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Umfrage: Sind In-App-Käufe Fluch oder Segen?
Apps Umfrage 2 Min Lesezeit 12 Kommentare

Umfrage: Sind In-App-Käufe Fluch oder Segen?

Viele Apps in Googles Play Store oder auch im Apple App Store gibt es erst einmal kostenlos. Doch möchte man sie dann im vollen Umfang nutzen, wird man nachträglich zur Kasse gebeten, und zwar mit In-App-Käufen. Diese sind verbreitet und werden wohl auch nicht verschwinden - doch wie steht Ihr dazu?

In-App-Käufe, oder IAPs (In-App Purchase), sind mittlerweile häufig zu finden. Schaut man sich die Top-Apps im Google Play Store an, so wirkt das wie eine Ruhmeshalle für IAP-Spiele. Denn bei Weitem nicht alle In-App-Käufe sind nur dafür da, von einer abgespeckten Version auf die Vollversion einer App zu wechseln. Gerade im Spielebereich sind sie mittlerweile essentieller Bestandteil des Geschäftsmodelles der Entwickler.

Schon lange sind sie nicht mehr nur für Gelegenheitsspieler reserviert. In vielen Spielen erhält man so etwa Lootboxen, die zum Weiterkommen wichtig sind. In Elder Scrolls: Blades kann man sogar bezahlen, um Nebenquests zu überspringen. Ihr könnt also ein Spiel herunterladen und dann dafür bezahlen, es nicht komplett spielen zu müssen.

Aus Sicht der Entwickler ergeben die IAPs natürlich viel Sinn. Denn sie bieten eine laufende Einnahmequelle. Deshalb beschränkt sich die Praxis auch schon lange nicht mehr nur auf Spiele. Der Entwickler des Video-Social-Network TikTok verdiente bereits weltweit 18,9 Milliarden Dollar mit In-App-Käufen - und das beinhaltet noch nicht die Einnahmen aus Dritt-Stores. Hier können Nutzer für virtuelle Münzen bezahlen, um sie dann gegen Geschenke für Freunde online einzutauschen.

Und dann gibt es da noch das Problem, dass es offenbar besonders für jüngere Nutzer oft nicht klar ist, was sie da eigentlich tun. In Belgien gab es den Fall eines Teenagers, der 46.000 Dollar für ein Handyspiel ausgegeben hatte. Im Januar dieses Jahres wurde festgestellt, dass Facebook Entwickler ermutigt hat, Jugendlichen zu erlauben, Geld in den Spielen ohne die Erlaubnis ihrer Eltern auszugeben. Auch betrügerische Apps gibt es immer wieder - sowohl bei Android als auch auf iOS. Das Bundesjustizministerium forderte in der Vergangenheit sogar eine Regulierung der In-App-Käufe, da es diese in die Nähe der Spielsucht rückte.

Doch wie steht Ihr zu In-App-Käufen? Ist das ein gutes Modell oder müssen sie verschwinden?

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Top-Kommentare der Community

  • Reinhard Schäfer vor 2 Wochen

    Ich finde, man muss unterscheiden, ob die Apps sinnvolle Ergänzungen erhalten können - diese bedeuten auch Entwicklungsaufwand - oder reine Abzocke darstellen, wie Gewinn- und viele andere Spiele. Es hat sich ja leider eingebürgert, Spieler nicht nur einmalig, sondern auch fortwährend zur Steigerung des Spielerlebnisses, meist eher des Rangs, zur Kasse zu bitten.

    Ganz schlimm finde ich das bei Kinderspielen, wie z.B. Angry Birds 2. Das Spiel geht in einigen Levels kaum noch ohne Käufe vernünftig zu spielen. Zudem werden einem ständig irgendwelche Angebote für z.T. 50, 100 und noch mehr €´s eingeblendet, Werbevideos laufen dauernd an und lassen sich mitunter kaum schließen, sich wiederholende Videos bei Erlangung von Schätzen verleiten zu unbedachten Klicks und plötzlich ist man seine Edelsteine los, natürlich nicht, ohne gleich Angebote für den Nachkauf zu erhalten. Kinder verlieren hier fast unbemerkt das von den Eltern oder Verwandten geschenkte PlayStore-Guthaben. Das an sich abwechslungs- und ideenreiche Spiel wird dadurch zur reinen Geldmaschinerie und verkommt so immer mehr.

    Gerade auf Kinder ausgerichtete Spiele sollten niemals In-App-Käufer enthalten sondern immer mit einem Einmalbetrag abgegolten sein. Lieber kann ab einem bestimmten Punkt das Spiel zu Ende sein und ein Nachfolger erscheinen, der auch wieder einen Einmalbetrag kostet. Hier geraten Kinder früh in eine Sucht- und Schuldenspirale.

    Leider schaut der Gesetzgeber schon lange nicht mehr genau hin, das sieht man auch bei FSK 6- und 12-Filmen, die z.T. schon recht brutal sind und sensible Kinder traumatisieren können, die unsensibleren hingegen noch unsensibler gegen Gewalt machen und zusätzlich zu großer Unruhe führen.

  • Sandtiger vor 2 Wochen

    Mir ist lieber wenn der Kaufpreis einer App von vornherein feststeht.
    Einen Einmalbetrag zahlen und gut ist.
    Ich persönlich habe mit den Bezahlvarianten in der Regel bessere Erfahrungen gemacht als mit den kostenlosen.
    Ich finde es auch völlig in Ordnung für ein Programm zu bezahlen. Schließlich hat sich auch jemand hingesetzt und das Ding erarbeitet.

  • Karl E vor 2 Wochen

    Das Wort "Betrug" in der Umfrage ist freilich ziemlich gewagt, denn In-App-Käufe sind ja erst mal gernell kein Betrug, es kommt auf den Einzelfall an.

  • Tim vor 2 Wochen

    So pauschal kann man das mMn nicht sagen.
    IAP sind ok, solange es nicht in Pay2Win ausartet... und bei Apps die ohnehin Geld kosten ist es auch nicht so berauschend.
    Aber irgendwie muss ein Entwickler nun Geld verdienen und das klappt auf Smartphones mit Apps für einmalig 10€ nun mal deutlich schlechter, als mit IAP.

12 Kommentare

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  • Einmalige Zahlungen für erweiterten Funktionsumfang oder um eine App vorab zu testen finde ich ok. Ich spiele nicht, daher kenne ich mich mit den Praktiken dabei nicht wirklich aus.


  • Es gibt leider so viele Apps die einem das Geld aus der Tasche ziehen und so schön manche auch sind sollte man Vorsichtig sein und ganz besonders Jugendliche. Schnell können 100€ weg sein. Zum Glück gibt es manche Apps die einmalig Geld kosten was ich auch ab und an nutze und es ist auch ok schließlich hatten die Programmierer auch viel Arbeit und man kann nicht alles Kostenlos anbieten.


  • Schlimmer finde ich wenn kostenlose Apps an Softwarefirmen verkauft und die Apps dann plötzlich kostenpflichtig werden. Ein Beispiel dafür ist "Drupe". Diese App ist jetzt kostenpflichtig. Davon steht aber im Playstore nichts, das bekommt man erst mit wenn man die App benutzen möchte. Da könnte man geneigt sein von "Betrug" zu sprechen. Leider reagiert Google nicht auf Beschwerden.


  • Das Wort "Betrug" in der Umfrage ist freilich ziemlich gewagt, denn In-App-Käufe sind ja erst mal gernell kein Betrug, es kommt auf den Einzelfall an.


  • Segen für den Anbieter und Fluch für den Nutzer.


  • Ich finde, man muss unterscheiden, ob die Apps sinnvolle Ergänzungen erhalten können - diese bedeuten auch Entwicklungsaufwand - oder reine Abzocke darstellen, wie Gewinn- und viele andere Spiele. Es hat sich ja leider eingebürgert, Spieler nicht nur einmalig, sondern auch fortwährend zur Steigerung des Spielerlebnisses, meist eher des Rangs, zur Kasse zu bitten.

    Ganz schlimm finde ich das bei Kinderspielen, wie z.B. Angry Birds 2. Das Spiel geht in einigen Levels kaum noch ohne Käufe vernünftig zu spielen. Zudem werden einem ständig irgendwelche Angebote für z.T. 50, 100 und noch mehr €´s eingeblendet, Werbevideos laufen dauernd an und lassen sich mitunter kaum schließen, sich wiederholende Videos bei Erlangung von Schätzen verleiten zu unbedachten Klicks und plötzlich ist man seine Edelsteine los, natürlich nicht, ohne gleich Angebote für den Nachkauf zu erhalten. Kinder verlieren hier fast unbemerkt das von den Eltern oder Verwandten geschenkte PlayStore-Guthaben. Das an sich abwechslungs- und ideenreiche Spiel wird dadurch zur reinen Geldmaschinerie und verkommt so immer mehr.

    Gerade auf Kinder ausgerichtete Spiele sollten niemals In-App-Käufer enthalten sondern immer mit einem Einmalbetrag abgegolten sein. Lieber kann ab einem bestimmten Punkt das Spiel zu Ende sein und ein Nachfolger erscheinen, der auch wieder einen Einmalbetrag kostet. Hier geraten Kinder früh in eine Sucht- und Schuldenspirale.

    Leider schaut der Gesetzgeber schon lange nicht mehr genau hin, das sieht man auch bei FSK 6- und 12-Filmen, die z.T. schon recht brutal sind und sensible Kinder traumatisieren können, die unsensibleren hingegen noch unsensibler gegen Gewalt machen und zusätzlich zu großer Unruhe führen.


    • Du bringst es mit Deinem Kommentar auf den Punkt. Hier sollte viel mehr darauf geachtet werden bei dem zur Verfügung stellen der Apps/Spiele, dass diese auch tatsächlich FSK eingestuft sind.

      Habe leider oft genug feststellen müssen, dass Spiele im Store FSK6 eingestuft sind, jedoch nach dem Installieren bzw. Starten des Spiels der Publisher abfragt, ob der Nutzer mind. 16 Jahre alt ist...ein Affront. Das darf nicht sein m.M.n


  • Mir ist lieber wenn der Kaufpreis einer App von vornherein feststeht.
    Einen Einmalbetrag zahlen und gut ist.
    Ich persönlich habe mit den Bezahlvarianten in der Regel bessere Erfahrungen gemacht als mit den kostenlosen.
    Ich finde es auch völlig in Ordnung für ein Programm zu bezahlen. Schließlich hat sich auch jemand hingesetzt und das Ding erarbeitet.


  • Tim vor 2 Wochen Link zum Kommentar

    So pauschal kann man das mMn nicht sagen.
    IAP sind ok, solange es nicht in Pay2Win ausartet... und bei Apps die ohnehin Geld kosten ist es auch nicht so berauschend.
    Aber irgendwie muss ein Entwickler nun Geld verdienen und das klappt auf Smartphones mit Apps für einmalig 10€ nun mal deutlich schlechter, als mit IAP.

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