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Umfrage: Zahlt Ihr mit dem Smartphone?

Umfrage: Zahlt Ihr mit dem Smartphone?

Nach langen Verhandlungen hinter verschlossenen Türen sind Apple, Google und etliche Banken sich endlich einig geworden. Nun kommt Mobile Payment in Deutschland endlich in die Gänge. Inzwischen bieten fast alle relevanten Geschäfte passende Kassenterminals an. Auch die meisten Android-Smartphones lassen sich irgendwie für mobiles Bezahlen konfigurieren. Und bezahlfähige Armbänder werden immer billiger. Nun stellen wir Euch die Frage: Nutzt Ihrs schon?

Zum Einkaufen bräuchtet Ihr schon seit längerem kein Portemonnaie mehr mitnehmen; zumindest Kredit- und EC-Karte sowie Bargeld könntet Ihr zuhause liegen lassen. Denn wunderbare neue Technik und das Verhandlungsgeschick der Banker und der führenden Technologiekonzerne haben uns einen großen Schritt näher gebracht, hin zur bargeldlosen Gesellschaft.

Diese ist jedoch nicht jedermanns Traum, schließlich lassen sich bargeldlose Transaktionen meist zwangsläufig auf Eure Person zurückführen. Trotz aller Beteuerungen kommt dieser schönen neuen Mobile-Payment-Welt eine große Portion Privatsphäre abhanden.

Nichtsdestotrotz ergab eine im Mai veröffentlichte Studie, dass Deutsche erstmals mehr mit Karte als in bar bezahlten. Gemeint war der Gesamtumsatz, der unbar größer war als in cash. Allerdings gewinnt Bargeld bei kleinen Beträgen, denn 76 Prozent der Einkäufe im Einzelhandel geschehen weiterhin in bar.

Doch genau da könnte Mobile Payment nun einhaken, wenn endlich auch der letzte Händler ein kontaktloses Bezahlterminal hat und die Kosten für bezahlfähige Armbänder weiter sinken. Die oben gezeigte SwatchPAY!-Uhr kostet nur 75 Euro und das passende boon.-Konto ist weitgehend kostenlos.

Mit der inzwischen guten Verfügbarkeit an Terminals, den gefallenen Kosten für entsprechende Geräte und der größer werden Auswahl preiswerter oder gar kostenloser Banken und Kreditgeber wurden also die größten Hemmschwellen genommen, Mobile Payment zu nutzen. Es bleibt natürlich das Privatsphäre-Argument; aber das scheint bei vielen in der "Generation Instagram" eine untergeordnete Rolle zu spielen.

Doch wollen wir – wie so oft bei umstrittenen Themen – die Frage an Euch weitergeben:

Nutzt Ihr Mobile Payment?
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Hinterlasst gerne einen Kommentar, warum Ihr mobiles Bezahlen für eine gute oder eine verbesserungswürdige Entwicklung haltet.

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Top-Kommentare der Community

  • Karl E vor 1 Woche

    Das "noch" in "Ich lehne es (noch) ab" könnte für mich ruhig wegfallen, denn das impliziert, dass ich das irgendwann tun werde und das ist halt einfach nicht der Fall.

  • Yvonne vor 1 Woche

    Nein, ich lehne es ab. Ohne "(noch)"!

  • Jörg W. vor 1 Woche

    Nein finde die ganze pseudo Kohle ätzend. Nur BARES ist WARES!

  • Michael K. vor 1 Woche

    Es geht dieser Fraktion hier nicht darum, die bargeldlose Zahlung generell in Frage zu stellen, sondern nur in einem speziellen Kontext, nämlich den der Bezahlung unmittelbar und persönlich entgegen genommener Waren und Dienstleistungen, und die Frage, ob es sinnvoll ist, dabei den Bezahlvorgang unnötig kompliziert zu gestalten und dritte Parteien wie Banken und Zahlungsdienstleister dabei partizipieren zu lassen, ohne dass dafür eine Notwendigkeit vorliegt, noch auch nur grundlegende Vorteile dabei zu entstehen scheinen.

    Es zahlt, davon abgesehen, auch niemand seine Miete mit dem Smartphone, oder nimmt mit dem Handy sein Gehalt entgegen.
    Bei solchen regelmäßigen Zahlungen haben sich alte bargeldlose Zahlungen etabliert wie Dauerüberweisung und Lastschrifteinzug, die den Vorgängen nicht nur den Zahn des Risikos ziehen, sondern darüber hinaus den automatisierten Ablauf ermöglichen, so dass sich der damit verbundene Aufwand darauf beschränkt, die Zahlungseingänge zu kontrollieren, ein Vorgang der sich sicher auch noch automatisieren ließe.

    Online-Einkäufe sind ohne bargeldlose Zahlung kaum denkbar, denn das Verschicken von Barbeträgen in versicherten Wertbriefen wäre nicht nur teuer, sondern würde den Vorgang auch unangemessen verzögern. Das Ausdrucken der Geldscheine auf dem Drucker des Zahlungsempfängers wird wegen Missbrauchsgefahr wohl auf absehbare Zeit verboten bleiben, und wäre auch irgendwie keine echte Barzahlung.
    Die Frage, ob der bargeldlose Zahlungsverkehr grundsätzlich sinnlos ist, lässt sich also definitiv verneinen, dies gilt aber nicht für die Frage, ob das in jeder denkbaren Zahlungskonstellation so ist.
    Bei den genannten Zahlungen, von den Online-Käufen abgesehen, handelt es sich i.d.R. um wenige und oft regelmäßige Vorgänge, über die sich leicht der Überblick behalten lässt, und bei denen auch oft größere Beträge transferiert werden.
    Bei den täglichen Einkäufen mit unmittelbaren Leistungsaustausch, also im Discounter, beim Bäcker, beim Metzger, Gemüsehändler usw. entstehen eine Unmenge kleiner Zahlvorgänge, bei denen eine Barzahlung völlig problemlos durchführbar ist, im Risiko als auch im Schadenserwartungswert sehr begrenzt ist, und im damit verbundenen Aufwand nach meinem Dafürhalten die bargeldlose Zahlung sogar übertrifft. Für einen extrem einfachen Vorgang, der Übergabe eines geringfügigen Geldbetrages gegen eine kleine Gegenleistung, wie ein paar Brezeln, brauche ich kein hochkomplexes Zahlungsnetzwerk, an dem Banken und weitere Zahlungsdienstleister mitverdienen.
    Zu Ende gedacht, würde die konsequent bargeldlose Zahlung Unmengen kleiner Abbuchen erzeugen, die ich alle darauf hin kontrollieren muss, ob sie gerechtfertigt sind. Muss ich nicht, sagen hier manche, aber auch wenn die Zahlungsnetzwerke sehr sicher sind, sind sie nicht perfekt. Fehler sind unwahrscheinlich, aber nicht unmöglich. Davon abgesehen, wie soll ich Abbuchungen von Abofallen, ungerechtfertigte Einzüge von Inhabern von Einzugsermächtigung und ähnliches entdecken, unter einem Wust von Abbuchungen, wenn ich nicht jede einzelne auf Korrektheit überprüfe ?
    Bei der Barzahlung der Kleineinkäufe bleibt mir dieser gebündelte Kontrollaufwand erspart, ich hebe einmal monatlich einen mittleren Betrag ab, zahle nach Möglichkeit passend und überschlagen schnell den meist geringen Rückgabebetrag. Durch den noch vorhandenen Barbetrag ist zudem ein schneller Überblick über den bereits verausgabten Betrag gegeben, davon kann zumindest bei den Kreditkarten, die erst nach Wochen abbuchen, überhaupt keine Rede sein, denn dafür muss man nicht nur das Konto kontrollieren, sondern es kommt noch ein zeitlicher Verzerrungseffekt dazu, die zeitliche Diskrepanz zwischen Verausgabung und Abbuchung erschwert die Übersicht ungemein, manche Abbuchungen lassen sich kaum noch einem Kaufvorgang zuordnen. Ihre Berechtigung lässt sich dann auch nicht mehr überprüfen.
    Letztlich halte ich daher die bargeldlose Bezahlung von Kleinbeträgen für "Overengineering" man löst damit das Problem, etwas zahlen zu müssen, aber der dafür betriebene Aufwand ist durch die Problemstellungen nicht gerechtfertigt, und die damit verbundenen Nachteile überwiegen die Vorteile.
    Nun gibt es Viele, die es trotzdem cool finden, sollen sie. Auch die Frage, warum bargeldlose Zahlung in Ländern wie Schweden sich einer extrem hohen Beliebtheit erfreu erfreut, lässt sich einfach beantworten:
    Schweden war nicht von zwei Weltkriegen und den damit verbundenen Hyperinflationen betroffen. Die Bürger haben in Regierung und Banken ein fast unerschütterliches Vertrauen. Ausserdem war das Land immer sehr fortschrittsgläubig und technophil, was nicht unbedingt mit vernünftig gleichzusetzen ist. Erkennbare Vorteile im Zahlungsverkehr in Schweden ggü. Deutschland gibt es aber auch nicht. Er funktioniert in beiden Ländern gleich gut, nur dass die Preise in Schweden für Güter des täglichen Bedarfs deutlich über denen in Deutschland liegen, was seine Ursache natürlich nicht nur, aber womöglich auch darin hat, dass eben Banken und Dienstleister bei jedem Zahlvorgang mitverdienen.
    Deshalb sehe ich in der Aussage "Nur Bares ist Wahres" so etwas wie "partielle Wahrheit", sie stimmt nicht immer, aber in bestimmten Bereichen doch.

  • BartBart vor 1 Woche

    Nein

139 Kommentare

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  • Bargeldloses Zahlen wird uns in den Ruin treiben. Ich hoffe und bete das diese Umfrage auf die Minderheit der Konsumenten in DE zutrifft.


    • Das klingt für mich sehr kryptisch; mich hat das bargeldlose Zahlen seit vielen Jahren nicht in den Ruin getrieben, weil ich meine Finanzen im Blick behalte. Es mag natürlich Personen geben, die dabei den Überblick verlieren; diese sollten dann vielleicht vorzugsweise mit Bargeld zahlen.


  • ich zahle grundsätzlich bar. nur wenn es nicht anders geht mit ec und 1 bis 2 mal im Jahr etwa mit Kreditkarte.


    • So hat jeder seine Kriterien nach denen er sich richtet. Hauptsache man ist damit zufrieden. Mir persönlich ist die Damelei mit dem Bargeld zu umständlich.


  • Grundsätzlich präferiere ich das Bezahlen mit Karte (man ist nicht von einem geladenen Akku abhängig, der Bezahlvorgang ist nicht zeitaufwendig und ich muss nicht auf irgendwelche Limits achten). Ich habe bezüglich Mobile-Payment bis dato ausschließlich mit PAYBACK PAY bezahlt, wegen der Extra-Punkte. Seit Einführung des Euros sind die Münzen ja auch schlecht zu unterscheiden.

    Gelöschter Account


  • Ab heute testweise Google Pay...


  • Nach mehreren 6-7 wöchigen Aufenthalten im Baltikum, Finnland und Schweden wird deutlich wie "digitalfeindlich" Deutschland ist. Bargeld habe ich nie benötigt, selbst Kleinstbeträge wie für ein Eis oder Kaffee wird bargeldlos bezahlt. Keine lange Warteschlange an Kassen, suchen nach passendem Kleingeld, das unsägliche "rote" Wechselgeld wegen der X,99-Beträge und damit dicke Geldbörse - alles überflüssig und entspannend! Dass speziell im Baltikum, besonders Estland seit Jahren fast alle Behördenaktivitäten online möglich sind. macht deutlich wie rückständig diesbezüglich Deutschland ist.


  • lehne es ab, ohne "noch" und aber....


  • Habe schon Ewigkeiten kein Bargeld mehr dabei. EC-Karte in DE, damals. Bin vor 11 Jahren nach Dänemark gezogen und bezahle hier auch ausschließlich mit der hier üblichen Debit/Visa-Kombikarte. Nun auch meist kontaktlos. MobilePay wird von einigen Ketten und vielen kleinen Läden akzeptiert und ist ganz prima, wenn man mal seine Karte vergißt, ansonsten eher redundant, denn Karte ist bequemer. Varianten, bei denen ich mein Telefon auf irgenwelche oft dreckigen Terminals legen muß oder sogar aushändigen, kommen gar nicht in Frage.


    • <<< Varianten, bei denen ich mein Telefon auf irgenwelche oft dreckigen Terminals legen muß oder sogar aushändigen, kommen gar nicht in Frage >>>
      Dafür legst Du Deine Karte auf ein dreckiges Terminal. Da kommen dann die Bakterien an Deine Karte anstatt ans Smartphone. 😉


      • Wer redet denn von Bakterien?! Ist die Karte verschlissen, kriege ich gratis eine Neue von der Bank. Das gilt nicht für das Telefon. Außerdem muß ich die Karte nicht jedesmal in das Terminal stopfen, ich benutze die Kontaktlosfunktion überall.


      • Also weder meine Karten, noch mein Smartphone verschleißen vom Drauflegen auf ein dreckiges Terminal. Zumal man dank NFC nicht mal eine physikalische Verbindung zum Terminal herstellen muss. Es geht auch vollständig kontaktlos ... ;-)


      • Meine Karten verschleißen durchaus. Und ich sehe täglich, daß viele Terminals erst das Telefon registrieren, wenn der Kassierer hinlangt und das Telefon auf dem Lesegerät herumrubbelt- nein danke!


      • Die Erfahrung hab ich halt so noch nicht gemacht. Ich halte mein Smartphone immer rund einen halben Zentimeter über das Gerät und es wird erkannt. Aus der Hand geb ich es schon gar nicht. Und an den Karten ist vor allem der Chip verschlissen - vom ewigen Reinstecken ins Gerät. Ein Wunder das der überhaupt noch geht ...


      • Also ich zahle schon seit vielen Jahren, da wo es möglich ist, meistens mit Karte. Aber eine verschlissene Karte, die nicht funktionierte, hatte ich noch nie. Ganz selten mal nahm die Kassiererin die Karte aus dem Terminal und wischte sie auf einem Stoff ab; dann funktionierte sie auf jeden Fall wieder.


  • Da man ja hier in Deutschland immer an irgendeiner Ecke keinen Empfang hat, zahle ich weiterhin Bar oder mit EC Karte


    • Eine Online-Verbindung ist für die Bezahlung mit dem Smartphone nicht zwingend erforderlich. Man kann ca. zehnmal bezahlen, bevor das Smartphone wieder online gehen muss. Und das ist zumindest in einer Stadt kein Problem.


  • Ich zahle nur noch mit Handy, bzw. Karte.
    Allerdings mit meiner Sparkassen-App.
    Ich bleibe dabei:
    Wie kann man so Dumm sein und Apple und Googel, die mit dem Zahlungsverkehr nicht zu tun haben, seine Daten zur Verfügung zu stellen.
    Warum bringt man da freiwillig Dritte ins Spiel, derer man Rechtlich nie Habhaft werden kann, sollte mal etwas passieren.
    Da sollte sich jeder Verteidiger mal Gedanken drüber machen.


    • Welche Daten? Meine Kontodaten? Da ich gelegentlich im Play Store kaufe, hat Google eh meine Kontodaten. Genau wie alle möglichen anderen Online-Stores, in denen ich in den letzten Jahren gekauft hab. So what?


      • Leider wieder nicht mitgemacht.
        Dein Kaufverhalten muss doch nicht gläserner werden als nötig. Bleibt das Leben spannend, wenn man nur noch Produkte sieht, die durch Analyse, für dich bevorzugt gezeigt werden? Damit tut sich niemand einen Gefallen und zu leicht sollte man es denen nicht machen.
        Warum glaubst du denn, bieten die Datenkraken es überhaupt an? Aus Nettigkeit? 🤣

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