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4 Min Lesezeit 12 Kommentare

[userblog] In einer fremden Stadt? Kein Problem mit Android!


(Bild: DracoFlameus / Flickr.com)

Entertainment am Smartphone beim Joggen ist für mich...?

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Um eines vorweg zu nehmen: Es handelt sich bei den gezeigten Apps weder um Reviews, noch um Empfehlungen.

Seit ich mein Android habe, frage ich mich, wie ich früher in einer fremden Stadt zurecht gekommen bin. Sicher, es gab Telefonzellen mit Telefonbüchern, es gab den schönen Falt-Stadtplan und falls alles nichts half auch die Auskunft, aber: Wie viel leichter das Leben doch, seit das kleine grüne Männchen in mein Leben getreten ist…
 

Als Anlass für unsere Reise nehmen wir doch mal die Frauen Fußball WM in Deutschland, die Fabien uns bereits empfohlen hat. Böse Zungen werden jetzt behaupten, was ist schon Frauenfußball? Nun ja… die Frauen sind bei Turnieren erfolgreicher, als unsere Jungs. Irgend etwas muss also dran sein. Damit kein Spiel verpasst wird, lädt man sich vor der Reise schnell noch die App Womens World Cup herunter und kann unsere Frauen auf dem Weg zum Weltmeistertitel begleiten.

 

 

 

Um zum Ziel zu kommen, brauchen wir erst einmal den DB Navigator. Er zeigt mir an, wann meine Bahn fährt, wo ich hin muss und diverse andere Informationen. Man kennt ja seine Pappenheimer und das Thema Zugausfälle und Verspätungen sollte auch jedem ein Begriff sein. Jetzt ist man schnell informiert, sollte man den Anschlusszug verpassen. Nun, man könnte auch fliegen… dafür gibt es ebenfalls Apps im Market.

 

 

 

In der Stadt meiner Träume angekommen, brauche ich auch eine Unterkunft. Das kleine Helferlein heißt in diesem Falle, was für ein Zufall, Hotelauskunft. Schnell eingegeben, was ich suche und die App zeigt mir die nächstgelegenen Hotels, inklusive Zimmerpreis, an. Praktischer Weise werden diese auch auf einer Karte dargestellt, man bekommt also auch einen Überblick, wie weit es von den Orten des Interesses entfernt liegt.

 

 

 

Jetzt der Weg dorthin. Wenn´s schnell gehen soll, nehme ich ein Taxi. Gut, der geneigte Leser wird jetzt anmerken, die stehen doch am Bahnhof in Massen rum… gehen wir mal davon aus, dass nicht. Außerdem kann man auf seinen Exkursionen durch die Stadt auch mal in einer Gegend landen, in der es keine Taxistände gibt. Eine kleine Eingabe in den Taxi Finder und schon bekomme ich die Rufnummern verschiedener Taxiunternehmen.

 

 

 

Der sparsame und umweltbewusste unter uns, nutzt natürlich den öffentlichen Personennahverkehr, ÖPNV genannt. Wer sich aber in einer Stadt nicht auskennt, findet entweder die richtige Linie nicht, oder verhungert auf der Suche nach einer Haltestelle. Abhilfe verspricht (und hält) hier Öffi. Eine nützliche App, die anhand der Netzwerk- oder GPS-Position anzeigt, wo die nächstgelegene Haltestelle ist und welche Linien wohin fahren. Im Querformat sieht man auch eine Karte, die das Ganze noch einmal veranschaulicht. Das einzige, was man wissen muss, ist die Zieladresse.

 

 

 Nun ist man also im Hotel angekommen und möchte auch etwas erleben. Kein Problem, auch für diesen Fall gibt es diverse Apps. MeineStadt.de und Qype zeigen einem, wo was los ist und wie es andere bisher bewertet haben. Nichts ist schlimmer als ein Abendessen, das nicht schmeckt. Außer Bewertungen findet man auch die Rufnummern der Locations, damit man in Ruhe einen Tisch bestellen, oder die Eintrittskarten reservieren kann.

 

 

 

Der Besuch im Museum ist für manche Menschen Pflichtprogramm. Was aber tun, wenn der Partner fragt, was wir uns denn gerade anschauen. Google Goggles versucht die Wissenslücke zu schließen. Flink ein Foto von dem Objekt gemacht und schon spuckt die App Informationen dazu aus, indem sie ähnliche Bilder im Netz abgleicht. Wer übrigens Ratefaul ist, der kann sich durch Goggles auch sein Sudoku lösen lassen.

 

 

 

Um später einen Beweis für seine „Expeditionen“ für die heimgebliebenen zu haben, trackt man mit Runkeeper einfach seine Ausflüge. So kann keiner behaupten, man hätte doch nur im Hotel rumgesessen. Ein schöner Nebeneffekt: Man kann nachschauen, wie viele Kalorien die Spaziergänge verbraucht haben… ideal, um zu sehen, ob man das nächste Abendessen nicht lieber ausfallen lässt.

 

 

 

Im Market und im App Center gibt es selbstverständlich noch viel mehr Apps, die einem das Leben und den Aufenthalt in einer fremden Stadt erleichtern können. Manche bieten sogar viele der oben genannten Funktionen in einer App an. Sicherlich kann auch der eine oder andere von Euch dazu einen Tipp abgeben. Welche Apps benutzt ihr, wenn ihr unterwegs seid?
 

12 Kommentare

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  • taxi.eu ist wesentlich besser als taxi finder. taxi.eu funktioniert in mehr als 60 in 8 Ländern Städten und bietet ein Telefonverzeichnis in mehr als 1.700 Städten und Gemeinden. Bitte ergänzen.

  • Kann ich so absolute bestätigen..

    Ich war auch letztens ein langes WE in München und habe dort STÄNDIG Google Maps, Locations, Goggles usw. genutzt!

    1a!

  • Sehr guter und interessanter Blog, dank dir Andreas. Das Lustige daran aber ist, dass ich fast alle vorgestellten Apps auch noch habe ^^ Nur die App zur Frauen Fußball WM fehlt mir noch... Die Betonung liegt auf "noch". :-D

  • Interessanter Blog!
    Genau diese Apps machen einen das Leben wahrlich leichter, ganz speziell in Berlin :)

    Könnte nich mehr ohne "öffi" und "Maps"

  • Tja, Joachim. Das ist ein Kommentar von jemandem, der Fußball für einen Sport halt, wo 20 Mann hinter einem runden Stück Leder (heute Plastik) herlaufen und zwei es gleich wieder wegwerfen, wenn sie es denn mal gefangen haben *lol*

    Also ist er völlig subjektiv zu sehen...

  • "Nun ja… die Frauen sind bei Turnieren erfolgreicher, als unsere Jungs."
    Diese Aussage reißt den Eintrag deutlich nach unten. Ein 1. Platz bei der Frauen WM soll ein größerer Erfolg sein als der 3. Platz der Herren WM? Ich (und alle anderen auch) sehen das bestimmt nicht so! Nervt momentan tierisch, dass man das größte Sport- und Kulturereignis der Erde mit nem Turnier aus ner Randsportart quasi gleichstellt. Das ist schlicht weg absurd!

  •   6

    "Früher" war Öffi wirklich etwas unangenehm zu bedienen. In der letzten Zeit hat es enorm zugelegt. DB Navigator nutze ich inzwischen kaum noch. Insbesondere, wenn man vom aktuellen Standort aus die nächsten Haltestellen und ihre Abfahrtspläne sehen will (für mich der Standardfall), ist Öffi inzwischen deutlich angenehmer. Die graphische Ansicht der Abfahrten ist allerdings etwas ungewöhnlich (und eigentlich überflüssig).

  • Ich habe seit es das iphone gibt keine Karte mehr gesehen. Schöne Übersicht. Jedoch würde bei mir der Akku bereits Mittags schlapp machen, wie gut, dass bei den Andreoiden der Akku zu wechseln geht ;-).

  • Ludwig H.
    • Mod
    25.06.2011 Link zum Kommentar

    Mensch Andi, Danke für den Blog! :)

    Ich benutzt Pendel Panda, ist sehr einfach zu benutzen - das schaff dann sogar ich... ;)

  •   18

    Wenn man schon den DB Navigator hat, braucht man kein Öffi mehr.
    Aus eigener Ehrfahrung.

  • ich bekenne, dass ich am liebsten noch faltpläne nutze, und/oder einfach ins blaue drauf los gehe, also wenn ich im Urlaub irgendwo bin.
    dann gibt es nichts schöneres, als das smartphone einfach abzuschalten. jedenfalls für mich

  • So machen Smartphones das Leben leichter :) Interessanter Artikel!

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