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Top 5 eBook-Apps: Lesen bildet - auch auf dem Smartphone oder Tablet

Lange bevor es Fernseher, Internet und Smartphones gab, haben die Menschen gelesen - Bücher, dicke Wälzer mit tausenden von Seiten oder schlanke Taschenbücher für einen Nachmittag. Besonders bei jüngeren Generationen hat dieses altehrwürdigste aller Medien heute aber keinen leichten Stand mehr, dabei kann man auch auf Smartphones und Tablets wunderbar lesen. In unserer Top-Liste zeigen wir die fünf besten Anwendungen rund um das Thema eBooks.

ebook reader teaser
Lesen im Immersive Mode: Mit Google Play Books und anderen eBook-Apps kann man dicke Schmöker auch auf dem SMartphone genießen. / © AndroidPIT

Google Play Books

PRO CONTRA

Gelungene Oberfläche

Tiefergehende Funktionen fehlen

Gut ins Gesamtsystem eingefügt Katalog nicht so groß wie bei Amazon
Zentrale Anlaufstelle  

Google Play Books dürfte für viele nicht der erste Gedanke beim Thema eBooks sein. Trotzdem steht die Anwendung an erster Stelle und dies liegt an der guten Vernetzung mit dem Android-System und dem Google Play Store, der ohnehin oft die erste Anlaufstelle für Einkäufe am Smartphone/Tablet ist. Komfortfunktionen werden geboten, die Zahlungsdaten sind meist hinterlegt und die Präsentation ist sehr ansehnlich. Leider bietet Google Play Books keine Möglichkeit, Bücher temporär auszuleihen. Auch sonst bietet die Anwendung an fortgeschrittenen Funktionen weniger als die direkten Konkurrenten, doch für die grundlegende Benutzung reicht es allemal.

PlayBooks
Play Books weist den typischen Android-Look auf. / © AndroidPIT
Google Play Books Install on Google Play

Kindle

PRO CONTRA
Größter Katalog Fokus auf einen Anbieter
WhisperSync und Nutzung eines Kindle Readers  

Wenn das Thema eBooks angesprochen wird, kommt man um den größten Buchhändler der Welt schlicht nicht herum. Amazon bietet wohl die größte Auswahl an Büchern aus einer Hand und die Anwendung kann mit vielen Zusatzfunktionen überzeugen. So kann mit einer sehr zuverlässigen Synchronisierung das Lesen von einem anderen Gerät fortgesetzt werden. Und sollte eine Prime-Mitgliedschaft inklusive Kindle Reader vorliegen, kann auch auf die Leihbibliothek zugegriffen werden, die eine große Bandbreite anbietet. Man ist jedoch ganz im Amazon-Ökosystem (das kann Vor- und Nachteil sein) und das Angebot von Magazinen ist ebenso ausbaufähig.

Kindle
Der große Vorteil von Amazon ist natürlich der große Katalog und die simple Handhabung. / © Amazon
Kindle Install on Google Play

Oyster

PRO CONTRA
Unlimitierter Zugriff auf den Katalog 9,95 Dollar Monatsgebühr
Offline-Download verfügbar Vergleichsweise kleiner Katalog
Sehr praktisch für Vielleser  

Man weiß, welche Erwartungen an einen Dienst gestellt werden, wenn dieser in einem Atemzug mit Netflix oder Spotify genannt wird. Oyster kann als Streamingdienst für eBooks bezeichnet werden und bietet (nach eigenen Angaben) mehr als 500.000 Bücher zum Lesen an. Die ersten 30 Tage sind kostenlos und die Verzahnung mit Facebook und Twitter macht den Bücherkonsum stellenweise zu einem sozialen Erlebnis. Bücher können heruntergeladen werden, wobei die Anzahl an deutschen Veröffentlichungen im Vergleich zu den anderen Genannten klein ist. Ebenso schlägt die Anwendung mit 9,95 Dollar zu Buche, womit der Dienst nur für fleißige Leser wirklich lohnenswert ist.

Oyster
Oyster ist vor kurzer Zeit gestartet und weist (noch) einen überschaubaren Katalog auf / © Oyster Inc.
Oyster – The Best Way to Read Install on Google Play

Moon+Reader

PRO CONTRA
Viele unterstützte Dateiformate Kein eingebauter Shop mit vergleichbarem Katalog wie Amazon
Freundlicher und schneller Support  
Funktionsreichtum  

Der Moon+Reader ist der erste eBook-Reader in dieser Liste und wurde schon mehrfach bei uns in Tests und Artikeln vorgestellt. Wer die Anwendung benutzt, wird sich über die zahlreichen Funktionen, den guten Support und die ansprechende Präsentation freuen. Insbesondere bei den Komfort- und weiterführenden Funktionen kann keine der genannten Anwendungen dem Moon+Reader wirklich das Wasser reichen. Eigene Bibliotheken sind optional genauso verfügbar wie die Möglichkeit, PDF-Dateien zu bearbeiten, wenn auch für einige Funktionen das (empfehlenswerte) Pro-Update nötig wird.

Moon
Die Möglichkeit, verschiedene Kataloge in Moon+ einzubinden, öffnet die weite Welt der Bücher. / © AndroidPIT
Moon+ Reader Install on Google Play

Mantano Ebook Reader Lite

PRO CONTRA
Großer Funktionsumfang Cloud-Abos ab 1$/Monat
Integration von PDF, viele Dateiformate Pro-Version schließt Cloud-Abo nicht ein

Der Mantano Ebook Reader Lite hatte es bereits in unsere Top-5-Liste der besten eBook-Reader geschafft und die Anwendung hat dank einer guten Gesamtleistung auch in dieser Aufzählung einen Platz verdient. Besonders die Kategorisierung mittels Tags und die umfangreichen Sortierfunktionen machen einen guten Eindruck und sind einen näheren Blick wert. Etwas schade ist, dass der Zugriff auf die Cloud und somit die Synchronisation zwischen zwei Geräten nur mit dem Cloud-Abonnement möglich ist. Hier bietet die Konkurrenz mehr - besonders ärgerlich ist es, dass nicht einmal die kostenpflichtige Pro-Version diese Bibliotheks-Synchronisation beinhaltet.

mantano
Die Mantano-App sieht nicht nur gut aus, sondern bietet auch allerlei Komfortfunktionen. / © Mantano SAS
Bookari Epub PDF Ebook Reader Install on Google Play

Fazit und Alternativen

Beim Thema eBooks scheiden sich die Geister. Manche wollen ganz spartanisch nur die Möglichkeit, das geschriebene Wort zu konsumieren. Andere verlangen bei der gewählten Anwendung ein virtuelles Kraftpaket inklusive etlichen (Komfort-)funktionen. Die oben genannten Anwendungen haben alle Vor- und Nachteile und es hängt an den eigenen Präferenzen, ob nun Amazon, Google oder zum Beispiel der Moon+Reader das Rennen macht. Andere Anbieter wie Nook bieten noch mehr Auswahlmöglichkeiten und somit fordert und fördert selbst das Installieren einer passenden Anwendung den potenziellen eBook-Leser. Mit unserer Top-Liste sollten die meisten Ansprüche aber bedient werden können. 

Top-Kommentare der Community

  • Christian 30.06.2014

    Ich bin noch altmodisch. Meine Book's haben kein "e" davor und sind noch aus Papier.

    Vorteil:
    Ich kann das pBook (p steht für Paper) wieder verkaufen, wenn ichs gelesen habe!

    Nachteil:
    • Brauchen halt eine Mänge Speicherplatz in meiner Tasche ;)

27 Kommentare

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  • Universal Book Reader ist super :)

  • Meine Frau und ich benutzen auf Tablet und dann Smartphone MoonReader+ dem eigentlich für das absolute Glück nur noch Adobe DRM (nur optional) fehlt.

    • Das war auch bei mir der Grund den Aldiko zu nutzen. Mittlerweile nutze ich keine DRM Bücher mehr bzw. greife zur Selbsthilfe bei von mir gekauften Büchern. Werde also den Moon demnächst nochmal testen.

  • ich nutze bisher Aldiko. Wird der echt nicht mehr weiter entwickelt? Ein Kommentar weiter oben hat das angedeutet.

    • In den Kommentaren im Playstore stand das so drin.

      • ok, danke. Vorerst tut er noch gut seinen Dienst. Muss ja nicht alles immer weiter entwickelt werden, wenn es gut funktioniert. problematisch wird es halt, wenn bei eine neuen Androidversion Anpassungen nötig werden.

  • ich vermisse THALIA eBooks

  • Also ich bin mit meinem Kindle Paperwhite mehr als zufrieden, damit kann man auch in der Sonne gut lesen. Was bei nem Smartphone oder Tablet doch oftmals eher schwierig ist.

  • Ich hab die skoobe-app. Zahle dafür zwar monatlich 9,99 €, kann dafür aber soviele Bücher lesen wie ich will. Bei 2 im Monat lohnt sich das schon. Die Bücher muss man zwar wieder zurückgeben, aber nach 1-2 Mal lesen löscht man ja seine gekauften Bücher sowieso.

    • Habe für meine E-Books bisher zusammen etwa 15 Euro ausgegeben. Sind knapp 1500 Stück. Die waren auf den Heft CDs von der Spiegel , Stern , Focus und Computer Bild dabei. Da ich eh sehr gerne ältere Literatur lese bin ich damit vollauf zufrieden.

      • Kleiner Tipp: Nydus Underground und Boerse.bz haben ein sehr grosses Angebot (auch verbotene Literatur) nur leider ist die Nutzung in Deutschland im Gegensatz zur Schweiz etwas problematischer.

  • Als bisheriger Papierleser bekam ich vor kurzem einen Kindle Papierwhite geschenkt und muss zugeben, dass ich schwer beeindruckt bin. Das Teil geht mit in den vierwöchigen Sommerurlaub bei minimalstem Gewicht.

    • Richtige eBook-Reader find ich ganz in Ordnung. Da es E-Ink-Displays sind, schmerzen die Augen nicht beim lesen. Aber ein normales Display zu nutzen, um 1000 Seiten zu lesen, find ich schrecklich.

      • Weil man ja 1000 Seiten am Stück ließt.

      • joe 30.06.2014 Link zum Kommentar

        also ich nutze auch einen "richtigen" ebook reader ( Sony)
        und Moon Reader plus auf dem Note 2,
        beides immer synchron durch Mini Android auf dem ebook reader.

        und durch die vielen Möglichkeiten des Moon Readers, auch angenehme Einstellung des Bildschirms auf dem Handy möglich,
        inklusive % anpassung der Helligkeit und versch. Farben,
        sowohl Hintergrund als auch Schrift.

        PS: aber wie du schon sagtest, die pbooks haben immer noch ihren Reiz.
        Habe aber mit ca. 3000 Stück schon etwas Stellprobleme im Haus :-)

    • Ja,das Ding ist schon fein. Bei prallem Sonnenschein ein Buch am Stand zu lesen ist Klasse.

    • Ich habe auch seit kurzem den Paperwhite... einfach super das Teil und kein Vergleich zu nem Smartphone Display... ich lese Bücher nur noch auf dem Kindle, es istbsejr viel angenehmer, da man ja doch mal 50 Seiten oder mehr am Stück liest :)

  • Moon Reader+ in Kombination mit meinem Huawei Mate für mich als Taxifahrer das beste was ich bisher hatte. Es fehlen nur wenige eBook Formate.

  • @ Christian: der größte Nachteil der pBooks (weshalb wir auf eBooks umgestiegen sind), sie brauchen v. a. eine Menge Speicherplatz in den Regalen 😉 Schnell- und viel-lesende Grüße 📚📚📚

  • vermisse hier den Cool Reader :(

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