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VR-Kino lässt Zuschauer fühlen, riechen, krabbeln und zittern

Schon so einiger Anbieter versuchten mit einem immersiven Theater seine Zuschauer durch beispielsweise Gerüche näher an das Geschehen heran zu holen, als normale Kinogänger. Doch dieses interaktive Theater geht mit Virtual Reality einen Schritt weiter.

Im kommenden Jahr ist es so weit: Im Mai 2019 soll in London das immersive Theaterstück "The War of the Worlds: The Immersive Experience" starten. Als Grundlage dient dafür Jeff Waynes Musical-Adaption des bekannten Science-Fiction-Roman Krieg der Welten aus dem Jahr 1898 von H.G. Wells.

Doch wie der Name schon andeutet, bleiben die Zuschauer hier nicht stur auf ihren Plätzen sitzen. Stattdessen bekommen diese eine VR-Brille umgeschnallt und erleben in der virtuellen Realität, wie die Marsianer die Erde angreifen. Während des 90-minütigen Spektakels werden Teilnehmer von Schauspielern dann laufend, kriechend und rutschend durch die Szenen des Stücks geführt.

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Nie war der Krieg der Welten wohl so nah / © dotdotdot

Mehr als nur krabbeln und laufen

Doch es bleibt nicht bei körperlicher Ertüchtigung während des Kriegs der Welten. Auch die Temperatur im Saal wird angepasst, um Temperaturschwankungen zwischen Szenen auf beispielsweise freiem Feld und einem Unterschlupf nahe zu bringen und Duftstoffe werden freigesetzt. Zusätzlich soll es auch ein haptisches Feedback geben. Wie das aussieht, wurde allerdings noch nicht verraten.

Umgesetzt wird das Ganze von der Londoner Kreativagentur dotdot, die auch die VR-Erfahrung Somnai schufen und in der alten Metallbörse in London aufgeführt. Das gesamte Stück erstreckt sich über mehrere Stockwerke und auf insgesamt 2.000 Quadratmeter. Versprochen wird hier ein “kombiniert immersives Theater mit Virtual Reality, Hologrammen und weiteren Next-Gen-Technologien”

Wer das ganze selber Erleben möchte: Die Vorstellungen starten am 31. Mai 2019. Tickets für Kinder und Jugendliche zwischen zwölf und 15 Jahren kosten umgerechnet knapp 45 Euro, für Erwachsene 55 Euro. Zum Verkauf stehen diese ab sofort auf der Webseite des Betreibers

Via: Vrodo

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