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Android ist zum beliebtesten und weitverbreitetsten mobilen Betriebssystem der Welt geworden und wird laufend für bizarre Projekte genutzt. Ich rede nicht von den Leuten, die ihr Licht via Android Wear ausschalten, sondern denjenigen, die Android mit Dingen verknüpfen, die andere nicht mal mit der Würstchenzange anpacken würden. Doch seht selbst.

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Seltsam, was Android alles kann. / © ANDROIDPIT

Nummer eins: Ein Krematorium

Es tut mir leid, dass ich mit so etwas Morbidem anfange, aber es ist einfach zu faszinierend: Die niederländische Firma DFW Europe, ein internationaler Zulieferer von technischen Produkten im Kremationsgewerbe, hat eingeräumt, dass sie menschliche Überreste mithilfe eines HTC One eingeäschert haben. In Dänemark gibt es Krematorienöfen, die von Mitarbeitern kontrolliert werden, die zu den jeweiligen Leichen gehörenden Strichcodes mit dem HTC One scannen, bevor es dann zur Einäscherung kommt. Dank Android ist jener Vorgang für dieses Unternehmen zu einem kontrollierbaren, automatischen Prozess geworden. Und wir benutzen das HTC One noch für Candy Crush.

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Krematorium des 21. Jahrhunderts mit Android-Funktionalität. / © DFW Europe

Nummer zwei: Ein Reiskocher

Wer kennt das nicht: Man geht friedlich den Aktivitäten und Aufgaben des Tages nach und denkt sich “Ach, könnte doch mein Android-Gerät mir dabei helfen, leckeren Reis zu kochen”. Anfang letzten Jahres wurden diese Gebete endlich erhört und Android eroberte unsere Küchen. Google machte diesen Vorstoß mit der Vorstellung von Android-betriebenen Haushaltsgegenständen, die miteinander kommunizieren (ja, Euer Toaster redet mit Eurem Fernseher), um bestimmte Prozesse zu automatisieren. Die Theorie dahinter ist, dass beispielsweise der Trockner dem Fernseher eine Benachrichtigung sendet, wenn die Wäsche fertig ist. Panasonic brachte unlängst einen Android-betriebenen Reiskocher auf den Markt. Dieser kostet zwar mit umgerechnet 656 Euro ein bisschen mehr als herkömmliche Reiskocher, dafür kann man neben den Einstellungen über die App auch passende Rezepte finden. Was kommt danach? Android-betriebene Toiletten? Ach nein, die gibt es ja schon.

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Panasonics Android-Reiskocher. Du weißt, du möchtest einen. / © Panasonic

Nummer 3: Ein russisches Gefängnis

Seit letztem Jahr haben Insassen eines Moskauer Gefängnisses einen kleinen Grund zur Freude. Durch eine bestimmte App (für iOS und Android) können sie nun Nachrichten von ihren Verwandten und Freunden draußen erhalten. Die Nachrichten sind auf 1.000 Zeichen oder ein Foto beschränkt und jede Nachricht kostet weniger als einen Euro. Dieses Projekt scheint erfolgreich zu sein, denn anscheinend können SMS-Signale auch durch schwedische Gardinen durchdringen.

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Sendet schon heute eine Nachricht an russische Gefangene. / © FSIN PISMO

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