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TouchRetouch – Ab jetzt läuft niemand mehr durchs Bild!

Der Frühling kommt, es wird wieder wärmer und man kann auch mal länger mit Freunden draußen in der Sonne sitzen. Da ich mein Smartphone natürlich dabei habe, kann ich das ein oder andere Foto machen und so die schöne Stimmung festhalten. Die Bilder sind perfekt, doch wie das Schicksal es will ist immer irgendjemand unerwünschtes mit auf den Bildern, sei es nun ein Fahrradfahrer im Hintergrund oder ein spielendes Kind. Anstatt die Bilder nun enttäuscht so hinzunehmen oder gar zu löschen, kannst Du auch einfach zu TouchRetouch greifen. Denn touchRetouch erlaubt es Dir, unerwünschte Personen oder Gegenstände aus Deinen Bildern zu entfernen. Ob TouchRetouch wirklich nützlich ist und demnächst auch Deine Bilder aufwerten kann, erfährst Du im heutigen Test!

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Bewertung

Getestete Version Aktuelle Version
3.0.1 4.0.1

Funktionen & Nutzen

Testgerät: LG Optimus Black
Androidversion: 2.3.4
Root: Nein
Modifikationen: Nein

TouchRetouch ist eine App, die es Dir erlauben soll, unerwünschte Personen oder Gegenstände aus Deinen Bildern zu entfernen, ohne dass dies auf dem resultierenden Bild auffallen würde.

TouchRetouch ist nach der Installation 5,68 MB groß, unterstützt App2SD und fordert die Berechtigung Fotos aufzunehmen, SD-Karteninhalte zu ändern/löschen sowie die für einen Zugriff auf das Internet nötigen Berechtigungen. Die Berechtigungen sind also vollkommen in Ordnung und ergeben auch alle Sinn.

Ich muss zugeben, dass ich anfangs etwas skeptisch war, ob touchRetouch meine Erwartungen erfüllen kann. Diese waren doch recht hoch, nachdem ich den kurzen Werbeclip zu TouchRetouch gesehen hatte. Dass das Entfernen von unerwünschten Objekten nicht ganz so einfach sein kann und auch nicht ganz so schnell gehen kann, wie in dem Video gezeigt, war mir aber doch recht schnell klar. Mein Interesse war trotzdem nun geweckt und so schaue ich mir TouchRetouch im heutigen Test mal etwas genauer an.

Nach dem Start von TouchRetouch gibt es einmal zwei grundlegende Möglichkeiten. So kannst Du entweder ein bereits existierendes Foto aus der Galerie öffnen oder über TouchRetouch ein Foto aufnehmen. Für meinen Test habe ich ein bereits vorhandenes Bild ausgewählt, welches denke ich ganz gut geeignet ist, um die grundlegenden Funktionen darzustellen und auszutesten.

TouchRetouch hat vier grundlegende Werkzeuge, die Dir dabei helfen, unerwünschte Objekte aus Deinen Bildern zu entfernen. Diese wären:

  • das Lasso
  • der Pinsel
  • der Radierer
  • und der Stempel.

Doch wie benutze ich diese Werkzeuge? Nun zunächst muss man die Bereiche eingrenzen, die stören. Auf meinem Foto vom Münchner Viktualienmarkt befindet sich rechts eine Frau in weißem Mantel. Diese möchte ich jetzt für meinen Test mal aus dem Bild entfernen.

Zum Eingrenzen kann ich entweder den Pinsel oder das Lasso benutzen. Ich benutze den Pinsel, denn ich finde die Bedienung des Lassos besonders bei größeren Eingrenzungen etwas schwieriger. Doch bevor man ein Werkzeug benutzt, sollte man immer zunächst die Größe des entsprechenden Werkzeugs auswählen. Dies geht ganz einfach über einen Schieberegler. Man kann aber natürlich auch zwischendurch die Größe ändern.

Ich beginne nun also, die Frau mit dem Pinsel zu “übermalen”. Hierbei ist wichtig, dass man dies möglichst exakt macht, denn umso ungenauer man Bereiche eingrenzt, desto schlechter sind folglich auch die Ergebnisse. Nach diesem Schritt sieht das ganze so aus wie auf dem Screenshot rechts.
Nun zoome ich noch einmal näher heran und entferne mit dem Radierer die Markierungen, die über die Umrisse der Frau hinausgehen. Nachdem ich diese Schritte erledigt habe, brauche ich nur noch auf “Start” zu tippen, und schon entfernt TouchRetouch die markierte Frau.

Wie man sieht, gibt es durchaus noch kleinere Unstimmigkeiten an der Stelle, wo ehemals die Frau war. Für einen solchen Fall ist dann der Stempel gut, denn mit ihm kann ich bestimmte kleine Bildbereiche über andere, ausgewählte Bildbereiche kopieren. Dadurch kann ich also die Unstimmigkeiten entfernen. Ich wähle folglich den Stempel aus und beseitige mit diesem die Stellen, die TouchRetouch nicht richtig ersetzt hat. Dabei gibt es verschiedene Modi und auch Spiegelungen sind möglich. In meinem Fall haben verschiedene Stempel ausgereicht, um die entsprechenden Bereiche auszubessern. Man sollte grundsätzlich immer gucken, ob man eine Textur einfach 1:1 übernehmen kann oder ob man nur kleine Übergänge begleichen muss und dafür einfach einen etwas transparenten Stempel benutzen kann.

Nachdem ich ein wenig nachgebessert habe sieht das ganze doch eigentlich schon ganz gut aus. Bilder kann man ganz schnell und einfach über den entsprechenden Button speichern.

Natürlich sind die Ergebnisse nicht immer hervorragend. Besonders Bilder mit komplexeren Hintergründen sind nur sehr schwer zu bearbeiten, selbst wenn man sich viel Mühe gibt. Grundsätzlich gilt also, dass die Ergebnisse sehr viel besser werden, wenn der Hintergrund des Bereichs, den ich entfernen möchte, recht simpel ist.

Fazit: TouchRetouch ist eine wirklich nützliche und gelungene App. Natürlich ist die Handhabung nicht ganz so einfach wie in dem Werbeclip gezeigt, was man sich ja aber auch denken kann. Die App ist keineswegs mit Funktionen und Möglichkeiten überladen, es sind wirklich nur die nötigen Funktionen/Werkzeuge vorhanden, die ich benötige, um Objekte aus meinen Bildern zu entfernen. Die Ergebnisse die TouchRetouch liefert sind zum Teil wirklich beeindruckend, denn manchmal ist gar keine Nachbearbeitung nötig. Sollte diese aber mal nötig sein, so ist dies mit den entsprechenden Werkzeugen sehr schnell getan und man merkt kaum, dass das Bild manipuliert wurde. Alles in allem bin ich ziemlich begeistert.

Bildschirm & Bedienung

Das Eingrenzen und auch das Radieren der überstehende Markierungen sind auch auf einem Smartphone recht einfach, denn in der rechten und linken oberen Ecke wird ein kleines Fenster eingeblendet, in dem man sehr genau verfolgen kann, wo man sich gerade befindet (siehe letzter Screenshot). Generell ist die Bedienung von TouchRetouch sehr einfach und man findet sich direkt zurecht, besonders wenn man sich vorher das Video-Tutorial angeschaut hat. Die Aufteilung der Werkzeuge und auch die Gestaltung der Arbeitsleisten ist gelungen und ermöglicht so ein entspanntes und angenehmes Arbeiten.

Speed & Stabilität

Grundsätzlich arbeitet TouchRetouch sehr flüssig und es kam nie zu irgendwelchen Hängern. Allerdings stürzte TouchRetouch insgesamt zwei Mal während der Bearbeitung ab, was sehr ärgerlich ist, da ich folglich also zwei Mal komplett von vorne beginnen musste. Ich vergebe deshalb 2 Sterne, weil die App an sich zwar wirklich sehr flüssig läuft und auch schnell arbeitet, mehrere Abstürze mitten beim Arbeiten aber absolut frustrierend sind und man wie gesagt jedes Mal von vorne beginnen darf. Dies zieht die Wertung ziemlich runter.

Preis / Leistung

TouchRetouch kostet im App Center 0,76 Euro, was wirklich nicht viel ist. Die App funktioniert wirklich super und mit ein wenig Mühe kann man seine Bilder wirklich aufbessern. Wer das Problem also kennt, dass einem zum Beispiel Leute durch das Bild laufen, der sollte TouchRetouch unbedingt mal ausprobieren.

Screenshots

TouchRetouch – Ab jetzt läuft niemand mehr durchs Bild! TouchRetouch – Ab jetzt läuft niemand mehr durchs Bild! TouchRetouch – Ab jetzt läuft niemand mehr durchs Bild! TouchRetouch – Ab jetzt läuft niemand mehr durchs Bild! TouchRetouch – Ab jetzt läuft niemand mehr durchs Bild!

13 Kommentare

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  •   12

    Nutze die App auch seit einiger Zeit und Abstürze hatte ichi bisher zum Glück noch nie (Galaxy Nexus). Insgesamt eine schöne App die ihr Geld wert ist , auch wenn man sie nicht ganz so häufig benötigt.

  • Izzy
    • Blogger
    05.04.2012 Link zum Kommentar

    @qgamzoo: Bei so manchem Schnappschuss schwer realisierbar. Oder wenn man das "Problem" erst bemerkt, nachdem man den "Tatort" schon lange verlassen hat...

  • Kann man nur mit Visa bezahlen! :-(

  • Wenn jemand durchs Bild gelatscht ist, kann man hinterher ein oder zwei Stunden rumretouchieren. Oder man löscht einfach die Aufnahme und macht ein neues Foto...

  • @Daniela,
    wenn man das Bild mit sehr viel Zeit & sehr genau retuschiert, dann merkt man die Veränderungen auf dem Foto (auf dem PC) gar nicht mehr - man muß dann schon "spezielle" Foto-Bearbeitungsprogramme aufsuchen & das Bild seeeehr stark anzoomen, um festzustellen, dass etwas am Bild "manipuliert" wurde !
    ... von daher, ist die App 1A.

  • Ich verbessere auch immer meine Urlaubsbilder in dem ich meinen Freund raus schneide... :D

    Naja, klappt nicht wirklich gut. Aber dafür, dass es automatisch gekachelt wird ganz okay.

  • Ist eine SUPER App !!
    Nutze sie schon seit Anfang an an.
    Habe damit schon viele Urlaubsbilder "verbessert" und möchte diese App NICHT mehr auf meinem Smartphone missen !!!

  • Aber beenden nicht vergessen. 22% Akkuverbrauch im Stand by.

  • Endlich mal ne super App. Laden lohnt sich...

  • Muss ich gleich mal mit dem stylus vom Note..

  • Ich war anfangs sehr positiv überrascht muss Ich sagen.
    Bei mir ist es auch nicht immer abgestürzt.

  • Habe die Freeversion probiert und funktioniert teilweise verblüffend gut. Danke für den Tests.

  • Hehe, der Schatten ist noch schön zu sehen, aber abgesehen davon, ist das Ergebnis ganz ok. Wenn man bedenkt, dass alles am Smartphone gemacht wurde. Sowas könnte durchaus mal nützliche sein. Danke für den Test.

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