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Ulefone Vienna: Das HiFi-Smartphone mit 32 GByte Speicher und scharfem Display

Update: Das Ulefone Vienna kostet im Vorverkauf nur 151,99 Euro

Der führende chinesische Smartphone-Hersteller Ulefone hat ein 5,5 Zoll großes Smartphone vorgestellt, das einen einzigartigen HiFi-Klang hat. Damit ist es das erste Smartphone eines chinesischen Herstellers, das mit einem hervorragenden Klangerlebnis überzeugen kann. Update: Das Ulefone Vienna gibt es im Vorverkauf deutlich günstiger.

Vienna Smartphone
Für kurze Zeit gibt es das Vienna-Smartphone deutlich günstiger. / © Ulefone

Heute (29. März 2016) startet der Vorverkauf für das Ulefone Vienna mit einem attraktiven Preisangebot. So kostet das Vienna-Smartphone statt 179,99 Euro nur 151,99 Euro. Zusätzlich werden Euch noch einmal 10 Euro abgezogen. Ihr spart also knapp 40 Euro. Die Aktion geht noch bis zum 12. April 2016. Danach wird das Ulefone Vienna zwar auch vergünstigt angeboten, dieses Angebot ist dann aber auf 2.000 Stück begrenzt.

Das Highlight des Ulefone Vienna ist ohne Frage der unabhängige HiFi-Chip namens NCP Smart Audio PA. Der Chip verbindet einen Digital-Analog-Umsetzer (DAC) mit einem Operationsverstärker, wodurch ein einzigartiges Klangerlebnis erzeugt wird. Das Audiosystem hat einen Frequenzbereich von 20 Hz bis 20 KHz, der alle Schallfrequenzen abdeckt, die das menschliche Ohr hören kann.

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Das Ulephone Vienna gibt es in vier Farbvarianten: Schwarz, Weiß, Grau und Pink. / © Ulephone

Das 5,5 Zoll große Smartphone ist aber nicht nur mit einem starken Klang ausgestattet, sondern auch mit einem 1080p-LTPS-Display sowie 32 GByte internem Speicher. Angetrieben wird das Ulefone Vienna von einem MTK6753-Prozessor mit acht Kernen und 64-Bit-Chip. Als Arbeitsspeicher dienen 3 GByte des LPDDR3-RAM. Die Panasonic-MN34172-Kamera ist mit 13 Megapixeln ausgestattet und hat einen Doppelblitz (Dual Flash). Der Lithium-Polymer-Akku verfügt über 3.250 mAh.

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Das Ulefone Vienna hat einen tollen Klang und überzeugt mit starker Performance. / © Ulefone

Der Fingerabdruck-Scanner des Ulefone Vienna erkennt bis zu fünf verschiedene Fingerabdrücke. Ein Button unter dem Powerbutton kann außerdem dazu verwendet werden, um eine Kamera-App oder Aufnahme-App zu starten. Mit Hilfe der Infrarot-Schnittstelle kann der Nutzer außerdem Haushaltsgeräte bedienen oder das Smartphone als Fernbedienung verwenden.

Vienna One Smartphone
Das Smartphone mit dem hervorragenden Klang. / © Ulefone

Das Display besteht aus 2.5D-Glas, das Smartphone selbst aus einem einheitlichen Rahmen. Die Rückseite des Ulefone Vienna lässt sich leider nicht abnehmen, denn der Eingang für die SIM-Karte und Speicher-Karte befindet sich auf der rechten Seite. Der Lautstärkeregler ist an der linken Seite angebracht.   

Die Maße des Ulefone Vienna sind 153,5 Millimeter (Länge), 77,85 Millimeter (Breite) und 8,6 Millimeter (Tiefe). Das Smartphone wiegt nur 156 Gramm und ist in den Farben Grau, Weiß, Schwarz und Pink erhältlich. 

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Das Ulefone Vienna hat alles, was ein Smartphone-Besitzer braucht. / © Ulefone

Vivo ist bekannt dafür, Smartphones mit einem hervorragenden Klang herzustellen. Mit dem Ulefone Vienna wird dieser Weg fortgesetzt und ein großartiges Klangerlebnis zu einem günstigen Preis geboten.

Top-Kommentare der Community

  • Michael K. vor 8 Monaten

    Auch wenn sich hier darüber lustig gemacht wird: Tatsächlich benötigt man keinen DAC und Operationsverstärker, um Audiosignale hörbar zu machen, jedenfalls nicht als dedizierte Bauteile. Und wenn das Smartphone einen "NXP Smart Audio PA" verbaut hat, hat es tatsächlich keinen DAC und Operationsverstärker, jedenfalls nicht zur Ansteuerung des eingebauten Lautsprechers, insofern macht das Advertorial dann diesbezüglich eine falsche Aussage. Es hat aber, so würde ich jedenfalls urteilen, eine besonders hochwertige Audiolösung.

    Class-D-Verstärker zeichnen sich durch besondere Effizienz aus, und dadurch, dass sie Lautsprecher direkt mittels Pulsweitenmodulation ansteuern können. Schon ein Pulsweitenmodulationssignal mit kontinuierlicher Pulsweite kann man, da es ständig zwischen VCC und GND wechselt, kaum als analoges Signal bezeichnen. Ist die Pulsweitenrepräsentation des Audiosignals dann noch quantisiert, ist es völlig unangebracht, noch von einem analogen Signal zu sprechen. Erfolgt die Wandlung der PCM-Repräsentation des Audiosignals am Ausgang des Audio-DSP direkt und rein digital in eine Pulsweitenmodulation am Ausgang eines Class-D-Verstärkers, ist das Signal dort zwangsläufig quantisiert, da an keiner Stelle ein kontinuierliches Signal vorhanden ist, das am Ausgang des Class-D-Verstärkers zu einer kontinuierlichen Pulsweiten-Repräsentation führen könnte. Tatsächlich wird der Lautsprecher mit einem rein digitalen Signal angesteuert, da in Amplitude und Pulsweite quantisiert, das aber eine Besonderheit aufweist: Durch reine Tiefpassfilterung ist es möglich, das analoge Signal aus seiner digitalen Repräsention zu gewinnen. Dazu ist nicht mal ein explizites Tiefpassfilter, das man ja auch als ggf. passiven DAC bezeichnen könnte, nötig. Die Trägerfrequenz des Pulsweitenmodulationssignals ist typischerweise mehr als zehnmal höher als die höchste vorkommende Modulationsfrequenz, das Audiosignal, also mindestens 200 kHz.
    Die träge Masse der Schwingsspule des Lautsprechers alleine reicht, um die Trägerfrequenz heraus zu filtern.
    Dazu wird der Lautsprecher noch mit einem gleichphasigen Trägersignal angesteuert (im unausgesteuertem Zustand liegt das Trägersignal gleichphasig mit 50% Modulation an beiden Anschlüssen des Lautsprechers, erst bei Aussteuerung nimmt an einem Anschluss der Modulationsgrad zu, am anderen ab) so dass idealerweise kein Strom des hochfrequenten Trägersignals durch den Lautsprecher fließt.
    In der Praxis häufig zusätzlich verschaltete LC-Filter vor beiden Anschlüssen des Lautsprechers dienen in erster Linie der EMI-Reduzierung sowie der Rauschunterdrückung.

    Der NXP Smart Audio PA hat aber noch ein paar weitere Tricks auf Lager. Neben einem eigenen Audio-DSP verfügt er über einen DC-DC-Konverter, der den Class-D-Verstärker mit soviel Spannung versorgt, wie zur Erreichung einer bestimmten Ausgangsleistung erforderlich ist, was die Energieeffizienz weiter verbessern soll, aber auch die mögliche Ausgangsleistung erhöhen soll. Diese variable Veränderung der Versorgungsspannung muss natürlich in Korrelation mit der Pulsweitenmodulation erfolgen, und stellt dann wieder eine analoge Komponente des Gesamtsignals dar. Sie ist ein besonderer Kniff des Bausteins zur Verbesserung der Energiebilanz und nicht prinzipiell notwendig, weshalb dieser Umstand keine Einschränkung meiner Aussage ganz oben darstellt.
    Der NXP Smart Audio PA hat darüber hinaus eine Anti-Clipping-Schaltung und Schutz des Lautsprechers vor thermischer Zerstörung.

    Genaugenommen hat damit das Smartphone eben keinen DAC und Operationsverstärker, aber eine besonders ausgeklügelte, äussert raffinierte Lösung der Audiosignalverarbeitung.
    Eine ungewollte Verfälschung der digitalen Repräsentation des Audiosignals erfolgt bei guter Signalverarbeitung (keine Spikes, keine Verletzungen von Setup- und Holdzeiten im digitalen Pfad, keine Übersprecher auf die Lautsprecherleitungen) bestenfalls im Lautsprecher selber, da das Audiosignal vorher gar nicht in analoger Form auftaucht.
    Diese ist eine gute, aber nicht zwingend hinreichende Voraussetzung zur Erzeugung eines sehr hochwertigen Audiosignals. Natürlich muss die Signalführung auf der Platine ebenso hohen Ansprüchen genügen, Übersprecher anderer Bausteine auf die Lautsprecherleitungen müssen vermieden werden. Der Lautsprecher selber sollte von guter Qualität sein, ein fest verbauter Lautsprecher muss niedrige Frequenzen gut wiedergeben können, und zur Vermeidung unerwünschter Resonanzen entsprechend bedämpft sein. Das lässt sich anhand eines Advertorials natürlich nicht beurteilen.
    Allerdings sollte von so einem winzigen festverbauten Lautsprecher niemand ernsthaft HiFi-Qualität erwarten.
    Und das ist die Crux an der Sache:
    Der NXP Smart Audio PA ist eine Monolösung für einen Leistungslautsprecher. Selbst wenn zwei davon für Stereo verbaut sind, ist unklar, wie damit die beiden Lautsprecher eines Kopfhörers über nur drei Adern symetrisch anzusteuern sind. Ich nehme an, es ist unmöglich. Damit ist die Lösung auf den bzw. die eingebauten Lautsprecher limitiert, weshalb man zwar durchaus von einer innovativen, intelligenten Form der Lautsprecheransteuerung reden kann, der Begriff HiFi aber nicht gerechtfertigt seine dürfte. DIe Ansteuerung der eigentlich wichtigeren Kopfhörerausgänge dürfte sich damit aber von der anderer Smartphones nicht unterscheiden.

    Nicht nur die Audiolösung, auch die Speicherausstattung und der vergleichsweise große Akku, die Infrarotdiode und der Fingerabdrucksensor machen das Gerät - meiner Meinung nach - aus reiner Hardwaresicht für den Preis von 152 € durchaus interessant. Leider sagt das Advertorial nichts über die ausgelieferte Android Version.
    Wie es mit zukünftigen Upgrades und der generellen Servicesituation aussieht ist leider ebenso ungewiss.

    Literaturhinweise:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Klasse-D-Verst%C3%A4rker
    https://de.wikipedia.org/wiki/Delta-Sigma-Modulation

    Video:

    https://www.youtube.com/watch?v=oaUtrpALyi8
    https://www.youtube.com/watch?v=kbeR6gfO8Y4

    Quellen und Datenblatt des TFA 9887 und TFA 9890 von NXP:
    http://www.nxp.com/products/media-and-audio-processing/audio-amplifiers/amplifiers-for-portable-devices/3.7-w-audio-system-with-adaptive-sound-maximizer-and-speaker-protection:TFA9887UK

    http://www.nxp.com/products/media-and-audio-processing/audio-amplifiers/amplifiers-for-portable-devices/boosted-class-d-audio-amplifier-with-speaker-boost-protection-algorithm:TFA9890UK


    Nachtrag: Das Gerät unterstützt doch LTE Band 20 (800 MHz), ausgeliefert wird es mit Android 5.1.

    http://www.china-smartphones.eu/smartphones/ulefone-vienna-phablet-testbericht

    Quelle: www.china-smartphones.eu

  • Bodo P. vor 8 Monaten

    Ich bin auch kein Body Builder, auch wenn ich regelmäßig ins Fittnesstudio gehe. Und ich bin 73 Jahre alt alt.
    Habe aus Spaß eben mein Handy gewogen - Samsung Note 4 mit Bumper und Panzerglasscheibe 212 Gramm. Das Gewicht stört MICH nicht mal in der Hemdtasche.

  • DiDaDo vor 8 Monaten

    "Klar stören mich schlecht bis falsch recherchierte Beiträge auch."

    Eben genau deswegen. Man muss jemanden, der einen Fehler macht, ja auch seine Fehler aufmerksam machen, vielleicht hat er es noch nicht mitbekommen.
    Oder man will warnen. Wir wollen ja alle nicht, dass die Redakture plötzlich auf der Straße sitzen, weil hier vom einen auf den anderen Tag kein Besucher mehr erscheint ;)
    Ich denke die Mitarbeiter von AP haben doch alle auch irgendwo einen Qualitätsanspruch an ihre Arbeit, da ist es doch schade, wenn gehäuft sowas vorkommt.

  • 58
    Macdroid vor 8 Monaten

    Ja, so sehen Smartphones des (!) "führenden chinesischen Smartphone-Herstellers" (den bisher niemand kannte...) aus.

    Was raucht Ihr bei AndroidPit eigentlich?

57 Kommentare

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  • Habe mir das Ulefone Vienna nach Eurem Angebot gekauft. Zoll verweigert Herausgabe und erklärt Einfuhr wegen fehlender Konformitätserklärung für illegal. Gibt es eine Konformitätserklärung und deutsche Betriebsanleitung?

  • Hat eh keinen Wechselakku, also interessiert mich nicht, dass zu dem "Superpreis" noch Steuer und ewige Lieferzeit oder nochmal kräftige Express-Gebühren plus "Steuerabwicklungsgebühr" dazukommen... Meine 50€-Smartwatch hat am Schluss knapp 100€ gekostet...

  • Preis Leistung 🔝

  • mir ist das HIFI Phone zu gross - ausserdem ist die weisse Ausgabe nur hinten weiss drehe es nicht ständig um

  • Auch wenn sich hier darüber lustig gemacht wird: Tatsächlich benötigt man keinen DAC und Operationsverstärker, um Audiosignale hörbar zu machen, jedenfalls nicht als dedizierte Bauteile. Und wenn das Smartphone einen "NXP Smart Audio PA" verbaut hat, hat es tatsächlich keinen DAC und Operationsverstärker, jedenfalls nicht zur Ansteuerung des eingebauten Lautsprechers, insofern macht das Advertorial dann diesbezüglich eine falsche Aussage. Es hat aber, so würde ich jedenfalls urteilen, eine besonders hochwertige Audiolösung.

    Class-D-Verstärker zeichnen sich durch besondere Effizienz aus, und dadurch, dass sie Lautsprecher direkt mittels Pulsweitenmodulation ansteuern können. Schon ein Pulsweitenmodulationssignal mit kontinuierlicher Pulsweite kann man, da es ständig zwischen VCC und GND wechselt, kaum als analoges Signal bezeichnen. Ist die Pulsweitenrepräsentation des Audiosignals dann noch quantisiert, ist es völlig unangebracht, noch von einem analogen Signal zu sprechen. Erfolgt die Wandlung der PCM-Repräsentation des Audiosignals am Ausgang des Audio-DSP direkt und rein digital in eine Pulsweitenmodulation am Ausgang eines Class-D-Verstärkers, ist das Signal dort zwangsläufig quantisiert, da an keiner Stelle ein kontinuierliches Signal vorhanden ist, das am Ausgang des Class-D-Verstärkers zu einer kontinuierlichen Pulsweiten-Repräsentation führen könnte. Tatsächlich wird der Lautsprecher mit einem rein digitalen Signal angesteuert, da in Amplitude und Pulsweite quantisiert, das aber eine Besonderheit aufweist: Durch reine Tiefpassfilterung ist es möglich, das analoge Signal aus seiner digitalen Repräsention zu gewinnen. Dazu ist nicht mal ein explizites Tiefpassfilter, das man ja auch als ggf. passiven DAC bezeichnen könnte, nötig. Die Trägerfrequenz des Pulsweitenmodulationssignals ist typischerweise mehr als zehnmal höher als die höchste vorkommende Modulationsfrequenz, das Audiosignal, also mindestens 200 kHz.
    Die träge Masse der Schwingsspule des Lautsprechers alleine reicht, um die Trägerfrequenz heraus zu filtern.
    Dazu wird der Lautsprecher noch mit einem gleichphasigen Trägersignal angesteuert (im unausgesteuertem Zustand liegt das Trägersignal gleichphasig mit 50% Modulation an beiden Anschlüssen des Lautsprechers, erst bei Aussteuerung nimmt an einem Anschluss der Modulationsgrad zu, am anderen ab) so dass idealerweise kein Strom des hochfrequenten Trägersignals durch den Lautsprecher fließt.
    In der Praxis häufig zusätzlich verschaltete LC-Filter vor beiden Anschlüssen des Lautsprechers dienen in erster Linie der EMI-Reduzierung sowie der Rauschunterdrückung.

    Der NXP Smart Audio PA hat aber noch ein paar weitere Tricks auf Lager. Neben einem eigenen Audio-DSP verfügt er über einen DC-DC-Konverter, der den Class-D-Verstärker mit soviel Spannung versorgt, wie zur Erreichung einer bestimmten Ausgangsleistung erforderlich ist, was die Energieeffizienz weiter verbessern soll, aber auch die mögliche Ausgangsleistung erhöhen soll. Diese variable Veränderung der Versorgungsspannung muss natürlich in Korrelation mit der Pulsweitenmodulation erfolgen, und stellt dann wieder eine analoge Komponente des Gesamtsignals dar. Sie ist ein besonderer Kniff des Bausteins zur Verbesserung der Energiebilanz und nicht prinzipiell notwendig, weshalb dieser Umstand keine Einschränkung meiner Aussage ganz oben darstellt.
    Der NXP Smart Audio PA hat darüber hinaus eine Anti-Clipping-Schaltung und Schutz des Lautsprechers vor thermischer Zerstörung.

    Genaugenommen hat damit das Smartphone eben keinen DAC und Operationsverstärker, aber eine besonders ausgeklügelte, äussert raffinierte Lösung der Audiosignalverarbeitung.
    Eine ungewollte Verfälschung der digitalen Repräsentation des Audiosignals erfolgt bei guter Signalverarbeitung (keine Spikes, keine Verletzungen von Setup- und Holdzeiten im digitalen Pfad, keine Übersprecher auf die Lautsprecherleitungen) bestenfalls im Lautsprecher selber, da das Audiosignal vorher gar nicht in analoger Form auftaucht.
    Diese ist eine gute, aber nicht zwingend hinreichende Voraussetzung zur Erzeugung eines sehr hochwertigen Audiosignals. Natürlich muss die Signalführung auf der Platine ebenso hohen Ansprüchen genügen, Übersprecher anderer Bausteine auf die Lautsprecherleitungen müssen vermieden werden. Der Lautsprecher selber sollte von guter Qualität sein, ein fest verbauter Lautsprecher muss niedrige Frequenzen gut wiedergeben können, und zur Vermeidung unerwünschter Resonanzen entsprechend bedämpft sein. Das lässt sich anhand eines Advertorials natürlich nicht beurteilen.
    Allerdings sollte von so einem winzigen festverbauten Lautsprecher niemand ernsthaft HiFi-Qualität erwarten.
    Und das ist die Crux an der Sache:
    Der NXP Smart Audio PA ist eine Monolösung für einen Leistungslautsprecher. Selbst wenn zwei davon für Stereo verbaut sind, ist unklar, wie damit die beiden Lautsprecher eines Kopfhörers über nur drei Adern symetrisch anzusteuern sind. Ich nehme an, es ist unmöglich. Damit ist die Lösung auf den bzw. die eingebauten Lautsprecher limitiert, weshalb man zwar durchaus von einer innovativen, intelligenten Form der Lautsprecheransteuerung reden kann, der Begriff HiFi aber nicht gerechtfertigt seine dürfte. DIe Ansteuerung der eigentlich wichtigeren Kopfhörerausgänge dürfte sich damit aber von der anderer Smartphones nicht unterscheiden.

    Nicht nur die Audiolösung, auch die Speicherausstattung und der vergleichsweise große Akku, die Infrarotdiode und der Fingerabdrucksensor machen das Gerät - meiner Meinung nach - aus reiner Hardwaresicht für den Preis von 152 € durchaus interessant. Leider sagt das Advertorial nichts über die ausgelieferte Android Version.
    Wie es mit zukünftigen Upgrades und der generellen Servicesituation aussieht ist leider ebenso ungewiss.

    Literaturhinweise:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Klasse-D-Verst%C3%A4rker
    https://de.wikipedia.org/wiki/Delta-Sigma-Modulation

    Video:

    https://www.youtube.com/watch?v=oaUtrpALyi8
    https://www.youtube.com/watch?v=kbeR6gfO8Y4

    Quellen und Datenblatt des TFA 9887 und TFA 9890 von NXP:
    http://www.nxp.com/products/media-and-audio-processing/audio-amplifiers/amplifiers-for-portable-devices/3.7-w-audio-system-with-adaptive-sound-maximizer-and-speaker-protection:TFA9887UK

    http://www.nxp.com/products/media-and-audio-processing/audio-amplifiers/amplifiers-for-portable-devices/boosted-class-d-audio-amplifier-with-speaker-boost-protection-algorithm:TFA9890UK


    Nachtrag: Das Gerät unterstützt doch LTE Band 20 (800 MHz), ausgeliefert wird es mit Android 5.1.

    http://www.china-smartphones.eu/smartphones/ulefone-vienna-phablet-testbericht

    Quelle: www.china-smartphones.eu

    • Ein richtiger HiFi-Liebhaber nutzt ohnehin einen Kopfhörerverstärker. Allerdings kann auch ein Kopfhörerverstärker nicht zaubern. Liefert ein Mobiltelefon schlechtes Material kann auch der Kopfhörerverstärker nichts Besseres daraus machen. Das doch sehr hohe Gewicht schreckt den HiFi-Liebhaber nicht.

      Mich persönlich nervt es wenn jemand seine Musik über die Lautsprecher wiedergibt. Scheußlich klingt es immer. Denn Klang wächst mit der Größe des Schallwandlers. Man kann immer nur das rausholen was drin ist.

      Mal davon abgesehen dürften solche "besonderen Komponenten" nur etwas nützen wenn man die richtigen Kopfhörer hat. Das billige Zeugs, welches den Mobiltelefonen in der Regel beiliegt, ist m.E. eine Beleidigung für jede gute Klangkomponente und für die Ohren des HiFi-Liebhabers.

    • Ich muß Dich in einem Punkt ergänzen bzw. korrigieren:
      Ulefone propagiert die Soundqualität des Vienna sehr wohl in Verbindung mit "externen Schallwandlern" und nicht mit den eingebauten Lautsprechern.
      blog.ulefone.com/hifi-smartphone-ulefone-vienna-audio-quality-test/

      • Das im Blog verlinkte Video kann ich leider nicht ansehen, die Wiedergabe wird mit Urheberrechtshinweisen verweigert.
        Im verwendeten Equipment werden aber Aktivlautsprecher genannt.
        Möglich ist natürlich schon, dass auch für die Ansteuerung der 3,5 mm Buchse ein höherwertiger Codec verwendet wird, besonders rauscharme Verstärker usw..
        Explizit beworben wird das aber nicht.
        Der beworbene Smart Audio PA, PA steht für Power Amplifier, ist aber zur Ansteuerung passiver Lautsprecher gedacht. Wenn keine Möglichkeit zum Anschluss eines externen passiven Lautsprechers vorgesehen ist, kommt dafür nur der eingebaute Lautsprecher in Frage. Es macht eigentlich keinen Sinn, Aktivlautsprecher damit anzusteuern, und auch nicht Ohrstöpsel, die nur für wenige Milliwatt ausgelegt sind.

  • Vorallem was soll an der Herz Wiedergabe so sonderlich sein? Jedes Smartphone hat in den angaben diese standart Frequenz?
    Um Ehrlich zu sein sind 20khz ziemlich wenig...

    Selbst mein s1 kann 44khz was jetzt auch nichts besonderes ist...


    Viel entscheidener wäre kann es FLAC?
    Wie ist der Klirrfaktor bei wieviel Millie Watt output hat es???

    Also her mit den Technischen Daten...

    Garantiert wird der Klinken output schlechter sein als vom Chromecast Audio stick. Also wer in wirklich guter qualität etwas per licht oder analog vom smarti an die Hifianlage wieder geben will der ist mitm Chromecast Audio perfekt bedient und kommt nur schwer daran vorbei.

    • Der Frequenzbereich sollte eigentlich reichen, er entspricht dem der CD, und übertrifft damit den Wahrnehmungsbereich der Meisten. Zudem wird die Audiolösung ja nicht als HD-Audio beworben. Natürlich macht der Frequenzbereich alleine noch kein gutes Audiosignal aus. Der Klirrfaktor, der Rauschabstand und die absolute Rauschleistung, die Linearität usw. sind ebenso wichtig. Wie in meinem ersten Beitrag geschrieben, dient der Akustikwandler, also der Lautsprecher selber erst der Digital-Analogwandlung. Rauschen tritt zwar massig auf, aber in unhörbaren Frequenzbereichen oberhalb von 200 kHz, was zudem vom Akustikwandler stark bedämpft wird. Die anderen Größen hängen von der Qualität des Akustikwandlers, der Verarbeitungsqualität der Signalverarbeitung und natürlich der Bitzahl der digitalen Repräsentation des Signals ab. Das Kurz-Datenblatt des NXP-Bausteins macht hier nur Angaben über die Verarbeitungsbreite von mindestens 24 Bit in den internen Biquad-Filtern. Man kann aber davon ausgehen, dass in der ganzen Signalkette mindestens die üblichen linearen 16 Bit, entsprehend der CD, garantiert sind. Bei unterstellter guter Verarbeitungsqualität hängt die Qualität des Ausgangssignals also nicht von der Audiolösung ab, sondern vom Lautsprecher. Der selber ist aber der entscheidene Faktor mit seinen Limitierungen, meiner Meinung nach ist das System nicht für Kopfhörer oder analoge Verbindungen zur Stereoanlage geeignet, wenn diese, wie üblich, nur drei Adern aufweisen. Die THD soll bei Vollaussteuerung 1% betragen, nicht schlecht für ein so kleines Gerät, aber nicht gut für HiFi-Ansprüche.

      FLAC oder WAV bieten höhere Authentizität als MP3, die Verwendbarkeit von FLAC kodierter Musik hängt nicht vom Gerät oder seiner Audiolösung ab, sondern allein von der Software des verwendeten Players.

  • 41

    Wie ihr mir alle auf die nerven geht. Euch stören Werbeposts und (manchmal) einseitige Berichte?
    Geht doch zu Android-Hilfe oder sonst wohin. Da ist es besser.
    Außerdem zwingt euch NIEMAND die Berichte zu lesen. Worüber regt ihr euch also auf?
    Ja gut... Der Bericht war jetzt nicht unbedingt top recherchiert. So what?
    Machts besser oder haltet den lappen!

    By the way... Was denkt ihr, wie AP sich finanziert? Spendet ihr denen Geld oder geht ihr umsonst arbeiten?
    So funktioniert die Welt. Tut nicht so, als ob ihr das nicht wusstet.

    • DiDaDo vor 8 Monaten Link zum Kommentar

      Und mir geht dieses "Machts besser!"-Argument auf die Ketten!
      Jeder sollte SEINEN Job so gut wie es geht machen. Und wenn man feststellt, dass jemand seinen Job nicht ordentlich macht, wieso sollte man dies nicht kritisieren dürfen?
      Wenn mir ein Kumpel erzählt, dass ein Handwerker bei ihm zu Hause Mist gemacht und die halbe Bude unter Wasser gesetzt hat, sag ich ja auch nicht zu ihm "na machs doch besser!".

      • 41

        Schon klar und prinzipiell hast du vollkommen recht. Ich würde das auch nicht sagen, wenn das Magazin nicht voll von meckereien wäre.
        Wenn du nen Handwerker bestellst, der wiederholt Mist baut, dann orderst du ihn ja nicht nochmal, oder?
        Warum also schauen die ganzen Meckerleute dann doch immer wieder hier rein?

        Klar stören mich schlecht bis falsch recherchierte Beiträge auch.

      • DiDaDo vor 8 Monaten Link zum Kommentar

        "Klar stören mich schlecht bis falsch recherchierte Beiträge auch."

        Eben genau deswegen. Man muss jemanden, der einen Fehler macht, ja auch seine Fehler aufmerksam machen, vielleicht hat er es noch nicht mitbekommen.
        Oder man will warnen. Wir wollen ja alle nicht, dass die Redakture plötzlich auf der Straße sitzen, weil hier vom einen auf den anderen Tag kein Besucher mehr erscheint ;)
        Ich denke die Mitarbeiter von AP haben doch alle auch irgendwo einen Qualitätsanspruch an ihre Arbeit, da ist es doch schade, wenn gehäuft sowas vorkommt.

    • Du sprichst mir aus der Seele!!

    • Th K vor 8 Monaten Link zum Kommentar

      Android-Hilfe versucht gar nicht erst, so zu tun, als könnten sie Journalismus, sondern haben nur ein überragendes Forum.

    • A. K. vor 8 Monaten Link zum Kommentar

      Naja positive und negative Kommentare gehören nunmal zu einem Blog dazu. Ich denke wenn dir das nicht passt, dann bist du derjenige, der sie ignorieren sollte. Außerdem... wer was ins Internet stellt, der muss mit jeder Art von Resonanz rechnen.

      Ich wäre als Autor für Kritik dankbar, denn Ja-Sager bringen einen im Leben nicht weiter.

    • Wegen Typen wie Dir macht das Mitwirken in Foren seit Jahren immer weniger Spaß ...

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