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Trapoca: Individuelle Postkarten selbst erstellen

Besondere Momente teilt man gerne mit Freunden und nahestehenden Personen. Sei es ein sehr gelungener Schnappschuss im Urlaub oder ein emotionaler Moment in der Familie. Eigens kreierte Postkarten verleihen solchen Grüßen einen individuellen Anstrich und dienen als ganz besondere Erinnerungsstücke. Unser heutiger Testkandidat Trapoca ermöglicht das Erstellen und Versenden von personalisierten Postkarten. Ob sich ein näherer Blick lohnt, erfahrt Ihr in unserem heutigen Testbericht!

Akkupower von morgens bis abends ist für Heavy User leider immer noch keine Selbstverständlichkeit.
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Bewertung

Pro

  • Kinderleichte Bedienung
  • Schneller Versand
  • Überzeugende Druckqualität

Contra

  • Kein Quermodus
Getestet mit Android-Version Root Mods Getestete Version Aktuelle Version
Google Nexus 4 5.1 Nein 5.1.7 6.0.0

Funktionen & Nutzen

Es sei angemerkt, dass der folgende Testbericht in zwei Teile gegliedert ist. Da ist natürlich die Anwendung zu nennen, die es schnell und bequem ermöglicht Schnappschüsse in Postkarten zu verwandeln und dann das endgültige Resultat: Die Postkarte. Doch dazu später mehr.

Trapoca verfolgt in der Gestaltung der Postkarte einen sehr intuitiven Weg. Nachdem der gewünschte Schnappschuss ausgewählt wurde, geht es direkt in die detaillierte Bearbeitung. Dabei ist die erste Komfortfunktion schon kurz nach der Selektion des Bildes zu finden. Trapoca informiert nämlich über die Qualität des Bildes und ob diese für eine zufriedenstellende Postkartenqualität ausreicht. Eine Warnung, die einige vergleichbare Angebote nicht oder nur wenig präsent angeben.

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Die übersichtliche Seitenleiste erleichtert die Navigation. / © AndroidPIT

Nachdem die Qualität des erinnerungswürdigen Moments sichergestellt wurde, kann die werdende Postkarte entweder komplett selbst gestaltet werden oder man greift auf eine der verschiedenen vorgefertigten Motive/Rahmen zu. Beispielsweise für den nahenden Muttertag. Besonders gefällt auch die Möglichkeit die Rahmenfarbe ganz nach den eigenen Wünschen zu gestalten. Auch die Art und Weise hinterlässt einen bleibenden Eindruck. So kann der genaue Farbton mittels Schieberegler bestimmt werden. Gleiches gilt für die Drag-and-Drop Funktion bei der Platzierung von Textelementen.

Apropos Text: Eine gelungene Postkarte besteht natürlich nicht nur aus einer schönen Vorderseite, sondern der persönliche Gruß auf der Rückseite rundet das Gesamtpaket erst ab. Hier hätte Trapoca noch ein bisschen mehr Gestaltungsspielraum bieten können. Beispielsweise durch ganz individuelle Formatierungsmöglichkeiten oder einer noch größeren Auswahl an Schriftarten. Doch das ist Kritik auf sehr hohem Niveau. Das Absenden der Postkarte ist ebenso kinderleicht und kostet 1,99 Euro für Empfänger im Inland und 2,49 Euro falls der Empfänger im Ausland ansässig ist.

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Die Auswahl und das Bearbeiten der Postkarte geht leicht von der Hand. / © AndroidPIT

Doch eine Funktion fehlt in der Bearbeitungsphase. So würde sich das Postkartenformat sehr für die Bearbeitung im Querformat anbieten, doch Trapoca bietet nur den Hochkantmodus an und dadurch verlieren große Smartphones, wie die Note-Reihe, viel an effektivem Arbeitsplatz.

Das Endresultat kann dann voll und ganz überzeugen. Nach knapp drei Tagen war die Postkarte im Briefkasten (Angabe des Herstellers ist 3-5 Werktage bei Lieferungen im Inland und 5-9 Werktage bei Auslandslieferungen). Die Druckqualität ist hochwertig, wenn auch abhängig vom Ausgangsmotiv. Weiterhin ist die bedruckte Seite UV glänzend lackiert und fühlt sich dadurch sehr wertig an. Im Vergleich zu den üblichen Postkarten, die man in Touristenorten findet und zu überteuerten Preisen kaufen soll, kann Trapoca wirklich überzeugen. 

Bildschirm & Bedienung

Wie bereits in der letzten Kategorie angeklungen, ist die Bedienung von Trapoca leicht zugänglich. Ein Faktor, warum das Erstellen der Postkarten Spaß macht. Lediglich die Farbgebung der gesamten Anwendung wirkt sehr bekannt. Dies liegt daran, dass die Anwendung auf den ersten Blick wie die offizielle Facebook-App anmutet. Hier wäre etwas mehr Originalität wünschenswert gewesen.

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Das Design ist klar strukturiert, doch es erinnert stark an die Oberfläche der Facebook-App. / © AndroidPIT

Speed & Stabilität

Trapoca lief im Testzeitraum stets flott und ohne Ruckler. Selbst auf dem etwas betagten Nexus 4 hat die Anwendung ohne Murren ihre Aufgabe erledigt.

Preis / Leistung

Trapoca ist kostenlos im Play Store erhältlich. Wie bereits oben erwähnt, kostet der Versand im Inland 1,99 Euro und Postkarten ins Ausland kosten 2,49 Euro.

Abschließendes Urteil

Wie bereits in der Einleitung beschrieben, sind Postkarten noch immer, oder genau wegen der verstärkten Digitalisierung unserer Umwelt, ganz besondere Erinnerungstücke. Individualisierte Varianten umso mehr und genau diese Nische bedient Trapoca und das mit einer sehr guten Gesamtleistung. Lediglich die zu bekannte Oberflächengestaltung, der fehlende Quermodus und der etwas limitierte Katalog an Schriftarten sind Kritikpunkte und das ist, wie bereits erwähnt, Kritik auf sehr hohem Niveau.

Für 1,99 Euro bieten die Postkarten eine hohe Qualität und die kostenlose App ist allemal einen näheren Blick wert. 

10 Kommentare

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  • Wie wärs, wenn ihr nicht einfach nur Werbung für Apps macht, sondern die auch mal testet? Schon mal probiert, ne 3-Bild Postkarte zu machen? Funktioniert nicht! pfff...


  • m h 13.05.2015 Link zum Kommentar

    "Vergleichbare Anwendungen sind uns derzeit nicht bekannt"

    Das ist doch Quatsch auf androidpit gibt es Artikel zu genug Alternativen:
    Urlaubsgruss, MyPostcard, cewe postcard, etc...


  • Ich vermisse, dass ich den Text oder die Adresse nicht mit dem Stift (In eigener Handschrift) eingeben kann wie z. B. bei "Urlaubsgruss" .


  • Habt ihr auch mal Postkarten versendet?
    Vergleichsfotos zwischen Appscreenshot und der fertigen und angekommenen Postkarte wären interessant gewesen und fehlen hier eindeutig.

    Solche Apps sind ja nicht neu, ich hatte im Urlaub 2012 mal ein paar via Touchnote versendet. Die App war auch ganz schön und ich habe auch nur die schönsten Smartphoneaufnahmen verwendet, jedoch war die Druckqualität letztlich so mies, grob und farblos, das es insgesamt schon eher eine Enttäuschung war.


  • Müssen Werbeanzeigen nicht als solche gekennzeichnet werden?


    • Anonymous
      • Mod
      23.04.2015 Link zum Kommentar

      Es gibt in Auftrag gegebene App Tests, die jedoch keine Werbung sind. Der Tester (ich) testet die App ohne irgendwelche Vorgaben oder Absprachen. Meist sind diese Tests jedoch gut, da nur sehr gute Apps für einen Test in Auftrag gegeben werden. Ist ein Bias. Werbung ist dies jedoch nicht, da selbst ausgesucht oder angefragt für mich keinen Unterschied beim Test macht.


  • Ist das jetzt einer dieser gekauften Apptests?


    • Izzy
      • Blogger
      23.04.2015 Link zum Kommentar

      Selbst wenn: Wie Nima bereits ausgeführt hat, hat das auf den Testbericht selbst i.d.R. keine Auswirkung. In Auftrag gegeben wird lediglich, dass ein Testbericht für die App gefertigt und veröffentlicht wird (zumindest sind das die Kriterien, die den Tester – hier Nima – erreichen). Auf Inhalt, Wertung, etc. hat der Auftraggeber keinen Einfluss.

      Woher ich das weiß? Ich habe hier früher auch Testberichte erstellt :) Also freut Euch einfach, dass es (nach gefühlten zwei Jahren) mal wieder einen Testbericht gibt – noch dazu einen guten. Die sind hier bei APit nämlich echt rar geworden!


  • Coole Sache:)
    PS: das Nexus 4 ist noch nicht soo betagt, läuft doch insgesamt super;)

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