliche Vorteile. Ein LCD muss die Subpixel so schalten, dass kein Licht durchkommt, AMOLED hingegen schaltet an dieser Stelle schlicht die leuchtenden Subpixel aus. Die Folge: AMOLED-Displays zeigen ein geradezu perfektes Schwarz an. Dies hat natürlich auch positive Auswirkungen auf die Akkulaufzeit, da dieser Teil des Bildschirms weniger Strom verbraucht. Dunkle UI-Themes können daher Stromsparen, wenn sie auf einem AMOLED-Display verwendet werden.

AndroidPIT huawei mate 9 vs samsung galaxy s7 edge 1211
Samsung Galaxy S7 Edge (AMOLED) vs Huawei Mate 9 (IPS LCD). / © ANDROIDPIT

Farben sind bei AMOLED-Display stark gesättigt

Lasst uns einen Blick auf das Konzept des Kontrastes werfen, also den Unterschied zwischen einem sehr dunklen und einem sehr hellen Bildschirmbereich. Wie wir schon erläutert haben, ist der Schwarzwert bei der AMOLED-Technologie praktisch perfekt. Das Kontrastverhältnis zu Weiß ist daher sehr hoch. Anders gesagt: Schwarz kann nicht “schwarzer” sein und das sehr helle Weiß stellt einen perfekten Kontrast dar.

Allerdings stellen AMOLED-Displays Farben sehr gesättigt dar, was am ehesten als leuchtende Farbdarstellung umschrieben werden kann. Meist ist die Farbdarstellung von LCD-Panels natürlicher. Im direkten Vergleich leuchten Displays mit AMOLED-Panels, während LCD geradezu etwas blass wirken können.

Viele Hersteller von Smartphones ermöglichen es, die Anzeige von Farben den User-Wünschen anzupassen. Somit kann auch ein LCD-Panel den klassischen kontrastreichen AMOLED-Look imitieren und andersrum ein AMOLED-Panel die originale Farbdarstellung wie ein LCD-Display erreichen. Manche erlauben sogar die die Anpassung der Farbtemperatur und der Intensität einzelner Grundfarben.

Sie sind angenehmer zu nutzen

Ein guter Bildschirm wird nicht nur danach bewertet, wie gut er Inhalte anzeigt. Auch andere Faktoren wie Helligkeit und Blickwinkel spielen eine entscheidende Rolle. IPS-Bildschirme erzielen sehr gute Resultate in dieser Hinsicht, was auch ein Grund ist, warum viele Hersteller entweder auf IPS-LCD- und manche auf AMOLED-Bildschirme setzen.

IPS-Panels punkten mit zurückhaltender Farbdarstellung, die dem theoretischen Original der Farbe recht nahe kommt. Technologiebedingt bieten AMOLED-Displays gute Blickwinkel, eine gleichmäßige Lichtverteilung auf dem Display und den optimalen Schwarzwert.

Diese Vorteile haben allerdings auch ihren Preis: AMOLED-Bildschirme sind aufwändiger in der Herstellung und teurer als Bildschirme mit LCD-Technologie. Aus diesem Grund gehen einige Hersteller diesen Schritt nicht. Apple setzte jahrelang auf LCD-Panels, angeblich steht bei der nächsten iPhone-Generation aber der Wechsel auf AMOLED an. Es muss gesagt werden, dass Samsung und LG die Standards in der Herstellung dieser Displays setzen und die Displays an konkurrierende Hersteller verkaufen.

Wie sind Eure Erfahrungen? Welche Technik haltet Ihr für besser, AMOLED oder LCD? Seht Ihr im Alltag einen klaren Unterschied? Lasst es uns in den Kommentaren wissen.

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Top-Kommentare der Community

  • Minato 05.05.2017

    Jetzt muss ich hier auch mal meinen Senf ablassen xD.
    Zuerst einmal finde ich es echt klasse, dass ihr auch über solche Artikel abseits des Mainstream-Journalismus ("News","Tests"...) schreibt. Auch den Stil finde prinzipiell gut - einerseits vergleichend, andererseits nicht zu technokratisch.
    Wenn man aber dann auch über solche Themen schreibt, sollte man daher schon ein bisschen Ahnung mitbringen. Es gibt hier in diesem Artikel wirklich viele Fehler - Wenn der Autor zumindest Wikipedia bemüht hätte...
    Außerdem ist wie immer die Überschrift nicht gelungen xD.
    Ich greife jetzt einfach mal die drei dicksten Schnitzer auf:

    1. Der Name "AMOLED"
    "AMOLED" ist einfach ein eingetragener Markenname von Samsung für seine Smartphone-OLED-Displays. Das "AM" in "AMOLED" steht für "Active Matrix", damit bezeichnet Samsung seine Schaltkreistechnologie, bei der jedes einzelne Pixel selbst - sprich aktiv - seinen Stromimpuls setzt statt einer zentralen Steuerungseinheit. Dies war nötig, sonst hätte Samsung das Display so nicht verbauen können, da es einfach zu groß war. An der eigentlichen OLED-Technik - sprich an der Displayqualität - hatte Samsung aber nichts verändert und so ist "AMOLED" ein großer Name ohne viel Bedeutung - genau wie bei VW mit seinen BlueMotion-Modellen.

    2. Die Mär vom besseren Bild
    Ein besseres Bild entsteht bei der OLED-Technologie dadurch, dass bessere Farbkontraste möglich sind, da die LED-Hintergrundbeleuchtung wegfällt - insbesonders der Weiß-Schwarz-Kontrast ist fantastisch. Also vielleicht irgendwann einmal, denn die Theorie (und Forschung) ist schon recht weit fortgeschritten, bei der kommerzielle Massenfertigung siehts nocht recht mau aus. Fakt ist: Der Kontrast bei aktuellen Smartphoneflaggschiffen ist gleich - egal ob LCD oder OLED.

    3. Die Mär von der besseren Akkulaufzeit
    Stimmt auch nicht. Die Hersteller für OLED-Displays für Smartphones stecken in einer Zwickmühle: Die Displays sollen ähnlich viel können wie die fortgeschrittene LCD-Konkurrenz. Die Hersteller forschten daher entwickelten dann OLED-Fernseher. Nur: Deren Schaltpläne konnten sie nicht nutzen, da einfach der Platz im kleinen Smartphone nicht ausreicht (siehe 1.). Geholfen hat man sich mit ner Reihe zusätzlicher Transistoren und anderen Tricks, die aber auch alle Strom brauchen. Also gilt genau wie bei 2.: Ja, OLED-Displays verbrauchen weniger Strom - aber nur in der Theorie und in der fernen Zukunft. Aktuell brauchen sie sogar mehr Strom als vergleichbare LCD-Bildschirme, einfach, weil diese effizienter sind.

    Fazit:
    OLED-Displays gehört die Zukunft. Also höchstwahrscheinlich. Aber noch sind die LCD-Konkurrenten in allen Belangen besser oder gleich stark. Schließlich ist die LCD-Technologie vergleichsweise alt und die Hersteller hatten genug Zeit, diese zu trimmen und zu optimieren. Die OLED-Technologie im Mobile-Bereich ist hingegen sehr neu auf dem Markt. Das Gute ist: Die Hersteller forschen hier weiterhin fleißig und wir dürfen Fortschritte erwarten - allerdings nicht in der nahen Zukunft, auch wenn das uns die PR-Abteilungen oftmals glauben lassen wollen.

  • Louis F 04.05.2017

    Die Always On Display Funktion sollte auch noch erwähnt werden:)

  • sven nestler 04.05.2017

    übersättigt ist bullsh... bei den aktuellen samsung phones kann man die farbeinstellung ändern. von daher ist das argument nichtig.

  • König Frank I. 05.05.2017

    AMOLED ist von Samsung und dort wird es in der Regel eingesetzt. Ergo hat es sich durchgesetzt.

  • fdy 04.05.2017

    Warum AMOLED-Displays besser für Smartphones sind ?
    - Ganz einfach, sie sind es nicht...

    Pro:
    + schwarz ist schwarz
    + schwarze Pixel verbrauchen keinen Strom
    + es lassen sich lustige Formen mit fertigen (gebogen)
    + die Farben sind der Hammer

    Contra:
    - Weiß können Sie absolut nicht darstellen, grünlich, rötlich, aber weiß: Keine Chance
    - sie brennen ein und dass ist absolut kein Spaß und kein Einzelfall
    - sie zwingen zu dunkeln Themes um Strom zu sparen
    - Farben werden von Herstellern absolut übertrieben unnatürlich eingesetzt

    Wenn ich bedenke, dass ein Display bei einem 700-900 Euro Gerät nach 12 Monaten gut sichtbares
    Einbrennen von statischen Elementen zeigt, bzw. die Farben absaufen und dass Display einen Farbstich
    bekommt, weil die blauen LEDs schneller altern als die anderen, dann ist dieses für mich ein No-Go.

    Ich hatte vor einiger Zeit einen S5 Kunden, schalte auf dessen Handy auf ein weißes Bild, guck ihn an und sag,
    ach Sie fahren Taxi....
    Dass Gesicht hättet ihr sehen sollen, ganz stumpf weil sich seine meist genutzte App ins Display gebrannt hatte.
    Und dieses Spiel war in den letzten Monaten bei rund 2 dutzend Smartphones möglich.

    Bei mir gehts inzwischen soweit, dass ich Samsung-Handys als Einweghandys betitele.
    Akkus verklebt, Geräte furchtbar schlecht zu reparieren da abartig verkleistert und
    Displays die nach einem Jahr deutliche Artefakte aufweisen, abgesehen den vielen gerissenen
    Edge-Displays die Druck in der Hosentasche oder einen kleinen Sturz hatten, bzw. deren Glasrückseiten
    und dieses mit einem herrlichen Spinnennetz quittierten.

    Und dass schlimme die Hersteller wissen es, warum sonnst gibt es volle Helligkeit bei AMOLED Displays häufig
    nur über Automatik und nicht manuell, ein Schelm wer an Beschwerden und Garantie denkt....

    Ja und da wäre noch die Sache mit der Blinkwinkelabhängigkeit, dieses ist auch kein Kriterium
    mehr, ich für meinen Teil liebe dass Z5 Compact Display abgöttisch, weiß ich weiß.
    Die Helligkeit draußen ist absolut überragend und subjektiv ganz weit gefühlt über dem des z.B. S7
    (welches ich auch mein eigen nenne). Bei maximaler Helligkeit lassen sich Konturen auf Karten
    sogar besser lesen, als auf dem S7 (nutze es als Fahrrad Navi) und muss mir keinerlei Gedanken
    zum einbrennen auf Tagestouren im Sonnenschein machen. Blinkwinkelstabilität ist es natürlich absolut identisch).
    Oh, ich kann wunderbar freundliche Themes verwenden in allen lustigen Farben ohne dabei
    an den Akku zu denken und habe gemerkt, dass mein S7 Display bei maximaler Helligkeit
    furchtbar am Stromspender zieht, welches das Argument sparsamkeit nicht mehr gelten lässt.
    Welcher Hersteller hätte auch ahnen können, dass Handys die wasserdicht sind deutlich mehr in
    hellen Umgebungen (draussen) eingesetzt werden.

    Primär ist es aber der Burn-In Effekt und der Weißwert bei dem ich sage hier ist Schluss,
    deswegen wird auf dem nächsten auch wieder Sony stehen.
    Btw. vereinzelt sind Farben auf deren IPS Display sogar intensiver als bei Amoleds,
    direkt vergleich ist daher mal eine echte Empfehlung die ich jedem nur auf den Weg geben kann.

    Oh, und dass liebe Always on Display: Sorry, aber eine Technik die Pro Stunde rund 1% aus dem Akku zieht
    und somit pro Nutzungstag die Laufzeit des Handys um rund 1/6 verkürzt für eine bunte Uhr
    und eventuell 2-3 Kalendertermine, sollte man nicht als Always On betiteln.
    Nennen wir es nette Spielerei.

    PS: Gönnt Euch den Spass, stellt mal ein Sony IPS und ein Samsung Amoled nebeneinander, zieht die Helligkeit
    hoch und startet mal verschiedenen Apps, mit weißem Hintergrund oder bunten Farben und bildet Euch eine
    eigene Meinung. Auffallen tuts am besten, wenn man beides mal nebeneinander im Vergleich sieht.

    So genug geflucht ^^

114 Kommentare

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  • Ich habe bisher fast ausschließlich Amoled-Displays verwendet und es ist noch nie was eingebrannt. Ich finde bei LCD-Displays wirken die Farben weniger intensiv und das gefällt mir nicht.


  • Ich bevorzuge nach wie vor LCD IPS Displays. Die OLED Technologie mag zwar "schick" sein aber sie altern definitiv zu schnell was zu dem Phänomen führt dass sie einbrennen. Ich sehe das leider viel zu oft.


    • Warum zu schnell altern? Mein S2 nach 5 Jahren strahlt immer noch wie zum Anfang. worauf beziehst du deine Aussage? Und was ist bei die schnell, 2 Jahre oder 10 Jahre?


      • Bei meinem Note 4 war es ein Quizspiel mit statischem Hintergrund. Habe seit seit ca. November ziemlich viel gespielt. Man spielt eine Runde für ca. 10min und muß dann wieder mindestens 75min warten um wieder spielen zu können.
        Ich habe es allerdings oft im Speicher im Hintergrund laufen gehabt. Keine Ahnung ob das einen Effekt auf das Display hat.

        Bei den Firmenhandys ist es so, daß die den ganzen Tag mit höchstens 3 Masken angeschaltet sind. Die haben schon nach kurzer Zeit Einbrennspuren bekommen. (Samsung J5)
        Ich könnte gerne Fotos hochladen, kann hier aber noch keine Links posten.

        Wie oft nutzt du das S2 denn noch? Das Alter von 5 Jahren sagt kaum was aus.
        Entscheidend ist wohl auch, daß wirklich nur ein statisches Bild über einen längeren Zeitraum zu sichtbaren, schnell zu diesen Einbrenneffekten führt.


      • Habe mit dem S2 viel gespielt und auch zeit abwarten müssen oder es war auch beim laden mal über Nacht an was ich nicht mitbekommen habe. Jetzt nutze ich es nicjt mehr so viel aber es ist noch so wie zum Anfang nichts zu sehen. Es ist ja auch nicht jedes display gleich genauso wenig wie jedes Handy gleich ist obwohl es das selbe ist. Selbst mein htc disire z hat einbrennspuren oben die uhr und akku und das ist ein LCD. Das die OLEDs enbrennen ist ja bekannt das machen auch LCDs, wie gesagt jedes ist anders. Ich kenne jemanden der hat bei note 2 auch einbrennspuren. Die aussage schnell ist übertrieben.


    • Ich hatte nur Amoled-Phones bisher, da hat sich noch nie etwas eingebrannt. Mag sein, dass das abhängig von der Art und Weise, wie das Phone benutzt wird, ist. Bin froh, kein Standbild-Glotzer zu sein ;-)


      • Mag zwar sein dass es nicht alle betrifft aber es ist nun leider so dass OLED nicht zu meiner Nutzungsweise passt eben gerade wegen des einbrennens. Beispielsweise hatte ich ein HTC A9, dieses hatte Softkeys die sich bereits nach 2 Tagen merklich eingebrannt hatten.

        Übrigens brennen LCDs nicht permanent ein, sobald die Pixel wieder angesprochen werden oder abkühlen verschwinden solche "Ghostings" wieder. Bei OLED bleibt dieser Schaden bestehen.

        Muss eben jeder selber wissen, ist eben meine persönliche Meinung und diese basiert eben auf der Grundlage meiner Erfahrungen.


  • ich habe ein Xiaomi Mi5 und finde das Display nicht schlechter, eher besser, als ein AMOLED. Soll ich mich auf meine Wahrnehmung verlassen oder dem, für mich nicht nachvollziehbaren, Hype folgen und AMOLED jetzt besser finden? Zumal ich die Vorteile davon nicht wirklich nachvollziehen kann....


    • Ich würde sagen, nö, du mußt nicht irgendwas besser finden. Unsere optische Wahrnehmung kann sich an alle Lichtsituationen anpassen. Bei Glühbirnenlicht ist eine weiße Wand orange. Das merken wir aber erst, wenn wir ein Foto mit Tageslichtfilm oder Tageslicht-Weißabgleich knipsen. Genauso akzeptieren wir eine grau leuchtende Fläche als Schwarz, wenn das der dunkelste Ton auf dem Display ist.

      Allerdings ist Amoled kein Hype für diejenigen, die die Vorteile von Amoled eher schätzen.

      Wer nicht weiß, was er selbst will und dem Hype folgt, ist selber schuld😉


    • Hinzu kommt, dass ein IPS Display nicht unter "Einbrenneffekten" leidet.
      Die blauen Pixel der AMOLED Displays, haben nach wie vor eine geringere Lebensdauer, als die restlichen Pixel.


      • stimmt schon aber man kann die lebsdauer nicht feststellen, es kann in 2 Jahren oder auch erst im 10 Jahren passieren. Wenn ich mein S2 sehe, das display ist genau so wie zum Anfang. Wenn es sich erst in 10 Jahren bemerkbar macht, ist es nicht schlimm weil wer wird sein hamdy schon 10 Jahre nutzen. Ich nutze zwar das Nora 3310i immer noch aber nicjt mehr so intensiv. Das mit dem enbrennen habe ich bei keinen von meinen Handy.


      • Ich habe das Lumia 950xl mit Uhrzeit in weiß an ein und derselben Stelle. Nach einem Jahr nun ist da beim besten Willen nichts zu erkennen. Alles ohne Befund!


      • Einige übertreiben gewaltig, Wichtigtuer.


  • Mein Xperia hat ein klasse IPS Display. Bisher habe ich Amoled noch nicht vermisst. Ich sehe da keine Vorteile, eher sind Oled schlechter in der Blickwinkelstabilität (Verfärbungen)! Und Strom sparen die leider auch nicht.

    Lukas


  • Mir ist die Technologie vollkommen egal. Auf naturgetreue Farbwiedergabe kommt es an. Und diesbezüglich waren meine Geräte mit Amoled-Display (Motorola Razr I und ZTE Axon 7 mini) denen mit IPS-Display unterlegen (Nexus S, HTC One, Lenovo Tab A10-70, iPhone 5S)

    Nachtrag: Hier kommt gerade die Sonne raus und ich stelle fest, dass die Amoled-Displays dann deutlich im Nachteil sind.


    • Die neuen Amoleds sind bei sonne sicherlich nicht im Nachteil. Denn sie schaffen wenn sue auf automatik stehen fast 800 Candela, die Lcd's kommen nicht mals auf 400 Candela!


      • Das Display meiner HTC One ist bei techstage.de im April 2013 mit durchschnittlich 408 cd/cm² gemessen worden. Wie hoch ist dann die höchste Helligkeit? Abgesehen davon sagt die Helligkeit nichts aus. Wichtig ist der Kontrast bei unterschiedlichen Lichtverhältnissen. Schau Dir den Test auf connect.de an, die Galaxy S7 und S6 Edge mit OLEDs fallen beim Kontrast in hellem Licht massiv ab.

        Alle technischen Daten hin oder her. Ich habe es selbst überprüft. Das HTC One, das mittlerweile vier Jahre alt ist, ist in der Sonne besser lesbar als aktuelle Modelle mit OLEDs.


  • ein LG kauf ich mir nicht mehr weil die Farben etwas blass sind - trotz deren High End Technik


  • Also ich hatte vorher ein Z5 und davor ein Note 2. Ich war von der Blässe des LCDs im Z5 enttäuscht. Das Note 2 Display war mir viel angenehmer zu betrachten. Grundsätzlich ist LCD nicht mein Fall, sieht ganz schön billig aus die Darstellung.. AMOLED sieht einfach viel geiler aus.. Aus diesem und anderer Gründe hab ich mir das S8 gekauft. Das Display ist perfekt.

    Dank dem sAMOLED Infinity Display.


  • Warum hat sich denn Amoled nicht durchgesetzt, wenn es so toll ist?


    • AMOLED ist von Samsung und dort wird es in der Regel eingesetzt. Ergo hat es sich durchgesetzt.


      •   32
        Gelöschter Account 05.05.2017 Link zum Kommentar

        Amoled hat auch ein Lumia 950/XL mit ClearBlack-Display Technologie ,also nicht nicht nur dein Samsung Herr König ,ergo nicht ganz richtig .😀

        Und hier geht es nicht nur um Samsung die es verbauen,sondern allgemein um Amoled Display Technologie und es gibt auch andere Herstelle die es nutzen.

        Im Standby mag es zwar wenig verbrauchen ,aber in Benutzung verschlingt es mehr wie ein normales IPS Display an Akku.


      • Huch, ich dachte, Samsung hätte sich den Namen AMOLED sichern lassen und sonst würde die Abkürzung OLED verwendet. Wieder was dazugelernt :-)


      • AM steht für Active Matrix


    • hat es sich doch samsung baut seit dem S1 nur OLEDs in seine Handys ein. Es kommt auf die Herstellung an, nicht jeder kann OLEDs herstellen. Bis jetzt ist mit nur samsung und LG bekannt die OLEDs herstellen.


      • Nö, Samsung baut auch LCDs in seine Endgeräte (z. B. Galaxy S4 Active). Deswegen schrieb ich "in der Regel". Es gibt noch mehr Hersteller, die OLED-Anzeigen (nicht unbedingt Smartphone-Displays) herstellen, aber Samsung und LG sind die größten.


      • Das Display für das Active war von LG das wurde damals bestätigt wie auch die Kamera von Sony und und und Samsung kann nur LEDs bauen, LG wiederum beides.


    • "Warum hat sich denn Amoled nicht durchgesetzt, wenn es so toll ist?"

      Weil es wesentlich schneller altert als ein herkömmlich IPS Display und bei direkter Sonneneinstrahlung schlechter ablesbar ist.


      • Wie schnell altert es? Hast du daten, mein S2 strahlt immer noch wie zum Anfang, keine Alterung zu sehen und das seit 5 Jahren. Was ist bei dir schnell?


      • @Taketa jops Lcds altern genauso vllt sogar noch mehr, mein 10 jahre alter laptop ist richtig gilb geworben, mein zwei jahre alter hat nach gelassen. Mein s1 von 2011 allerdings nicht, ist noch wie am Anfang.


    • Hat sich doch durchgesetzt die meisten phones im umlauf sind ein samsung somit Amoled.

      Die die es nicht haben, haben es nicht weil sie die Technik nicht haben und nicht bei Samsung die Displays kaufen wollen ^^


    • Amoled oder Oled hat sich durchgesetzt. Selbst der Apfel setzt es in den neuen Phones ein. Man merkt den Unterschied eh nur wenn man zwei Flaggschiffe nebeneinander legt und vergleicht. Beim Samsung (fast alle Amoled) kann man z.B natürlich, Kino u.s.w einstellen. Ganz wie der pers. Geschmack ist. Ich habe noch ein altes Windows Phone von 2013. Samsung Ativ-S mit Amoled Display. Das steckt noch Heute vom Bild her viele in die Tasche. Habe schon sehr viele Smartphones miteinander verglichen. Die LCD Fraktion ist gut bis sehr gut. Aber die Amoled oder Oled Technik ist das Sahnestück von Display. Das sagt jeder der sich auskennt. Alles andere ist Geschmackssache.


  • Flagschiffe ohne Amoled scheiden bei mir mittlerweile grundsätzlich aus
    Da beschränkt sich dann dann die Auswahl auf Samsung oder das Axon 7 zum Beispiel

    Kann ich aber sehr gut mit leben


  •   6
    Gelöschter Account 05.05.2017 Link zum Kommentar

    Ich finde AMOLED Display sind die besser als IPS,OLED etc. Aber nicht die von Samsung, dort sind mir die Farben zu stark übersättigt. Aber das Display des Microsoft Lumia 950 ist meiner Meinung nach das beste AMOLED Display auf dem Markt.


  • Als ich mal die neuen Samsung Smartphones bei meinen Kollegen gesehen habe kam mir aber das Grauen. Lustiges Farbenspiel anstatt strahlendes Weiß. Da bleibe ich lieber bei meinem Xperia Z5; Sony versteht es wirklich ein gutes LCD zu fertigen.


  • OLED ist an sich eine tolle Technik. mit ist aber noch kein OLED Display begegnet, welches bei direkter Sonneneinstrahlung so gut ablesbar wäre wie ein mittelklassiges LCD. Einbrennen konnte ich bei meinem Galaxy S3 nicht beobachten, wohl aber denke ich, dass das Display insgesamt nicht mehr so hell ist wie beim Kauf.


    • Dann schau dir mal das note 4 an oder auch jetzt die neuen wie S8, mein Note 4 kann ich bei Sonne super ablesen sowas hatte ich noch nie.


      • Ich kenne das Note 4, es hat ja im Automatik-Helligkeitsmodus noch eine Funktion, die über die manuelle Helligkeitsregelung hinausgeht. Trotzdem kommt es bei direkter Sonneneinstrahlung bei weitem nicht an die gute Ablesbarkeit meines Xperia Z2 heran. Es darf nun spekuliert werden, ob Sony ein "besseres" Deckglas auf das Display montiert hat, OLEDs an sich bei Sonneneinstrahlung reflexionsstärker /-ärmer sind oder ob ich einen Knick in der Pupille habe ;-)


    • Ich habe als Zweithandy noch das Samsung Galaxy S4 Active mit LCD, damals wurde LCD im test hervorgehoben wegen der größeren Helligkeit und Ablesbarkeit in der Sonne. An den Farben kann ich nichts aussetzen.


  • Amoled ist mir wegen des Kontrastes wichtig. Besonders bei Apps, die Text oder Daten darstellen. Bei Filmen ist das Auge (eigentlich Gehirn) mehr geneigt, den Weißabgleich zu übernehmen. Das LCD Panel meines Sony XZ allerdings ist bei direkter Sonneneinstrahlung immernoch deutlich zu sehen, während das Amoleddisplay meines Lumias schon an hellen Tagen oft völlig versagt.


  • Jetzt muss ich hier auch mal meinen Senf ablassen xD.
    Zuerst einmal finde ich es echt klasse, dass ihr auch über solche Artikel abseits des Mainstream-Journalismus ("News","Tests"...) schreibt. Auch den Stil finde prinzipiell gut - einerseits vergleichend, andererseits nicht zu technokratisch.
    Wenn man aber dann auch über solche Themen schreibt, sollte man daher schon ein bisschen Ahnung mitbringen. Es gibt hier in diesem Artikel wirklich viele Fehler - Wenn der Autor zumindest Wikipedia bemüht hätte...
    Außerdem ist wie immer die Überschrift nicht gelungen xD.
    Ich greife jetzt einfach mal die drei dicksten Schnitzer auf:

    1. Der Name "AMOLED"
    "AMOLED" ist einfach ein eingetragener Markenname von Samsung für seine Smartphone-OLED-Displays. Das "AM" in "AMOLED" steht für "Active Matrix", damit bezeichnet Samsung seine Schaltkreistechnologie, bei der jedes einzelne Pixel selbst - sprich aktiv - seinen Stromimpuls setzt statt einer zentralen Steuerungseinheit. Dies war nötig, sonst hätte Samsung das Display so nicht verbauen können, da es einfach zu groß war. An der eigentlichen OLED-Technik - sprich an der Displayqualität - hatte Samsung aber nichts verändert und so ist "AMOLED" ein großer Name ohne viel Bedeutung - genau wie bei VW mit seinen BlueMotion-Modellen.

    2. Die Mär vom besseren Bild
    Ein besseres Bild entsteht bei der OLED-Technologie dadurch, dass bessere Farbkontraste möglich sind, da die LED-Hintergrundbeleuchtung wegfällt - insbesonders der Weiß-Schwarz-Kontrast ist fantastisch. Also vielleicht irgendwann einmal, denn die Theorie (und Forschung) ist schon recht weit fortgeschritten, bei der kommerzielle Massenfertigung siehts nocht recht mau aus. Fakt ist: Der Kontrast bei aktuellen Smartphoneflaggschiffen ist gleich - egal ob LCD oder OLED.

    3. Die Mär von der besseren Akkulaufzeit
    Stimmt auch nicht. Die Hersteller für OLED-Displays für Smartphones stecken in einer Zwickmühle: Die Displays sollen ähnlich viel können wie die fortgeschrittene LCD-Konkurrenz. Die Hersteller forschten daher entwickelten dann OLED-Fernseher. Nur: Deren Schaltpläne konnten sie nicht nutzen, da einfach der Platz im kleinen Smartphone nicht ausreicht (siehe 1.). Geholfen hat man sich mit ner Reihe zusätzlicher Transistoren und anderen Tricks, die aber auch alle Strom brauchen. Also gilt genau wie bei 2.: Ja, OLED-Displays verbrauchen weniger Strom - aber nur in der Theorie und in der fernen Zukunft. Aktuell brauchen sie sogar mehr Strom als vergleichbare LCD-Bildschirme, einfach, weil diese effizienter sind.

    Fazit:
    OLED-Displays gehört die Zukunft. Also höchstwahrscheinlich. Aber noch sind die LCD-Konkurrenten in allen Belangen besser oder gleich stark. Schließlich ist die LCD-Technologie vergleichsweise alt und die Hersteller hatten genug Zeit, diese zu trimmen und zu optimieren. Die OLED-Technologie im Mobile-Bereich ist hingegen sehr neu auf dem Markt. Das Gute ist: Die Hersteller forschen hier weiterhin fleißig und wir dürfen Fortschritte erwarten - allerdings nicht in der nahen Zukunft, auch wenn das uns die PR-Abteilungen oftmals glauben lassen wollen.


    • und warum kommt dann Samsung mir QLED TV`s daher und nicht OLED?


      • Samsung wollte auch die OLED-Panels für Fernsehgeräte in RGB-Technik mit roten, grünen und blauen Subpixeln bauen (Pentile sehe ich mal als Sonderform von RGB). LG hingegen baut OLED-Matrizen mit weissen OLEDs, bei denen die Farben der Subpixel durch Farbfilter erzeugt werden.
        Die Samsung-Technik ist bezüglich Farbraum und Wirkungsgrad prinzipiell überlegen, erwies sich aufgrund von Ausbeuteproblemen bei den grossen Panels aber als teurer und mit den LG-Panels als nicht konkurrenzfähig.
        Daher baut Samsung derzeit keine OLED, sondern LCD-Ferseher.
        Die verbessert Samsung aber durch Quantenpunkte. Das sind "nulldimensionale" Nanostrukturen, in denen sich Elektronen nur in diskreten Energieniveaus aufhalten können, und die deshalb Licht von hoher spektraler Reinheit abgeben können.
        Da die LCD-Panel bei diesem Typ von blauen LEDs hinterleuchtet sind (sonst weiss), hat Samsung das Kunstwort "QLED" geschaffen.
        Derzeit werden die Quantenpunkt mit blauem Licht angeregt, das sie je nach Quantenpunkt in rotes und grünes Licht hoher Reinheit umwandeln, zusammen mit dem blauen Licht der Hinterleuchtung lassen sich so alle Farben darstellen, der Farbraum übertrifft den herkömmlicher LCD-Fernseher deutlich.
        Das Potential der Quantenpunkte ist damit aber noch lange nicht zu Ende. Diese kann man nämlich auch elektrisch anregen, und für blaues Licht erzeugen. Damit hätte man einen "Quantenpunkt-LED-Fernseher" der sich einem OLED-Ferseher als überlegen bezüglich Farbraum, Helligkeit und Energieeffizienz erweisen könnte, eben weil er die Flüssigkristalle und Polfilter nicht mehr bräuchte. Derzeit ist man noch nicht ganz so weit, aber die Entwicklung bleibt spannend.


    • Hi, danke für deinen ausführlichen Kommentar. Ein paar kleine Richtigstellungen dazu habe ich jedoch:

      Zu 1.) AMOLED ist (in Deutschland) kein eingetragener Markenname von Samsung. AMOLED bezeichnet die Technologie des Active-Matrix-OLED wie du richtig schreibst. Das ist aber keine Samsung-spezifische Angabe. Vielmehr besitzt Samsung den Markennamen SUPER AMOLED.

      Zu 2.) Wie es ja auch im Artikel steht: Der Verzicht auf die Hintergrundbeleuchtung macht den perfekten Kontrast möglich. Ich weiß nicht, was die Forschung hier noch verbessern sollte. Display-Messgeräte zeigen bei AMOLED-Panels exorbitant hohe Werte an (1:x, x ist oft sechs- oder siebenstellig), was daran liegt, dass bei Schwarz eben Pixel ausgeschaltet sind. Bei anderen Technologien ist das Kontrastverhältnis erheblich niedriger (x eher drei- oder vierstellig). Der Kontrast unterscheidet sich also deutlich bei AMOLED und LCD/IPS/etc. Wie wahrnehmbar das ist, ist eine andere Sache. Meine persönliche Erfahrung: Das sieht man schon.

      Zu 3.) Aus meiner eigenen Erfahrung kann ich sagen, dass die Anzeige des Stromverbrauchs in den Android-Systemeinstellungen bei allen meiner AMOLED-Smartphones (OnePlus X und Galaxy S7) stets deutlich niedriger war/ist als es beim älteren LG G3 der Fall war. Es scheint also etwas am niedrigeren Verbrauch dran zu sein. Auch hier gilt: Wie stark das im Alltag durch längere Laufzeiten bemerkbar ist, steht natürlich auf einem anderen Blatt.

      AMOLED ist schon seit mindestens 2011 auf dem Markt (laut Wikipedia sogar seit 2008). So ganz neu ist die Technologie also nicht. Natürlich gibt es auch Argumente für LCD-Panels in Smartphones, keine Frage.

      Welche großen Entwicklungssprünge kann es bei OLED/AMOLED geben?


    • @Minato:

      Der Kommentar findet zwar viel Zustimmung, ganz richtig ist er dennoch nicht. Dies betrifft die Punkte zwei und drei.

      Zu 3.)

      Der Energieverbrauch eines Displays hängt von der eingestellten Helligkeit ab. Bei OLED-Displays aber, anders als bei LCD-Displays, auch vom dargestelltem Bildinhalt. Bei gleicher Helligkeit verbraucht ein LCD-Display dann weniger Energie, wenn etwa 65 % der Pixel weiss leuchten. Ist der Weissanteil kleiner, und das ist bei den meisten Bildinhalten der Fall, sind aktuelle OLED-Displays, wie die der Samsung Smartphones, im Vorteil.
      Davon abgesehen ist das Display zwar ein Hauptenergieverbraucher in Smartphones, aber eben nicht der Einzige, so dass Betrachtungen zur Akkulaufzeit ohnehin zu kurz greifen, und sich bestenfalls auf den Anteil des Displays beziehen können.

      Weisse anorganische LEDs lassen sich mit sehr hohem Wirkungsgrad herstellen (ca. 40% mit Tendenz zu 50%), hier sind sie den farbigen anorganischen LEDs klar überlegen.
      Aber die bei LCDs nötigen Polarisationsfilter schlucken schon mal die Hälfte des Lichts. Jeder Farbfilter vor einem Subpixel schluckt 2/3 von weissem Licht, so dass auch ein weiss leuchtendes LCD-Pixel (aus drei Subpixeln) nur 1/3 mal 1/2 = 1/6 des Lichts der Hinterleuchtung durchlässt (Dämpfungsverluste im Flüssigkristall gar nicht berücksichtigt!).
      Bei einem Wirkungsgrad von 50% der Hinterleuchtung ist der Gesamtwirkungsgrad also kleiner als 10%, aber immer noch größer, als der eines weiss leuchtenden OLED-Displays.

      Ein schwarzes LCD-Pixel lässt aber idealerweise überhaupt kein Licht durch (was dennoch durchkommt ist schädlich und mindert den Kontrast),
      hat also einen Wirkungsgrad von Null. Ein Pixel, das in einer Grundfarbe leuchtet, ist nur zu einem Drittel eingeschaltet, der Wirkungsgrad dürfte um die 3% liegen.
      Bei Bildinhalten verschlechtert sich der Wirkungsgrad also dramatisch, so dass OLED-Displays bei gleicher Helligkeit Bild abhängig einen besseren Wirkungsgrad, und damit einen geringeren Energieverbrauch aufweisen.
      Das gilt übrigens nicht erst in der Zukunft, sondern schon aktuell.
      Die Auswirkungen auf die Akkulaufzeit halten sich aus den genannten Gründen dennoch in Grenzen.

      Zu 2.)

      Bildqualität ist letztlich auch eine Frage des subjektiven Empfindens.
      Wenn jemand ein LCD-Panel als vom Bildeindruck besser oder angenehmer empfindet, dann ist das o.k.
      Optische und fotometrische Eigenschaften wie maximale Helligkeit, Farbraum, Kontrastwerte, Blickwinkelabhängigkeit usw. lassen sich aber auch anhand von Messwerten vergleichen.
      Unabhängige Labors wie "Displaymate" bescheinigen dem Display des S8 dabei, das "beste Display aller Zeiten" zu sein, in guter Tradition zu seinen Vorgängern in S7 und S6.

      Nachzulesen hier:


      http://www.displaymate.com/Galaxy_S8_ShootOut_01.htm


      Quelle: www.displaymate.com


  • OLEDs können etwa tausend mal schneller schalten als LCDs, das macht sie für VR-Anwendungen genauso geeigneter, wie die Möglichkeit gepulste Bilder zu erzeugen. Ausserdem arbeiten sie bei viel tieferen Temperaturen und sind robuster gegen Erschütterungen.
    Dafür sind sie bei Smartphone-Panels (noch) weniger langlebig, anfälliger gegen Einbrennen und sie müssen gut gegen Feuchtigkeit gekapselt sein.
    Die Entwicklung bei LCDs ist aber noch nicht zu Ende. Die Kombination mit Quantenpunkten erschließt ihnen einen mit OLEDs vergleichbaren Farbraum und steigert Helligkeit und Effizients.

    Bei den grossen Panels für Fernseher scheint Samsung darauf zu setzen (QLED), auch wenn es Gerüchte gibt, dass der Elektronikriese aus Korea wieder mit OLED-Fernsehern plant.

    Ich vermute, beide Displaytypen in ihren verschiedenen Ausprägungen werden noch eine ganze Weile nebeneinander existieren.


  • Meine letzten Galaxy hatten auch die Option die Farbe mit festgelegten Setups zu regulieren. Problem war nur die Farben haben dann nicht mehr gestimmt.
    Und wehe die Pixel Verschleißen zu schnell (blau). Aber da soll Samsung ja Fortschritte gemacht haben.
    Ich hatte auch das super amoled im S2 als reines RGB Display. Da hat garnix gestimmt von den Farben.


  • Bleibt letztlich Geschmack.
    Ich empfinde bei längeren Gebrauch am Stück IPS LCD deutlich angenehmer und natürlicher.
    OLED macht klar was her. Aber mir ist es letztlich zu arg.
    Es bleibt Anwendunsabhängig und Geschmack.

    Deshalb kann ich ganz und garnicht sagen OLED ist gernrell besser. Und es manipuliert die eigene Farbwahrnehmung wenn man OLED gewöhnt ist. Man empfindet ein reales Display mit der Zeit blass.


    • ich denke du schreibst und siehst fern auch mit Brillen? OLED ist das aufregendste was ich bisher gesehen habe - noch besser als Plasma TV`s


  •   28
    Gelöschter Account 05.05.2017 Link zum Kommentar

    Ich kann nur sagen, dass, als ich im Geschäft zum ersten Mal n OLED neben nem LCD TV gesehen habe, für mich klar war, dass OLED einfach viel schöner aussieht. Das gipfelte darin, dass ich sogar ca. 2000 € für so ein Gerät ausgegeben habe (meine teuerste Elektronikanschaffung ever) und es bis heute nicht bereue. Dabei ist das Ding nicht mal an der TVBuchse angeschlossen - ich nutze es zum Zocken und Filme streamen. Seit dem ist AMOLED bei mir fürs Handy Pflicht. Auch und vor alle wegen dem geringeren Energieverbrauch bei schwarzen System- und AppThemes (dunkel, wie im Artikel beschrieben, reicht da nämlich nicht, dass muss schon richtig schwarz sein, damit die Pixel abschalten können).
    Mein Fazit: einmal OLED und nie wieder LCD!


    • Ich glaube nicht dass man einen OLED TV für 2000 Euro bekommt. Du meinst sicher Background Led. Das ist ein LCD mit Led Hintergrundbeleuchtung.
      Für einen OLED TV braucht man schon um die 6000 Euro


      • Gerade bei Saturn geschaut. Ein 55 Zoll OLED LG ELECTRONICS FERNSEHER 55EG910V OLED CURVED FULL HD 3D SMART TV kostet 1299€. Es gibt allerdings eine andere Geräteklasse, QOLED. Die haben dann 4K Auflösung und sind dann schon deutlich teurer.


      • <<< Die haben dann 4K Auflösung >>>
        Was nützt das ohne 4k-Material? Dir kann man wohl alles aufschwatzen. 3D-Tv hat sich auch nicht wirklich durchgesetzt, 4k wird es nicht anders ergehen. Es gibt doch kaum Medien mit 3D oder 4k.


      •   28
        Gelöschter Account 05.05.2017 Link zum Kommentar

        Doch definitiv OLED (LG 55EC930V), sonst hätte ich ihn mir nicht zugelegt. Und zwar schon vor 1,5 Jahren. Da hatten die Dinger noch FHD und ich war heil froh, mir dafür nich auch noch ne extra GraKa anschaffen zu müssen. N Monat vorher war er noch bei 2500, und dann 1999, dazu ne 10% Aktion, +5 Jahren Garantieerweiterung 1974,- ChF - ich konnte nicht anders.


      • René H. Was heißt aufschwatzen? Dies war nur ein Beispiel für einen OLED TV, das es diese schon deutlich unter 2000€ gibt. Und es GIBT auch 4K OLED Fernseher. Das war nur eine Feststellung und kein Verkaufsgespräch.
        Ich habe übrigens einen 32 Zoll LCD Fernseher von Samsung zuhause. Löst in FullHD auf, und bin damit seit 2011 sehr zufrieden.


  • Sorry, schaut euch mal das Display vom ZTE Axon7 an. Und bitte, googlet wer dieses Display herstellt und testet im genannten Phone. Ihr werdet alle überrascht sein.


  • Mittlerweile sind beide Techniken sehr nahe beinander. Auch die Möglichkeit zur eigenen Kalibrierung hilft hier sehr die eigenen Wünsche anzupassen.
    Probleme gabs von verschiedenen Herstellern auf beiden Seiten. Das LCD vom bzw. ab dem LG g4 brennte sich die Statusleiste und die OnScreentasen ein. Beim g5 war das nach 5 Tagen Nutzung schon bemerkbar.
    Huawei hat beim Mate S und Amoled auch größere Probleme gehabt, was anhand vieler Nutzer bestätigt wurde (Einbrennen). Ich selbst hatte bei Samsung (ab galaxy s3 bis Note 4) noch nie irgendwie einen Einbrenneffekt feststellen können. Das schlechteste LCD was ich bisher hatte war beim ersten Sony Xperia Z aus 2013. Das war sehr Kontrastarm und blas. Kann aber auch an der Serienstreuung liegen. Das beste LCD hat bei mir jetzt das Huawei Mate 9.
    Amoled ist leider nie wirklich weiß. Wird zwar immer besser, aber trotzdem hinkt es noch nach. Und bei Amoled altern vor allem die blauen Pixel am schnellsten. Gut zu erkennen, wenn man Leute trifft die ein Galaxy s2, s3 oder auch teilweise s5 haben. Dort ist weiß schon eher gelblich bis leicht bräunlich.
    Vom Stromverbrauch hängt es natürlich von der eigenen Nutzung ab, aber wenn LCD und Amoled 1 Stunde lang den selben Inhalt bei gleichen Einstellungen abspielen, dann ist Amoled stromsparender.


    • Einbrennen ist nicht möglich. Amoled wird schwächer nach längerer Zeit.


      • Einbrennen beim LG G4 ist technisch nicht möglich und hab ich bisher auch bei keinem G4 gesehen.


      • AMOLED verbraucht bei hellen Bildschirminhalten mehr Strom als LCD.


      • Darauf beruht ja der Einbrenneffekt. Einzelne Pixel, die länger leuchten als andere, verlieren stärker an Helligkeit. Wenn sie dann alle gleichmäßig leuchten sollen, leuchten diese Pixel dunkler, und das was sie angezeigt haben, wirkt wie eingebrannt. Der Begriff an sich nicht ganz korrekt, hat sich aber so eingebürgert. Er kommt wohl noch von der Bildröhrentechnik, wo eine Überbeanspruchung der Leuchtschicht an einzelnen Stellen ebenso zu weniger Leuchtstärke geführt hat. Darüber hinaus altern blaue Subpixel bei der OLED-Technik schneller als rote und grüne, was auch bei gleichmäßiger Belastung zu einer Farbverschiebung führt. Diese kann aber in den Displayeinstellungen in gewissen Grenzen ausgeglichen werden.


      • Dann musst mal ein g4 oder g5 genau anschauen. Als ich letztes Jahr das einem Saturn Mitarbeiter gesagt habe sagte er auch das bei seinem g4 kein Einbrennen vorhanden ist. Als er es dann aus der Tasche holte zeigte ich es ihm. Am besten sieht man es bei einem ganz schwarzem Bild und die Helligkeit voll aufgedreht. So ist es mir nämlich auch aufgefallen. Vielleicht nennt man es technisch hier auch nicht Einbrennen, aber es ist nun mal so. Ist auch das Internet voll mit Beschwerden von LG Nutzern. Hängt sicher auch mit dem Quantum Display zusammen, weil beim g3 gabs das noch nicht.


      • Ich habe nicht geschrieben, dass es bei LCD grundsätzlich unmöglich ist, das Display einzubrennen. Das kann man auch bei Wikipedia nachlesen. Hierbei scheinen die verwendeten Flüssigkristalle an Elastizität zu verlieren, so dass sie nach Wegnahme des Feldes nicht mehr vollständig in ihre Ausgangspositionen zurückkehren. Das Problem scheint sich aber auf wenige Hersteller zu beschränken.
        Bei anderen Herstellern ist es gänzlich unbekannt.
        Selbstleuchter degradieren dagegen grundsätzlich (so wie bei einem LCD die Hinterleuchtung insgesamt), d.h. ihre Helligkeit nimmt mit der Nutzungsdauer ab. Wenn man den Prozess aber entsprechend verlangsamt, spielt er während der Gerätelebensdauer u.U. keine Rolle mehr.

        https://de.m.wikipedia.org/wiki/Einbrennen_(Bildschirm)

        Quelle: Wikipedia


  •   40
    Gelöschter Account 04.05.2017 Link zum Kommentar

    Also hatte alle 3 genannten Varianten bereits im Besitz und Gebrauch. Sowohl Amoled, LCD als auch Retina und konnte mich mit allen bis jetzt anfreunden. Kaufentscheidend wäre das für mich nicht aber bemängeln kann ich keines der dreien. Ist und bleibt eine Geschmackssache. Unterschiede sieht man eh meist nur wenn man 2 oder 3 Geräte nebeneinander legen würde. Bei allen gibt es natürlich Vor- als auch etwaige Nachteile aber anfreunden kann man sich mit allen so denke ich.


  • OLEDs sind mittlerweile kaum noch teurer, als LCD, sie waren sogar schon Mal günstiger.. Zumindest i Format von Smartphone-Displays. Bei bspw. TVs Ist das natürlich was anderes.

    OLED ist mMn in jedem Fall besser, als LCD. Sie haben noch Möglichkeiten zur Verbesserung, während LCD langsam am Limit ist. Das sieht man bspw. beim Punkt Helligkeit. OLEDs haben in den letzten 4 Jahren EXTREM​zugelegt und mittlerweile sind sie fast doppelt so hell, als LCD, während sich dort fast nichts getan hat.

    Einzig die Lebensdauer ist noch ein nennenswerted Problem, auch wenn sich das ebenfalls stark gebessert hat. (kann selbst bei meinem über drei Jahre alten Note3 kaum Einbrenneffekte feststellen.)


  • Kleiner Nachtrag:
    Für Samsungnutzer: Telefon: *#0*# bringt Euch in den Testmodus, wo ihr Eure Gerätefunktionen prüfen könnt,
    Unter anderem könnt ihr oben Red / Green / Blue - je einen einzelnen Farbton auf dem Display auswählen.
    Vorab dass wichtigeste: 2 mal auf zurück beendet den Testmodus.
    Artefakte oder Helligkeitsunterschiede könnt ihr am besten im blauen Modus erkennen.
    Am häufigsten dürftet ihr Eure Statuszeile erkennen, weil die i.d.R. schwarz ist und sich die weißen
    Logos dort absetzen oder am Fuss des Displays, wenn ihr eine statische Navigationsleite habt.

    Alternativ ein rein weißes Bild, "white jpg" bei Google liefert tolle Vorlagen.
    Dort würdet ihr die Alterung dann daran feststellen dass sich häufig hell genutzte Teile auf dem Bildschirm gelb
    absetzen.

    ABER EINE WARNUNG: Bevor ihr es macht, haltet Euch einen Satz vor Augen, was ihr gesehen habt,
    könnt ihr nicht ungesehen machen. Was Euch bis heute noch nicht aufgefallen ist, rückt plötzlich ins Bewusstsein
    und auf einmal sieht man den Helligkeitsunterschied überall. Ich habe mein Note 4 deswegen z.B. nach
    18 Monaten auf Garantie eingeschickt, weil mir in jeder App die Statusleiste nicht mehr aus dem Kopf ging.
    Da die Pixel dort plötzlich in homogenen Flächen 2 verschiedenen Farbtöne hatte, oder man Geistericons sehen konnte.
    Also sagt nicht ihr seid nicht gewarnt worden.

    Viel Spaß.


    • Habe ich bei mein Note 4 nicht. Habe mal spaßeshalber den test gemacht und alles super wie es sein soll. Das note 4 habe ich schon über 2 Jahre.


    • Die Statuszeile ist schon seit zwei Jahren nicht mehr "i.d.R. schwarz" :D außer man verwendet Android 4.4 oder älter.


  • Warum AMOLED-Displays besser für Smartphones sind ?
    - Ganz einfach, sie sind es nicht...

    Pro:
    + schwarz ist schwarz
    + schwarze Pixel verbrauchen keinen Strom
    + es lassen sich lustige Formen mit fertigen (gebogen)
    + die Farben sind der Hammer

    Contra:
    - Weiß können Sie absolut nicht darstellen, grünlich, rötlich, aber weiß: Keine Chance
    - sie brennen ein und dass ist absolut kein Spaß und kein Einzelfall
    - sie zwingen zu dunkeln Themes um Strom zu sparen
    - Farben werden von Herstellern absolut übertrieben unnatürlich eingesetzt

    Wenn ich bedenke, dass ein Display bei einem 700-900 Euro Gerät nach 12 Monaten gut sichtbares
    Einbrennen von statischen Elementen zeigt, bzw. die Farben absaufen und dass Display einen Farbstich
    bekommt, weil die blauen LEDs schneller altern als die anderen, dann ist dieses für mich ein No-Go.

    Ich hatte vor einiger Zeit einen S5 Kunden, schalte auf dessen Handy auf ein weißes Bild, guck ihn an und sag,
    ach Sie fahren Taxi....
    Dass Gesicht hättet ihr sehen sollen, ganz stumpf weil sich seine meist genutzte App ins Display gebrannt hatte.
    Und dieses Spiel war in den letzten Monaten bei rund 2 dutzend Smartphones möglich.

    Bei mir gehts inzwischen soweit, dass ich Samsung-Handys als Einweghandys betitele.
    Akkus verklebt, Geräte furchtbar schlecht zu reparieren da abartig verkleistert und
    Displays die nach einem Jahr deutliche Artefakte aufweisen, abgesehen den vielen gerissenen
    Edge-Displays die Druck in der Hosentasche oder einen kleinen Sturz hatten, bzw. deren Glasrückseiten
    und dieses mit einem herrlichen Spinnennetz quittierten.

    Und dass schlimme die Hersteller wissen es, warum sonnst gibt es volle Helligkeit bei AMOLED Displays häufig
    nur über Automatik und nicht manuell, ein Schelm wer an Beschwerden und Garantie denkt....

    Ja und da wäre noch die Sache mit der Blinkwinkelabhängigkeit, dieses ist auch kein Kriterium
    mehr, ich für meinen Teil liebe dass Z5 Compact Display abgöttisch, weiß ich weiß.
    Die Helligkeit draußen ist absolut überragend und subjektiv ganz weit gefühlt über dem des z.B. S7
    (welches ich auch mein eigen nenne). Bei maximaler Helligkeit lassen sich Konturen auf Karten
    sogar besser lesen, als auf dem S7 (nutze es als Fahrrad Navi) und muss mir keinerlei Gedanken
    zum einbrennen auf Tagestouren im Sonnenschein machen. Blinkwinkelstabilität ist es natürlich absolut identisch).
    Oh, ich kann wunderbar freundliche Themes verwenden in allen lustigen Farben ohne dabei
    an den Akku zu denken und habe gemerkt, dass mein S7 Display bei maximaler Helligkeit
    furchtbar am Stromspender zieht, welches das Argument sparsamkeit nicht mehr gelten lässt.
    Welcher Hersteller hätte auch ahnen können, dass Handys die wasserdicht sind deutlich mehr in
    hellen Umgebungen (draussen) eingesetzt werden.

    Primär ist es aber der Burn-In Effekt und der Weißwert bei dem ich sage hier ist Schluss,
    deswegen wird auf dem nächsten auch wieder Sony stehen.
    Btw. vereinzelt sind Farben auf deren IPS Display sogar intensiver als bei Amoleds,
    direkt vergleich ist daher mal eine echte Empfehlung die ich jedem nur auf den Weg geben kann.

    Oh, und dass liebe Always on Display: Sorry, aber eine Technik die Pro Stunde rund 1% aus dem Akku zieht
    und somit pro Nutzungstag die Laufzeit des Handys um rund 1/6 verkürzt für eine bunte Uhr
    und eventuell 2-3 Kalendertermine, sollte man nicht als Always On betiteln.
    Nennen wir es nette Spielerei.

    PS: Gönnt Euch den Spass, stellt mal ein Sony IPS und ein Samsung Amoled nebeneinander, zieht die Helligkeit
    hoch und startet mal verschiedenen Apps, mit weißem Hintergrund oder bunten Farben und bildet Euch eine
    eigene Meinung. Auffallen tuts am besten, wenn man beides mal nebeneinander im Vergleich sieht.

    So genug geflucht ^^


    • Bei mir ist weiß weiß und ein Einbrennen gab es noch nie. Glance Screen verbraucht auch nicht 1% pro Std. AMOLED ist geil (Lumias und Motos).


      • Dass Thema hatte ich lustiger weise heute mit meinem Arbeitskollegen 950er XL,
        meinte noch ganz klassisch, nach 12 Monaten er habe keinen Burn In, dann hat er auf ein
        einfarbig blaues Bild geschaltet und die Nav-Bar ausgeblendet. Jetzt mag er micht nicht mehr ^^

        Also ich habe in den letzten Monaten ein S3 mini, ein S5, und ein Note 4 im eigenen Hause
        mit Burn-In Effekten erlebt. (Kundengeräte lass ich aussen vor, es waren unzählige)

        Aber man muss dazu sagen, es kommt sehr darauf an, wie man sein Handy nutzt.
        Beispiel, es gibt Leute die Nutzen ihr Handy täglich als Navi und haben dann bestimmte Elemente
        ewig hell an selber stelle auf dem Bildschirm. Oder Personen die immer dass selbe Spiel spielen,
        mit statischen grafischen Elementen. Insofern man stetig wechselnde Inhalte am Bildschirm hat,
        nimmt deren Leuchkraft gleichmäßig ab und dass Display verfärbt sich homogen,
        so dass es nicht auffällt.

        Stichwort weiß = weiß, man muss beides nebeneinander sehen, aber dann merkt man recht schnell,
        dass es weiß und "dunkelweiß" ^^ gibt um mal an eine gewisse Werbung für ein Hygieneprodukt zu erinnern.

        Aber ich rate Dir, solange du zufrieden bist, stelle den Vergleich nicht an, wenn die Alternative nicht im Kopf
        ist, gefällt, ein dass Produkt besser ;o) - und dass war ehrlich gemeint.
        Abgesehen davon Räume ich umumwunden, dass wenn man sich an einen Displaytyp gewöhnt hat,
        man diesen tatsächlich bevorzugt und die letzten Jahre waren sehr Amoled dominiert.

        Ich erachte trotzdem durch eine glückliche Situation den wechsel zu S-LCD zurück als angenehm.


      • Alles was du hier sagt kann ich nicht bestätigen. Ich nutze mein note 4 auch als navi und spiele spiele oder lese viel darauf, genauso wie beim S2 Note 2 und note 3 alles bis heute kein Probleme habe extra getestet.


      • Den Vergleich habe ich schon gemacht. Mein anderes Moto (X Style) hat nämlich nur LCD, eines meiner älteren Lumias hatte auch nur LCD und dann noch der größte Abschaum überhaupt, das ehemalige Xperia z3 meiner Freundin. Ich sehe keinen einzigen Vorteil bei LCD.


    • So gehen die Meinungen auseinamder habe 2 Kollegen die wegen des schlechten Displays ihrer Meinung nach ihr Z5 Compact wieder verkauft haben. Denke jeder empfindet es anders .


      • Huhu Jörg, also ich kann Dir zumindest sagen, dass mein Gerät der Revision 4 angehört (eines der neueren)
        und definitiv stimme ich zu, dass das Z5C nur 1280x720 anbietet, was die Auflösung angeht.
        Aber Helligkeit und Weißwert liegen selbst zum S7 (ältere sowieso) deutlich besser im Rennen.
        Allterdings stört viele die Auflösung, nun hat Sony allerdings mit den 4K Premium Geräten bewiesen,
        dass dort auch mehr Pixel möglich sind.


    • viel unnützes Blabla...


    • - umgekehrten genauso Farbstichig sein, wie OLEDs und umgekehrt können OLEDs natürlich einen "perfekten" Weißwert darstellen.
      - LG hat es geschafft, dass sich auch LCDs einbrennen, sogar x-mal schneller, als OLEDs. Desweiteren habe ich gar keine Probleme mit Einbrenneffekten. Lediglich beim Note4, welches ich im November 2013 gekauft habe, ist die Statuszeile MINIMAL eingebrannt... aber auch das sieht man nur bei komplett blauem Bildschirm und wenn man darauf achtet.
      - ich verwende nie schwarze Themes und hatte beim S7 Edge bspw. nie Akkuprobleme, im Gegenteil, selbst vor weiß lässt den Akku kaum schwinden. Ich kann ewig Texte mit weißem Grund lesen, der Akku geht kaum leer.
      - Die Hersteller machen das manchmal, ja, weil es besser aussieht. Das wird auch bei LCD gemacht...

      Wenn man natürlich 24/7 den gleichen Inhalt darstellt, am besten noch mit 100% Helligkeit, dann muss man sich echt nicht wundern...

      Ich nutze zudem durchweg das AOD vom S7 Edge und es ist super. Wenn das Handy auf dem Tisch liegt und es vibriert, sehe ich sofort, ohne jedes Mal das Display einzuschalten, ob es eine WhatsApp oder sonst was war. Und effektiv betrachtet ist das Display auch immer an und somit ist die Bezeu komplett korrekt.

      Lass mich raten, du hattest schon Ewigkeiten kein OLED-Smartphone mehr in Gebrauch (auch wenn du das behauptest). Denn alles, was du hier nennst, sind weitestgehend Vorurteile und Mythen, die schon seit Jahren nicht mehr stimmen.
      Ich kann mich in Sachen Helligkeit zudem nicht beklagen. Mein Note5 ist zwar noch Mal ein gutes Stück heller, als das S7 Edge, trotzdem ist das Display super hell und zieht nicht wirklich extrem viel. Da sind LCDs weit schlimmer dran.


    • Das Einbrennen kann ich nur bestätigen. Das ist eine Katastrophe 800Euro und nach ca. 1 Jahr eingebrannt, so tolles AMOLED das beste Display laut verschiedenen Zeitungen aber von einbrennen ist überhaupt nicht die Rede.


  • Es liegt nicht nur an den Kosten das viele Hersteller drauf verzichten. Samsung hat momentan eine technische Vormachtsstellung weil niemamd anders die Technik so weiter emtwickelte. 95% aller Oled Screens bei Handys Tv usw stammen von Samsung.

    Man geht davon aus das andere Hersteller frühstens das jetzige Level in 2 Jahren erreichen könnnen. Samsung arbeitet gerade intensiv an einer 4k Herstellung nach eigenen Angaben wird Samsung so technisch weitere 5 Jahre uneinholbar sein.


    • Quatsch. Es geht doch nicht darum, das Huawei und Co. selbst OLEDs bauen sollen... das werden sie niemals. Huawei stellt auch keine LCDs her, trotzdem verwenden sie diese.
      Zudem stellt Samsung aktuell 0 OLED-TVs her ^^ diese Vormachtstellung hat LG inne


  • A. K.
    • Mod
    04.05.2017 Link zum Kommentar

    Der Absatz "Angenehmer zu nutzen" hat irgendwie keinen Inhalt.


  • Also ich hatte bereits beide und kann eindeutig sagen, dass für mich Amoled ganz klar der Sieger ist.


    • Für mich auch vorallem wurden die Nachteile älterer Generationen beseitigt. Die Screens können doppelt so hell sein wie der hellste Lcd, Farben sind mitlerweile auch natürlich, die Screens sind dünner, Sparsamer und mitlerweile schneller. Früher hatte man Smearing mitlerweile sind sie bei extrem schnellem Scrollen deutlicher als due meisten Lcd's


      • Lieber Olaf, lege bitte mal ein S7 neben ein Z5 Compact von Sony und gib Sonne drauf, dass Samsung "Overbright"
        aktivieren kann, abgesehen von den plötzlich flaueren Farben verhällt es sich bei der Helligkeit genau andersrum,
        als du glaubst. Und dass SLCD unterliegt dabei keiner besonders erhöhten Abnutzung.


      • Habe ehrlich gesagt den screen vom Sony noch nie in echt gesehen.

        Aber meine verlobte und ich waren im Garten, sie konnte mit einem iohone 6s wirklich nichts sehen, ich wiederrum mit dem s7 edge ganz klar und deutlich.

        Auch beim Scrollen im Browser wenn man eine Textwebsite schnell runter scrollt wirkte ihres im Direktvergleich ruckelig. Früher waren da die Amoled deutlich schlechter ( bis zum Galaxy s5 )

        Verschleisserscheinungen hatte ich noch nie. beim s1 selbst nach 5 Jahren nicht. Bei meinem Lcd Laptop allerdings schon, der wurde auch Gilb und ließ nach. Also wer sagt überhaupt das Lcds keinen Verschleiss haben?


      • LG G4 kann mit LCD auch problemlos im vollen Sonnenlicht genutzt werden. LCD altern langsamer als OLED, bei denen vor allem das schneller alternde Blau das große Problem ist.


  • Ich nutze schon seit S2 OLEDs und finde es viel besser als LCDs. Enbrennen hatte ich noch nie aber schon oft gehört. Ich weiß nicjt wie man sowas schafft, ich nutze es auch als navi und das Stunden lang, aber nichts brennt ein. OLEDs altern auch, beim S2 sehe ich davon noch nichts, vllt in 10 oder 20 Jahren.


  • Aber amoled Displays sorgen dafür das die Samsung Smartphones ständig ruckeln!! Achso es ist die touchwitz Software ganz vergessen :) :)


    • nutze Mal ein aktuelles Samsung-Smartphones nach 2015. Und dann änderst du deine Meinung.
      Seit zwei Jahren eine völlig haltlose Aussage von Leuten, die teils noch nie ein Samsung-Smartphone hatten.


      • nicht nur nach 2015 mein Note 4 aus 2014 ruckelt auch nicht, deswegen verstehe ich die aussage nicht. Oder er hatte noch nie ein samsung oder auch ein mittelklasse teil. Wenn ich die Minis sehe die ruckeln aber das liegt nicht am display.


  • Mein Galaxy Note 4 ist auch eingebrannt und mindestens 25 Samsung J5 in der Firma ebenso. Deshalb erstmal kein Amoled mehr für mich.


  • Die Always On Display Funktion sollte auch noch erwähnt werden:)


  • Was soll man sich unter “guter Blickwinkel“ vorstellen?
    Für mich haben AMOLED Displays zwei entscheidende Nachteile.
    Erstens, die weiten Blickwinkel (ich nenne sie absichtlich nicht 'gut').
    Ich möchte nicht, dass jeder Hinz und Kunz auf meinem Smartphone mitlesen kann. Im Gegenteil, es ist mir wichtig, dass der Sitznachbar im Bus absolut nichts mehr erkennen kann.
    Zweitens, stört mich das s.g. “Einbrennen“
    Egal, wie sich die Technik momentan entwickelt, dieses Problem lässt sich nicht vermeiden.
    Habe es selbst bei zwei Samsung Handys erlebt.
    Das LG G4 hat kein AMOLED Display, aber ich kann die Farben (Sättigung) beliebig einstellen.


    • Ich kenne das Problem mit dem einbrennen zwar von dem einen oder anderen Samsung, ABER weder eines meiner OnePlus, noch mein damaliges Samsung hatte sich jemals eingebrannt!
      Vl. bin ich auch nur zu blöd dafür um das zusammen zu bringen!

      Und eigtl wollte ich mir das G6 DualSim holen, ABER am das Amoled meines Mate 9 PD kommt es bei weiten nicht ran!

      Und genauso gefällt mir das S8(+) nicht (ja, ich weiß, man kann es nach justieren) 😂

      Alex


      • Bei ebay für 149€
        Mate S mit eingebranntem Display. 357 verkauft. Wäre schade, wenn es auch bei dem PD Mate 9 passieren würde.


  •   20
    Gelöschter Account 04.05.2017 Link zum Kommentar

    Amoled Displays finde ich unter Umständen besser als LCD Displays.

    Aber da Samsung und Co. m.M.n sowieso übersättigte Displays haben, muss man jedes mal selber das Display kalibrieren. Erst wenn man selber nachbessert, sind Amoled Displays besser.
    Aber das ist Geschmackssache...


  • Ich mag die Amoled Displays gerade so gerne wegen der knallig dargestellten Farben 😁 allerdings kann man amoled displays wirklich so einstellen das die Farben natürlicher wirken 😀


  • Stark GEsättigt und stark ÜBERsättigt. Ist ne Geschmackssache. Ich finde die Galaxy S-Serie immer zu ÜBERsättigt. Fast schon unnatürliche starke RGB-Werte.


    • übersättigt ist bullsh... bei den aktuellen samsung phones kann man die farbeinstellung ändern. von daher ist das argument nichtig.


    • Dann ändern Sie doch einfach die Farbeinstellung wie im Artikel erwähnt. Schon ist die Übersättigung weg.


      •   37
        Gelöschter Account 04.05.2017 Link zum Kommentar

        Wäre (IMHO) sinnvoller, wenn die Hersteller die verbauten Displays korrekt, also natürlich wiedergebend eingestellt ausliefern würden.
        Aber wenn man das auf die zahlende Kundschaft abwälzen kann...


      • sinnfreier kommentar. welches technische gerät ist im ausgeliefertem zustand "perfekt" eingestellt??? wobei doch jeder nutzer nen ganz anderen geschmack hat!!! ich z.b. habe bei meinem hamdy immer den modus mit den kräftigsten farben eingestellt weil ICH es liebe wenn die farben aus dem display springen und einem ins gesicht schlagen :)


      •   37
        Gelöschter Account 04.05.2017 Link zum Kommentar

        Wo schrieb ich "perfekt"? Ich schrieb "korrekt". Schlagen die kräftigen Farben auf das Leseverständnis?


        Eine korrekte Darstellung sollte man von einem solchen Gerät erwarten können. Wenn ich hier einen Kühlschrank kaufe arbeitet der auch mit Grad Celsius und nicht Grad Fahrenheit oder Grad Kelvin. Wer Grad Fahrenheit geiler findet kann das dann ja gerne umstellen.


      • und nun persönlich werden nur weil das argument zerstört wurde. da fragt sich doch bei wem hier was geschädigt ist ;). nur weil du ein amoled und warscheinlich auch ein samsunghater bist heißt das nocht das amoled displays nicht korrekt funktionieren. die funktionieren 1a und wie gesagt kann man sich den farbmodus einstellen, wie bei jedem tv oder pc monitor oder laptop. und ich dachte nur 80 jähtige rentner sind zu gemütlich sich mit dem setup ihres gerätes zu beschäftigen


      • oh man. du bist hier der der nicht kapiert was er überhaupt schreibt. er meinte nur man könne erwarten dass es gut eingestellt ist also eher etwas zu schwach als direkt übersättigt und das hat nichts mit persönlichen argumenten zu tun. und persönlich wurde er auch nicht, außerdem macht dein dummer spruch von wegen "wahrscheinlich samsunghater" null sinn. also bleib bitte ruhig wenn nur so ein haufen dampfender mist bei rumkommt denn der stinkt kilometerweit.


      • dann mach die nase zu ;). ich weiß sehr gut worum es geht. ich beziehe mich aber auf bestimmte kommentare die wenig sinn ergeben wie sie dahingeschrieben werden, so wie deiner hier zuletzt :p . von wegen hat mit samsunghater nix zu tun. das androidpit forum ist voll davon. lese nicht zum ersten mal hier. und bestimmte aussagen beziehen sich noch auf eigenschafzen die amoled phones vor 5 jahren hatten, aber schon ewig nicht mehr zeitgemäß sind!!!! Und wenn du mich hier schon doof von der seite anschreibst, dann liefer mir doch wenigstens handfeste gegenargumente. es wird hier behauptet amoled sei von natur aus übersättigt u d die hersteller müssten doch da "perfekt" kalibtieren. wobei doch nix perfekt ist weil jeder nen anderen geschmack hat. und übersättigt auch nicht stimmt da man den bildmodus umswitchen kann, zumindest bei einigen herstellern. wird alles zu verallgemeintert und sofort für schlecht abgestempelt!

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