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Threema: Tipps und Tricks für den sicheren Messenger

Update: Rabatt sichern!
Threema: Tipps und Tricks für den sicheren Messenger

Der Instant-Messenger Threema ist eine großartige Alternative für WhatsApp. Damit ihn auch Eure Freunde und Verwandten nutzen, könnt ihr Ihnen jetzt ein tolles Weihnachtsgeschenk machen. Denn Threema kostet bis einschließlich Januar nur die Hälfte. Darüber hinaus findet Ihr hier Tipps und Tricks zu Threema.

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Threema bis 31. Januar 2020 zum halben Preis

Zwischen 19. Dezember 2019 und 31. Januar 2020 kostet Threema nur die Hälfte. Im Play Store wird der Preis dann auf 2,99 und im Threema Shop von 2,70 auf 1,35 Euro sinken. Kauft Ihr Threema im Google Play Store, könnt Ihr die App mit bis zu fünf Familienmitgliedern per Google Family Sharing teilen und gleichzeitig nutzen. So kostet die app effektiv 25 Cent pro Nutzer. Überzeugt? Braucht Ihr noch mehr Threema-Lizenzen, lohnt sich vielleicht in Besuch im Threema Shop. Den erläutern wir Euch weiter unten.

Aktion verpasst? So erfahrt Ihr von der nächsten:

Fast alle kostenpflichtigen Apps im Play Store gibt es irgendwann einmal mit Rabatt. Damit Ihr den richtigen Moment nicht verpasst, könnt Ihr Euch über Sonderangebote informieren lassen. Ladet Euch also die AppSales-App herunter und lasst Euch benachrichtigen, wenn Eure Lieblings-App das nächste Mal im Sonderangebot ist.

get threema cheaper
Teilt die Play-Store-Seite von Threema mit AppSales, um den Preis zu verfolgen. / © ANDROIDPIT

Play-Store-Guthaben lässt sich übrigens verdienen. Verwendet dafür die Umfrage-App und lauft durch die Stadt. Früher oder später befragt Euch Google zu den Geschäften, die Ihr besucht habt. Für Antworten gibt es Guthaben. Binnen weniger Wochen könntet Ihr die 2,99 Euro für Threema beisammen haben.

Jedes Jahr am 28. Januar ist Europäischer Datenschutztag. Traditionell gibt es Threema dann günstiger. Holt Euch dann am besten gleich ein ganzes Bündel an Lizenzen und konvertiert Freunde und Verwandte. Wie das geht, zeigen wir im nächsten Schritt.

Threema ohne Play Store günstiger kaufen oder verschenken

Threemas eine Schwäche gegenüber Whatsapp ist die geringe Nutzerzahl. Damit also Eure Freunde und Verwandten endlich mitmachen, müsst Ihr sie vielleicht zu ihrem Glück zwingen. Tut Euch und ihnen einen Gefallen, indem Ihr ihnen einfach eine Threema-Lizenz schenkt. Begebt Euch dazu in den Threema Shop, zahlt 2,70 Euro pro Lizenz und kauft so viele, wie Ihr benötigt.

Schickt den Lizenz-Code an Eure Freunde und Familienmitglieder. Sie können ihn im Download-Bereich von Threema eingeben und die Installationsdatei herunterladen. Bei diesen Versionen funktioniert das Update etwas anders. Wenn Ihr Threema nicht über den Play Store erworben habt, könnt Ihr innerhalb der Threema-App unter dem Punkt Über Threema nach Updates suchen.

Der Kauf über den Lizenzschlüssel hat einen weiteren Vorteil. Solltet Ihr eines Tages von Android auf iOS wechseln oder ein anderes Google-Konto verwenden, könnt Ihr Threemas Lizenzschlüssel übertragen. Beim Kauf via Play Store ist der Schlüssel an das Google-Konto gebunden und auch von Threema nicht wiederherzustellen.

Threema richtig sicher machen

Ihr habt Euch vielleicht schon gefragt, was die drei Punkte in Threema bedeuten. Der erste Punkt neben dem Kontakt bedeutet, dass Ihr einander Threema ID kennt. Der zweite Punkt bedeutet, dass dessen verknüpfte E-Mail-Adresse oder Telefonnummer mit der übereinstimmt, die Ihr in Euren Kontakten gespeichert habt.

Doch wie bekommt man den dritten Punkt in Threema?

Drei grüne Punkte bekommt Ihr, wenn Ihr den Code Eures Gesprächspartners eingescannt habt. Diesen Code kann er Euch direkt auf seinem Smartphone zeigen oder anderweitig als Bild schicken. Manche kopieren diesen Code in ihre E-Mail-Signatur. Zum Scannen zieht Ihr das Menü aus dem linken Rand des Threema-Startbildschirms hervor und drückt auf ID scannen. Aktiviert dann die Kamera-Berechtigung und scannt.

Wenn Ihr es Eurem Gegenüber ein wenig leichter machen wollt, tippt Ihr auf den QR-Code, damit er in voller Größe angezeigt wird. Falls Ihr einen neuen Code eingescannt habt, könnt Ihr ihn unter einem neuen oder bestehenden Namen abspeichern.

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Tippt auf Euer Profilbild, um die ID hervorzuholen. / © AndroidPIT

Trotz der drei Punkte ist das letzte Risiko ist nicht ausgeschlossen: Jemand könnte ein Smartphone geklaut und entsperrt haben und unter dem Namen Eures vertrauten Kontaktes Nachrichten versenden.

Backup der Threema-ID anlegen

Threema kann Eure ID auf seinen Servern speichern. Das ist wichtig, da Euch manche Kontakte aushscließlich anhand der anonymen Kennung erreichen können. Daher solltet Ihr sie gut aufbewahren. Dank des Backups lässt sie sich mühelos von einem Gerät auf das nächste übertragen. Das Backup wird mit einem Passwort geschützt.

threema backup deutsch 2019 12 18
Backups wurden mit Threema im Laufe der Jahre einfacher. / © AndroidPIT

ID auf die Visitenkarte drucken

Threemas QR-Code ist ein Zeichen des Vertrauens. Wenn Ihr ihn einer anderen Person übergebt, erklärt Ihr, dass Ihr persönlichen Kontakt mit ihr halten wollt. Daher ist es sinnvoll, den Code auf die Visitenkarte zu drucken. Das erleichtert die Kontaktaufnahme und verifiziert Euch bei Eurem Ansprechpartner automatisch in der App.

threema share code
Mach den Code groß und gebt den Screenshot zur Druckerei. / © ANDROIDPIT

Holt also Euren QR-Code mit der ID vom linken Rand hervor und tippt auf ihn. Nun wird er auf dem Vollbild dargestellt. Erstellt jetzt einen Screenshot und sagt dem Gestalter in der Druckerei, dass der abgebildete Code scanbar auf Eure Visitenkarte soll.

Chat-Verläufe sichern

Es ist in Threema nicht vorgesehen, dass Chatverläufe auf einem Server gespeichert werden. Dies ist unpraktisch, wenn man sein Gerät verliert oder wechselt. Wichtige Protokolle kann man dennoch abspeichern und sich später m Klartext ansehen. Die Protokolle werden in passwortgeschützten ZIP-Archiven abgelegt.

threema save chatlog
Tippt lang auf einen Chatverlauf und dann auf Teilen. / © ANDROIDPIT

Tippt dafür lang auf den Namen des Chats. Anschließend erscheint oben das Kontextmenü. Tippt dort auf das Teilen-Symbol. Nun kommt die Aufforderung, sich ein Passwort für das ZIP-Archiv auszudenken. Erst danach kommt das übliche Android-Teilen-Menü.

Inaktive IDs ausblenden

Das Wiederherstellen von Threema-IDs ist ein kleiner Akt, der nicht jedem auf Anhieb gelingt. So sammeln sich in vielen Kontaktlisten inaktive IDs an, unter denen man gar niemanden mehr erreicht. Diese sollte man aus seiner Liste entfernen. Dafür gibt es zwei Möglichkeiten.

Die erste Möglichkeit ist sanft, denn mit ihr blendet Ihr lediglich die inaktiven Kontakte aus. Geht dazu in Einstellungen > Erscheinungsbild und deaktiviert Inaktive IDs anzeigen. Nun werden alle IDs aus Eurer Liste ausgeblendet, die drei Monate nicht benutzt worden sind.

Die harte Methode ist, solche Kontakte manuell zu löschen. Geht dazu zuerst auf den noch aktiven Eintrag (vermutlich den mit zwei Punkten, also mit Übereinstimmung eines Adressbucheintrages) und drückt auf den Menüknopf oben rechts. Drückt dann auf Kontakt löschen und bestätigt.

Anschließend werdet Ihr gefragt, ob Ihr die ID aus künftigen Synchronisierungen ausschließen wollt. Verneint, da es sich hierbei um den erwünschten Kontakt handelt. Löscht anschließend auch die alte ID wie zuvor beschrieben. Hier entfällt die zweite Nachfrage.

Zieht dann die Kontaktliste so weit nach unten, dass der Pull-to-Refresh-Befehl ausgelöst wird. Nach der Aktualisierung sollte der bereinigte Kontakt nur noch ein einziges Mal erscheinen.

Auf Nachrichten schneller reagieren

Eventuell habt Ihr schon bemerkt, dass Threema-Benachrichtigungen mit zwei Daumen versehen werden können. Diese Daumen-hoch- und Daumen-runter-Nachrichten erlauben es Euch in Einzel-Chats (also noch nicht in Gruppen), schnell und ohne große Worte auf Nachrichten zu reagieren.

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Bestätigt oder lehnt sofort ab. / © ANDROIDPIT

Die Nachrichten werden anschließend im Chat-Verlauf mit einer entsprechenden Reaktion versehen. Ihr könnt auch im Chat-Bereich Nachrichten lange antippen und diese nachträglich mit einem Daumen versehen.

threema daumen 2 de
Haltet eine Nachricht gedrückt und reagiert nachträglich. / © ANDROIDPIT

Während Ihr die Daumen nicht entfernen könnt, dürft Ihr sie beliebig oft umkehren. Euer Gegenüber wird über Eure Reaktion nicht benachrichtigt. Sollte es sich also um etwas Dringendes handeln, solltet Ihr nach wie vor eine zusätzliche Nachricht absetzen. Erst dann wird Euer Gegenüber noch einmal über Eure Reaktion informiert.

Was haltet Ihr von Threema? Benutzt Ihr den Messenger oder bevorzugt Ihr eine andere App.

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Top-Kommentare der Community

  • C. F.
    • Blogger
    27.01.2018

    "Verwendet dafür die Umfrage-App und lauft durch die Stadt. Früher oder später befragt Euch Google zu den Geschäften, die Ihr besucht habt. Für Antworten gibt's Guthaben. Binnen weniger Wochen könntet Ihr die 2,50 für Threema zusammen haben."

    Da kann man gleich bei WhatsApp oder Facebook-Messenger bleiben. Wer das macht hat seine Privatsphäre schon längst aufgegeben.

  • C. F.
    • Blogger
    vor 2 Monaten

    Für Threema zu bezahlen heißt die Entwickler zu unterstützen, damit diese nicht durch Werbetracker etc an ihre Bezahlung kommen. Denn auch bei Threema arbeitet niemand nur für einen feuchten Händedruck und ein nettes „Dankeschön „ vom Chef

95 Kommentare

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  • Die Frage lautet: Wer ist da? Ob es was kostet interessiert mich nicht. Whatsapp hat eine Milliarde Nutzer? Interessiert mich auch nicht, ich hab gerade mal 25 WA Kontakte in Gebrauch. Davon haben 2 noch Threema, 1 hat Signal ..........etc. Was tun, noch mehr Dienste installieren? Never !

    Thema Datenschutz,
    ich entziehe jeder App soviele Rechte wie möglich und nötig.


    • Aries vor 2 Monaten Link zum Kommentar

      Der App Rechte entziehen, ist für mich der falsche Ansatz. Lieber nur Apps nutzen, die die Privatsphäre respektieren (und nicht nur in den AGB blumig lügen). Abgesehen davon bringt es im Falle von WhatsApp auch nichts, wenn Du es nicht unbrauchbar machen willst. Die Verletzung der Privatsphäre findet auf den Servern statt.

      Das Argument, bei Threema (oder anderen Messengern) gäbe es kaum Nutzer, hebelt sich selbst aus. Wenn jeder auf die anderen wartet, ändert sich nichts. Wenn aber jeder für sich handeln würde, kann sich innerhalb von Stunden alles ändern!


      • Sooo isset 👍

        Immer nach den anderen schauen was die machen, bringt nix. Einfach selber mal eine Entscheidung treffen.

        M. A.


      • Peter vor 2 Monaten Link zum Kommentar

        Das Argument Threema sei ein Sicherer hebelt sich auch selber aus, da die Daten dann halt durch andere Möglichkeiten weiter gegeben oder abgegriffen werden können. Und was einen Messenger betrifft, so muss ich auf die anderen schauen was die machen, weil das nur funktioniert wenn jeder den selben Messenger hat. Ich kann ja auch nicht einfach stur werden und sagen ich will nicht wie die Masse mit Euros bezahlen und lege stattdessen einen Sack voll Goldmünzen auf den Ladentisch nur um nicht mit dem Strom zu schwimmen.


      • @Aries

        Ein Umstieg wird sehr langwierig könnte ich mir vorstellen. Alle denken; warum soll ich zuerst umsteigen? Nachher kommt keiner nach, dann bin ich reingefallen. Sicherheit der Chats, für mich nicht so wichtig. Das meiste ist doch eh banales Zeug :

        .....komm was später......
        ....soll ich noch einkaufen.....
        .....hab meinen Bruder schon angerufen.....
        .......muss noch tanken....

        ...und so weiter, blablabla, wenn das einer lesen will.

        Ich würde nie Dokumente, Passwörter oder Pin Nummern über WA senden.


      • @Peter, was für ein Durcheinander in Deinem Beitrag. Das was Du da versuchst zu vergleichen, passt gar nicht. Überleg doch mal selber.

        Der €uro ist nun mal ein gesetzliches Zahlungsmittel das europaweit seine Gültigkeit hat.

        Also, was willst Du uns sagen❓


      • Peter vor 2 Monaten Link zum Kommentar

        Ja und WhatsApp ist ein Messenger den fast alle nutzen. Da bringt es genauso wenig sich aus Trotz einen anderen Messenger zu installieren und hoffen das die anderen mitziehen, sowie es genauso wenig bringt beim Euro als Zahlungsmittel einen Sack Gold auf den Tisch zu legen. Das wollte ich damit sagen. Obwohl beide Möglichkeiten sicher einen gewissen Erfolg haben. Einige Kontakte könnten tatsächlich wechseln und einige Geschäftsleute würden wohl auch das Gold nehmen.


      • C. F.
        • Blogger
        vor 2 Monaten Link zum Kommentar

        Hä? Was? Egal was du da gerade geraucht hast - das will ich auch


      • Peter vor 2 Monaten Link zum Kommentar

        Ich rauche nicht. In ruhe nochmal durchlesen, dann sollte es sitzen.


      • Aries vor 2 Monaten Link zum Kommentar

        > Das Argument Threema sei ein Sicherer hebelt sich auch selber aus, da die Daten dann halt durch andere Möglichkeiten weiter gegeben oder abgegriffen werden können.

        Was faselst Du zusammen?

        1. Bei Threema brauchst Du keinerlei persönliche Daten hinterlegen. Du KANNST die Telefonnummer und/oder die E-Mail-Adresse übertragen.

        Bei WhatsApp muss die Telefonnummer übertragen werden.

        2. Threema überträgt die Telefonnummern an den Server, gleicht diese mit den bei Threema gespeicherten Nummern und E-Mail-Adressen ab, gibt die IDs zurück, zu denen Telefonnummern und E-Mail-Adressen gefunden wurden (damit mir Threema-Nutzer angezeigt werden) und löscht die Daten auf dem Server.

        WhatsApp überträgt die Telefonnummern an den Server, gleicht diese mit den zwangsweise hinterlegten ab, gibt die übereinstimmenden zurück und überträgt ALLE Telefonnummern an Facebook.

        Das ist sogar in den AGB beschrieben und vom Nutzer wird verlangt, dass er sich um die Einwilligung bei seinen Kontakten (das sind üblicherweise nicht nur WhatsApp-Kontakte) kümmert.

        3. Threema arbeitet nicht mit den Klartext-Telefonnummern und E-Mail-Adresse, sondern mit Hashes. WhatsApp überträgt Klartext (über einen gesicherten Layer), sonst wären die Telefonnummern für Facebook wertlos.

        4. WhatsApp zeigt den Online-Status mit Zeitpunkt an, wann man zuletzt online war an. Threema nicht. Zwar kann man das bei WhatsApp abschalten und sieht dann auch den Online-Status der anderen nicht mehr, aber es ist voraktiviert und wird zudem durch Scripte und jetzt sogar durch eine App mißbraucht.

        Damit ist WhatsApp bezüglich Privatsphäre bereits schlechter konzipiert als Threema.

        5. Der WhatsApp-Status ist nicht Ende-zu-Ende-verschlüsselt. Genauso werden Dateien nicht durchgehend verschlüsselt. Bei Threema liegen diese Daten sogar verschlüsselt vor, bis Du sie über die Export-Funktion herauslöst.

        > Und was einen Messenger betrifft, so muss ich auf die anderen schauen was die machen, weil das nur funktioniert wenn jeder den selben Messenger hat.

        Das ist falsch, Du bist nur zu sehr konditioniert. Bei E-Mail musst Du doch auch nicht den gleichen Provider und die gleiche App haben, um mit anderen zu schreiben. Und nicht mit Verschlüsselung ankommen, E-Mail kann man seit mehr als zwanzig Jahren auch verschlüsseln, macht nur leider kaum jemand. Außerdem zeigt OMEMO, dass es auch bei Messengern geht.


      • Aries vor 2 Monaten Link zum Kommentar

        > Ein Umstieg wird sehr langwierig könnte ich mir vorstellen. Alle denken; warum soll ich zuerst umsteigen?

        So ist es leider in Realität, weil die Leute wie die Lemminge sind. Sie sind ja oft nicht einmal bereit, einen zweiten Messenger zu installieren.

        > Sicherheit der Chats, für mich nicht so wichtig. Das meiste ist doch eh banales Zeug :

        Auch das ist eine weitverbreitete Einstellung und diese ist mir bekannt. Aber die Inhalte der Chats kann ja wegen der Ende-zu-Ende-Verschlüsselung weder bei Threema noch bei WhatsApp vom jeweilgen Betreiber gelesen werden. Es geht um etwas ganz anderes.

        In erster Linie geht es bei WhatsApp darum, dass sie Daten an Facebook weitergeben. Auch wenn WhatsApp Facebook gehört, so ist es dennoch eine eigene Firma. Und dann geben sie sogar Daten (Telefonnummern und Metadaten) an Facebook weiter, die nichts mit WhatsApp zu tun haben wie Festnetznummern und Daten von Nicht-WhatsApp-Nutzern.

        WhatsApp erzählt auch in den AGB nicht, dass nicht alles Ende-zu-Ende-verschlüsselt ist. Das geben sie nur in Interviews zu, die Otto Normal nicht liest.

        Nicht zuletzt hat Mark Zuckerberg gelogen. 2014 wurde er auf den möglichen Datenaustausch zwischen WhatsApp und Facebook angesprochen und hat gesagt, dies sei technisch nicht möglich und nicht geplant. Das war ein entscheidender Aspekt, warum die europäische Kartellbehörde keinen Widerspruch eingelegt hat. Zwei Jahre später hat er es innerhalb eines Monats umgestellt. Brian Acton (einer der Gründer von WhatsApp) hat deshalb WhatsApp verlassen, verzichtet damit auf einen Teil des Geldes und hat für Signal eine Stiftung mit 50 Mio. Dollar ausgestattet, damit die sich nicht auch verkaufen müssen.

        > Ich würde nie Dokumente, Passwörter oder Pin Nummern über WA senden.

        Warum nicht? Die kannst Du bedenkenlos senden. Oder traust Du nicht der Aussage, WhatsApp habe die Schlüssel nicht, weil Mark Zuckerberg bereits an anderer Stelle gelogen hat?

        Warum nutzt Du dann einen Messenger, dem Du nicht traust?


      • Peter vor 2 Monaten Link zum Kommentar

        @Aries, du bist aber auch sehr leichtgläubig in Bezug auf Threema.

        1. Wer oder welche Institutionen haben alle deine Telefonnummer und weißt du von jedem einzelnen was damit geschieht? Telefonnummern zählen schon seit Beginn an nicht zu den Dingen die nur einem persönlich bleiben. Geht auch rein von der Logik nicht.
        WhatsApp basiert halt auf Nutzung der Telefonnummer, und Leute die kein WhatsApp nutzen werden vom System zwar erkannt aber somit nicht an WhatsApp gebunden.

        2. Wer sagt dir das die Daten vom Threema Server auch wirklich gelöscht werden? Nur weil der Konzern das behauptet? Andererseits kann man bei Facebook und WhatsApp ja auch keine Sorgen haben, den da wird auch behauptet das diese nur für Werbezecke verwendet wird.

        4. Das WhatsApp den online Status anzeigt, wann wer zuletzt online war sehe ich als Pluspunkt gegenüber Threema. Das genau zu erläutern wäre ein eigenes Thema. Aber man kann wie du richtig geschrieben hast dies auch deaktivieren.

        Du kannst eine Email nicht mit einem Messenger vergleichen. Ein und die selbe Email Adresse kann mit verschiedenen Anbietern angelegt werden. Ein Messenger funktioniert nur in der jeweiligen App oder der dafür vorgesehenen Telefonnummer.
        Aber die Email ist sowieso das allerschlechteste Beispiel was Sicherheit angeht. Da gibt's auch wirklich was an Daten zu holen.


      • @Aries
        Weil die Mehrzahl der WA Kontakte die ich nutze woanders nicht vertreten sind.

        Danke für deine ausführliche Antwort.


      • Aries vor 2 Monaten Link zum Kommentar

        > Telefonnummern zählen schon seit Beginn an nicht zu den Dingen die nur einem persönlich bleiben.

        Es ist immer noch mein alleiniges Recht, wem ich meine Telefonnummer gebe. Kein WhatsApp-Nutzer hat das Recht, WhatsApp das Recht einzuräumen, meine Telefonnummern an Facebook weiterzuleiten, damit Facebook diese vermarktet. Das hat bereits das Bundesverfassungsgericht 1983 entschieden und dabei ausdrücklich nicht unterschieden, um welche Daten es sich dabei handelt. Daran hat sich auch mit WhatsApp nichts geändert!

        > Wer sagt dir das die Daten vom Threema Server auch wirklich gelöscht werden? Nur weil der Konzern das behauptet?

        Ja, Vertragsinhalt ist zunächst das, woran ich glauben muss. Ansonsten kann ich einen Vertrag nicht abschließen. Threema hat allerdings durch Audits unterstrichen, dass ihre Systeme genauso arbeiten, wie vertraglich zugesichert. WhatsApp handelt auch wie vertraglich vereinbart. Allerdings zwingt WhatsApp ihre Nutzer un den Nutzungbestimmungen dazu, das informationelle Selbstbestimmungsrecht Dritter (sogar unbeteiligter) zu verletzen. Leider verschleppt die zuständige Behörde in Irland eine entsprechende Untersuchung. Ein Schelm, wer Zusammenhänge vermutet, dass WhatsApp und Facebook in Irland ihren Europasitz haben.

        Wenn Du Threema schon nicht traust, dass sie nur das machen, was sie zusagen, dann hat Mark Zuckerberg doch eigentlich jegliches Vertrauen verloren und deren Produkte dürftest Du gar nicht nutzen. Es gibt ja noch Signal und Wire, die (was die Verschlüsselung der Nachrichten betrifft) mit Threema und WhatsApp vergleichbar sind. Und dann sind da noch die zahlreichen XMPP-Provider, bei dem Du bestimmt einen findest, dem Du traen kannst. Und wenn nicht, dann hoste Deinen eigenen XMPP-Server. Dir wirst Du doch wohl vertrauen. Wenn Du den anderen nicht traust, öffne das System nicht, sondern richte nur Accounts für Deinen Kreis ein.

        > Du kannst eine Email nicht mit einem Messenger vergleichen. Ein und die selbe Email Adresse kann mit verschiedenen Anbietern angelegt werden. Ein Messenger funktioniert nur in der jeweiligen App oder der dafür vorgesehenen Telefonnummer.

        Natürlich kann ich beides vergleichen. Dir ist offenbar nicht bekannt, dass es sogar ein RFC gibt, das E-Mail zum Messaging vorsieht.

        Ein Messenger funktioniert auch nicht nur mir der Telefonnummer. Das zeugt von Filterblase. ICQ, IRC, XMPP, Yahoo Messenger, Skype, Threema, Wire und vieles andere beweisen das Gegenteil.

        Eine E-Mail-Adresse kann auch nicht bei verschiedenen Anbietern angelegt werden. Eine E-Mail-Adresse ist an die Domäne gebunden und der Anbieter muss schon die Hoheit über die jeweilige Domäne haben. Eine Domäne kann nicht mehrfach vergeben werden. Man kann die Domäne umziehen und auf mehrere Hosts verteilen, das unterscheidet E-Mail aber auch nicht von Instant Messaging. Basis ist alleine das DNS.

        UbIx


      • C. F.
        • Blogger
        vor 2 Monaten Link zum Kommentar

        Lass gut sein, Aries. Bei Peter kommst Du mit Argumenten nicht sehr weit.


  • 🤔 wieso für Threema bezahlen, wenn es außerhalb vom Play Store die App kostenlos und legal aus Download angeboten?

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