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Warum Umweltschutz und Digitalisierung als deutsche Firma herausfordernd ist

Update: #pittothefuture
Warum Umweltschutz und Digitalisierung als deutsche Firma herausfordernd ist

Nein, ich möchte hier keine Greta-Thunberg-Diskussion lostreten – und bitte Euch sowohl darauf, als auch auf SUV-Bashing in den Kommentaren zu verzichten. Dieser Artikel soll vielmehr aufzeigen, wie schwierig es als deutsches Unternehmen ist, ein Mindestmaß an Umweltschutz zu betreiben. Und viel schlimmer ist, dass man zwar gerne digitale Unternehmen hierzulande möchte, es diesen aber maximal schwer macht, um wirklich digital sein zu können: Hier ist eine neue Folge von pittothefuture.

Meiner Meinung nach fängt Umweltschutz immer bei einem selbst an. Unabhängig davon, wie man der Umweltkrise gegenübersteht, ist es doch offensichtlich, dass Nachhaltigkeit und ein mit Ressourcen schonender Umgang unerlässlich sind.

Echt für die Tonne: Gewerbemüll hat in Deutschland viele Ausnahmen

Wer in großen Büros seinen Müll vorbildlich trennen möchte, muss nicht nur ordentlichen Aufwand im Vorfeld betreiben (es gibt für Gewerbemüll so viele Ausnahmen das Mülltrennen zu umgehen, dass wahrscheinlich kaum ein deutscher Betrieb wirklich sammelt), sondern braucht auch Menschen die mitmachen. Das ist wirklich nicht so einfach, wie gedacht.

Auf der einen Seite gibt es den Gewerbemüll, der nicht wirklich zwischen Müll und Müll unterscheidet. Meist kann dort alles in eine Tonne – was wir damals bei der Fonpit auch so gemacht haben. Warum? Weil es anders kaum lösbar gewesen wäre. Bei zeitweilig bis zu 80 Leuten kann man wahrlich von einer Herausforderung sprechen, wenn man versucht allen das ordnungsgemäße Mülltrennen beibringen zu wollen.

Schert einer aus der Reihe und wirft versehentlich Obstschalen, Kaffeefilter oder Anderes in eine „fremde“ Tonne, sind sämtliche Bemühungen dahin.

Nun könnte man die eigenen Kolleginnen und Kollegen wahrscheinlich noch dahin bringen aufmerksamer beim Entsorgen von Verbrauchsgegenständen umzugehen. Man kann schließlich Übeltäter, die man auf frischer Tat erwischt, darauf hinweisen und erklären, worin der Unterschied zwischen Plastik-, Glas- oder Bioverpackung aka Bananenschale besteht. Oder, Hand auf's Herz – aus Bequemlichkeit manchmal nicht kennen wollen. 

Merke: Willst Du einen „sauberen“ Müll, dann verzichte auf Dienstleister

Allerdings werden solche Bemühungen dann nutzlos, wenn der nächtliche Putztrupp des angeheuerten Dienstleisters alle im Büro aufgestellten Mülleimer wieder nur in große Tüten kippen (inklusive Glas, Bio, Plastik usw.), um diese dann wieder in die besagten Gewerbemülltonnen im Hof zu entsorgen.

Irgendwann hatten wir es damals dann aufgegeben. Das sollte diesmal bei der NextPit GmbH anders sein. Unsere charmante Kollegin Johanna gab alles, damit wir die Müllberge, die wir Menschen hier in Europa täglich so produzieren, wenigstens trennen.

Ich muss zugeben, es treibt mich der Gedanke um, dass die Müllentsorger am Ende auch solche Dienstleister mit ständig wechselndem Personal haben, die am Ende den ankommenden Müll direkt der „energetischen Verwertung“ (aka Müllverbrennungsanlage) zuführen. Aus den Augen, aus dem Sinn.

Unabhängig davon dauerte es Wochen und zähes Dranbleiben von Johanna, um verschiedene Tonnen zu bekommen – der Grundstein für ordentliches, deutsches Mülltrennen. Und beruhigtes Einschlafen am Abend.

Kleine Anekdote am Rande: in unserem kleinen Büro gibt es seit Kurzem auch entsprechend Behältnisse für Kunststoffe. Gleich am ersten Tag wollte eine Kollegin genau in ein solches die Reste ihres Mittagessens kippen. Sie hat aber nicht mit Johannas Adleraugen und dem beherzten Sprung gerechnet, der das verhinderte.

Die Kollegin wird das NIE WIEDER machen. Da bin ich mir sicher.

Papierloses Offices? Theoretisch ja. Praktisch unmöglich.

Ich kann mich noch erinnern, als man nach der Erfindung der E-Mail dem Papier und seiner Industrie ein jähes Ende voraussagte. Schließlich würden so auch all die Briefe, Mailings und Faxe überflüssig werden.

Totgesagte leben nicht nur länger, sondern überleben wahrscheinlich noch so manche ihrer Prediger. In Wahrheit ging die Papierproduktion nämlich anfangs noch einmal kräftig nach oben, bevor sie jetzt erst stagniert. Wer hätte aber auch damit gerechnet, dass Menschen E-Mails ausdrucken, um sie besser lesen zu können (außer Amtsschimmeln vielleicht, die sich wohl auch die Bestimmungen haben einfallen lassen, über die ich weiter unten noch zu sprechen komme)?

Ich ehrlich gesagt nicht – denn so sehr ich schönes Papier persönlich sehr mag, um zu zeichnen oder einen handgeschriebenen Brief zu schreiben, so sehr empfinde ich Papier zum Aufbewahren nutzlos. Es nimmt Platz weg, ist nur schlecht durchsuchbar und bringt auch sonst allerhand Nachteile. Zum Beispiel eben, dass man hierfür Bäume fällt, die eigentlich gute Dienste beim Binden von CO2 leisten könnten.

Wir haben die meisten unserer Prozesse schon Immer papierlos gehalten. Die Buchhaltung aber besteht aus nicht wenig Papier. Diese Erkenntnis traf uns unter anderem auch bei unserem Auszug aus den alten Büros. In gut 20 Kisten lagern nun Jahre alte Rechnungen, die noch weitere 10 Jahre aufbewahrt werden wollen. Man kann nur hoffen, dass kein Amt jemals einen bestimmten Beleg haben möchte – man müsste dann alles ausräumen und manuell durchsuchen.

Kein Witz: PDFs darf man elektronisch archivieren, Scans dagegen nicht so ohne Weiteres

Wie praktisch wäre es also, hätte man seine gesamten Papierkram völlig digitalisiert? Das dachten wir uns auch. Unsere Steuerberaterin dämpfte unsere Euphorie an dieser Stelle drastisch.

Um in Deutschland das Konzept des papierlosen Büros, inklusive Buchhaltung umzusetzen, müsste man eine Reihe von Dinge tun, von denen unsere sehr erfahrene Steuerberaterin sagte: „Das hat bisher noch kein Unternehmen mit dem ich zusammenarbeite, hinbekommen.“

Was mir nicht einleuchten mag: warum kann man PDFs elektronisch archivieren, darf Selbiges aber nicht mit Scans tun?

Das Internet ist kein Neuland mehr. Auch in Deutschland nicht. Ganz unabhängig von der Sinnlosigkeit alles ausdrucken und physisch aufbewahren zu müssen, wünschte ich mir von uns allen mehr Mut sich auf Neues einzulassen. Egal ob es nun die Ämter sind, die Dinge schon immer so gemacht haben. Oder ob es ein Bekannter ist, der am Liebsten den einen Kilometer zum Zigarettenholen mit dem Auto zurücklegt. Oder ich selbst, der wirklich gerne jedes technische Gadget hätte – obwohl das alte Smartphone noch immer dem absoluten Standard entspricht.

Fortschritt bedeutet Veränderung. Wir leben aktuell in einer Zeit, die so schnell voranschreitet, dass es schwer fällt Schritt zu halten. Umso wichtiger ist das Vorausschauen und antizipieren – wir müssen alle nachhaltiger werden.

Hoffentlich macht man es uns auch bald ein wenig leichter.

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Top-Kommentare der Community

  • Fabien Roehlinger
    • Admin
    • Staff
    vor 2 Wochen

    Ich sehe beides, Digitalisierung / AI und Umweltschutz, tatsächlich als die drängendsten Fragen unseres Jahrhunderts. Daran, kombiniert mit der Robotik, wird sich entscheiden ob die Menschheit überleben wird.

    Die Idee war es vor zwei Jahren, AndroidPIT schon als Magazin zu positionieren, das bei diesen Themen Orientierung geben kann. Das ist nur leider wahnsinnig schwierig. Alleine schon deshalb, weil Menschen neuerdings sehr stark dazu tendieren unangenehme Fakten drastisch von sich zu weisen und gegebenenfalls Protagonisten zu bedrohnen, ihnen den Tod zu wünschen und an den Pranger stellen.

    Ich habe noch keinen guten Weg gefunden, wie man wichtige Themen so präsentiert, dass sie zwar für Diskussionen sorgen, ohne dabei in den Schmutz abzugleiten. Aber ich bin offen für Ideen.

  • Tenten vor 2 Wochen

    Da sagst du leider etwas sehr Wahres und ich habe ehrlich gesagt auch kein Patentrezept. Ich weiß nur eins, unser Ökosystem, aber auch unsere Gesellschaft entwickeln sich immer negativer und ich muss mich fragen, auf welcher Seite ich stehen will. Alles hinnehmen und womöglich mitmachen, weils bequem ist? Oder dagegen sein, die Stirn bieten und es wenigstens versuchen? Ich will nicht in einer Welt leben, in der patriarchalisch Totalverirrte Frauen unterdrücken und sie wieder in die Rolle von Hausmütterchen drängen wollen, in der Andersdenkende gedisst und bedroht werden oder Homosexuelle, Freigeister oder Menschen mit eigenem Lebensstil verfolgt und stigmatisiert werden. Und all das nur, weil ein paar wenige sich herausnehmen, anderen vorschreiben zu wollen, wie sie zu sein und zu denken haben. Und damit auch noch erfolgreich sind, weil alle anderen nur zusehen oder wegsehen, statt ihnen die Stirn zu bieten. Wir sind zu einer Gesellschaft von Duckmäusern geworden, das war nicht immer so und muss auch wieder anders werden. Wehren und den Mund aufmachen. Da können wir alle noch von einem 16-jährigen Mädchen lernen.

  • Tenten vor 2 Wochen

    Was mich extrem aufregt, ist dieses Greenwashing, das gerade wahnsinnig viele Unternehmen betreiben. Plötzlich produzieren alle CO2-neutal und geben sich wahnsinnig umweltbewusst. Guckt man aber genauer hin, ist das alles nur Betrug am Kunden. Natürlich, denn es geht immer noch nur ums Geld. Wir kriegen die Kurve nicht mehr, weil jeder nur noch den anderen abzockt, um den eigenen Profit zu maximieren. Aber es wäre zu einfach, alles nur Unternehmen oder der Politik in die Schuhe zu schieben, denn jeder einzelne von uns ist ja auch nicht viel besser. Windräder? Super, aber bitte nicht hier. Solarparks gerne, aber bitte im Ausland. Das könnte man endlos weiterführen. Vielleicht ist es ja ganz gut, wenn die Menschheit sich selbst ausrottet.

  • Peter vor 2 Wochen

    Das Thema Umweltschutz ist ein sehr brisantes aber wohl eines der wichtigsten Themen mit denen wir uns alle befassen müssen. Allein wenn ich schon sehe was täglich an einem kleinen Supermarkt für Verpackungsmüll entsteht wird einem schon übel. Natürlich ist es für jeden einzelnen eine Aufgabe sein Papier und Getränkedose nicht einfach in der Natur liegen zu lassen, aber die großen Konzerne, denen es nur um Gewinn um jeden Preis geht müssen endlich mal umdenken. Auch wenn der einzelne Einsatz zum Schutz der Umwelt nur ein Tropfen auf den heißen Stein ist, so sind viele Tropfen schon ein ganzes Meer.

  • Tenten vor 2 Wochen

    So ist es. Jede Revolution beginnt mit einem einzelnen Akt des Widerstandes.

95 Kommentare

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  • C. F.
    • Blogger
    vor 1 Woche Link zum Kommentar

    "Papierloses Offices? Theoretisch ja. Praktisch unmöglich."

    Stimmt. Denn die inoffizielle Übersetzung von SAP lautet "Schreibs Auf Papier"


  • Ihr stellt Autos, Fahrräder, E-Scooter, Staubsauger, Gadgets aller Art und Smartphones sowieso vor, schaltet Werbung nicht zu knapp also kurbelt ihr aktiv den Neukauf dieser Dinge an. Als ich dann Freitags den Artikel über Umweltschutz anstelle dem Stand über eure Zukunft las: Kopfschüttel. Versteht mich nicht falsch, ich bin gern auf eurer Seite und ihr seid wahrscheinlich einzigartig im deutschspr. Raum aber das ihr das jetzt ernsthaft thematisiert stößt bei mir auf Abneigung.


  • Ich habe bei mir praktisch alles digitalisieren können. Meinen Briefkasten leere ich nur noch alle 3-4 Wochen. Die einzige adressierte Post, die ich ab und zu noch erhalte, ist von den Behörden. Die haben noch nicht verstanden, dass eine Email schneller und zuverlässiger bei mir ankommt, als ein teuer frankierter Brief aus Papier. Soviel zum Thema Ämter und Umweltschutz. :)


  • Bei uns (Weltweit tätiger Automobielzulieferer) wird schon lange Müll getrennt. Das klappt eigentlich ganz gut, obwohl in unserer Außenstelle etwa 1500 Personen arbeiten. Seit ein paar Wochen wurde neben Papier, Bio- und Restmüll auch ein Behälter für den Gelben Sack aufgestellt.
    Vermutlich liegt das daran das in Baden Württemberg zu den besten Mülltrennern (nach China in den Gegenden wo es schon ausgerollt wurde) gehören. Vermutlich klappt es bei den Schwaben so gut, weil getrennter Müll billiger ist ;-) und bei den Schwarzwäldern da sie sehr Naturverbunden sind :-P.


  • Den grünen Punkt auf Verpackungen gibt es seit 1997, und da schreibt ihr, ihr müsstet euren Mitarbeitern ubtetweisen wie Müll getrennt wird? Das sollte doch jeder von zu Hause kennen und auch machen.


  • Für mein Geschmack wird zu diesen, in Deutschland eine regelrechte Hysterie verbreitet. Auf den Zug versucht nun jeder aufzuspringen.

    Am Ende wird der D allein überhaupt nichts erreichen. Man muss sich D im Vergleich zu China oder den USA etc. anschauen. Am Ende bleibt alles beim gleichen, die welche jetzt die Hysterie fördern wollen ihr eigenes Gewissen lindern.

    Am Ende, werden die Kosten steigen weitere Verbote/ Einschränkungen bei den D. Außerhalb von D gehts weiter wie gehabt.

    Frage mich stellenweise wie Blöd ist der medial verblende Deutsche eigentlich?

    Lässt sich mit der CO2 Steuer, weiter ausnehmen und freut sich noch 🤦🏻‍♂️

    Hab privat aber auch beruflich, mit Leuten/Firmen zutun außerhalb D. Und 95% erklärt uns als komplett verblödet.

    Man muss doch nur sehen, wie diese FFF Hysterien ausarten. Wo Sachbeschädigung noch gefeiert und legitim angesehen wird🤦🏻‍♂️

    Dazu gab es selbst Seiten des Herrn Lindner, ein interessanten Beitrag auf FB.

    Zitat :


    Hier werden eindeutig Grenzen überschritten. Für Klimaschutz wurden von manchen schon Marktwirtschaft und parlamentarische Demokratie in Frage gestellt. Jetzt bekomme ich auch Bilder von Sachbeschädigung. Wo ist die Grenze? Das ist nicht Protest, sondern ein Fall für die Polizei - der Zweck heiligt nicht die Mittel! CL

    Und damit hat er 100% recht, früher oder später knallt es in D. Und die welche ausgenommen werden. Werden sich wären, so blöd kann kein D sein sich dies noch ewig bieten zu lassen. Ok, derzeit ist alles möglich.


    • Fakten zu leugnen und sich darüber lustig zu machen wird aber auch nicht helfen, wenn zum Beispiel in ein paar Jahren Klimaflüchtlinge vor den Toren Deutschlands stehen. Und da kommen nicht ein oder zwei Millionen, das werden hunderte.


    • Dieses FfF ist auch nur Panikmache. Deutschland ist anderen weltweit ganz weit vorne was Recycling anbelangt. Das FfF wird jetzt schön ausgenutzt als Grund um alles teurer zum machen.🤯


      • Deutschland ist aber auch ganz vorne, was das exportieren von Müll angeht. 🙄


      • Fabien Roehlinger
        • Admin
        • Staff
        vor 2 Wochen Link zum Kommentar

        Und wir sind im CO2-Verbrauch pro Kopf weltweit auch ganz ganz weit vorne.


      • China ist Spitzenreiter beim Müllverbrauch.


      • USA ist da noch vor uns trixi


      • Fabien Roehlinger
        • Admin
        • Staff
        vor 2 Wochen Link zum Kommentar

        China ist weit hinter uns pro Kopf!

        trixi


      • @Fabien
        D: 8,88 to/Pers
        China: 6,57 to/Pers
        Katar: 30,77 to/Pers

        Ob dieser Abstand nun als "weit hinter uns" oder als "hinter uns" oder wie auch immer interpretiert wird, bleibt jedem selbst überlassen.
        Dürfen wir uns nun auf die Schultern klopfen, weil wir weit, weit, sehr weit hinter Katar liegen?

        China ist noch Schwellenland - hin auf den Weg zur Industrienation. Es gibt Provinzen, die locker mit Deutschland oder Kalifornien (Einwohner/Wirtschaftskraft) mithalten können. Deren CO2-Ausstoß liegt aber auch ganz locker über dem Durchschnitt für gesamt China - und weit über dem pro-Kopf-Ausstoß der Deutschen. Andererseits gibt es Provinzen, die längst nicht so entwickelt sind. Die tragen dazu bei, dass der durchschnittliche Ausstoß für gesamt China wiederum kleiner wird.

        Stand heute ist der Point-of-no-return für den Klimawandel noch nicht erreicht. Unsere Sorgen betreffen die Zukunft. Deshalb müssen wir noch erheblich mehr den CO2-Ausstoß reduzieren, als bisher. China aber muss regelrecht umkehren: vom ZUWACHS des CO2-Ausstoßes hin zur REDUZIERUNG! Denn der Trend zeigt deutlich, dass China einen rasanten Zuwachs in den letzten Jahrzehnten hingelegt hat. Bei uns aber geht es beständig zurück - noch nicht genug - aber zurück!

        Mal ehrlich - wolltest Du lieber in Peking wohnen oder doch lieber in Berlin, wenn es um Umweltschutz geht?

        ...oder gar dort:
        www.geo.de/natur/oekologie/11277-bstr-der-grauzone

        Was dort zu lesen ist, sollte zu denken geben!


      • Fabien Roehlinger
        • Admin
        • Staff
        vor 2 Wochen Link zum Kommentar

        Ich bin ganz und gar bei Dir. Ich wollte nur vermeiden, dass absolute und relative Zahlen verwechselt werden. Karsten meinte, China sei Spitzenreiter. Und das ist nicht wahr.

        Wir müssen alle dringend etwas tun.


      • Zur Diskussion über diesem Beitrag: Da ist sie wieder, diese Rechthaberei, der verbraucht mehr, der weniger, der macht mehr Müll, der noch mehr, der exportiert ihn aber nur usw usf. Genau das meinte ich weiter unten mit "mit dem Finger auf andere zeigen". Wem nützt das? Wem nützt es, stundenlang Fakten im Netz zu recherchieren, um recht zu behalten in diesen endlosen Diskussionen? Was wir als Allererstes brauchen, ist ein Gesinnungswandel, ein Verständnis für die Situation, denn nur dann kann man Menschen und Nationen dazu bewegen, mitzumachen und sich zu engagieren. Ohne Einsicht geht gar nichts voran. Das erreicht man aber nicht, indem man sich selbst immer nur besser als den anderen hinstellt.


      • China ist Spitzenkandidat beim Müllverbrauch, das meinte ich. Laut Unicef die das bekannt gegeben haben.

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