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2 Min Lesezeit 4 Kommentare

Carsharing und Ridpooling sind die Zukunft - Volvo will M-itmachen

Es ist kein Vertipper im Titel, sondern gewollt, da die nun angekündigte Mobilitätsdienstleistung inklusive App ganz einfach nur M heißen wird. Gerade in Städten wird es immer wichtiger für die Autohersteller, Carsharing-Modelle oder andere Mobilitätsdienstleistungen anzubieten, da in den Ballungszentren der Besitz eines Autos nicht mehr unbedingt sinnvoll erscheint. Mit M, Volvos künftiger Dienstleistungsplattform rund um das Thema Mobilität, will der schwedische Hersteller auf den Trend reagieren.

Autohersteller müssen umdenken, vor allem in den Städten. Durch die öffentlichen Verkehrsmittel wie Busse, S- und U-Bahnen und den ganzen Sharing-Angeboten für Fahrräder, Elektroroller und Autos müssen die Automobilhersteller den Kundenschwund in den Städten mit neuen Konzepten auffangen. Mercedes, Smart und BMW dagegen innerhalb der Städte auf Carsharing, während Volkswagen mit Moia auf das Ridepooling-Prinzip setzt und eigens dafür sogar ein vollelektrisches Fahrzeug entwickelt.

Volvo möchte nun mit M, so soll auch künftig die entsprechende App heißen, in das Mobilitätsfeld hinein. Dabei versteht man sich als Dienstleister und hat nicht das Ziel, zum Kauf eines Autos zu animieren, denn das ist in den Ballungszentren halt nicht mehr chic. Zunächst soll die Volvo-Mobilitätsdienstleistung ab Frühjahr 2019 in den USA und Schweden getestet werden. 

Die Technik soll lernfähig sein

Im Unterschied zu den Sharing-Modellen der Konkurrenz will Volvo dem Kunden nicht einfach nur zeigen wo das nächste freie Auto, Fahrrad oder Motoroller steht, sondern es soll eine "lernende" Technik besitzen, die aus den Bedürfnisse, Vorlieben und Gewohnheiten seines Nutzers die entsprechenden Mobilitätsdienste vorschlägt. 

Ganz klar ist noch nicht, was Volvo sich unter den Diensten, die man den M-Kunden anbieten will, vorstellt. Möglich wäre aber, dass Volvo wie angekündigt sein eigenes Carsharing-Programm Sunfleet und weitere Sharing-Programme und Transportmöglichkeiten in einer App zusammenführt und aus den Wünschen und Gewohnheiten einen bestmöglichen Weg aus unterschiedlichsten Fortbewegungsmitteln vorschlägt.

Nutzt Ihr eigentlich Sharing-Programme wie Drive Now, Car2Go, COUP oder eines der unzähligen Leihfahrrad-Angebote in Eurer Stadt? Wenn ja, dann schreibt uns in den Kommentaren doch, welche ihr nutzt und was ihr an diesen gut oder schlecht findet.

Quelle: M

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4 Kommentare

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  • Der Vertipper im Titel bei Ridpooling ist auch gewollt? :)


  • Fabio vor 4 Monaten Link zum Kommentar

    Ich kaufe doch auch keine Kuh, wenn ich Milch trinken will. Warum also soll ich ein Auto kaufen, wenn es doch um Mobilität geht?


  • Das Thema Carsharing wird meiner Meinung nach völlig überbewertet. Es ist eine Nische und wird es auch bleiben. Kaum jemand wird auf seine persönlichen Mobilität verzichten, dafür ist es einfach zu bequem. Mich eingeschlossen, das Auto steht vor der Tür, warum sollte ich mich in den vollen und unbequemen ÖPNV setzen. Oder mein Auto mit jemandem teilen...


    • Man muss immer unterscheiden, wo jemand wohnt. In großen Städten wie München, Berlin oder Hamburg kann es sehr vorteilhaft sein, kein eigenes Auto zu besitzen. Es ist teuer, man sucht oft ewig nach einem Parkplatz und braucht es doch nur sehr selten. Ich kenne sehr viele, die ihr Auto inzwischen aufgegeben haben.

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