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2 Min Lesezeit 66 Kommentare

Tod durch Selfie: Das sind die tödlichsten Fehler bei Selfies

Die Beliebtheit von Selfies ist ungebrochen, und die Selbstbildnisse sind ja auch wirklich cool, lustig und eine schöne Erinnerung - aber manchmal auch tödlich. Forscher haben untersucht, wie viele Menschen durch Selfies ums Leben gekommen sind und wie.

Eine Forschergruppe in Indien wollte herausfinden, wie viele Menschen bei Selfies sterben und warum. Da offizielle Zahlen nur schwer zu bekommen sind, stützten sie sich auf Medienberichte, die Schlagworte wie "selfie deaths" und ähnliche enthielten. Die Zahl von 259 Todesopfern zwischen Oktober 2011 und November 2017 stellt dabei nach Ansicher der Forscher nur die Spitze des Eisbergs dar, sie ist in der Realität deutlich höher.

Wichtigste Erkenntnis der Studie: Tod durch Selfies passiert in aller Regel durch falsches Verhalten. Um ein besonders aufregendes Selfie zu knipsen und dafür Likes in Social-Media-Netzen zu ernten, begeben sich vor allem Jugendliche sehenden Auges in gefährliche Situationen. Die meisten Todesfälle durch Selfies kamen durch Ertrinken zustande, weil Selfie-Knipser ins Wasser gefallen, mit dem Boot gekentert sind oder von Wellen weggespült wurden. Manche Menschen sprangen gar für ein Selfie ins tiefe Wasser, ohne schwimmen zu können.

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Eine Frontkamera kann tödlich sein. / © AndroidPIT

Man hatte es fast geahnt: Tatsächlich kommen die mit Abstand meisten Schussverletzungen bei Selfies in den USA vor. Insgesamt betreffen die tödlichen Unfälle bei Selfies vor allem die Altersgruppe von 10 bis 19 Jahren und dort mit über 70 Prozent vor allem die Männern. Die meisten Selfie-Toten gab es der Studie zufolge in Indien mit 159 Fällen, gefolgt von Russland (16), den USA (14) und Pakistan (11).

Bei allen guten Tipps für bessere Selfies und Smartphone-Fotos solltet Ihr deshalb unbedingt einen im Blick haben: Vorsicht!

Was war Euer "gefährlichstes" Selfie?

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Top-Kommentare der Community

  • Michael K. vor 2 Monaten

    Wer bei einem Selfie ums Leben kommt, oder auch wenn er sich von Anderen hat fotografieren lassen, wollte vermutlich in keinem Fall sterben. Eine Situation wurde falsch eingeschätzt, ein manchmal auch ziemlich dummer Fehler begangen und mit einem grauenvoll hohen Preis bezahlt.
    Woher soll ein 14 jähriger wissen, dass eine Oberleitung auch ohne sie zu berühren und in deutlichem Abstand tödlich sein kann? Zu den Lebenserfahrungen eines Jugendlichen gehört auch nicht unbedingt, dass von einem Zug ein tödlichen Sog auch dann ausgehen kann, wenn man zwei Meter neben dem Gleis steht. Wer ins Wasser springt, hat vielleicht die Strömung nicht berücksichtigt, die ihn schneller wegtreibt, als die Freunde ihn wieder herausziehen können.
    Das sind tragische Unfälle, die mit Selektion nichts zu tun haben (und selbst wenn dem so wäre, ist biologische Selektion nichts, was in einer Zivilgesellschaft wünschenswert ist).
    Auch wenn die meisten dieser Unfälle scheinbar leichtfertig herbeigeführt wurden und leicht hätten vermieden werden können, sollte man nicht vergessen, das das eben nur aus einer Position der Lebenserfahrung heraus so aussieht.
    Jedermann lernt aus Fehlern, sofern er sie überlebt. Aber niemand kann sich sicher sein, durch eine kleine Unaufmerksamkeit, einen dummen Fehler nicht selbst tödlich zu verunglückten.
    Mitleid ist also durchaus angebracht, nicht nur mit den Opfern selber, sondern auch mit deren Angehörigen. Auch was die durchleben müssen, will niemand selbst durchleben müssen.

    Gerade deshalb ist es sehr lobenswert, diese Problematik zu thematisieren.

  • Holger Kropp vor 2 Monaten

    Tot durch Selfie???

    Sollte es nicht eher heissen: Tot wegen Dummheit?

  • Sandtiger vor 2 Monaten

    Tod durch Selfie

    =

    Evolution bei der arbeit.

  • Aries vor 2 Monaten

    In Bezug auf die fehlende Empathie so manchen Kommentators, gebe ich Dir vollkommen recht. Die im Vergleich zu anderen Risiken vergleichsweise geringe Zahl, macht eine Thematisierung aber nicht so wichtig. Die von Dir beschrieben Risiken bestehen gerade bei Jugentlichen auch ohne Selfie.

  • Peter vor 2 Monaten

    Auch bei Selfies gibt es hin und wieder Trends. Vor Jahren war es mal besonders trendig ein Selfie auf Zuggleise zu machen, wo man im Hintergrund schon den herannahenden Zug kommen sah. Das ging nicht immer gut aus. Leider schätzen besonders junge Menschen die Gefahr falsch ein. Auch wenn man jetzt sagt für sowas hat man kein Mitleid, so sind die Hinterbliebenen (Eltern, Geschwister, Freunde) die die sehr darunter leiden.

66 Kommentare

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  • Heute gab es bei uns wieder einen Toten durch 🤩🤳 💥🚃selfie mit Straßenbahn.Der Fahrer konnte nicht mehr bremsen und musste seinen Dienst erst mal beurlauben. Noch irgendwelche Kommentare dazu? Der Straßenbahnfahrer Hat mein mit Gefühl.


  • Grundsätzlich gilt es folgendes festzuhalten.

    Mitleid.
    Mit jemanden mitleiden.
    Damit ist niemandem geholfen und ein Zeichen von Hilflosigkeit und Handlungsfähigkeit in schwierigen Momenten.

    Mitgefühl.
    Mit jemanden mitfühlen.
    Gefühle wahrgenommen, aber eben nicht von Gefühlen übermannt.

    Also nochmal.
    Warum mitleiden, mit Personen, welche nicht in der Lage sind, bewußt und reflektierend wahrzunehmen in welcher Umwelt man sich bewegt.
    Und statt dessen ein Foto von sich macht.


    • Peter vor 2 Monaten Link zum Kommentar

      Grundsätzlich gilt folgendes als Nachtrag festzuhalten :

      Solange es keinen aus der eigenen Familie betrifft, der im Jugendlichen Leichtsinn einen fatalen Fehler begeht, der den Tod zur Folge hat, ist es leicht darüber hinwegsehen und so Aussagen wie in Absatz 3 zu tätigen.


      • Nein.
        Die Erkenntnis, die kam als man sich mit dem Tot auseinandersetzen musste.
        Und feststellte der Tot gehört unweigerlich zum Leben.

        Gelöschter Account


      • Vielleicht hättest Du Dich lieber mit der korrekten Schreibweise von "der Tod" (Kontextbezogen dem Tod) auseinandersetzen sollen, als anderen Menschen ihr Recht auf subjektive (und vielleicht auch irrationale) Gefühle streitig machen zu wollen.

        =)


    • "Also nochmal.
      Warum mitleiden, mit Personen, welche nicht in der Lage sind, bewußt und reflektierend wahrzunehmen in welcher Umwelt man sich bewegt.
      Und statt dessen ein Foto von sich macht."

      Ja, was sind wir doch alle erhaben. Jemand kommt durch etwas um, das wir als dumme Aktion beurteilen und schon ist es dann auch gerechtfertigt, dass er dadurch ums Leben kommt. Also kein Mitleid, er hat es ja verdient und ist selbst Schuld. Was für eine erbärmliche Sichtweise! Denn dann könnte ich auch sagen, selbst Schuld, wenn jemand beim Skifahren oder beim Bergwandern ums Leben kommt, schließlich birgt auch das ja ein gewisses Risiko. Auch jeder Raucher ist dann ja verdientermaßen gestorben, er hat ja nicht hören wollen. Und wird ein Radfahrer im Stadtverkehr getötet, dann gibt's auch da kein Mitgefühl, denn schließlich hat er die Gefahr ja selbst gewählt. Jeder beurteilt dummes Verhalten anders, warum also sollte jemand, der zu nah an Gleise geht dümmer sein als jemand, der regelmäßig Alkohol trinkt oder Übergewicht hat? Und dann diesen Menschen in einer schlimmen Situation nicht mal ein bisschen Mitgefühl oder Mitleid zukommen zu lassen, ist armselig und ein Zeichen unserer egomanen Gesellschaft, in der Menschen ja auch lieber untätig glotzen, Fotos schießen und die Retter behindern, als selbst mal zu helfen, wenn irgendwo ein Unfall passiert. Aber wozu auch, eventuell hat derjenige es ja selbst verschuldet und verdient gar kein Mitleid.


  •   45
    Gelöschter Account vor 2 Monaten Link zum Kommentar

    Es ist im Grunde soooo einfach:
    Jedes Lebewesen hat für das Überleben in seinem Biotop durch Anpassung/Selektion besondere Fähigkeiten entwickeln können. Diese Fähigkeiten können z.B. extreme Schnelligkeit bei der Jagd sein (Falke, Gepard). Oder eine außergewöhnliche Kommunikationsfähigkeit (Delphine, Elefanten). Oder die Fähigkeit im Winter einzufrieren, ohne dass der Organismus Schaden nimmt (Eisfrosch).
    Wir haben weder Reißzähne, noch Schnelligkeit, noch Gammastrahlen-Resistenz (Bärchentier). Unser evolutionsbiologischer Vorteil ist unser Hirn und unsere ganzjährige Fortpflanzungsfähigkeit.
    Letzteres hat zu nunmehr 8 Milliarden Menschen (Tendenz steigend) geführt. Und unser Hirn? Scheinbar kommen wir mit der VON UNS geschaffenen Umwelt nicht mehr klar. Idioten, die zu nah am Gleis stehen und böse Erfahrungen mit dem Sog des ICE machen, haben schlicht Instinkte (Vorsicht, Neugierdetrieb) vernachlässigt und nichts über die Gefahren des Alltags "gelernt" (Hirnleistung). Deppen, die ins Wasser gehen und eine Strömung unterschätzen, sind scheinbar ignorant gegenüber Selbsterhaltungstrieb und Furcht als Schutzfunktion. Jeder Hund kann das besser! Und wer von einer Oberleitung geröstet wird, weil er den Unterscheid zwischen dem 12 Volt-Autozigarettenanzünder und den 15.000 Volt und 1400 Ampere einer Oberleitung irgendwie intellektuell nicht erfassen konnte, hat wohl seinen evolutionären Vorteil (Hirn) nicht benutzt...
    Es IST die darwinsche Selektion, wenn der Un- oder Fehlgebrauch dieses Organs zu entsprechenden Folgen führt.


  •   45
    Gelöschter Account vor 2 Monaten Link zum Kommentar

    Und mal Hand aufs Herz- ich leide mehr unter dem Siechtum und den frühen Tod von in Textilfabriken arbeitenden Kindern als unter den Idiotenunfällen von satten und dekadent gelangweilten Pendants (in von Primark gekauften T-Shirts aus Bangladesh) und ihren Narzissmus-Exzessen!


    • Man muss sich nicht für selfies auf Gleise legen.Bevor man den Zug hört ist man Tod.Genauso dämlich auf Waggons zu steigen.


    • @j.g. Schön, schön - haben wir jetzt alle Klischees zusammen? Ist ja in Zeiten wie diesen in, alles kurz und knapp und vor allem pauschal über einen Kamm zu scheren. Die Verblödung durch Arroganz kennt wohl auch keine Grenzen mehr. Solche Kommentare brauchen wir nicht. Vor allem, wenn es um zerstörtes Leben geht.


  • Ich finde es ja echt krass, wie mitleidlos hier die meisten Kommentatoren sind. Da macht jemand einen Fehler, ob aus Übermut oder Dummheit und kommt dadurch ums Leben und die meisten hier stehen nur daneben, zucken mit den Schultern und sagen "mir doch egal, selber Schuld" oder reißen dämliche Witzchen darüber. Ich will mal für euch hoffen, dass keins eurer Kinder mal durch sowas stirbt, denn unachtsam oder übermütig ist jeder von uns mal im Leben. Was ich von solchen Leuten halte, will ich gar nicht sagen, sonst werde ich nicht verwarnt, sondern verliere gleich meinen Account.


    • Ich würde mein Kind schon früh genug Aufklärung geben das es sowas nicht machen soll auch wenn andere meinen damit Anerkennung zubekommen.Es ist ein Unterschied ob man ungewollt zu Tode kommt durch Fehler anderer oder durch eigene Dummheit wie besoffen Auto fahren.


      • Na, schön für dich, dass du noch nie irgendwas Unvorsichtiges gemacht hast, das auch hätte schiefgehen können. Betrunken warst du offenbar ja auch noch nie.


      • Nein da ich Epilepsie habe seit Kindheit ist Alkohol mir nicht gestattet wegen Tabletten.Die Nebenwirkungen wären zu krass.Rauchen tue ich ...🚬😗💨 irgendein Laster braucht jeder Mensch 😅.Ich könnte bequem Auto fahren ,Führerschein habe ich.Aber seit 2 Jahren seit dem die Anfälle wieder stärker sind lass ich mein Auto lieber stehen...Wäre ja schade wenn mir durch ein Personschaden eine Delle reinkommt oder der Lack beschädigt wird.

        Gelöschter Account


    •   45
      Gelöschter Account vor 2 Monaten Link zum Kommentar

      Es wie immer- rational betrachtet und ohne Anteilnahme wollen wir alle einen Rechtsstaat und wenn wir daraus einen Vorteil ziehen, sind wir Anwalts Liebling. Wird aber die eigene Tochter Opfer eines Triebtäters, verachten wir den scheinbar gefühllosen Pflichtverteidiger des Täters (mit allen seinen destruktiven Anträgen vor der Gerichtsbarkeit) und können sogar der Todesstrafe einen gewissen Reiz abgewinnen!
      @Tenten- Mitleid? Für was? Ich verstehe deine Argumentation, aber wäre der Mensch wahrhaftig mitleidig, würde es keine Massentierhaltung und industrielle Fleischproduktion geben, würdest du deine NIKEs (gefertigt durch Kinder) verweigern, dein Smartphone verachten, weil da Blut dran klebt (seltene Erden, unsägliche Arbeitsbedingungen bei Foxconn, etc.) und jede verkackte Stadttaube beweinen, die nicht rechtzeitig von der Fahrbahn auffliegen konnte... Mit welcher Qualifikation verdienen die Deppen mehr Mitleid als jedes andere (unverschuldete!) Leid, welches wir tagtäglich als scheinbar unabwendbar verdrängen? Ich muss den Ball flachen halten- nach zwei Verwarnungen bin ich wohl auch bald weg... (ich sage vorsichtshalber schon mal "Adios Androidianer", weil ich mich kenne und doch immer wieder mal was raushaue....)


      • Adios. Schade wenn's so kommt, mit etwas mehr Fingerspitzengefühl deinerseits wäre ein Rausschmiss unnötig, fand deine Kommentare teils echt gut.

        Aber diese zum Teil zwanghaft überspitzte Art und Ausdrucksweise ist nicht gerade salonfähig, und irgendwann dann auch nervig bzw. einfach zu viel mMn.


  • Tod durch Selfie

    =

    Evolution bei der arbeit.


  • Handys sind halt gefährlich...


    • Nicht die Handys sondern der Nutzer.
      „Im März 2014 kletterte ein 21-jähriger Mann in Jaén, Spanien auf das Dach eines Zuges. Er wollte ein Selfie aufnehmen, um seinen Freunden zu zeigen, wie mutig er ist. Leider kam er mit den Stromkabeln in Berührung und starb sofort.“


  • Wer bei einem Selfie ums Leben kommt, oder auch wenn er sich von Anderen hat fotografieren lassen, wollte vermutlich in keinem Fall sterben. Eine Situation wurde falsch eingeschätzt, ein manchmal auch ziemlich dummer Fehler begangen und mit einem grauenvoll hohen Preis bezahlt.
    Woher soll ein 14 jähriger wissen, dass eine Oberleitung auch ohne sie zu berühren und in deutlichem Abstand tödlich sein kann? Zu den Lebenserfahrungen eines Jugendlichen gehört auch nicht unbedingt, dass von einem Zug ein tödlichen Sog auch dann ausgehen kann, wenn man zwei Meter neben dem Gleis steht. Wer ins Wasser springt, hat vielleicht die Strömung nicht berücksichtigt, die ihn schneller wegtreibt, als die Freunde ihn wieder herausziehen können.
    Das sind tragische Unfälle, die mit Selektion nichts zu tun haben (und selbst wenn dem so wäre, ist biologische Selektion nichts, was in einer Zivilgesellschaft wünschenswert ist).
    Auch wenn die meisten dieser Unfälle scheinbar leichtfertig herbeigeführt wurden und leicht hätten vermieden werden können, sollte man nicht vergessen, das das eben nur aus einer Position der Lebenserfahrung heraus so aussieht.
    Jedermann lernt aus Fehlern, sofern er sie überlebt. Aber niemand kann sich sicher sein, durch eine kleine Unaufmerksamkeit, einen dummen Fehler nicht selbst tödlich zu verunglückten.
    Mitleid ist also durchaus angebracht, nicht nur mit den Opfern selber, sondern auch mit deren Angehörigen. Auch was die durchleben müssen, will niemand selbst durchleben müssen.

    Gerade deshalb ist es sehr lobenswert, diese Problematik zu thematisieren.

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