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Top 5 Cloud-Apps: Über den Wolken

Seit Jahren schreitet der Siegeszug der Cloud-Speicher voran. Immer mehr Unternehmen bieten ihren virtuellen Speicherplatz an und erweitern die physikalischen Speichermedien. Der Vorteil liegt auf der Hand: Immer und überall kann auf eine wichtige Datei zugegriffen werden und selbst das Teilen benötigt nur noch einen simplen Link. In unserer heutigen Topliste zeigen wir Anwendungen, die das Verwalten von Cloud-Accounts und -Inhalten vereinfachen.

AndroidPIT Cloud
© Stokkete/ Shutterstock

Dropbox

PRO KONTRA
Intuitive Bedienung Keine 2-Wege-Synchronisation
Direkter Zugriff auf den bekannstesten Cloud-Anbieter Desktop-Programm bietet deutlich mehr
Kamera-Upload  

Den Anfang macht mit Dropbox der wohl bekannteste Cloud-Anbieter unserer Zeit. Die blaue Box bietet zwar nicht den meisten kostenfreien Speicher, doch dafür ist die App für Android sehr gut gelungen. Weiterhin bieten viele Drittanwendungen am ehesten eine Schnittstelle für Dropbox an. Direkter Zugriff auf die eigenen Daten, ein optionaler Kamera-Upload und eine Favoritenliste decken das Grundbedürfnis der Nutzer ab. Leider bietet die offizielle App keine eingebaute Zwei-Wege-Synchronisation an. Dies trübt im Angesicht der gut gelungenen PC-Anwendung etwas das Gesamtbild. Die grafische Präsentation ist wiederum sehr gut gelungen.

Dropbox
Dropbox ist der große Player der Cloud-Anbieter. / © AndroidPIT
Dropbox Install on Google Play

Google Drive

PRO KONTRA
Bearbeitung von Text Keine 2-Wege-Synchronisation
Scanner-Funktionalität Viele Funktionen in andere Anwendungen ausgelagert
Speicher günstig und teilbar  
Grafische Präsentation  

Natürlich darf in dieser Topliste die Cloud-Lösung aus dem Hause Google nicht fehlen. Google Drive bietet im direkten Vergleich mit Dropbox nicht nur mehr Speicherplatz an, sondern verknüpft die verschiedenen Google-Dienste (größtenteils) an einer Stelle. Gekaufter Speicherplatz ist günstiger als bei vielen Konkurrenten und kann ebenfalls bei den verschiedenen Diensten verwendet werden. Die Anwendung bietet neben den Grundfunktionen auch kleine Gimmicks wie die Scanfunktion, doch auch hier fehlt eine potente Zwei-Wege-Synchronisation. Andere Funktionen, wie beispielsweise die automatische Sicherung von Bildern, sind in anderen Google-Anwendungen integriert (in diesem Fall in "Fotos"). Textdateien können hingegen direkt in Drive bearbeitet werden.

Drive
Das Teilen von Funktionen und Speicher ist bei Drive Fluch und Segen zugleich. / © AndroidPIT
Google Drive Install on Google Play

ownCloud

PRO KONTRA
Eigener Speicher als Cloud Präsentation ausbaufähig
Viele Einstellungsmöglichkeiten  
Auf Tablets gut zu nutzen  

Mit ownCloud folgt ein unterschiedlicher Ansatz auf die beiden großen Cloud-Anbieter. ownCloud wird nämlich auf einem privaten Server installiert und verwendet somit den heimischen Speicherplatz. Der Vorteil dieser Lösung ist die nicht benötigte Weitergabe der Daten an einen fremden Server. Die Android-App ist gut gelungen, wenn auch für Geräte mit Jelly Bean (4.1.x) ein Workaround notwendig wird, der den Komfort dieser Lösung etwas schmälert. Auch bei ownCloud könnte noch mehr Komfort gewährleistet werden, doch für weniger als einen Euro sind die Anwendung und das Konzept sehr interessant.

owncloud
Mit ownCloud ist der eigene Cloud-Speicher leicht zu realisieren. / © owncloud
ownCloud Install on Google Play

Dropsync PRO

PRO KONTRA
2-Wege-Synchronisation Optische Präsentation ausbaufähig
Leichter Zugang  
Einstellungsvielfalt  
Kostenlose Version ebenso umfangreich  

In den vorherigen Absätzen war immer wieder von fehlender Zwei-Wege-Synchronisation zu lesen. Dropsync PRO bietet hierfür eine Lösung an und ermöglicht die Synchronisation der Daten in beide Richtungen. Es wird beispielsweise eine Textdatei bearbeitet und bequem mit Dropbox synchronisiert. Dies vereinfacht den Abgleich und ist insbesondere bei der Mitschrift (beispielsweise während Vorlesungen) Gold wert. Auch wenn die grafische Präsentation noch ausbaufähig ist, so ist zumindest die kostenlose Variante von Dropsync einen genaueren Blick wert. Auch die Synchronisation der SD-Karte unterstützt Dropsync, wobei das Nadelöhr eher der limitierte Speicherplatz bei Dropbox sein dürfte.

DropSync1
Das Design der Anwendung ist minimalistisch und fokussiert. / © ttxapps
Dropsync PRO Key Install on Google Play

Cloudii

PRO KONTRA
Regelmäßige Updates Nur sinnvoll bei Verwendung von mehreren Cloud-Anbietern
Zentrale Anlaufstelle  
Design an Tablets angepasst  

Die bisherigen Anwendungen dieser Topliste waren auf einen bestimmten Cloud-Anbieter bezogen. Doch die Realität sieht zumeist bunter aus und viele Nutzer verwenden verschiedene Cloud-Anbieter für unterschiedliche Aufgabenbereiche. Hier kommt Cloudii ins Spiel, das die Verwaltung von mehreren Cloud-Diensten anbietet. Sozusagen eine zentrale Anlaufstelle für die verschiedensten Dienste. So sind die oben genannten Dienste allesamt enthalten (auch ownCloud). Die App hat erst vor kurzer Zeit ein großes Update erhalten, das die Push-Synchronisation ermöglicht, wobei der Akkuverbrauch gleichbleibend niedrig ist. Die Synchronisation ist zwar nicht so bequem wie bei Dropsync, doch für viele Anwendungsgebiete dürfte Cloudii komplett ausreichen.

Cloudii
Besonders auf Tablets zeigt Cloudii das ganze Potenzial. / © Cloudii
Cloudii Install on Google Play

Fazit und Alternativen

Das Thema “Cloud-Verwaltung“ ist auf den ersten Blick ein Fass ohne Boden. Dutzende Anbieter und Methoden werden erst beim genaueren Hinsehen erkennbar und alle haben ihre spezifischen Vor- und Nachteile. Die Liste kann durch Geheimtipps erweitert werden oder durch weitere offziellen Anwendungen, wie beispielsweise von SugarSync oder OneDrive. Doch besonders Dropsync PRO und Cloudii bringen einen echten Mehrwert in den Arbeitsablauf.

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