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2 Min Lesezeit 54 Kommentare

Und wieder verlässt ein WhatsApp-Manager das Unternehmen

Der Chief Business Officer von WhatsApp, Neeraj Arora, der seit den ersten Tagen im Unternehmen war, verlässt nun seinen Posten. Sein Rücktritt folgt auf dem lautstarken Abgang der Gründer Brian Acton und Jan Koum, nachdem Facebook die Messaging-Plattform gekauft hatte.

Facebook kaufte WhatsApp für 19 Milliarden Dollar im Jahr 2014. Seitdem verlassen reihenweise Führungskräfte und frühe Mitarbeiter das Unternehmen. Brain Acton verließ das Unternehmen nach acht Jahren und gründete eine gemeinnützige Organisation, die als Schnittstelle zwischen Nonprofit, Technologie und Kommunikation fungiert.

Actons alter Partner Jan Koum verließ Facebook, nachdem er sich im April dieses Jahres kritisch über den Datenschutz in seinem neuen Arbeitgeber geäußert hatte. Koum stellte sich gegen Facebooks Geschäftsmodell bezüglich Werbung, Verschlüsselung und den Umgang mit Nutzerdaten. Er kritisierte im Independet, dass Zuckerberg und Facebook den Datenschutz nicht mehr respektieren.

Nun folgt Neeraj Arora, der sieben Jahre lang bei WhatsApp war, dem Beispiel seiner alten Chefs. Arora kündigte die Entscheidung in einem Facebook-Post an und sagte, dass er sich eine Auszeit nehmen würde. Er wolle frische Energie tanken und mehr Zeit mit seiner Familie verbringen. Er dankte Jan und Brian, dass sie ihm ihr Geschäft anvertraut haben (nachdem sie es abgestoßen hatten) und sagte, dass er "zuversichtlich ist, dass WhatsApp auch in den kommenden Jahren ein einfaches, sicheres und vertrauenswürdiges Kommunikationsprodukt bleiben wird".

Whatsapp 05
Facebook will einen Weg finden, an WhatsApp Geld zu verdienen. / © Alex Ruhl/Shutterstock

Nun, da Acton, Koum und jetzt auch Arora weg sind, ist nicht bekannt, wer WhatsApp als CEO leiten wird. Facebook hat indes Geheimnis darum gemacht, seine teure Messaging-Plattform zu monetarisieren. Bereits im nächsten Jahr kommt Werbung auf WhatsApp; zunächst nur im Status der Apps, aber langfristig voraussichtlich an noch mehr Stellen.

Auch die andere Facebook-Tochter Instagram befindet sich in einer Übergangsphase, nachdem der Social-Media-Riese Instagram für 1 Milliarde Dollar gekauft hatte. Die Mitbegründer Kevin Systrom und Mike Krieger verließen Instagram Anfang des Jahres. Facebook brach sein Versprechen, dass sie weiterhin unabhängig von Mark Zuckerbergs Imperium arbeiten könnten.

Was haltet Ihr von den häufigen Wechseln in der Chefetage, seit WhatsApp von Facebook übernommen wurde? Lasst es uns in den Kommentaren unten wissen.

Via: TechCrunch Quelle: Facebook

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54 Kommentare

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  • Warum die alle abhauen? Ganz einfach sie wissen das WA nicht mehr das ist und sein wird, was es mal war und da wollen die nicht mitspielen.


  • Sobald ich an Weihnachten mein neues Smartphone bekomme, werde ich mich von WhatsApp gleich mit verabschieden.
    Eine gute Alternative (kostenlos um anderen den Umstieg zu erleichtern, bugfrei sowie das Unterstützen von Tablets) zu finden war leider gar nicht so einfach, wie ich dachte.
    Am Ende wird es wahrscheinlich doch Signal, auch wenn es nach wie vor keine Tabletversion gibt.

    Was benutzt ihr so?


    • Threema, Signal und Telegram


      • Ist bei Signal wirklich sichergestellt dass die Kontakteliste verschlüsselt und nicht dauerhaft auf dem Server verbleibt, und nicht missbraucht wird? Schwer vorstellbar, denn irgendwie muss sich der Server ja finanzieren (ohne Einnahmen geht das nicht).


      • Ja, Signal arbeitet ähnlich wie Threema und schreibt solche Daten nicht einmal auf Massenspeicher, sondern verarbeitet sie im Arbeitsspeicher.

        Zudem hat Brian Acton (Mitbegründer von WhatsApp) 50 Millionen Dollar für Signal locker gemacht. Das reicht eine Weile!


      • 50.000.000,- Euro? Ohne Hintergedanken? Mal schauen wann Zuckerberg die Finger nach Signal austreckt.


      • Nur die Veränderung ist beständig!

        Damit will ich sagen, dass Signal aktuell unabhängig ist. Dafür hat sogar jemand gesorgt, der den Marktführer entwickelt hat und der mit der Politik durch dessen Aufkäufer mehr als unzufrieden ist.

        Wenn bei Signal ein großer Konzern einsteigt und genauso wie Facebook agiert, werde ich diesen Messenger nicht mehr empfehlen. Aktuell ist er aber die Empfehlung, weil er die Nutzer nicht potenziell abmahnfähig macht.


    • WhatsApp, was anderes kommt mir nicht aufs Smartphone. Facebook, instagram, Snapchat natürlich auch.


    • Ich benutze Threema, aber du willst ja kostenlos. Signal nutze ich auch, kennst du ja.

      Wire ist noch interessant. Kostenlos und multiclientfähig. Läuft auf Android, iOS, Windows, MacOS und Linux.

      XMPP mit OMEMO wäre klasse, aber die Softwareauswahl ist leider gering und eine Nutzung verschlüsselter Gruppen aufgrund des Schlüsselaustausches nicht ganz trivial. Empfohlene Clients sind Conversations (läuft auch auf Tablets) für Android, ChatSecure für iOS und Gajim für den PC (Windows und Linux).

      Conversations ist nicht kostenlos (außer man lädt die Version von F-Droid), es gibt aber eine neue Version namens Quicksy vom gleichen Entwickler. Damit sind auch Telefonbuchabgleiche über die Telefonnummern möglich und das ist kostenlos.


    • Ich werde WA nächste Woche rausschmeissen. Ich setze dann auf Threema und Signal. Die wichtigsten Kontakte sind schon informiert. Die "Unwichtigen" werden sich schon melden wenn sie etwas "Wichtiges" von mir wollen, die melden sich ohnehin nur wenn sie etwas brauchen (so kann man Ballast auch loswerden ;-) ).


  • Facebook und Whatsapp können noch viel mehr Mist bauen mit ihrem Datenschutz und Werbung, die breite Herde wird blind weiter drauf setzen.

    Habe sowohl Facebook als auch Whatsapp schon vor ca 2 Jahren entfernt bei mir & der wo eben nicht bereit war mit zu wechseln, der kann mich halt nur noch telefonisch oder via SMS erreichen. So einfach ist das, ich hab da ne eher geringe Schmerzgrenze.

    Ist ja dann nicht mehr mein Bier, meine ganzen Hauptkontakte sind glücklicherweise etwas intelligenter als die breite Masse und haben auch rechtzeitig schon von sich aus gewechselt auf andere Alternativen. Oder sich zumindest mit der Thematik näher auseinandergesetzt.

    Und die 7 oder 8 Leute wo immer noch krampfhaft auf Whatsapp hängen, nun, selber Schuld. Die werden auch noch in 2 Jahren dort verweilen vermutlich. Ist mir relativ egal^^


    • Es ist eben doch Dein Bier und mein Bier! Denn unsere Bekannten, die weiterhin WhatApp nutzen, beliefern Facebook weiter mit unseren Daten. Das ist für mich der Knackpunkt. Sonst dürfte gerne jeder nutzen, was er will. Aber nur solange, wie er keine Rechte anderer verletzt.


      • Ja, da hast du natürlich Recht @Aries. Vor allem mit deinen letzen beiden Sätzen. Aber das wird wohl auch den allerwenigsten bewusst sein, die nach wie vor auf Whatsapp verweilen..leider.


  • Wechseln auf breiter Basis ist so gut wie unmöglich. 90% der Leute sind einfach faul, uninteressiert, kennen sich nicht mit der Materie aus bzw schlichtweg dumm und konsumieren ohne jemals das Hirn zu benutzen.
    Ich hoffe einfach, Facebook macht so weiter und ruiniert seinen Ruf noch weiterhin. Das ist die einzige Lösung ein grossflächiges Umdenken zu starten.


    • ''Ich hoffe einfach, Facebook macht so weiter und ruiniert seinen Ruf noch weiterhin. Das ist die einzige Lösung ein grossflächiges Umdenken zu starten.''

      Dein Wort in Gottes Ohr, hoffe ich ebenso. Irgendwann muss es einfach klick machen..

      H G


    • Du glaubst gar nicht wieviel dumme Leute, ohne sich mit der Materie zu beschäftigen einfach der Gruppe Leute folgen, die gegen WhatsApp sind. Einfach nachplappern...


      • C. F.
        • Blogger
        vor 2 Wochen Link zum Kommentar

        Stimmt. Die Mehrheit der WhatsApp-Nutzer - Dich eingeschlossen - haben Sich nie mit der Materie ernsthaft auseinandergesetzt. Du plapperst einfach nach, was Du irgendwo aufgeschnappt hast, oder malst Dir Deine eigene WhatsApp-Welt. Aber das kennen wir ja schon von Dir und solche Diskussionen führen bei Dir zu nichts.


      • Damit hab ich dich gemeint. Du plapperst das nach was Fanatiker irgendwo zusammendichten und fühlst dich anscheinend so verfolgt. Aber das kennen wir ja schon von dir.

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