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Umfrage: Zahlt Ihr mit dem Smartphone?

Umfrage: Zahlt Ihr mit dem Smartphone?

Nach langen Verhandlungen hinter verschlossenen Türen sind Apple, Google und etliche Banken sich endlich einig geworden. Nun kommt Mobile Payment in Deutschland endlich in die Gänge. Inzwischen bieten fast alle relevanten Geschäfte passende Kassenterminals an. Auch die meisten Android-Smartphones lassen sich irgendwie für mobiles Bezahlen konfigurieren. Und bezahlfähige Armbänder werden immer billiger. Nun stellen wir Euch die Frage: Nutzt Ihrs schon?

Zum Einkaufen bräuchtet Ihr schon seit längerem kein Portemonnaie mehr mitnehmen; zumindest Kredit- und EC-Karte sowie Bargeld könntet Ihr zuhause liegen lassen. Denn wunderbare neue Technik und das Verhandlungsgeschick der Banker und der führenden Technologiekonzerne haben uns einen großen Schritt näher gebracht, hin zur bargeldlosen Gesellschaft.

Diese ist jedoch nicht jedermanns Traum, schließlich lassen sich bargeldlose Transaktionen meist zwangsläufig auf Eure Person zurückführen. Trotz aller Beteuerungen kommt dieser schönen neuen Mobile-Payment-Welt eine große Portion Privatsphäre abhanden.

Nichtsdestotrotz ergab eine im Mai veröffentlichte Studie, dass Deutsche erstmals mehr mit Karte als in bar bezahlten. Gemeint war der Gesamtumsatz, der unbar größer war als in cash. Allerdings gewinnt Bargeld bei kleinen Beträgen, denn 76 Prozent der Einkäufe im Einzelhandel geschehen weiterhin in bar.

Doch genau da könnte Mobile Payment nun einhaken, wenn endlich auch der letzte Händler ein kontaktloses Bezahlterminal hat und die Kosten für bezahlfähige Armbänder weiter sinken. Die oben gezeigte SwatchPAY!-Uhr kostet nur 75 Euro und das passende boon.-Konto ist weitgehend kostenlos.

Mit der inzwischen guten Verfügbarkeit an Terminals, den gefallenen Kosten für entsprechende Geräte und der größer werden Auswahl preiswerter oder gar kostenloser Banken und Kreditgeber wurden also die größten Hemmschwellen genommen, Mobile Payment zu nutzen. Es bleibt natürlich das Privatsphäre-Argument; aber das scheint bei vielen in der "Generation Instagram" eine untergeordnete Rolle zu spielen.

Doch wollen wir – wie so oft bei umstrittenen Themen – die Frage an Euch weitergeben:

Nutzt Ihr Mobile Payment?
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Hinterlasst gerne einen Kommentar, warum Ihr mobiles Bezahlen für eine gute oder eine verbesserungswürdige Entwicklung haltet.

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Top-Kommentare der Community

  • Karl E vor 1 Woche

    Das "noch" in "Ich lehne es (noch) ab" könnte für mich ruhig wegfallen, denn das impliziert, dass ich das irgendwann tun werde und das ist halt einfach nicht der Fall.

  • Yvonne vor 1 Woche

    Nein, ich lehne es ab. Ohne "(noch)"!

  • Jörg W. vor 1 Woche

    Nein finde die ganze pseudo Kohle ätzend. Nur BARES ist WARES!

  • Michael K. vor 1 Woche

    Es geht dieser Fraktion hier nicht darum, die bargeldlose Zahlung generell in Frage zu stellen, sondern nur in einem speziellen Kontext, nämlich den der Bezahlung unmittelbar und persönlich entgegen genommener Waren und Dienstleistungen, und die Frage, ob es sinnvoll ist, dabei den Bezahlvorgang unnötig kompliziert zu gestalten und dritte Parteien wie Banken und Zahlungsdienstleister dabei partizipieren zu lassen, ohne dass dafür eine Notwendigkeit vorliegt, noch auch nur grundlegende Vorteile dabei zu entstehen scheinen.

    Es zahlt, davon abgesehen, auch niemand seine Miete mit dem Smartphone, oder nimmt mit dem Handy sein Gehalt entgegen.
    Bei solchen regelmäßigen Zahlungen haben sich alte bargeldlose Zahlungen etabliert wie Dauerüberweisung und Lastschrifteinzug, die den Vorgängen nicht nur den Zahn des Risikos ziehen, sondern darüber hinaus den automatisierten Ablauf ermöglichen, so dass sich der damit verbundene Aufwand darauf beschränkt, die Zahlungseingänge zu kontrollieren, ein Vorgang der sich sicher auch noch automatisieren ließe.

    Online-Einkäufe sind ohne bargeldlose Zahlung kaum denkbar, denn das Verschicken von Barbeträgen in versicherten Wertbriefen wäre nicht nur teuer, sondern würde den Vorgang auch unangemessen verzögern. Das Ausdrucken der Geldscheine auf dem Drucker des Zahlungsempfängers wird wegen Missbrauchsgefahr wohl auf absehbare Zeit verboten bleiben, und wäre auch irgendwie keine echte Barzahlung.
    Die Frage, ob der bargeldlose Zahlungsverkehr grundsätzlich sinnlos ist, lässt sich also definitiv verneinen, dies gilt aber nicht für die Frage, ob das in jeder denkbaren Zahlungskonstellation so ist.
    Bei den genannten Zahlungen, von den Online-Käufen abgesehen, handelt es sich i.d.R. um wenige und oft regelmäßige Vorgänge, über die sich leicht der Überblick behalten lässt, und bei denen auch oft größere Beträge transferiert werden.
    Bei den täglichen Einkäufen mit unmittelbaren Leistungsaustausch, also im Discounter, beim Bäcker, beim Metzger, Gemüsehändler usw. entstehen eine Unmenge kleiner Zahlvorgänge, bei denen eine Barzahlung völlig problemlos durchführbar ist, im Risiko als auch im Schadenserwartungswert sehr begrenzt ist, und im damit verbundenen Aufwand nach meinem Dafürhalten die bargeldlose Zahlung sogar übertrifft. Für einen extrem einfachen Vorgang, der Übergabe eines geringfügigen Geldbetrages gegen eine kleine Gegenleistung, wie ein paar Brezeln, brauche ich kein hochkomplexes Zahlungsnetzwerk, an dem Banken und weitere Zahlungsdienstleister mitverdienen.
    Zu Ende gedacht, würde die konsequent bargeldlose Zahlung Unmengen kleiner Abbuchen erzeugen, die ich alle darauf hin kontrollieren muss, ob sie gerechtfertigt sind. Muss ich nicht, sagen hier manche, aber auch wenn die Zahlungsnetzwerke sehr sicher sind, sind sie nicht perfekt. Fehler sind unwahrscheinlich, aber nicht unmöglich. Davon abgesehen, wie soll ich Abbuchungen von Abofallen, ungerechtfertigte Einzüge von Inhabern von Einzugsermächtigung und ähnliches entdecken, unter einem Wust von Abbuchungen, wenn ich nicht jede einzelne auf Korrektheit überprüfe ?
    Bei der Barzahlung der Kleineinkäufe bleibt mir dieser gebündelte Kontrollaufwand erspart, ich hebe einmal monatlich einen mittleren Betrag ab, zahle nach Möglichkeit passend und überschlagen schnell den meist geringen Rückgabebetrag. Durch den noch vorhandenen Barbetrag ist zudem ein schneller Überblick über den bereits verausgabten Betrag gegeben, davon kann zumindest bei den Kreditkarten, die erst nach Wochen abbuchen, überhaupt keine Rede sein, denn dafür muss man nicht nur das Konto kontrollieren, sondern es kommt noch ein zeitlicher Verzerrungseffekt dazu, die zeitliche Diskrepanz zwischen Verausgabung und Abbuchung erschwert die Übersicht ungemein, manche Abbuchungen lassen sich kaum noch einem Kaufvorgang zuordnen. Ihre Berechtigung lässt sich dann auch nicht mehr überprüfen.
    Letztlich halte ich daher die bargeldlose Bezahlung von Kleinbeträgen für "Overengineering" man löst damit das Problem, etwas zahlen zu müssen, aber der dafür betriebene Aufwand ist durch die Problemstellungen nicht gerechtfertigt, und die damit verbundenen Nachteile überwiegen die Vorteile.
    Nun gibt es Viele, die es trotzdem cool finden, sollen sie. Auch die Frage, warum bargeldlose Zahlung in Ländern wie Schweden sich einer extrem hohen Beliebtheit erfreu erfreut, lässt sich einfach beantworten:
    Schweden war nicht von zwei Weltkriegen und den damit verbundenen Hyperinflationen betroffen. Die Bürger haben in Regierung und Banken ein fast unerschütterliches Vertrauen. Ausserdem war das Land immer sehr fortschrittsgläubig und technophil, was nicht unbedingt mit vernünftig gleichzusetzen ist. Erkennbare Vorteile im Zahlungsverkehr in Schweden ggü. Deutschland gibt es aber auch nicht. Er funktioniert in beiden Ländern gleich gut, nur dass die Preise in Schweden für Güter des täglichen Bedarfs deutlich über denen in Deutschland liegen, was seine Ursache natürlich nicht nur, aber womöglich auch darin hat, dass eben Banken und Dienstleister bei jedem Zahlvorgang mitverdienen.
    Deshalb sehe ich in der Aussage "Nur Bares ist Wahres" so etwas wie "partielle Wahrheit", sie stimmt nicht immer, aber in bestimmten Bereichen doch.

  • BartBart vor 1 Woche

    Nein

139 Kommentare

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  • Bargeldloses Zahlen wird uns in den Ruin treiben. Ich hoffe und bete das diese Umfrage auf die Minderheit der Konsumenten in DE zutrifft.


    • Das klingt für mich sehr kryptisch; mich hat das bargeldlose Zahlen seit vielen Jahren nicht in den Ruin getrieben, weil ich meine Finanzen im Blick behalte. Es mag natürlich Personen geben, die dabei den Überblick verlieren; diese sollten dann vielleicht vorzugsweise mit Bargeld zahlen.


  • ich zahle grundsätzlich bar. nur wenn es nicht anders geht mit ec und 1 bis 2 mal im Jahr etwa mit Kreditkarte.


    • So hat jeder seine Kriterien nach denen er sich richtet. Hauptsache man ist damit zufrieden. Mir persönlich ist die Damelei mit dem Bargeld zu umständlich.


  • Grundsätzlich präferiere ich das Bezahlen mit Karte (man ist nicht von einem geladenen Akku abhängig, der Bezahlvorgang ist nicht zeitaufwendig und ich muss nicht auf irgendwelche Limits achten). Ich habe bezüglich Mobile-Payment bis dato ausschließlich mit PAYBACK PAY bezahlt, wegen der Extra-Punkte. Seit Einführung des Euros sind die Münzen ja auch schlecht zu unterscheiden.

    Gelöschter Account


  • Ab heute testweise Google Pay...


  • Nach mehreren 6-7 wöchigen Aufenthalten im Baltikum, Finnland und Schweden wird deutlich wie "digitalfeindlich" Deutschland ist. Bargeld habe ich nie benötigt, selbst Kleinstbeträge wie für ein Eis oder Kaffee wird bargeldlos bezahlt. Keine lange Warteschlange an Kassen, suchen nach passendem Kleingeld, das unsägliche "rote" Wechselgeld wegen der X,99-Beträge und damit dicke Geldbörse - alles überflüssig und entspannend! Dass speziell im Baltikum, besonders Estland seit Jahren fast alle Behördenaktivitäten online möglich sind. macht deutlich wie rückständig diesbezüglich Deutschland ist.


  • lehne es ab, ohne "noch" und aber....


  • Habe schon Ewigkeiten kein Bargeld mehr dabei. EC-Karte in DE, damals. Bin vor 11 Jahren nach Dänemark gezogen und bezahle hier auch ausschließlich mit der hier üblichen Debit/Visa-Kombikarte. Nun auch meist kontaktlos. MobilePay wird von einigen Ketten und vielen kleinen Läden akzeptiert und ist ganz prima, wenn man mal seine Karte vergißt, ansonsten eher redundant, denn Karte ist bequemer. Varianten, bei denen ich mein Telefon auf irgenwelche oft dreckigen Terminals legen muß oder sogar aushändigen, kommen gar nicht in Frage.


    • <<< Varianten, bei denen ich mein Telefon auf irgenwelche oft dreckigen Terminals legen muß oder sogar aushändigen, kommen gar nicht in Frage >>>
      Dafür legst Du Deine Karte auf ein dreckiges Terminal. Da kommen dann die Bakterien an Deine Karte anstatt ans Smartphone. 😉


      • Wer redet denn von Bakterien?! Ist die Karte verschlissen, kriege ich gratis eine Neue von der Bank. Das gilt nicht für das Telefon. Außerdem muß ich die Karte nicht jedesmal in das Terminal stopfen, ich benutze die Kontaktlosfunktion überall.


      • Also weder meine Karten, noch mein Smartphone verschleißen vom Drauflegen auf ein dreckiges Terminal. Zumal man dank NFC nicht mal eine physikalische Verbindung zum Terminal herstellen muss. Es geht auch vollständig kontaktlos ... ;-)


      • Meine Karten verschleißen durchaus. Und ich sehe täglich, daß viele Terminals erst das Telefon registrieren, wenn der Kassierer hinlangt und das Telefon auf dem Lesegerät herumrubbelt- nein danke!


      • Die Erfahrung hab ich halt so noch nicht gemacht. Ich halte mein Smartphone immer rund einen halben Zentimeter über das Gerät und es wird erkannt. Aus der Hand geb ich es schon gar nicht. Und an den Karten ist vor allem der Chip verschlissen - vom ewigen Reinstecken ins Gerät. Ein Wunder das der überhaupt noch geht ...


      • Also ich zahle schon seit vielen Jahren, da wo es möglich ist, meistens mit Karte. Aber eine verschlissene Karte, die nicht funktionierte, hatte ich noch nie. Ganz selten mal nahm die Kassiererin die Karte aus dem Terminal und wischte sie auf einem Stoff ab; dann funktionierte sie auf jeden Fall wieder.


  • Da man ja hier in Deutschland immer an irgendeiner Ecke keinen Empfang hat, zahle ich weiterhin Bar oder mit EC Karte


    • Eine Online-Verbindung ist für die Bezahlung mit dem Smartphone nicht zwingend erforderlich. Man kann ca. zehnmal bezahlen, bevor das Smartphone wieder online gehen muss. Und das ist zumindest in einer Stadt kein Problem.


  • Ich zahle nur noch mit Handy, bzw. Karte.
    Allerdings mit meiner Sparkassen-App.
    Ich bleibe dabei:
    Wie kann man so Dumm sein und Apple und Googel, die mit dem Zahlungsverkehr nicht zu tun haben, seine Daten zur Verfügung zu stellen.
    Warum bringt man da freiwillig Dritte ins Spiel, derer man Rechtlich nie Habhaft werden kann, sollte mal etwas passieren.
    Da sollte sich jeder Verteidiger mal Gedanken drüber machen.


    • Welche Daten? Meine Kontodaten? Da ich gelegentlich im Play Store kaufe, hat Google eh meine Kontodaten. Genau wie alle möglichen anderen Online-Stores, in denen ich in den letzten Jahren gekauft hab. So what?


      • Leider wieder nicht mitgemacht.
        Dein Kaufverhalten muss doch nicht gläserner werden als nötig. Bleibt das Leben spannend, wenn man nur noch Produkte sieht, die durch Analyse, für dich bevorzugt gezeigt werden? Damit tut sich niemand einen Gefallen und zu leicht sollte man es denen nicht machen.
        Warum glaubst du denn, bieten die Datenkraken es überhaupt an? Aus Nettigkeit? 🤣


      • Ich hatte mir vor einiger Zeit die Mühe gemacht und bin im Internet in die tiefsten Einstellung vorgedrungen und habe alles was Werbung betrifft für mich deaktiviert. Seitdem bekomme ich eigentlich keine / sehr wenig auf mich explizit zugeschnittene Werbung mehr. Hatte einige Zeit in Anspruch genommen, aber es hat sich gelohnt. Wenn man ganz sicher gehen will, darf man gar nichts mehr digital machen.


      • Sofern ich überhaupt mit GPay bezahle - meistens benutze ich die App meiner Bank -, bekommt Google nur mit wann ich wo für wie viel eingekauft hab. Klar, bei Tante Beate wird Google das Produktportfolio bekannt sein, beim Supermarkt oder Kaufhaus wird's schon wesentlich schwieriger.


      • Und? Was interessieren mich Angebote für die neue Tena Lady XXL? Bitte mehr personalisierte Werbung.

        Die Konzerne wollen Zeug verkaufen, stimmt. Du als konkrete Person interessierst da übrigens niemanden. Da solltest du dich bei Lidl an der Kasse eher Sorgen machen, denn da sieht man dein Gesicht zu deinem Namen auf der EC-Karte, was du konkret im Gesamtpaket gekauft hast, etc. Und zwar nicht nur Laden und Kassiererin, sondern alle anderen im Geschäft.

        Peter


  • Nicht mehr. Andauernd ist in Google Pay die Zahlungsmethode rausgeflogen. Dann greifen die Kassererinnen nach dem Gerät, scannen für Punkte und ziehen fast das Display über die Glasplatte, ... Was passiert wenn es denen aus der Hand rutscht und Schäden nimmt? Keine Lust auf die Scherereien. Halte meine Karte "kontaktlos" drüber und fertig. Wenn die runter fällt macht das nichts.


    • Genau aus diesem Grunde, habe ich es bisher auch nicht genutzt. Das Risiko, dass mein Smartphone runterfällt, wenn ich die Hände mit Einkäufe voll habe, war mir immer zu groß.

      Ein Band wäre für mich denkbar nur habe ich bereits 3 ohne Bezahl-Funktion. Noch ein viertes nur dafür zu kaufen, ist da wirklich nicht besonders sinnvoll.

      Zumal es mit Karte genauso gut und schnell geht und wenn die mal runterfällt, ist das nicht schlimm.


    • Mir sagte mal eine Kassiererin, als sie für PAYBACK PAY den QR-Code auf meinem Handy scannen wollte und es nicht auf die Kette kriegte (Ursache: wahrscheinlich Bedienungsfehler ihrerseits), sie dürfe das Handy eigentlich nicht in die Hände nehmen; was sie dann ausnahmsweise aber doch tat. Wenn ich in Zukunft mal wieder mit dem Handy bezahle, werde ich dieses Angrabschen wahrscheinlich nicht erlauben.

      Sarah


  • Ich wäre nicht interessiert, ich bin interessiert. Da ich aber aus Österreich komme und auf Google Pay warte, werde ich wohl noch warten müssen.


    • Genau, ich warte auch noch bis es sich mehr etabliert hat.


      • Es muss sich nicht nur etablieren, sondern kostenlos für alle werden (für Händler und für Kunden). Derzeit zahlen wir das ja über die Preise.


      • Bargeld ist aber auch nicht kostenlos. Alles in allem kostet die Bargeldversorgung in Deutschland über 10 Milliarden Euro pro Jahr (Quelle: ARD). In der gesamten EU belaufen sich die Kosten auf rund 140 Milliarden Euro pro Jahr (Quelle: WirtschaftsWoche).


  • Ich finde es doch eher erschreckend, wie viele keinerlei Bedenken haben alles mobil oder mit Karte zu zahlen.
    Es geht nicht um "nur Bares ist Wahres", sondern darum wie viel man von seiner Privatsphäre noch weiter aufzuopfern bereit ist.
    Wir werden bereits an sämtlichen Ecken und Kanten überwacht. Da ist es doch verständlich die letzte verbleibende Freiheit zu genießen, dass niemand außer man selbst weiß, was man sich gerade gekauft hat.
    Solange keine der mobilen Zahlungsmoglichkeiten mit einer verschlüsselten Methode ähnlich moderner Cryptowährungen daherkommt, bleibt es eben beim Bargeld.


    • So wie die Verhältnisse diesbezüglich in China sind, sind sie in Deutschland glücklicherweise noch nicht. In Deutschland kann kein Unternehmen ohne meine Zustimmung alle Daten für nicht zulässige Zwecke transferieren / verwenden. In Deutschland gibt es auch eine Datenschutzbehörde, an die ich mich auch schon gewandt hatte wegen Unstimmigkeiten in der real,- App. Ich glaube, dass wenige Unternehmen Gefahr laufen wollen, dass sie diesbezüglich wegen einer Veruntreuung bloßgestellt werden. Aber sicher ist eigentlich nur der Tod und vielleicht auch noch der Klimawandel.

      Sarah


  • Ich hatte gestern spontan Bock auf nen schäbigen Cheeseburger. Also kurz bei ner goldenen Möwe rein gesprungen, am Terminal bestellt und per G-Pay bezahlt... Dachte ich. "Zahlungsvorgang fehlgeschlagen", also noch ein Versuch. Gleiches Ergebnis. Okay, dann eben mit der Karte kontaktlos "Funktion steht zurzeit nicht zur Verfügung"... Genervt also in die Schlange an der Kasse gestellt und bar bezahlt.
    So lange in Deutschland die Frustration beim mobilen Zahlen so hoch ist, wird man keinen davon überzeugen, der ohnehin noch Zweifel an der Technologie hat.

    Das ganze toppt ja noch die Probleme durch die diversen Süppchen, die jeder Anbieter kocht. Apple Pay, Google Pay, Samsung Pay, jede Bank ihr eigenes Pay. Da lobe ich mir ja bald die Chinesen. Da spende ich ja sogar nem Straßenmusiker oder Obdachlosen ein paar Kröten per WeChat. Okay, mir ist bewusst, was dort passiert. Aber die haben die Technik auch im Griff.


    • "Das ganze toppt ja noch die Probleme durch die diversen Süppchen, die jeder Anbieter kocht. Apple Pay, Google Pay, Samsung Pay, jede Bank ihr eigenes Pay"
      Ich kann dieses Gerücht mit dem "eigenen Süppchen" langsam nicht mehr Hören. Ich kann nicht für Samsung Pay sprechen, da ich mich damit nicht beschäftigt habe aber die Sparkassen-App, die Volksbank-App, Google-Pay und Apple Pay verwenden doch soweit ich weis alle den gleichen Technischen Standard, der auch bei den Plastikkarten für kontaktloses Bezahlen verwendet wird? was ist da bitte das "eigen Süppchen"? nur weil die Sparkassen und Volksbanken ne eigene App nutzen und sich nicht Google oder Apple Pay unterwerfen heist das noch lange nicht, dass sie ihr eigenes Süppchen kochen, nur wenn hier verschiedene Technische Standards konkurieren würde wäre dieser negative Vorwurf dazu gerechtfertigt.


      • Gut, mein Kommentar sollte jetzt aber auch kein Aufsatz über die grundlegende Technik werden. Dann ersetzen wir eben "eigene Süppchen" durch "eigene App". Ich habe zum Beispiel zwei Konten, bei zwei verschiedenen Banken. Die eine hat zumindest angekündigt, zukünftig auch Apple und Google Pay zu unterstützen, die zweite weigert sich bzw. äußert sich auch nicht zu weiteren Plänen. Jetzt bin ich doch recht technik-afin und kann mich hierauf einstellen, ohne den Berater der Bank anzusprechen. Das gilt für andere Generationen aber wiederum nicht. Wie will man denn den Zweiflern nahe bringen, dass das auch eine Erleichterung im Alltag bieten kann, wenn a) selbst bei gleichem Standard nicht jeder die gleiche Anwendung nutzen kann und b) die Technik u.U. auch einfach nur sehr bescheiden funktioniert. Das ist der Kern meiner Aussage gewesen: So lange man sich erstmal tiefer mit dem Thema beschäftigen muss und sich dann im Zweifel doch noch darüber ärgern muss, sich darauf eingelassen zu haben, wird mobile Payment nur "den harten Kern" überzeugen.


      • Ich verstehe jetzt nicht worauf du hinaus willst? Mobile Payment ist für mich das gleiche wie Kontaktlos bezahlen: gleicher Technischer Standard und entweder geht's gar nicht oder ich kann's mit Karte und Smartphone machen. Du brauchst bei verschiedenen Banken auch verschiedene Karten. Was ist da der Unterschied zu verschiedenen Apps? Die meisten gehen eh nicht so tief rein . Die meisten Fragen auch nicht warum ihre Bank ne eigene App nutzt und nicht Google oder Apple pay. Die meisten wollen einfach nur das es irgendwie möglich ist. Meine Eltern würden sogar eher einer App ihrer Bank als Google Pay vertrauen was Das angeht und hey, wenn sie die Bank Wechseln und ne Andere App nutzen müssen, was soll's war bei den Plastikkarten ja auch so. Ich denke du machst dir da zuviele Gedanken.


    • In einigen Punkten hast du recht. Das „eigene Süppchen“ gibt es allerdings nur bedingt. Alle Geldhäuser stützen sich in diesem Fall auf die Tokenization, die von den Banken entwickelt wurde – und nicht von Apple & Co.


  • Nein.


  • ich habe alles eingesteckt: Handy, Bankomat & Bargeld falls der Automat nicht funktioniert - was schon mal vorgekommen ist


  • Ich nutze alles, Karte, Paypal, Smartphone, Bargeld. Warum auch nicht? Die Hitzköpfe weiter unten, die den jeweils anderen gleich angreifen, weil ers anders macht als sie selbst, kann ich nicht verstehen. Es gibt nur schwarz und weiß, oder? Mein Gott!


  • Ich nutze Debit und Kreditkarte und dazu PayPal. Und wo ich das nicht anwenden muss, immer Bargeld. Ich sehe überhaupt keinen Sinn darin, noch mehr Finanzdienstleister mit meinen Daten und Gebühren zu beglücken.

    Ach ja, die Kreditkarte hat einen monatlichen Fixbetrag, falls ich mal reinfalle.


  • Leider sind wir in Österreich noch nicht so weit. Mit dem apfel geht es bei gewissen Banken schon. Die avanti tanstelle zeigt beide Möglichkeiten an aber keine bank in Österreich hat Google pay in Angebot. Ich hoffe das wir 2020 dann soweit sind.


    • Österreich ist eigentlich schon so weit. Ich kann fast überall mit Apple Pay bezahlen, wo auch Kreditkarten angenommen werden. Der Rest ist der Verweigerungshaltung der Banken geschuldet. Funktioniert bei euch Revolut? Das ist eh die beste aller Karten.


  • Ich hät' da mal 'n paar kurze Fragen an die "nur Bares ist Wahres" Fraktion hier:
    Kriegt ihr vom Arbeitgeber auch noch eine richtige Lohntüte mit Bargeld?
    Spart ihr Scheine/Münzen unterm Kopfkissen?
    Bezahlt ihr Miete/GEZ/Netflix/Telefonrechnung/Versicherung bar?
    Glaubt ihr bei Eurer Renten-/Lebens-Versicherung, Bank, whatever legt irgendeiner, irgendwo, irgendwas in "bar" hin, damit man's später auszahlen lassen kann?
    Glaubt ihr wirklich, dass ein Stück buntes Papier tatsächlich mehr wert ist, als irgendwelche virtuellen Beträge?

    Es gibt 'ne Menge Gründe bar zu zahlen. Reflexartig rezitierte, abgedroschen Floskeln gehören mit Sicherheit nicht dazu.


    • Bargeld und die Bank sind in den meisten Fällen der Ursprung unserer finanziellen Mitteln. Vieles geht schon automatisch von der Bank weg, wo es vorher nur unseren Zuspruch genügt. Wie eben Miete, Verträge, Strom... Usw.. Dazu braucht es weder Kreditkarte, Smartphone oder sonstige digitale Hilfe. Und nein, ein Stück buntes Papier, nehmen wir den 100€ Schein ist genauso viel wert wie 100€ auf der Kreditkarte. Das war auch nicht Diskussionsthema.
      Mit so nichtssagenden Vergleiche, die sowieso automatisiert sind kannst du das Bargeldlose bezahlen bestimmt nicht in den Vordergrund stellen. Dazu müssen schon handfeste Vorteile in überwiegender Mehrheit da sein um zu überzeugen.
      Und eine Glaubenssache ist eher im religiösen Teil zu suchen...


      • "kannst du das Bargeldlose bezahlen bestimmt nicht in den Vordergrund stellen."
        Kommentare bitte bis zum Ende lesen, bevor man antwortet.

        "Dazu müssen schon handfeste Vorteile in überwiegender Mehrheit dir alle Menschen Stand der Tatsache sein um zu überzeugen."
        Don't drink and write!


      • Da ist wohl was mit kopieren und einfügen schief gegangen. 🤔Hab nur ein Glas Cola getrunken.


      • Cola? Also der ganz harte Stoff.
        Das rühr ich nicht an. Is mir zu gefährlich.

        Peter


      • Aber das Cola war definitiv nicht Schuld an meiner Fehlerhaften Satzbildung. Das schiebe ich jetzt mal auf meine Müdigkeit zu. 😴


    • Es geht dieser Fraktion hier nicht darum, die bargeldlose Zahlung generell in Frage zu stellen, sondern nur in einem speziellen Kontext, nämlich den der Bezahlung unmittelbar und persönlich entgegen genommener Waren und Dienstleistungen, und die Frage, ob es sinnvoll ist, dabei den Bezahlvorgang unnötig kompliziert zu gestalten und dritte Parteien wie Banken und Zahlungsdienstleister dabei partizipieren zu lassen, ohne dass dafür eine Notwendigkeit vorliegt, noch auch nur grundlegende Vorteile dabei zu entstehen scheinen.

      Es zahlt, davon abgesehen, auch niemand seine Miete mit dem Smartphone, oder nimmt mit dem Handy sein Gehalt entgegen.
      Bei solchen regelmäßigen Zahlungen haben sich alte bargeldlose Zahlungen etabliert wie Dauerüberweisung und Lastschrifteinzug, die den Vorgängen nicht nur den Zahn des Risikos ziehen, sondern darüber hinaus den automatisierten Ablauf ermöglichen, so dass sich der damit verbundene Aufwand darauf beschränkt, die Zahlungseingänge zu kontrollieren, ein Vorgang der sich sicher auch noch automatisieren ließe.

      Online-Einkäufe sind ohne bargeldlose Zahlung kaum denkbar, denn das Verschicken von Barbeträgen in versicherten Wertbriefen wäre nicht nur teuer, sondern würde den Vorgang auch unangemessen verzögern. Das Ausdrucken der Geldscheine auf dem Drucker des Zahlungsempfängers wird wegen Missbrauchsgefahr wohl auf absehbare Zeit verboten bleiben, und wäre auch irgendwie keine echte Barzahlung.
      Die Frage, ob der bargeldlose Zahlungsverkehr grundsätzlich sinnlos ist, lässt sich also definitiv verneinen, dies gilt aber nicht für die Frage, ob das in jeder denkbaren Zahlungskonstellation so ist.
      Bei den genannten Zahlungen, von den Online-Käufen abgesehen, handelt es sich i.d.R. um wenige und oft regelmäßige Vorgänge, über die sich leicht der Überblick behalten lässt, und bei denen auch oft größere Beträge transferiert werden.
      Bei den täglichen Einkäufen mit unmittelbaren Leistungsaustausch, also im Discounter, beim Bäcker, beim Metzger, Gemüsehändler usw. entstehen eine Unmenge kleiner Zahlvorgänge, bei denen eine Barzahlung völlig problemlos durchführbar ist, im Risiko als auch im Schadenserwartungswert sehr begrenzt ist, und im damit verbundenen Aufwand nach meinem Dafürhalten die bargeldlose Zahlung sogar übertrifft. Für einen extrem einfachen Vorgang, der Übergabe eines geringfügigen Geldbetrages gegen eine kleine Gegenleistung, wie ein paar Brezeln, brauche ich kein hochkomplexes Zahlungsnetzwerk, an dem Banken und weitere Zahlungsdienstleister mitverdienen.
      Zu Ende gedacht, würde die konsequent bargeldlose Zahlung Unmengen kleiner Abbuchen erzeugen, die ich alle darauf hin kontrollieren muss, ob sie gerechtfertigt sind. Muss ich nicht, sagen hier manche, aber auch wenn die Zahlungsnetzwerke sehr sicher sind, sind sie nicht perfekt. Fehler sind unwahrscheinlich, aber nicht unmöglich. Davon abgesehen, wie soll ich Abbuchungen von Abofallen, ungerechtfertigte Einzüge von Inhabern von Einzugsermächtigung und ähnliches entdecken, unter einem Wust von Abbuchungen, wenn ich nicht jede einzelne auf Korrektheit überprüfe ?
      Bei der Barzahlung der Kleineinkäufe bleibt mir dieser gebündelte Kontrollaufwand erspart, ich hebe einmal monatlich einen mittleren Betrag ab, zahle nach Möglichkeit passend und überschlagen schnell den meist geringen Rückgabebetrag. Durch den noch vorhandenen Barbetrag ist zudem ein schneller Überblick über den bereits verausgabten Betrag gegeben, davon kann zumindest bei den Kreditkarten, die erst nach Wochen abbuchen, überhaupt keine Rede sein, denn dafür muss man nicht nur das Konto kontrollieren, sondern es kommt noch ein zeitlicher Verzerrungseffekt dazu, die zeitliche Diskrepanz zwischen Verausgabung und Abbuchung erschwert die Übersicht ungemein, manche Abbuchungen lassen sich kaum noch einem Kaufvorgang zuordnen. Ihre Berechtigung lässt sich dann auch nicht mehr überprüfen.
      Letztlich halte ich daher die bargeldlose Bezahlung von Kleinbeträgen für "Overengineering" man löst damit das Problem, etwas zahlen zu müssen, aber der dafür betriebene Aufwand ist durch die Problemstellungen nicht gerechtfertigt, und die damit verbundenen Nachteile überwiegen die Vorteile.
      Nun gibt es Viele, die es trotzdem cool finden, sollen sie. Auch die Frage, warum bargeldlose Zahlung in Ländern wie Schweden sich einer extrem hohen Beliebtheit erfreu erfreut, lässt sich einfach beantworten:
      Schweden war nicht von zwei Weltkriegen und den damit verbundenen Hyperinflationen betroffen. Die Bürger haben in Regierung und Banken ein fast unerschütterliches Vertrauen. Ausserdem war das Land immer sehr fortschrittsgläubig und technophil, was nicht unbedingt mit vernünftig gleichzusetzen ist. Erkennbare Vorteile im Zahlungsverkehr in Schweden ggü. Deutschland gibt es aber auch nicht. Er funktioniert in beiden Ländern gleich gut, nur dass die Preise in Schweden für Güter des täglichen Bedarfs deutlich über denen in Deutschland liegen, was seine Ursache natürlich nicht nur, aber womöglich auch darin hat, dass eben Banken und Dienstleister bei jedem Zahlvorgang mitverdienen.
      Deshalb sehe ich in der Aussage "Nur Bares ist Wahres" so etwas wie "partielle Wahrheit", sie stimmt nicht immer, aber in bestimmten Bereichen doch.


      • tl;dr


      • Aber für einen nutzlosen Kommentar hat die Zeit dann doch gereicht.


      • Ich alter Sack hatte in den vielen Jahren meiner bargeldlosen Zahlungen diesbezüglich noch keine Beanstandungen meinerseits. Bei Bargeldzahlungen hingegen hatte ich schon Fehler beim Wechselgeld entdeckt, sowohl zu viel, als auch zu wenig Wechselgeld; Was mir aber leider dann zu spät aufgefallen war (wie will man diese Tatsache eine Minute später dann auch noch glaubhaft machen?). Kreditkarte benutze ich eh nicht, und auf den Bankauszügen kontrolliere ich die großen Summen. Das soll für mich reichen. Damit bin ich bisher am besten gefahren.
        Wer an den Transaktionen mitverdient interessiert mich nicht, denn ich habe mittlerweile ein kostenloses Girokonto.


    • Das Geld auf dem Konto (digital dargestellte Zahlen) oder das Bargeld habe nur so lange den Wert, der vermittelt wird, solange daran geglaubt wird. Wer sich für das Thema interessiert, kann sich gerne Mal mit Banken und der FED beschäftigen.


  • Mit Smartphone oder smartwatch zu zahlen mag zwar seine Vorteile haben und ist bequemer aber darf man nicht vergessen dass Technik auch gern versagt.Was nützt mich das ,wenn die Technik versagt bzw der Akku leer ist?Da ist Bares dann doch besser. Auch nur mit Karte zahlen kann einem schnell zum Nachteil werden wenn an der Kasse das Kartenzahlungsgerät kaputt ist und man hat kein Bargeld dabei... Anschreiben tut fast niemand außer in der Stammkneipe oder beim Imbiss um die Ecke.


  • Ich zahle nur in bar, weil ich nur so weiß, wieviel ich in der Woche vom Konto abgehoben habe, und wieviel davon durch meine Finger geflossen ist.


    • Weißt du mit bargeldloser Bezahlung auch. Diese Aussage ist so haltlos. Bei beidem kann man nachvollziehen, wie viel Geld man ausgegeben hat (bei bargeldlosem Bezahlen eher sogar deutlich besser) oder du kannst es bei beidem komplett ignorieren.
      Auch schon vor 30+ Jahren haben sich viele in die Privatinsolvenz und Co. geritten, weil sie nicht darauf geachtet haben, wie viel Geld sie ausgeben.


      • Ich würde dir zustimmen, dass man das bei beiden Zahlungsweisen nachvollziehen kann und wer sich die Mühe macht, ein (digitales) Haushaltsbuch zu führen, kann das bei bargeldloser Zahlung vielleicht tatsächlich sogar noch besser/einfacher.
        Es gibt allerdings eine Reihe Studien, die nahelegen, dass man mehr Geld ausgibt bzw. leichter den Überblick verliert, wenn man mit Karte bezahlt. Mutmaßlich, weil es vielen einfach bewußter weh tut 100€ in bar abzuheben und auszugeben, als 5x20€ per Karte zu zahlen.


      • @Tim

        Was schreibst du da für einen Quatsch?! Du hast doch gerade gelesen, dass ICH nur die volle Kontrolle behalte, wenn ICH das Geld auch in Fingern hatte. Was MAN kann interessiert mich nicht. Es ist MEIN Geld, mit dem ICH klar kommen muss.


      • Nur Bargeld, das man nicht mehr hat, kann man auch nicht mehr ausgeben. Bei bargeldloser Zahlung kann man im Rahmen des Dispos problemlos Geld ausgeben, das man gar nicht hat. Das kann auch ein Vorteil sein, meistens ist es das aber nicht.

        https://www.zdf.de/nachrichten/heute/handy-schuldenfalle-fuer-unter-25jaehrige-100.html

        Passt nicht zu 100 % zum Thema, kommt ihm im Kern aber sehr nahe.

        Quelle: zdf.de


      • Da muss man sich keine Mühe machen. Steht automatisch in der App gelistet. Bargeldausgaben muss man notieren oder die Bons anheften.


      • Aber dank Dispo kann man auch Bargeld abheben und ausgeben, dass man eigentlich nicht mehr hat.


      • Wenn man die hohen Zinsen, die man dafür zahlen muss, in Kauf nehmen will, kann man das machen.


  • Weder mit Phone noch mit Karte. Ausschließlich bar.


  • Unglaublich, wie viele Neuländer mit Kreditkarten-Phobie sich hier tummeln. Eindrücklicher lässt sich Stillstand fast nicht demonstrieren.


    • Wieso Stillstand? Was gut und bewährt ist braucht man nicht durch was fragwürdiges ersetzen. Zahlen mit Bargeld hat immer noch Vorteile gegenüber anderen Zahlungsmethoden. Bargeld wird überall angenommen, egal ob das irgend ein Kaugummi Automat, der Kramerladen im Dorf, oder der Rosenverkäufer auf der Straße ist. Nebenbei scheint auch nirgends wo auf wo, wann, was und wieviel ich gekauft habe.


      • Die Kutsche hat sich auch bewährt. Also wieso fahren so viele mit dem Auto zum Zielort?

        Bargeldloses Bezahlen in Form von Smartphone und Co. würde auch längst überall angenommen, wenn der klassische Deutsche nicht so extrem dagegen wehren würde.

        Und doch, du siehst ganz genau wann du was, wo, wann, wie und wie viel du gekauft hast - anders als beim bar bezahlen! Außer du hebst JEDEN Kassenbon auf.


      • Tim, ich rede nicht von mir, ob ich sehe wann ich wo was gekauft habe sondern die Konzerne die einem Bargeldlos bezahlen als Vorteile vorgaukeln. Und was Bewährtes angeht, so ist ja auch der Kopfhöreranschluss eine Sache die wir nicht von der Bluetooth Technik verdrängt sehen.


      • Das Pferd hätte natürlich seine Nachteile, aber es würde vermutlich weniger zum Klimawandel beitragen, also hat auch das Auto nicht nur Vorteile. Aber lassen wir das. Die bargeldlose Zahlung hat schon ihre Berechtigung, aber meiner Meinung nach überwiegen bei Kleinzahlungen für Güter des täglichen Bedarfs die Nachteile. Und nur weil etwas Neu ist, ist es noch lang nicht fortschrittlich, sondern das ist es, wenn seine Nutzung einen mit gravierenden Vorteilen verbundenen Fortschritt bedeutet. Kann ich bei der Handyzahlung nicht sehen. Wo sind die Vorteile, worin besteht der Fortschritt? Oder kann es sein, dass sich die Leute für cool halten, weil sie etwas Neues benutzen, das sie nur deshalb für fortschrittlich halten, und Nachteile nicht sehen wollen? Haben die Banken endgültig gewonnen, die abkassieren und kaum eine, weil vollautomatisierte Leistung erbringen?


      • Ans Bargeld muss man aber erstmal kommen.


      • Kein Problem. Noch stehen überall Geldautomaten rum. Sogar an der Tanke und im Supermarkt. Ist schneller erledigt, als das ständige Kontrollieren der Kleckergeld-Abbuchungen vom Konto.


      • Muss Fortschritt einen gravierenden Vorteil bieten? Ist es nicht eher Definitionssache? Es kann auch bei verschiedenen Belangen einen entscheidenden Vorteil bieten, wie auch immer der sich darstellt.
        Ich sehe in beiden Zahlmethoden Vor- und Nachteile. Ich sehe aber gegenwärtig im Mobile Payment einen erblich größeren Nachteil (für mich zumindest) und das ist eine gewisse Abgabe an Privatsphäre. Diese gewisse Abgabe an Privatsphäre, bin ich nicht bereit für einen gewissen Mehrwert an Luxus zu tauschen.


    • Find's tatsächlich auch etwas lächerlich. Kein einziges der Gegenargumente ist wirklich vorhanden, sondern komplett an den Haaren herbeigezogen und es wird versucht damit die neue Technologie so schlecht es geht, dastehen zu lassen...

      Man muss sich echt nicht wundern, dass sowas in Deutschland immer ewig dauert, wenn Leute ernsthaft glauben, dass ihr Bargeld wirklich einen Wert hat oder dass man mit bargeldlosem Bezahlen nicht nachvollziehen kann, wie viel Geld man ausgibt...


      • Es hat auch nur einen "vertretenen" Wert, keinen realen, aber der ist zumindest unmittelbar verfügbar. Realen Wert haben Gold, Palladium oder Platin. Das hat realen Wert, der in Krisensituationen oft sogar noch steigt. Aufbewahren sollte man es allerdings im Bankschließfach, oder einem fachmännisch verbauten Wandsafe.


  • Ich zahle meist mit dem Handy oder der Karte weil es mich nervt, Geld mit mir rumzutragen und meist trotzdem nichts passend zu haben. Jetzt noch automatisch den Bon per Mail.


    • Weshalb per Mail, und nicht gleich beim Bezahlvorgang an/in die Bezahl-App transferieren? Einen Standard müsste es dann aber geben, inklusive Manipulationsschutz. Das würde aber auch nur bei normalen Kassenzetteln funktionieren, bei qualifizierten Rechnungen nicht.


  • Ich möchte Bargeldlose Zahlung mit Phone oder watch nie nutzen. Uhr reicht mir ne normale, und für mobiles Banking werde ich mich nie freiwillig freischalten lassen. Da ich sehr Wetterfühlig bin, und dadurch Durchblutungsstörungen im Kopf welche leider mit Denkschwierigkeiten einhergehen, werde ich mich nicht darauf einlassen, es ist schon passiert das ich manches mit meinen smartphone dann nicht bewältige, obwohl schon hundertmal gemacht. Ich kann mich auf mein Oberstübchen nicht in jedem Fall verlassen, die Störung ist lt Arzt nicht behandelbar.


  • Ich zahle NIE mit dem Smartphone, weil es mit der Apple Watch unendlich viel bequemer ist! 😎


  • Nein, die notwendige Kontrolle der Abbuchungen macht mehr Aufwand, als man im Ladengeschäft damit spart.


    • Es steht alles aufgelistet und im Detail in der App. Da ist es aufwendiger Kassenbons zu sammeln und abzuheften.


      • Es ist nicht nötig, Kassenbons zu sammeln, um Abbuchungen vom Konto zu kontrollieren, weil nichts vom Konto abgebucht wurde. Du hast ja alles im Laden in BAR bezahlt.


      • Man muss bei Barzahlung keine Kassenbons sammeln, denn mit der Zahlung und (überschlägigen) Kontrolle des Restgeldes ist der Barzahlungsvorgang vollkommen abgeschlossen. Kassenzettel muss man höchstens sammeln, wenn man ein Haushaltsbuch führt (und nur solange, bis man sie da eingetragen hat. Man kann ihn aber auch einfach abfotografieren, dann kann man ihn gleich im Laden entsorgen.), das hat mit dem Zahlvorgang selber aber nichts zu tun.


      • Ich hab ein Haushaltsbuch und da kommen alle Kassenzettel rein im Monat und so hab ich meinen Überblick am besten.


      • Den Kassenzettel braucht man für den Gewährleistungsanspruch, auch bei Lebensmitteln.


      • Es ging ums DOKUMENTIEREN. Um zu wissen für was ich mein Geld AUSGEGEBEN habe.


    • Was meinst Du mit "Kontrolle der Abbuchungen", bzw. zu welchem Zweck siehst Du diese als notwendig an? Überblick über Deine Ausgaben behalten? Oder die Besänftigung eines Misstrauens, ob auch der Betrag abgebucht wurde, der auf dem Bezahlterminal stand?

      Ich würde vermuten, dass die meisten Leute ihre Kontobewegungen mehr oder minder im Auge behalten, ob sie nun mit dem Smartphone bzw. Karte bezahlen oder nicht.


  • Ich zahle immer noch am liebsten mit Bargeld wo es geht. Der Spruch : "nur Bares ist Wahres" hat schon seine Berechtigung.


    • Das heißt WAHRES.

      Und mir geht Bargeld immer auf den Sack. Du musst imner genügend dabei haben, irgendwo hin welches abheben, dann manchmal die Münzchen rauskramen was ewig dauern kann und die anderen nervt. Dann wird das Portemonnaie dick und wenns jemand klaut kannst du mit nem Anruf schnell deine Karten sperren aber das Bargeld da drin ist weg.


  • Aktuell sehe ich keinen Vorteil im Vergleich zur Kartenzahlung


    • Ich musste noch nie einen Pin bei Google Pay eingeben, bei der Kartenzahlung dagegen immer. Geht mMn wirklich am schnellsten.


      • Nicht jedem ist es wichtig, eine Methode zu finden, sein Geld am schnellsten los zu werden.


      • Aber das Smartphone rausholen, entsperren, Bezahl-App starten, bezahlen, App wieder beenden, Smartphone abschalten, in die Jacke stecken... Im Winter muss man sogar erst noch die Jacke öffnen und zum Schluß wieder zumachen (nicht jeder läuft kopflos mit dem Smartphone in der Hand durch die Gegend oder hat das Smartphone griffbereit in der Gesäßtasche). Die EC-Karte hat man viel schneller rausgeholt, die kann man sogar direkt griffbereit halten (rausholen, auflegen, wegstecken).


      • Du musst doch gar keine Bezahlapp starten? Soweit ich das sehe gehts immer automatisch.

        Ich hab mein Handy schneller in der Hand als die Karte im Portemonnaie. Ich muss mein Portemonnaie erst raus holen und die Karte raus fummeln.

        Handy hab ich sowieso öfter in der Hand. Dann einfach mit Fingerabdruck entsperren und flup.

        Ich bin trotzdem noch zu faul umzustellen und nutze Karte.


      • Wieviel unwissenheit über das mobile Bezahlen herrscht, ist wirklich bezeichnend. Man muss keine App starten. Handy mit einem Griff aus der Hosentasche ziehen, dabei entsperren und ans Terminal halten. Fertig.


      • DiDaDo, warum musste ich heute meine Handy PIN eingeben, obwohl ich das Handy sogar entsperrt hatte? Ich hab's nicht begriffen.


      • Musst du deinen Hersteller fragen. Auf meinem Pixel mit GPay reicht es bisher immer via FAS zu entsperren.


      • Da ich grundsätzlich ausschließlich Passwörter zum Entsperren benutze, geht es mit Karte ebenso gut; wenn nicht sogar besser. Beim
        Bezahlen mit PAYBACK PAY bei real,- habe ich schon viele negative Erfahrungen gesammelt (ist aber ein Thema für sich; die haben es nach mehreren Jahren immer noch nicht richtig auf die Kette gekriegt).


      • Mit ein Grund ist, dass ich lieber mit Karte bezahle, dass man z.B. bei Google Pay ab einer bestimmten Summe zusätzlich ein Passwort eingeben muss; bzw. wenn ich das jetzt richtig auf dem Schirm habe, auch noch in anderen Situationen.


      • Wie hoch soll diese Summe sein? ich musste bisher immer nur mit FAS bestätigen


    • Aktuell sehe ich keine Nachteile bei Bezahlung mit Bargeld gegenüber zahlen per Karte.


      • Wenn man ab und zu gerne mal zur Bank geht, um sich das Geld abzuholen und sich gerne mit den schlecht unterscheidbaren Euromünzen abgibt, dann hat man eigentlich auch keine Nachteile.


      • Geld besteht ja nicht nur aus Münzen und bei Euros sind sowieso die Scheine interessanter.


      • Ist ja ne lustige bizarre Antwort.


      • Das dachte ich mir bei deiner Antwort auch. Wenn ich auf Bank mehrere hundert Euro abhebe, dann lass ich mir das in Scheine geben und nicht in Münzen. Das wäre dann wirklich umständlich und eine Dadelei.


      • Dann kann man ja immer mit Scheinen bezahlen und die Münzen / das Wechselgeld wegschmeißen. Oder man sammelt das Wechselgeld, bringt es zur Bank und tauscht es wieder gegen Scheine ein. Jeder so wie er will und kann.


  • Nein, ich lehne es ab. Ohne "(noch)"!


  • Nein. Nicht unbedingt, weil ich es ablehne, sondern eher, weil ich überhaupt keinen Vorteil zu anderen Zahlungsmitteln erkennen kann. Ob ich nun meine Karte oder mein Smartphone über so ein Terminal halte, ist mir egal. In der Regel hat man doch sowieso beides dabei.


  • Nein finde die ganze pseudo Kohle ätzend. Nur BARES ist WARES!


    • Dein "Bares" ist übrigens auch nur "Pseudo Kohle" oder glaubst du wirklich, dieses bisschen bedruckte Papier ist 10, 20, 50 usw. Euro wert? ^^


      • In dem Fall schon, außer es ist Falschgeld 😅


      • Das nicht, aber als "Lesegerät" reichen die Augen des Anderen.


      • Tim bei Monopoly sind die Scheine wirklich so viel Wert wie drauf steht.


      • @Peter
        Nonsens. Papiergeld ist auch nichts weiter, als eine Zahl. Nur eben auf Papier gedruckt, statt auf einem Display. Ein 50€-Schein ist NICHTS wert.


      • @Tim: Doch, er (der Geldschein) hat den Glauben der Allgemeinheit an den aufgedruckten Wert und das reicht halt, das gilt im Grunde für jedes Geld, egal ob Digital oder nicht (so sehe ich das) aber solange es funktioniert ist alles gut.


      • @Tim, das versteh ich jetzt nicht. Ein 50€ Schein hat den Wert was drauf steht. Eben 50€. Du kannst dir für diese 50€ Waren oder sonstiges um diesen Wert kaufen. Ein 50€ Schein wäre nur dann nichts Wert wenn er gefälscht wurde. Außer dem Wert des Materials.


      • @Peter
        Und trotzdem ist der Schein selbst nichts wert. Genau das gleiche Argument, dass eine Zahl auf einem Display ja nichts wert ist (aka "Pseudo Kohle").


      • @Tim

        Dann sind deine 50 Euro Scheine zu offensichtlich falsch. Ich habe bisher für jeden aus dem Bankautomaten gezogenen 50 Euro Schein Ware im Gegenwert von 50 Euro bekommen.


      • Der Schein als Material nicht, ebenso die Zahl am Display. Diesen Wert geben ja Menschen vor. Ebenso bei Gold und Edelsteine. Das sind ja auch nichts anderes als Dinge die in der Natur vorkommen wie Holz oder Sand. Trotzdem ein Kilo Gold um ein extrem vielfaches mehr Wert als ein Kilo Sand. Hat natürlich auch was mit der Menge der Vorkommnisse zu tun, aber das ist eine andere Geschichte.


      • Nennwert ist das Stichwort. Nur mal nebenbei bemerkt.


      • Im Übrigen kann man auch mit einer 10-Euro-Gedenkmünze aus Gold bezahlen. Man bekommt aber trotzdem nur Waren im Wert von 10,- Euro, also zum Nennwert der Münze, und keine Waren im Wert des Goldes.


      • @Tim wenn du 50€ verlierst, dann ärgerst du dich wohl nicht? 🤔


    • Wares oder doch Wahres?


  • Das "noch" in "Ich lehne es (noch) ab" könnte für mich ruhig wegfallen, denn das impliziert, dass ich das irgendwann tun werde und das ist halt einfach nicht der Fall.



  • Ja, wenn immer es möglich ist. Finde es einfach tausend mal angenehmer, als jedes Mal die Karte aus dem Portemonnaie zu holen, oftmals den PIN einzugeben usw. Ist mit dem Smartphone einfach angenehmer.


  • Solange RFID/NFC-Karten funktionieren reicht mir das, obwohl ich anfangs skeptisch war (Sicherheitsgründe).


  • Mache ich selten, zahle in der Regel mit meiner Kreditkarte kontaktlos.


  • Ich finde das Bezahlen mit Debit- und Kreditkarte (immer noch) dermaßen unkompliziert, dass ich das nicht auch noch am Smartphone brauche.


  • Nein, ohne NFC geht es halt nicht



  • Abgesehen vom Bäcker und in der Kneipe: Immer!


  • Ja.

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