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Mobilität 2 Min Lesezeit 16 Kommentare

VW und Ford: Eine Kooperation ungewohnten Ausmaßes bahnt sich an

Die Uhr tickt für den Verbrennungsmotor, egal ob Benzin oder Diesel betrieben. Auch der Mensch am Lenkrad eines Autos soll auf Dauer nicht mehr zeitgemäß sein. Autonomes Fahren und Elektromobilität sind die Trends auf die die Automobilebranche setzen muss, wenn sie überleben will. In der Firmenzentrale von Volkswagen scheint man den Rückstand bei den Zukunftsthemen nun mit einem Partner vorantreiben zu wollen. In Ford könnte Volkswagen solch einen Kooperationspartner gefunden haben. 

Die altehrwürdige Automobilindustrie in Deutschland muss umdenken. Wer in Sachen Mobilität der Zukunft nicht abgehängt werden will, muss Milliarden investieren. Um nicht alleine alles aus eigener Tasche zu finanzieren, ist es durchaus legitim, sich einen Kooperationspartner zu suchen. Laut Berichten des Handelsblatts könnte schon Mitte November der Weg für eine ungewöhnliche Kooperation zwischen Volkswagen und Ford frei sein. Beide Unternehmen sollen vor allem daran interessiert sein, die Ressourcen in den beiden Bereichen autonomes Fahren und Elektromobilität zusammenzulegen. Bei Volkswagen wird mit einem Investitionsvolumen von satten 34 Milliarden Euro bis 2022 gerechnet. Mit Ford als Partner könnte man diese Kosten wie auch die Ergebnisse teilen. 

waymo jag
Googles Tochterunternehmen Waymo testet autonome Fahrzeuge mit verschiedenen Herstellern, selbst mit einem Jaguar. / © 9to5 Google

Während im Volkswagenkonzern jüngst mit dem Audi e-tron ein Elektroantriebsstrang zur Verfügung steht, braucht der deutsche Konzern unbedingt mehr Erfahrungen in Sachen autonomes Fahren. Hier könnte das US-Unternehmen Ford behilflich sein, da man in den USA einfacher fahrerlose Autos für Testzwecke auf die Straßen bekommt als in Deutschland. Kein Wunder, dass in Kalifornien Google, Volvo, Tesla und Co. autonome Fahrzeuge testen und wichtige Erfahrungswerte sammeln. 

Fernab von Elektromobilität und autonomes Fahren können sich beide Marken aber jeweils auf den Heimatkontinenten unterstützen. Ford könnte Volkswagen in den USA stark im Vertrieb unterstützen, während VW diesen für Ford verstärkt in Europa und anderen Ländern vorantreiben könnte. Laut Handelsblatt sollen beide Unternehmen offene Gespräche führen, die sogar die Möglichkeit beinhalten, dass Ford für Volkswagen in den USA produziert und im Gegenzug Ford den Elektrobaukasten MEB von Volkswagen nutzen darf. 

Noch sind die Gespräche nicht abgeschlossen, aber laut Handelsblatt könnte Mitte November diesbezüglich eine Entscheidung fallen.

Quelle: Handelsblatt

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Top-Kommentare der Community

  • Snow vor 1 Woche

    Dieses Autonome fahren ist der größte Schmarrn. Man wird immer beim fahren auf den Verkehr achten müssen. Dieses ich schalt den Autopilot ein und mach ein Schläfchen und mach meine Büroarbeiten wirds in absehbarer Zeit noch lange nicht geben. Den jeder Hersteller wird ne Klausel in ihre AGB's schreiben, die sie gegen alle Fälle von Schadenersatz bei Unfällen ausschließt. Also haftet der Fahrer. Und wenn man feststellt das man wenn man auf den Verkehr geachtet hätte den Unfall verhindert hätte können, hat man auch noch grob fahrlässig gehandelt. Dann zahlt die Versicherung nicht oder nur ein Teil.... Da ist man als Fahrer so richtig gelackmeiert.

16 Kommentare

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  • Wer installiert eigendlich all die Steckdosen die wir in Zukunft an den Strassenlaternen brauchen. Samstags abends aus der Kneipe über die ganzen Verlängerungskabel stolpern wird auch ziemlich Lustig werden. Leute, lasst euch doch von den Elektro-Lobbyisten nicht verschaukeln.


    • Was ich vermisse sind die fetten Ami-Schlitten von früher oder Wartburg, Trabbi und Lada die auf 100 km die Luft mehr verpesten als ein heutiger Diesel und Benziner im ganzen Jahr.Auch unsere Autos der 80er und 90er wie Manta, Golf , BMW usw. Damals hatten die Autos noch ihre eigenen Gesichter,eigene Erkennungszeichen,Gerüche und Formen, jeder Hersteller hatte seine Erkennung im Gegensatz zu heute.Die jetzigen Autos egal ob billig bis teuer gleichen sich wie ein Smartphone dem anderen.Unterschiede machen nur noch die Größe und kleinere Details. Selbst ein Auto für 10.000 € hat Sachen drin die früher nur der Oberklasse bestimmt waren.Heutige Autos sind genauso wenig belastbar wie heutige Smartphones. Egal wie billig oder teuer. Früher konnte man noch vieles selber reparieren sei es beim Auto Fernseher Handy Küchengeräte usw.Aber heutige Geräte und Elektrik ist nur noch dafür gemacht um nach zwei Jahren kaputt zu gehen. Wenn ich mir die Motorroller angucke , den Chinaschrott aus dem Baumarkt kommt mir das kotzen.Kauf ich mir lieber dafür ein Simson Roller oder Schwalbe gut restauriert, die fährt auch im Winter. Mein nächstes Auto wird ein Lada 4x4. Der ist wenigstens belastbar auch wenn man dem nachsagt das der schnell rostet. Gute Vorsorge und Pflege schützt vor Rost. Das ist aber wie bei Menschen auch je älter man wird um so anfälliger. Der Lada hat aber auch Vorteile: wo nix drin ist kann auch nix kaputt gehen. Scheiß auf elektrische Fensterheber oder Klimaanlage. Ein Auto ist kein Wohnzimmer. Es soll mich nur von A nach B bringen und Kram transportieren.Ich kenne einen der fährt seit Jahrzehnten Lada und ist von der Qualität bis heut überzeugt auch wenn ein Neuwagen aussieht wie ein Oldtimer weil sich optisch kaum was getan hat.Aber der Vorteil der Marke ist, man kann noch selber reparieren.Das soll jetzt keine Werbung sein sondern nur meine eigene Meinung. Hatte mir als Renault Fan auch den Dacia Duster angesehen aber so richtig sympathisch war der mir dann doch nicht.


    • Ooooch, hat der arme MKAL keine eigene Garage... ;-(
      Naja, schade für Dich, aber das ist kein Grund, so nen Blödsinn zu schreiben: Dir sollte doch wohl sehr klar sein, dass Du niemals über irgendwelche "Verlängerungskabel stolpern" wirst, das werden unsere Regelungsfanatiker (zum Glück!) niemals zulassen ;-)

      In Tokio z.B. ist das schon seit zig-Jahren geregelt: da kann keiner ein Auto anmelden, wenn er nicht eine Garage bzw. einen Tiefgaragenstellplatz nachweisen kann... und das würde ich mir hier auch wünschen.
      Vor Allem, bei der derzeitigen "Nachverdichtung" z. B. hier in München, wo mittlerweile die kleinsten Grünflächen zubetoniert werden, obwohl wir täglich schon nen Ver­kehrs­in­farkt zur Rush-Hour haben, auch in den Öffis!
      Ganz zu schweigen von den täglichen Suchen nach Parkplätzen, da gibt es Leute, die jeden Tag ne 1/4 bis halbe Stunde nach nem Parkplatz suchen!

      Leute, lasst Euch nicht von den Verbrenner-Betonköpfen verschaukeln!


      • dann sollten die armen Menschen mit alle mitteln dafür sorgen ne garage zu bekommen...egal wie ohne regeln...denkst du stück papier wird dann mit den garagen besitzer schützen??? wer bestimmt die regeln...größte raubtier ist der mensch der oben suf der liste steht...


  • So ungewöhnlich ist diese Kooperation nicht. Eher wiederbelebt. Die Van-Reihe vor vielen Jahren war schon so eine Kooperation.


    • So ist es, und war jetzt nicht so ein tolles Auto, das dabei herauskam, qualitativ sowohl einem normalen VW alsd auch Ford unterlegen. Darüber hinaus gabe es in Südamerika in den 90ern "Autolatina", wo gemiensam produziert wurde (VW Sanatana als Ford, Ford Escort als VW, und Motoren auch durchgetauscht), mit ähnlichem Image, Kooperation wurde dann auch beendet...


  • Es ist doch hinlänglich bekannt, dass uns die Verbrennungsmotoren noch mindestens 30+ Jahren erhalten bleiben...

    Sei es als Mild-Hybrid oder Range Extender im Fahrzeug! Der Energiehunger dieser Welt ist/wird stetig größer als der Verbrauch fossiler Brennstoffe 🌐⚡

    Also sollte dieses Problem ökologisch zuerst gebändigt werden und mit Kohlekraftwerke und Atomkraftwerken hat dies keine gesunde Zukunft...

    Ergo eine grüne Henne die elektrische Eier legt 😝

    Ansonsten ist VW bei mir persönlich unten durch! An der Stelle von Ford hätte ich mir dann lieber japanische, chinesische oder koreanische Partner gesucht.


  • Wäre nicht die erste Kooperation zwischen Ford und VW, die haben damals schon den ersten Sharan/Alhambra und Galaxy zusammen entwickelt und gebaut.


  • „Auch der Mensch am Lenkrad eines Autos soll auf Dauer nicht mehr zeitgemäß sein. “

    Woher stammt denn diese Dämlichkeit bitte?
    🙄👈.Oder kehren wir wieder zur Pferdekutsche zurück? Bis Autos von selber fahren vergehen noch Jahrzehnte. Damit das funktioniert müsste das ganze Verkehrsnetz überarbeitet werden mit Sensoren und Satellitentechnik und die Straßen müssen technisch ausgebaut und neu ausgestattet werden. Wer soll das bezahlen? Das kostet zig Milliarden Euros.Soll Deutschland erstmal sich um genügend Arbeitsplätze kümmern und darum das wieder mehr Kindergärten gibt und die Wirtschaft weiter besser wird. Genauso sollten erstmal Schulden abbezahlt werden bevor neue hinzu kommen.
    Bis der Benziner ausstirbt dürften auch noch Jahrzehnte vergehen. Das Thema war in der Formel 1 schon im Gespräch und wurde gleich widersprochen das die Formel 1 nur noch auf E-Motoren setzen wie in der Formel E und Benziner ab 2021 nicht verwendet werden. Eher ein Hybrid wird die Zukunft sein. Auf den Verbrennungsmotor werden wir noch Jahrzehnte lang nicht verzichten können da der E-Antrieb noch zu wenig Leistung bzw. Laufleistung erbringt. Und dann noch die Frage woher soll bitte schön der Strom kommen???
    Ökostrom alleine schafft das nicht und Atomkraft wollen die meisten auch nicht mehr, fossile Brennstoffe sollen auch nicht mehr angewendet werden irgendwann. Bisher gibt es zuwenig Tankstellen zum Aufladen. Es bräuchte wie beim Smartphone eine Quick Charge Technik das der Akku vom z.b. Auto innerhalb paar Minuten wieder halb voll ist oder ähnlich. Wenn ich in Urlaub fahre warte ich bestimmt nicht 8 Std an einer Tankstelle bis der Akku voll und ich weiter fahren kann nur um nach 300 km wieder 8 std zu warten.
    Sieht also etwas schlecht aus für den E-Antrieb ohne Verbrennungsmotor.


    • Soso: "Ökostrom alleine schafft das nicht" und "...8 Std an einer Tankstelle bis der Akku voll...".
      Typisches IgnorantenBlahBlah:
      Keine Ahnung von den Kapazitäten der grünen Energien und von Superchargern (80% in 20 Minuten) oder öffentlichen Schnell-Ladesäulen (80% in 30-60 Minuten), aber Hauptsache, gross rumgetönt.

      In Zukunft bitte: Erstmal informieren und DANN schreiben!


      • Schreiben doch viele Zeitschriften. Das Verlangen nach Elektrizität wird immer mehr und auch die Stromversorgung steigt. Das war doch mit fossilen Brennstoffen nicht anders. Und wenn man jetzt so die Nachrichten verfolgt das mittlerweile über 1000 Windräder die 20 Jahre alt sind abgeschafft und erneuert werden müssen.


      • Nur ´mal so als Tip:
        es gibt auch noch Zeitschriften, die nicht von der ErdölLobby gesponsert werden...
        Und "1000 Windräder" sind ja auch ne ganze Menge, gelle... bei derzeit 30 000 in Deutschland... jedes Jahr kommen weit mehr als "1000 Windräder" neu dazu!


  • Dieses Autonome fahren ist der größte Schmarrn. Man wird immer beim fahren auf den Verkehr achten müssen. Dieses ich schalt den Autopilot ein und mach ein Schläfchen und mach meine Büroarbeiten wirds in absehbarer Zeit noch lange nicht geben. Den jeder Hersteller wird ne Klausel in ihre AGB's schreiben, die sie gegen alle Fälle von Schadenersatz bei Unfällen ausschließt. Also haftet der Fahrer. Und wenn man feststellt das man wenn man auf den Verkehr geachtet hätte den Unfall verhindert hätte können, hat man auch noch grob fahrlässig gehandelt. Dann zahlt die Versicherung nicht oder nur ein Teil.... Da ist man als Fahrer so richtig gelackmeiert.


    • zumindest für Überlandfahrten kann ich mir autonomes Fahren vorstellen. Wichtig wäre, dass die Autos auch vernetzt werden, so dass Informationen über Probleme ausgetauscht werden.

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