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Virtual Reality: So viel Spaß - für zu kurze Zeit

Die virtuelle Realität findet bei Zockern und selbst einigen Industrien regen Anklang. Doch im Mainstream ist sie noch lange nicht angekommen. Und das wird wohl auch noch eine ganze Weile so bleiben. Der Grund? Selbst mit der besten Hardware macht die VR nur für kurze Zeit Spaß.

Die Virtual Reality sollte Spiele auf die nächste Ebene heben. Immersiv und damit so beeindruckend soll sie sein, dass man die Controller gar nicht mehr weglegen möchte. Und ja, das Spielen von VR-Games macht ungemein Spaß und kann, wenn man sich längere Zeit hinter die Brille klemmt, sogar körperlich ganz schön anstrengend sein. Und auch in der Wirtschaft und Forschung kommt die virtuelle Realität immer häufiger zum Einsatz.

Doch noch immer ist VR weit vom Mainstream entfernt. Was ist der Grund dafür? Oculus-Rift-Gründer Palmer Luckey zufolge sind das wieder Erwarten nicht die Kosten, die mit der Anschaffung einer Oculus Rift oder HTC Vive einhergehen. Das Problem ist: “Keine vorhandene oder unmittelbar bevorstehende VR-Hardware ist gut genug, um wirklich den Mainstream zu erreichen, selbst für einen Preis von null Euro."

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"Selbst für geschenkt würden aktuelle VR-Brillen nur schwer den Mainstream erreichen." / © AndroidPIT

Das sei Luckey zufolge keine bloße Behauptung, sondern ein Ergebnis aus Erfahrung aus groß angelegten Markttests in der realen Welt. Zwar konnte man hier Hardcore-Gamer und Technik-Enthusiasten begeistern, aber außerhalb dessen nimmt das Interesse rapide ab. Nicht nur beim Grundinteresse, sondern auch dem Interesse über Zeit.

Eine Menge Spaß - für kurze Zeit

Ich würde mich selber als einen dieser Technologie-Enthusiasten bezeichnen, bin ein begeisterter Gamer und daher wohl genau die von Luckey angesprochene Zielgruppe für VR. Ich habe bereits unzählige Stunden in der Virtual Reality mit der Oculus Rift, HTC Vive und Playstation VR auf dem Buckel und habe auch schon Zeit mit einigen Mixed-Reality-Headsets und den verrückten Rucksack-Modulen verbracht. Das Fazit war jedes Mal: Das macht schon Spaß, aber leider nicht für lange.

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Auch die HTC Vive Pro ist noch nicht gut genug, um lange zu fesseln. / © AndroidPIT

Das zeigte sich auch bei den von mir eine Zeit lang regelmäßig durchgeführten VR-Abenden mit Freunden - größtenteils Zocker. Dort trafen wir uns und sprangen abwechselnd unter der Zuhilfenahme von Schnackwasser, im Volksmund Alkohol genannt, in die Virtual Reality. Jeder hatte eine Menge Spaß, aber er dauerte je nach Spiel nur kurze Zeit an. Schnell wurden im 5-Minuten-Takt die Spiele gewechselt und wo endete das alles? Wir spielten Scharade in der virtuellen Realität oder schufen gemeinsam ein eher pubertär anmutendes Kunstwerk.

Auch das Fazit im Freundeskreis, egal ob Zocker oder Stino (stinknormaler Mensch), war dann doch immer ernüchternd: Wir hatten einen schönen Abend, aber kaufen würde eine solche VR-Brille trotz ausreichendem Budget niemand. Zu wenig Bewegungsfreiheit, zu geringe Auflösung, wenig wirklich begeisternde Spiele waren einige der Kritikpunkte, denen ich nur beipflichten kann.

Und so hat Palmer Luckey wohl recht, dass die beste aktuelle Virtual Reality-Hardware für den Mainstream nicht gut genug ist. Denn selbst für Zocker hat sie noch nicht ausreichend zu bieten.

Wie seht Ihr den aktuellen Stand der Virtual Reality? Habt Ihr selber eine Oculus Rift oder HTC Vive zuhause? Habt Ihr noch Spaß daran oder langweilt Ihr Euch schon und schnallt Euch die Brille nur noch aus Pflichtgefühl ab und zu um? Schreibt es uns in die Kommentare! 

Quelle: GameReactor

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