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Toyota plant selbstfahrendes Fahrzeug zur Monderkundung
Mobilität 2 Min Lesezeit 5 Kommentare

Toyota plant selbstfahrendes Fahrzeug zur Monderkundung

Nach Tim und Struppi auf dem Mond ist jetzt Toyota an der Reihe! Der japanische Automobilhersteller hat die eine Partnerschaft mit der Japanese Space Exploration Agency (JAXA) angekündigt. Das Ziel? Ein autonomes und bewohnbares Fahrzeug auf den Mond schicken.

Der Weltraum ist immer noch so faszinierend, dass selbst Automobilhersteller an dessen "Eroberung" interessiert sind. Nachdem Elon Musk und der Tesla-Roadster am 6. Februar an Bord einer SpaceX-Falcon-Heavy-Rakete ins All gestartet sind, will Toyota ein Mondfahrzeug entwickeln. Japan erwägt eine Mondlandung im Jahr 2029 und möchte, dass dessen Astronauten den Mond in einem Fahrzeug aus Japan entdecken. Es ist daher nicht verwunderlich, dass Toyota eine Partnerschaft mit der japanischen Weltraumbehörde eingegangen ist.

Autonom und bewohnbar soll es sein

Wie das Forbes Magazin erklärt, muss das dafür entwickelte Fahrzeug ziemlich strenge Bedingungen erfüllen. Es muss nicht nur selbstständig fahren können, sondern auch in der Lage sein, die unebene Oberfläche des Mondes zu erfassen und dabei besonders rauen Wetterbedingungen standzuhalten. Die Temperaturschwankungen sind in der Tat heftig und auch das Sonnenlicht ist ein wichtiger Faktor, der bei der Konstruktion des Fahrzeugs berücksichtigt werden muss, ebenso wie die viel geringere Schwerkraft.

"Das Fahrzeug ist wesentlich härteren Strahlungs- und Temperaturbedingungen ausgesetzt als auf der Erde sowie einem starken Vakuum." erklärt Koichi Wakata, Vizepräsident der JAXA

Vor allem der Mondrover, an den Toyota denken muss, muss eine Reichweite von 10.000 Kilometer bieten.

"Für die groß angelegte Erforschung des Mondes ist ein Rover, der großen Druck aushält und mehr als 10.000 km in solcher Umgebung  zurücklegen kann, eine Notwendigkeit."

Um das zu erzielen, braucht es natürlich keine riesige Batterie, sondern eine richtige Brennstoffzelle. Das Auto soll dafür die chemische Reaktion zwischen dem in einem Tank gespeicherten Wasserstoff und dem von außen aufgenommenen Sauerstoff nutzen. Diese Reaktion erzeugt Energie, die dann den Elektromotor antreibt. Schließlich sollte das Fahrzeug von Toyota (6 x 5,2 x 3,8 m) eine Druckkabine bieten, in der 2 bis 4 Astronauten Platz finden.

Deadline ist 2029

Der neue japanische Mondrover von Toyota soll 2029 an den Start gehen:

"Unser Ziel ist es, ein solches Flugzeug 2029 ins All zu schießen, und diese Fahrzeuge werden ein wichtiger Bestandteil der Erforschung des Mondes durch den Menschen sein, die voraussichtlich in den 2030er Jahren stattfinden wird", sagt Wakata.

Was haltet Ihr von dem japanischen Mondrover? Gibt es auf dem Mond überhaupt noch genug zu entdecken?

Quelle: Toyota

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5 Kommentare

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  • Ich habe in den 90ern meiner Frau zum Geburtstag ein Mondgrundstück geschenkt, die Urkunde hängt im Rahmen. Ich muss eiligst dafür sorgen, dass dort ein Zaun aufgestellt wird, damit die ganzen neuen Weltraumgoldsucher nicht meinen Claim zertrampeln und mit ihren Mondmobilen alles zerwühlen! Falls es jemand wissen will, bei Vollmond links unten!


  • Intressantes Konzept. Ich fände es besser, wenn sich vier oder fünf Autohersteller zusammenschließen würden. Bei 5 x Fachem Know How wäre die Deadline realistisch.


  • Hoffentlich wird es stabil gegen Seitenwind!


  • Curiosity ist schon auf dem Mars und hat rausgefunden das der aus Karamell innen und Schokolade außen besteht 😋🥰

    Ich find die ganzen Forschungen echt Super. Wir wissen mittlerweile mehr über das All als über unsere Erde. Traurig aber wahr...

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