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3 Min Lesezeit 13 Kommentare

Keine Spielerei: Vive-Boss sieht riesiges Potenzial bei Virtual Reality

Virtual Reality ist seit seinen ziemlich erfolglosen ersten Gehversuchen eng mit dem Gaming verbunden. In den letzten 20 Jahren haben sich die Technologie und ihr Potenzial jedoch enorm entwickelt. Aus diesem Grund hält es Joel Breton, bei HTC für die Vive Studios verantwortlich, für an der Zeit, dass VR-Unternehmen über das Spielen hinaus expandieren.

In einem Interview sagte Breton: "Ich bin Spieleproduzent, das war der größte Teil meiner Karriere, also liebe ich es, Spiele zu entwickeln. Aber wenn VR nur auf eine Spielekonsole reduziert wird, verliert jeder. Es ist so viel mächtiger als das und das haben wir auch schon gesehen. Nicht nur in Filmen, wir haben die Power von VR in vielen anderen Anwendungsfällen gesehen."

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7 Wunder - der erste VR-Film in Spielfilmlänge / © Vive Studios

Im Hinblick auf das Experimentieren mit den Möglichkeiten, die VR bietet, praktizieren die Vive Studios - die Entwicklungs- und Publikationsinitiative von HTC Vive - das, was sie von anderen verlangen. Das Unternehmen präsentierte kürzlich den ersten VR-Film in Spielfilmlänge - 7 Wunder. Dabei handelt es sich um einen biblischen Film, der die Geschichte der Wunder Jesu wiedergibt. Obwohl in klassischer Spielfilmlänge produziert, ist der VR-Film in sieben Episoden unterteilt, die jeweils ein anderes Wunder darstellen. Der Film wurde bisher noch nicht umfassend rezensiert, aber er hat es geschafft, beim Raindance Festival in London zu gewinnen. Und das, obwohl einige Kritiker behaupteten, er biete nicht die voll immersive Erfahrung, die sie erwartet hatten.

Eine weitere App, die von den Vive Studios veröffentlicht wird, ist TrueScale. Dabei handelt es sich um eine Innenarchitektur-App, die in als Preview bereits auf Steam verfügbar ist.

Eine praktische, aber nicht ganz überraschende Anwendung von VR. Wir haben bereits gesehen, dass Virtual Reality für Kunst, Mode, Design und Technik genutzt wird. Das liegt daran, dass für virtuelle Projekte keine Materialien verwendet werden müssen, der Maßstab schnell geändert werden kann und Objekte aus verschiedenen Blickwinkeln leicht zu betrachten sind. In naher Zukunft sind immer mehr Kreativ- und Trainingsanwendungen für die virtuelle Realität zu erwarten, wobei die bestehenden Apps immer anspruchsvoller werden.

VR im medizinischen Bereich

Joel Breton ist jedoch der Meinung, dass der vielversprechendste Einsatz von VR im medizinischen Bereich sein könnte. Zum Beispiel in Form einer Virtual-Reality-Therapie zur Behandlung von Depressionen, Angstzuständen und der Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS): "Es wird wenig darüber gesprochen, aber die Unternehmen führen ihre Tests durch und sammeln ihre Daten darüber, was funktioniert, um dann den Markt zu erstürmen."

Obwohl es sich um eine relativ neue Methode zur Behandlung von Problemen der psychischen Gesundheit handelt, machen Unternehmen wie AppliedVR bereits Fortschritte und berichten in vielen Fällen von einem deutlichen Rückgang der Angst.

Es gibt viele Unternehmen, die versuchen, die besten Anwendungen für VR im medizinischen Bereich zu finden. Auch die Ausbildung zur VR-Chirurgie ist sehr beliebt. Es ist zu erwarten, dass die Ergebnisse in Zukunft nur noch besser werden, und zu hoffen, dass Virtual Reality-Hersteller und -Entwickler einsteigen und ihr wahres Potenzial jenseits des Gamings finden.

Was haltet Ihr von den Möglichkeiten der Virtual Reality?

Quelle: UploadVR

13 Kommentare

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  • Er bringt es auf den Punkt. Der Weg den auch Facebook mit der neuen Oculus Quest für die Gaming-Welt einschlägt, halte ich in diesem Zusammenhang auch für fragwürdig. VR bietet viel mehr Möglichkeiten. Gaming ist nur ein Bereich. Als ein Fan von VR (kaum je für gaming), empfinde ich jedoch langsam eine gewisse Abnutzung der Experience. Was mir vor einem Jahr noch super toll vorkam, ist heute einfach ungenügend. Ich kann nicht begreifen, warum man das FOV nicht auf das menschliche Gesichtsfeld anpassen kann. Warum die Bildauflösung mit all der Technologie die bereits existiert, nur verpixelt dargestellt wird. Warum es so lange dauert, um zum Beispiel volumetrische Videokameras auf den Markt zu bringen. Wie bereits der Oculus Gründer in einem anderen Artikel ansprach. Die Anschaffungskosten sind nicht der Haupthinderungsgrund, warum VR noch nicht im Massenmarkt angekommen ist. Der Massenmarkt kauft auch Apple Geräte über 1000.- . Der Grund ist die Qualität der "immersive experience". Diese entspricht nicht den Erwartungen der Konsumenten. Warum nicht einfach mal eine Apparatur bauen, bei der die Erwartungen erfüllt werden? Dann ist es halt erst mal eine monströse Apparatur, Diese lässt sich dann mit der Zeit sicher verkleinern. Das mobile Telefon, war ja auch mal ein riesiger Knochen mit Koffer, aber die Hauptfunktion hat es von Anfang an erfüllt. Man konnte damit kommunizieren.


    • Wieso kannst du das nicht begreifen mit dem fov ? Ist doch völlig logisch, was du anzeigst must du auch berechnen, ich glaube du verstehst nicht wie viel Leistung VR einfordert! Abgesehen davon ist es doch schon längst geschehen! Zwei Brillen mit 170 und sogar über 200 Grad stehen quasi vor der Tür.

      Und die Wireless Vive pro erfüllt sehr wohl die Erwartungen! Die Qualität der immersive experience hat in meinem Fall schon bei der Rift ausgereicht um das Thema am Monitor zocken ein für alle Mal zu beenden!


  • Ich persönlich finde, dass die htc Vive, nach wie vor den anderen Konsolen überlegen ist. Hab den Einsatz auch eher in der Forschung, Entwicklung, Medizin, Kunst und Ingenieurswesen gesehen und nicht beim durchschnittlichen Zocker.

    Das Potenzial ist riesig und ich bin arg gespannt, wie es sich entwickelt. Freue mich auf jeden Fall auf die nächsten Entwicklungensschritte.


    • Hi, danke für dein positives Feedback und die Erwähnung deiner Erwartungen. Du klingst als hättest du die HTC Vive bereits genutzt? Ist das richtig?


  • Seit Jahren wird immer wieder gesagt dass es keine Spielerei sei und doch gibt es bisher hauptsächlich Spiele für VR, wobei vieles recht simpel ist. Der Controller ist einfach immernoch das größte Problem, ist ja toll wenn alles wirkt als sei man im Spiel aber sobald man etwas aufwendigeres zockt nimmt das wieder einen Teil der Immersion.


    • Hauptsächlich spiele? Ich glaube dein Wissenstand ist nicht mehr ganz Up to Date, gibt doch so viel mehr... Prozentual gesehen hast du natürlich Recht wenn man die Industrie außen vor lässt, aber keine Ahnung ich besitze VR natürlich hauptsächlich zum zocken und ich kenne auch niemand bei dem das anders wäre

      Die Controller als das größte Problem von VR darzustellen kann so überhaupt nicht nachvollziehen und ich komme von den super ocolus Touch Controllern zu den nicht ganz so guten Vive Controllern bei denen ergonomisch noch Luft nach oben ist, die genialen Steam knuckels Controller sind quasi fertig dazu kommt Fingertracking und die unzähligen haptischen Handschuhe die gerade in der Entwicklung sind, rifle Stocks und und und...
      Darf ich dich fragen welches System du dein eigen nennst das dich zu solchen Aussagen qualifiziert?

      Allen die sich ernsthaft mit VR beschäftigen wollen anstatt Probleme zu kreieren die keine sind kann ich nur diesen Kanal ans Herz legen:

      www.youtube.com/channel/UC3ok91FKp_SAtxhz63Ti3KQ


      • Ich konnte bisher nur die Oculus Rift ausprobieren, die ist natürlich schon bisschen älter bzw. das ganze ist schon etwas her. Ich meine damit auch nicht das die Steuerung generell schlecht ist, nur gibt es so weit ich weiß nix was sich wirklich "echt" anfühlt. Du hast zwar die Immersion vom VR-Headset, die Bedienung läuft aber immernoch hauptsächlich übers Knöpfchen drücken.


      • Jo genau das mein ich, da hatte man vor zwei Jahren ma im Mediamarkt ne nicht optimierte und schlecht eingestellt Rift ausprobiert und heute läuft man immer noch hier Rum und erklärt der Welt wie schlecht VR doch ist und wo die größten Probleme liegen.

        es gibt nix was sich echt anfühlt??? Also bei dem Satz fehlen mir tatsächlich die Worte! Viel weiter weg von der Wahrheit kann ein Satz eigentlich kaum noch sein! Du hast offensichtlich noch nie virtuell mit Pfeil und Bogen geschossen oder überhaupt eine Waffe Abgefeuert oder Tischtennis und Golf gespielt oder einen Dart Pfeil oder Korb geworfen oder Dart gespielt oder ein Rennen gefahren oder ein Flugzeug oder Raumschiff geflogen. Du warst noch nie angeln oder Rally fahren, hast noch kein Faust oder Schwert Kampf bestritten
        Noch kein Graffiti gesprüht, noch nie allein im stockdunklen Wald übernachtet...U.s.w.
        Die Bedienung läuft hauptsächlich übers Knöpfe drücken? Sorry aber das ist einfach nur Schwachsinn! Virtuell reality wird hauptsächlich über die Bewegung gesteuert, drücken musste nur wenn du was greifen oder abfeuern willst und zum Menü öffnen, selbst im Menü reicht es oftmals denn entsprechenden Punkt mit dem virtuellen
        Finger anzutippenl
        Die aufwendigeren Games, in meinem Fall alles wo man in einem Cockpit sitzt zockt man natürlich mit den Controllern die man vor VR benutzt hat, also Lenkrad, hottas u.s.w
        Es wird dir also nichts von der immersion genommen sondern ganz im Gegenteil ll


      • Muss ich irgendwann mal wieder ausprobieren.


  • das Kraft ? erster abschnitt

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