Im Rahmen unserer Websites setzen wir Cookies ein. Informationen zu den Cookies und wie Ihr der Verwendung von Cookies jederzeit widersprechen bzw. deren Nutzung beenden könnt, findet Ihr in unserer Datenschutzerklärung.
Wachstumsschmerzen: Tesla braucht Hilfe der Mitarbeiter
Hardware Mobilität 2 Min Lesezeit 3 Kommentare

Wachstumsschmerzen: Tesla braucht Hilfe der Mitarbeiter

Tesla freut sich über sehr gute Verkaufszahlen vor allem beim Model 3, die Produktion läuft auf Hochtouren. Doch das zieht Schwierigkeiten an anderer Stelle nach sich, denn das Unternehmen von Elon Musk hat Probleme bei der Auslieferung der Fahrzeuge. Helfen sollen die eigenen Mitarbeiter.

In einem Brief, der vom Senior Vice President Sanjay Shah an die Abteilungsleiter von Tesla verschickt wurde und dem Magazin Business Insider vorliegt, werden Freiwillige gesucht, die bei der Auslieferung von Fahrzeugen helfen. "Wir brauchen Ihre Hilfe, um bei der Suche nach Freiwilligen voranzukommen", so Shah in der Mail, "Wir müssen in den nächsten 15 Tagen 30.000 weitere Autos ausliefern." Tesla kann also genügend Autos produzieren, hat aber Probleme dabei, sie zum Kunden zu bringen.

Das Unternehmen will die Angelegenheit nicht kommentieren. Ein Sprecher bekräftigt gegenüber Business Insider aber, es sei den Mitarbeitern freigestellt, bei der Auslieferung der Tesla-Autos zu helfen. Eine Pflicht dafür gibt es nicht.

Model Y 1024x576 triangle
Das nächste Tesla-Auto ist der Model Y. / © Sierra Circuits

Tesla wird zur "Logistikhölle"

Bereits vor einem halben Jahr sagte Elon Musk, das Unternehmen sei von der Produktionshölle zur Logistikhölle geworden. Die Mitarbeiter haben bereits öfter bei der Auslieferung von Tesla-Autos geholfen und dabei teils Fahrten von drei Stunden auf sich genommen und ein Uber für den Heimweg benutzt - nach der Arbeit wohlgemerkt.

Business Insider zitiert einen Mitarbeiter, der seinen Namen nicht nennen möchte, mit den Worten: "Wir haben alle mitgemacht, weil wir sehen wollen, dass das Unternehmen Erfolg hat. Wir haben es für unsere Arbeitsplatzsicherheit und für das Unternehmen getan."

Das aktuelle Beispiel zeigt einmal mehr die Schwierigkeiten für einen Newcomer im Auto-Markt, der deutlich mehr Schwierigkeiten bereithält als nur die Herausforderung, ein gutes Fahrzeug zu entwickeln. Es braucht eben auch eine verlässliche Planung und Logistik, Ersatzteilversorgung und vieles mehr. Das alles aufzubauen braucht seine Zeit und erfordert manchmal unorthodoxe Methoden - so wie jetzt ein weiteres Mal bei Tesla.

Facebook Twitter 4 mal geteilt
Dank ist diese Seite frei von Werbebannern

3 Kommentare

Neuen Kommentar schreiben:
Alle Änderungen werden gespeichert. Änderungen werden nicht gespeichert!
Dank ist diese Seite frei von Werbebannern