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Ubuntu-Smartphones: Erste Modelle im Herbst für 200-400 Dollar

Das Ubuntu-Smartphone Ubuntu Edge wird es nie geben, doch die Idee ist nach dem Scheitern des Crowdfunding-Projekts alles andere als tot. Im Rahmen der Computermesse Cebit sagte Ubuntu-Gründer Mark Shuttleworth, dass die ersten Ubuntu-Smartphones im Herbst auf den Markt kommen werden.

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Das mobile Ubuntu auf dem Galaxy Nexus - bald kommen auch eigene Ubuntu-Smartphones. / © AndroidPIT

Wir erinnern uns: Das Ubuntu Edge war als spektakuläres Crowdfunding-Projekt durchgestartet, 30 Millionen US-Dollar hatten die Macher als Finanzierungsziel angesetzt, der höchste Betrag, der jemals über eine Crwodfunding-Plattform gesammelt werden sollte. Am Ende waren "nur" rund 12 Millionen Dollar zusammengekommen, das Ubuntu Edge war gescheitert (zur Meldung) - die Schwierigkeiten des Projekts haben wir in diesem Artikel angerissen. Gleichzeitig aber hatte Ubuntu durch dieses Projekt viel Aufmerksamkeit erregt, und das könnte sich in diesem Jahr auszahlen, wenn die ersten Smartphones mit Ubuntu als Betriebssystem auf den Markt kommen. 

Auf dem Mobile World Congress in Barcelona waren bereits Smartphones des chinesischen Herstellers Meizu sowie des spanischen Herstellers BQ mit dem mobilen Linux-System zu sehen, und im Herbst sollen diese Geräte auf den Markt kommen. Technisch werden sie nicht der Game-Changer, der das Edge hätte werden können, stattdessen sollen sie zur gehobenen Mittelklasse gezählt werden. Dafür wird die Preisgestaltung moderat ausfallen: 200 bis 400 US-Dollar sollen die Ubuntu-Phones im Handel kosten. Die Verbindung mit einem PC-Monitor und damit der Einsatz des Smartphones als vollwertiger Computer soll aber trotzdem möglich sein. 

Seid Ihr schon gespannt auf die ersten Ubuntu-Phones, oder seht Ihr nach dem Scheitern der Edge-Kampagne keine Zukunft mehr in dem Projekt? 

Quelle: The Inquirer

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8 Kommentare

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  • Ich würde ein Betriebssystem jenseits der großen Datensammler begrüßen. Hoffe, es wird zu einer echten Alternative.

  • Großartiges Betriebssystem. Endlich besteht die Möglichkeit, mit dem Handy auch noch den PC zu ersetzen. Was sich da für Möglichkeiten ergeben: Handy, Navi, Kamera, MP3-Player, Spielekonsole, PC, etc. in einem Gerät.

    Das Potential ist riesig

  • kann es kaum erwarten.

  • Freu mich schon drauf! Hoffe nur man kriegt sie auch in Österreich.

  • Das UI von Ubuntu Touch ist zwar nicht so dolle, aber die Möglichkeit der Nutzung als Webtop am Monitor macht Bock! Immer her damit, Konkurrenz belebt das Geschäft

  • Ich bin sehr neugierig auf das Ergebnis :)

    Die Videos letztes Jahr haben mein Interesse geweckt das System ausgiebig zu testen. Etwas das Windows Phone leider nicht geschafft hat. Wollte dem System ruhig eine Chance geben. Als ich dann ein Nokia Lumia 800 und HTC Windows Phone 8X hatte, kam auch kein wirkliches Interesse rüber...

  • Dass das Edge gescheitert ist, lag denke ich daran, dass Canonical es gar nicht darauf angelegt hat, dass die Kampagne ihr Ziel erreicht. Es ging denke ich nur darum Aufmerksamkeit zu erregen. Denn das Geld was noch gefehlt hat hätte Mark Shuttleworth ohne Probleme aus eigener Tasche zahlen können. Der war immerhin der zweite Weltraum-Tourist.
    So gesehen kann man sagen, dass die Kampagne doch erfolgreich war, nur eben auf eine andere Weise.

    Aber es hat auch gezeigt, dass es definitiv hohen Bedarf an einem Gerät mit den Specs vom Ubuntu Edge gibt. Jetzt müsste es nur noch ein Hersteller wie Samsung oder HTC bauen, die es nicht erst crowdfunden müssten.
    Sie könnten es definitiv, das Problem ist denke ich nur, dass sie nicht wollen und auch, dass diese Hersteller ihre Margen höher ansetzen würden und das Ubuntu Edge dann sicher um die 900€ kosten würde.

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