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Unwetterzentrale Österreich - Zuverlässige Warnung vor Unwettern

„Die Natur ist der größte Feind des Menschen“. Was bei den Simpsons natürlich ironisch gemeint war, birgt aber auch einen Funken Wahrheit: Die Natur kann man nur schwer bändigen und immer wieder gibt es große Schäden durch Unwetter und andere Wetterkapriolen. Mit der App der Unwetterzentrale Österreich ist man top informiert, was Unwetter angeht. Wir haben sie heute für euch getestet.

Bewertung

Getestete Version Aktuelle Version
2.4 2.5.11

Funktionen & Nutzen

Testgerät
Samsung Galaxy Note 2
Android Version: 4.1.2
Root: Ja
Modifikationen: Perseus Kernel

Details zur App
Verwendbar ab: Android 2.2
Größe nach Installation: Ca. 2.8 MB
Ice Cream Sandwich bzw. Jellybean optimiert: Ja

Berechtigungen
Ihr Standort
Speicher
Netzwerkkommunikation
Anrufe
Ihre Konten

Fazit zu den Berechtigungen
Die Berechtigungen für die Unwetterzentrale Österreich App zeigen keine Auffälligkeiten, auch wenn wie bei vielen Apps die Berechtigung für „Anrufe“ wohl eher unnötig ist.

Ich wollte die App der Unwetterzentrale Österreich schon seit längerem testen, weil ich sie schon seit einiger Zeit verwende und bisher immer sehr genaue Ergebnisse bekommen habe. Der Testbericht war eigentlich auch schon fertig, als gestern (Montag) Nachmittag dann der große Sturm kam. Ich saß gerade mit Freunden bei einem Kaffee und wir beobachteten das Wetter. Geregnet hat es bei uns schon lange nicht mehr, und es braute sich etwas zusammen. Die Unwetterzentrale Österreich App warnte vor schweren Stürmen in unserer Region und deshalb haben wir uns auch gleich auf den Heimweg gemacht. Eine gute Entscheidung: Kaum 20 Minuten später begann der Sturm, der etwa eine halbe Stunde andauerte und einiges an Schäden verursachte. Sogar Bäume, deren Wurzeln unter Asphalt waren, wurden samt der Wurzel aus dem Boden gerissen. Schwere Äste fielen auf Autos und Hausdächer wurden beschädigt. Die Unwetterzentrale Österreich App hat uns und sicher auch einige andere wieder einmal rechtzeitig und zuverlässig gewarnt, und wir haben natürlich auch unseren Bekannten die Info weitergegeben.

Und damit hat man eigentlich auch schon den Sinn der App erfasst: Man kann sich für ganz Österreich (und auch für einzelnen Ortschaften) die Unwettervorhersage anzeigen lassen, und die Schwere der Unwetter wird auf der Karte auf den ersten Blick ersichtlich auch in verschiedenen Farben dargestellt. Unter „Home“ sieht man ganz Österreich, unter „Mein Ort“ kann man einen Ort festlegen. Mit „Ortung“ wird auf einer Karte der automatisch festgestellte Ort angezeigt. Auch „Userinfos“ ist sehr praktisch: Hier sieht man Meldungen von Usern, die über Unwetter, Stürme und anderes schlechtes Wetter berichten. Eine gute und sinnvolle Ergänzung! Dank der App wird man oft vor Unwettern gewarnt, und zwar wirklich punktgenau. Der Wetterbericht kommt in diesem Punkt oft nicht ganz mit.

Fazit
Die Unwetterzentrale Österreich App ist sicherlich nicht sehr umfangreich, macht aber genau das was man sich von ihr erwartet. Ich wurde bisher immer sehr zuverlässig rechtzeitig vor Unwettern gewarnt und dank der Userinfos bekommt man ständig Wettermeldungen von Usern aus ganz Österreich.

Bildschirm & Bedienung

Das Design der Unwetterzentrale Österreich App ist etwas an iOS angelegt: Die verschiedenen Menüpunkte sind unten in einer Leiste angelegt. Generell kann man das Design als funktionell, schlicht aber auch durchschnittlich bewerten. Die Bedienung ist dafür sehr einfach und man findet sich sofort zurecht.

Speed & Stabilität

Hier hatte ich anfangs ein kleines Problem: Bei den ersten zwei Starts der Unwetterzentrale Österreich App quittierte diese umgehend ihren Dienst, nachdem sie ca. 15 Sekunden lang Daten geladen hatte. Seitdem funktioniert sie jedoch problemlos, und auch das Laden ist deutlich schneller geworden. Trotzdem kann es oft 1, 2 Sekunden dauern wenn man einen Menüpunkt angeklickt hat.

Preis / Leistung

Die Standardversion der Unwetterzentrale Österreich App enthält Werbung, ist dafür aber kostenlos. Man kann aber auch Unwetterwarnungen per SMS bekommen (in der Standardversion muss man immer selbst in der App nachsehen) - im Abopaket für 21.99€ (6 Monate) bzw. 35.99€ (12 Monate). Das ist aber keine Funktion, die man unbedingt braucht.Für SMS- bzw. Pushnachrichten, die andere Apps standardmäßig anbieten, ist durchaus ein recht heftiger Preis.

Screenshots

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  • @ravibo: lies bitte mal genauer - ich schrieb "Smartphone pro Kopf"!
    und das kann in den einschlägigen Fachmagazinen nachgelesen werden...

  •   18

    @Dirlan: mehr Nutzer von smartphones in Österreich als Deutschland? Da will ich aber mal ne Statistik sehen. In den meisten wird Österreich ja nicht mal erwähnt. Außerdem klingt das iwi unlogisch

  • Da hat sich der Wolfi extra angemeldet, um hier sein "Gaia/Eso-Gebrabbel" abzuladen... Schön.
    Sehr unterhaltsam, danke. ^^

    Zur App: Der Preis für die SMS-Warnung soll doch wohl ein Witz sein, oder?

  • Ich sag jetzt mal so: der Nabel der Welt ist sicher nicht Deutschland! Es ist schön, wenn auch mal Apps für Österreicher oder Schweizer hier getestet werden. Es gibt sicher genug User hier aus diesen Ländern - ich bin übrigens auch aus AUT.
    Man erkennt ja gleich am Titel des Tests was Sache ist und muss es ja nicht lesen.
    Außerdem gibt es hier bei uns nachweisen weitaus mehr Smartphones pro Einwohner als in der BRD...
    Somit ist es nur angebracht, auch mal über den Tellerrand zu schauen und solche Tests zu finden...

  • Also ich kann mit dem test nicht anfreunden.
    Ich hab die app für Deutschland vor ein paar tage installiert, bevor dieser test raus kam.

    Leider gibt es in der kostenlosen Version nur das eine Warnung in ihre Stadt gibt. Weitere Details bekommt man, wenn man sich registrieren lässt. Na doll, um genaue Info zu bekommen muss man auch dafür zahlen.

    Was ich mich wunder, das preis Verhältnis beim test gut ist. Dabei finde ich 35 € etwas überteuert. Da dies nicht mal einmalig ist.

    Desweiteren greift die app auf die Webseite zu, um Beispiel regenratar anzuzeigen. Also wenn ich noch den Browser öffnen muss um mir die Wetter Daten anzuschauen, kann ich gleich über den Browser auf die Webseite zugreifen. Dafür braucht man keine app. Andere Apps sind da schon um einiges besser, die haben das schon integriert in der app.

    Da gibt einige viel bessere Wetter Apps, die kostenlos sind und man für seiner Stadt genaue Informationen bekommt, ohne sich erst anzumelden. Auch regenratar, Wolken Radar, blitzkarte, Waldbrand Gefahr usw sind da auch mit inklusive.

    Also wer die kostenpflichtige Version nimmt, hat bestimmt eine gute app gewählt. Für die wo lieber kostenlos eine Wetter app benützen möchte, empfehle ich andere Apps.

    Das ist meine persönliche Meinung und sollte kein Angriff auf die Tester sein.

  • @Thomas hast du ja auch gut gemacht :)

  • @Steffi: Als Österreicher muss ich hin und wieder auch mal was "Regionales" einbringen ;-)

  • die gleiche app gibt's doch auch für Deutschland. oder ?

  • Unwetter in Österreich sind für mich erstmal nicht interessant. Vielleicht könnte man mal sowas auch für Deutschland testen, wenn es eine gute App gibt?
    Trotzdem guter Bericht und interessant geschrieben :)

  • Jetzt gerade angemeldet um noch gerne etwas zu schreiben.
    Wenn man einem Körper, ( hier unserer Erde ), so unendlich viele Narben zuzufügen in der Lage ist, sollte man sich nicht wundern, wenn sie sich auf ihre Weise dagegen wehrt und antwortet. Es geht nicht um Sachen sondern um das Leben hier auf diesem einzigartigen Planeten.

  • Eine Lüge kann in den Köpfen zur Wahrheit werden, wenn man sie tausendfach publiziert und wiederholt!?

  • @wolfgang goetz: Absolut richtig und sehe ich auch so, aber natürlich ist es deswegen nicht weniger schlimm wenn solche Wetterextreme großen Sachschäden anrichten und Menschen in Gefahr bringen (oder schlimmer).

  • Die Natur zu bändigen??? Der größte Feind der Natur ist der Mensch!!! Oder wer war vor uns da???

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