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Vodafone und O2: Telefonate in HD Voice netzübergreifend möglich

Pünktlich zum heutigen Nikolaus überraschen die Netzbetreiber O2 und Vodafone mit einer Meldung die eigenen Kunden: Kooperieren in Sachen HD Voice. Die jeweiligen Kunden der Netzbetreiber können nicht mehr nur untereinander im höherwertigem Klang miteinander telefonieren, sondern nun auch Netzübergreifend. 

O2 lässt ab sofort die eigenen Kunden mit denen von Vodafone in HD Voice telefonieren. Schon seit September besteht ähnliche Kooperation zwischen O2 und der Telekom, bei denen die Kunden beider Unternehmen über das LTE- und UMTS-Netz mit dem hochauflösendem und geräuschreduziertem Klangbild telefonieren konnten. Die neue Kooperation zwischen O2 und Vodafone in Sachen HD Voice beschränkt sich vorerst nur auf LTE- und WLAN-Verbindungen. Telefonate zwischen O2- und Vodafone-Kunden, die per UMTS (3G) oder 2G geführt werden, werden dann auf klassischerweise und mit geringer Qualität geführt. Aber dieses Lücke soll in den kommenden Monaten dann ebenfalls geschlossen werden, so dass HD Voice über alle Verbindungsarten zwischen O2 und Vodafone möglich ist.

Um in den Genuss von Gesprächen in HD Voice Qualität zu gelangen müssen die Kunden beider Unternehmen aber über einen LTE-Tarif bei O2 oder Vodafone und einem Smartphone, das den AMR-Sprachcodec unterstützt, verfügen. Erst dann ist eine HD-Telefonat möglich, dass wie Voice-over-LTE, oder auch Voice-over-Wifi als IP-Telefonate über das Internet geführt wird. Neben der besseren Klangqualität gibt es bei Telefonaten in HD weniger störende Nebengeräusche und auch der Rufaufbau soll kürzer sein, als im Vergleich zu klassischen Verbindung via 2G- oder 3G-Netz.

Sowohl die Telekom, als auch Vodafone bieten den eigenen Kunden mit entsprechenden Tarifen und auch Smartphones, schon die nächste Stufe von hochauflösenden Telefonaten via Voice-over-IP an. Bei der Telekom nennt sich dieser Dienst HD Voice Plus, während Vodafone seinen Dienst Crystal Clear nennt. Beide Dienste basieren aber auf den neuen Enhanced Voice Services, kurz EVS Codec, der den Frequenzbereich für Sprachdienste erweitert und Gespräche in Hi-Fi-Qualität verspricht. Da EVS der Nachfolge-Codec vom AMR-Wideband-Codec ist, ist dieser abwärtskompatibel. O2 wird EVS netzintern bis zum zweiten Quartal 2018 ebenfalls umsetzen wollen.

Quelle: Telefonica

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9 Kommentare

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  • Gerade für das O2-Netz gibt es ja zahlreiche Reseller (Fonic, Tchibo, Aldi-Talk, etc.). Profitieren diese auch von HD Voice?


  • Soweit ich weiß geht das nicht bei Vodafone mit PrePaid.

    greez


    • Man benötigt ja auch einen Vertrag in dem Voice-over-LTE inkludiert ist. Und Voice-over-LTE muss m.W. zudem in der Firmware integriert werden, was meist nur bei Geräten mit Anbieterbranding der Fall ist. Brandingfreie Geräte bleiben meist außen vor.


  • Nützt trotzdem nichts solange HD-Voice nicht zum Standard wird, zu einem Preis für die Masse. Es gibt immernoch extrem viele Geräte und Tarife ohne HD-Voice-Unterstützung.


    • Da hast du mir mein Argument vorweggenommen! Ich weiß jetzt nicht inwiefern das die Qualität der Gespräche verbessern soll. Mein Sony XZ1 hat's auch so schon drauf :-)


      • Das wird die Qualtität soweit verbessern wie bei HDTV. Also kaum bis nicht bemerkbar für die meisten Menschen. Die meisten Menschen haben schon Probleme Klangunterschiede bei Kopfhörern zu erkennen.


      • HD Telefonie zu normal ist ein Unterschied wie Tag und Nacht. Jedenfalls bei O2 und O2 zu Telekom.


    • Bei O2 ist es bereits Standard, denn es gibt schon lange nur noch LTE Verträge.

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