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Umfrage: MWC-Aus – Brauchen wir solche Events eigentlich noch?

Umfrage: MWC-Aus – Brauchen wir solche Events eigentlich noch?

Stellt Euch vor, Ihr schmeißt eine riesen Party und keiner kommt. Eine ernüchternde Vorstellungen, meint Ihr nicht? So muss es wohl auch den Veranstaltern des Mobile World Congress (MWC) gegangen sein, als sie diesen nun endgültig absagen mussten. Besonders schlimm finden das einige aber gar nicht zu finden. Was meint Ihr – sind Events, wie der MWC längst überholt?

Der MWC Barcelona gilt als die größte Ausstellung zum Mobilfunk in Europa und findet seit 1987 jedes Jahr statt. Größen wie Sony, LG und ZTE nehmen gewöhnlich teil, um das Event als Plattform zu nutzen und neue Produkte zu präsentieren. Mit dem Ausbruch des Coronavirus war all das mit einem Schlag vorbei. Natürlich geht die Sicherheit der Menschen vor, darüber müssen wir gar nicht erst diskutieren – schade ist es aber trotzdem, oder nicht?

sony ps5 logo
Nicht auf der E3 vertreten: Seine neue PS 5 präsentiert Sony bei eigenen Veranstaltungen. / © Sony

Dass Hersteller nicht unbedingt auf Events wie dem MWC angewiesen sind, zeigt sich immer wieder. So machen sich Unternehmen oft mit eigenen Launches und Veranstaltungen selbstständig, während die eigentlich Events mit leeren Ständen glänzen. Ein Beispiel zeigt Sony mit seiner PS5, die das japanische Unternehmen bei eigenen Events präsentieren und der E3 dieses Jahr fern bleiben will. Für Technik-Fans bedeutet das zwar speziellere Veranstaltungen rund um nur ein einziges Produkt, dafür verpassen sie aber oft den Blick auf andere Anbieter, die ähnlich gute Geräte oder Spiele anbieten.

Lohnen sich Events wie der MWC überhaupt noch?
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Top-Kommentare der Community

  • Hannes B. vor 5 Tagen

    Eine Messe dient in erster Linie dem AUstausch von Ideen und Geschäftskontakten. Ein großer Teil von großen Geschäften wird auf Messen abgeschlossen. Das Spaßpublikum ist nur eine Kollateralerscheinung und trägt durch die Eintrittspreise zur Finanzierung bei.

27 Kommentare

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  • Ich erinnere mal an letztes Jahr, da wurde die Messe missbraucht um willige Youtuber und Bloger*innen als Werbeträger zu funktionalisieren. Die Akteure ließen sich auch dankbar einspannen und zitierten die Pressemeldungen fast wortgleich. Alles andere als ein Samsung Folt oder das Huawei Mate X, war bestenfalls eine Randnotiz (O.k. das MI9 wurde auch noch erwähnt). Wie wir alle wissen, versagten das FOLT und MATE X eigentlich schon bei der Präsentation am Messestand.
    Aus meiner Sicht müssen sich drei Dinge ändern:
    1. Die Messe muss (auch) virtueller werden, so dass man sich "selbst" ein Bild machen kann. Nicht jeder kann oder will persönlich nach Barcelona (u.a. CO2-Bilanz)
    2. "Fachjournalisten*innen" dürfen nicht zum Hofberichtersatter werden.
    3. Wir als interessierte Konsumenten müssen deutlich kritischer werden, nicht nur bei den Herstellern, sondern auch ihren willigen Verkündern.


    • Es tut mir Leid es so sagen zu müssen aber was du schreibst ist eine FOLTer.
      Eine Messe dient in erster Linie dem Austausch innerhalb der Industrie, wobei ich glaube das bei dem heutigen Personalwechsel und Leaks sowieso jeder genau weiß was der andere tut.
      Und die Idee die Leute mit dem "seht mich an, _seht_mich_an_, SEHR MIIIIICCCHHHH AN" Syndrom als Redakteure bzw. Tester herzunehmen ist sowieso jenseits jeglicher Glaubwürdigkeit. Die würden für 10.000 Klicks wohl auch gefriergetrocknete Hundekacke anpreisen. Ich denke das Youtuben wird, so wie das Bloggen, mit der Zeit wieder abflauen.
      Der MWC wie er ist ist überflüssig. Es wird kaum eine Privatperson aus Norddeutschland nach Barcelona fliegen um dort ein Handy zu kaufen. Ist doch quatsch.
      Interessant sind regionale Messen für zB. Häuslbauer wo man mit Betrieben aus der Gegend in Verbindung kommt und sich dort gründlich Informieren kann von Regularien wie Bauordnung bis hin zum Garagentor.


  • So eine Messe ist stressig, schön, lustig und produktiv, das sind jedenfalls meine Erfahrungen und die möchte ich weiterhin als Gelegenheit nutzen können, auch wenn ich beruflich gerade ehr kaum zu einer Messe komme. Wenn es nur um die Veröffentlichung eines neuen Produktes gehen würde, könnte man das auch ohne Messe/Event regeln, aber das ist ja nur ein Punkt auf der langen Liste, die hier schon ausführlich kommentiert wurde.


  • Falsche Stelle.


  • Eine Messe dient in erster Linie dem AUstausch von Ideen und Geschäftskontakten. Ein großer Teil von großen Geschäften wird auf Messen abgeschlossen. Das Spaßpublikum ist nur eine Kollateralerscheinung und trägt durch die Eintrittspreise zur Finanzierung bei.


  • Ja, braucht die Welt. Nicht alles kann immer nur über's Internet geschehen und gerade auf solchen Messen wie auf der MWC können die Gaukler und Lügenbarone ihre Produkte bewerben und den Kunden für Dumm erklären.


  • Ich halte die Events grade für kleine und neue Firmen immer noch extrem wichtig nur weil die großen eigene machen heißt das nicht das da nix neues vorgestellt wird.


  • Im Endeffekt sind es die Medien die was Neuheiten der Hersteller an die Öffentlichkeit bringen. Auf solchen Events können dann vorab schon mal genug Informationen und vor allem persönliche Eindrücke gesammelt werden. Das kann kein Internet ersetzen. Ich als Kunde profitiere dann wiederum von den ersten Eindrücken die was dort gesammelt werden.


  • "Lohnen sich Events wie der MWC überhaupt noch?"

    Die Frage stellen sich vielleicht "Tüten-Träger und Giveaways-Abstauber".

    Mit Sicherheit nicht weitverzweigte Industrie- und Distributions-Unternehmen, der Fachhandel und Kooperationen sowie Provider!

    Edit: in vielen Branchen gibt's zudem Messen, die aufgrund ihrer Bestimmung als "Ordermesse" wichtig und bedeutend für den Jahresgeschäftsverlauf von Fachhändlern sind.


  • Wie schon unter einem anderen Artikel geschrieben sollte man nicht nur auf die großen Unternehmen schauen... solche Events sind vor allem für die kleineren Hersteller sehr wichtig und auch geschäftlich, unabhängig vom ganzen Besucherblabla sind diese Events wichtig ^^
    Dahingehend besteht quasi gar keine richtige Diskussionsgrundlage: es braucht diese Events.


  • Events brauche ich persönlich nicht und sind ein Relikt alter Tage.
    Was ist mit CO2? Heute fliege ich nach Las Vegas und morgen nach Barcelona.


    • Nach Mallorca oder Kanaren oder in die Türkei jetten zehn mal so viele und niemand regt sich wegen CO2 auf.


      • @Ingalena
        Das ist genau der Grund, warum zum Thema Umweltschutz niemand sich bewegt. Jeder zeigt auf den anderen und sagt, das oder das ist ja noch schlimmer.


    • @ Savero Fa

      Manchmal sollte man bei ganz viel Meinung zu noch weniger Ahnung einfach die Finger von der Tastatur lassen.

      Meine Fresse...


      • @Michel B.
        Und warum gleich so unhöflich und beleidigend, wenn sich jemand auch um DEINE Umwelt Gedanken macht?


      • Also, beleidigen wollte ich sicherlich niemanden!

        Falls Savero das so aufgefasst hat - SORRY!

        Nur sollte das Infragestellen von solchen Events zumindest mit nachvollziehbaren Argumenten und branchenspezifischer Betrachtung einhergehen.

        Und eine PERSÖNLICHE Feststellung zu so einem Thema dann noch in eine sinnlose Verbindung mit der Umweltdebatte zu bringen, passt meiner bescheidenen Meinung nach nicht so wirklich....


      • Man kann so eine Veranstaltung auch infrage stellen, ohne branchenspezifische Aspekte zu berücksichtigen. Es kommt immer auf den Standpunkt an. Zum Beispiel wurden in den letzten Jahren auch immer wieder die olympischen Spiele infrage gestellt bzw. deren Ausrichtung durch immer andere Länder. Denn oftmals hat man in diesen Ländern durch die umfangreichen Baumaßnahmen nicht nur der Umwelt geschadet, sondern auch der vorhandenen Infrastruktur und damit den Menschen, die dort wohnen. Und nach den Spielen werden viele Stätten nicht genutzt und liegen brach. Von den Unmengen Sondermüll, die dadurch produziert werden, will ich gar nicht anfangen. "Branchenspezifisch" betrachtet, also aus der Sicht der Veranstalter und Teilnehmer sind solche Überlegungen natürlich immer "dummes Zeug". Großveranstaltungen oder deren Aufgabe sind aber nicht nur aus branchenspezifischer Sicht, sondern auch unter anderen Aspekten wie eben Umwelt oder zum Beispiel auch Sicherheit zu betrachten. Und letztlich haben ja Sicherheitsaspekte hier zu einer Absage geführt.

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