Im Rahmen unserer Websites setzen wir Cookies ein. Informationen zu den Cookies und wie Ihr der Verwendung von Cookies jederzeit widersprechen bzw. deren Nutzung beenden könnt, findet Ihr in unserer Datenschutzerklärung.
The Minimó: SEATs Elektroauto ist in einer Minute wieder fahrbereit
Mobilität 5G MWC 3 Min Lesezeit 15 Kommentare

The Minimó: SEATs Elektroauto ist in einer Minute wieder fahrbereit

SEAT lüftete heute auf dem MWC in Barcelona den Vorhang für sein neues Connected Concept Car. Der Minimó ist ein reines Elektroauto, das danke Wechselakku in einer Minute wieder einsatzbereit ist. Er verfügt zudem über 5G und kann sogar erkennen, ob der Fahrer 16 oder 18 Jahre alt ist, um seine maximale Geschwindigkeit auf 45 oder 90 km/h anzupassen.

Die integrierte 5G-Technik wird ebenfalls eingesetzt, um ein "reibungsloses digitales Benutzererlebnis zu gewährleisten". SEAT zufolge wird ein digitaler Zugangsschlüssel verwendet, um das Fahrzeug zu entsperren, während die drahtlose Unterstützung von Android Auto eine kabellose Verbindung zum sogenannten Dashboard ermöglicht. Das erlaubt die Sprachsteuerung des Navigationssystems sowie der Musikwiedergabe per Google Assistant.

SEAT Minimo A vision of the future of urban mobility 02 HQ
Der Minimó ist klein und gut für die Stadt geeignet. / © SEAT

Seat definiert den Minimó als sogenanntes Quadricycle. Also eine Art Zweirad, nur eben mit vier Rädern. Es ist 2,5 Meter lang und 1,24 Meter breit, nimmt damit 3,1 Quadratmeter an Platz ein und kann zwei Passagiere aufnehmen. Im Vergleich dazu nimmt ein "normales"Auto durchschnittlich etwa 7,2 Quadratmeter ein, womit der Minimó einen deutlich geringeren ökologischen Fußabdruck in der Stadt gegenüber herkömmlichen Fahrzeugen hinterlässt. Außerdem kann es auch auf einem Motorradstellplatz geparkt werden.

Das Elektroauto wurde mit einem speziellen Batteriewechselsystem entwickelt, womit der Minimó innerhalb kürzestes Zeit wieder einsatzbereit ist und eine Reichweite von mehr als 100 Kilometern zurücklegen kann. Der leere Akku kann in der Zeit in Ruhe daheim oder an einer Ladestation vollgeladen werden. Das macht das System auch für Carsharing attraktiv, da die Fahrzeuge nicht zum Aufladen an Ladepunkte gebracht werden müssen, wodurch die Betriebskosten effektiv um 50% reduziert werden können, so SEAT.

Laut Luca de Meo, Präsident von SEAT, wurde der spanische Hersteller als Lead Brand innerhalb des Volkswagen Konzerns ausgewählt, um die Strategie zu definieren und Produkte anzubieten, die auf urbane Mobilität ausgerichtet sind:

"Unsere Mission ist es, Ideen zu entwickeln und Produkte für den Kurzstreckenverkehr zu entwickeln. Der Volkswagen Konzern und seine verschiedenen Marken werden unsere Lösungen weltweit einsetzen."

SEAT Minimo the concept set to revolutionise mobility 01 HQ
Luca de Meo präsentiert den Minimó auf dem Mobile World Congress 2019. / © SEAT

Das '5G Connected Car' auf den Straßen Barcelonas

Im Rahmen des 5G-Barcelona-Projekts, das darauf abzielt, die Stadt zum europäischen Vorbild bei der 5G-Technik zu machen, haben SEAT und Telefónica den Pilotversuch "5G Connected Car" ins Leben gerufen.

Das "5G Connected Car" ermöglicht die Kommunikation zwischen dem Fahrzeug, der umgebenden Infrastruktur sowie anderen Fahrzeugen und ist ein erster Schritt zu einem kooperativen, autonomen Fahren. Das Fahrzeug wird nun auf den Straßen von Barcelona getestet, um während der Fahrt Daten zu sammeln und an einem passenden Sicherheitsplan zu arbeiten.

Was haltet Ihr von dem kleinen Minimó? Würdet Ihr damit durch die Straßen der Stadt fahren?

Quelle: SEAT

Facebook Twitter 2 mal geteilt
Dank ist diese Seite frei von Werbebannern

15 Kommentare

Neuen Kommentar schreiben:
Alle Änderungen werden gespeichert. Änderungen werden nicht gespeichert!

  • Das ist kein SEAT-Ding sondern die Basis wie bereits unten beschrieben, der Renault TWIZZY. Natürlich NICHT 1:1, der sieht schon ein bisschen anders aus. Aber Konzept ist wohl dasselbe.

    Das Ding ist super um von Zuhause zur ca 20 Km entfernten Arbeit zu flitzen, mal eben einen Kleineinkauf zu tätigen oder eben was Kleines zu machen wie rund um die City etc, denn beim Twizzy fehlen Heizung, Fenster und aller erdenklicher Komfort. Ist ja auch nicht dazu gedacht worden sondern als Zweitfahrzeug, um mittels damals konzipierter Leasingakkus die E-Welle mit zu hypen. Insgesamt macht der Kleine ne Menge Spass, aber ja, ich wollte damit nicht von nem herannahenden LKW angditscht werden.. insbesondere verloren hat derjenige welcher als Mitfahrer HINTER dem Fahrer sitzen darf und in diese Situation gerät.


  • Passieren darf nichts damit.


  • Müsste man sich in natura ansehen, wie man drin sitzt, wie groß und schwer die Akkus sind und was das ganze Ding kosten soll. Für den Weg zur Arbeit vielleicht 5 oder 10 km wäre ein teures Spielzeug eben nicht interessant oder wenn die Batterien beim Wechsel zum Bandscheibenvorfall führen. Grundsätzlich erst mal möglicherweise ein gangbares Einsatzgebiet für einen Strömling. Falls die Batterien gut zu tragen sind, auch machbar für einen Haushalt ohne eigenes Grundstück. Was Joe schreibt kaufe ich nur teilweise ab, denn z.B. die verfügbaren Ladestationen sind nicht so dicht gesät wie sich das anhört und was ich bisher gesehen habe, an den jeweiligen Standorten meist eine oder zwei. Wenn da schon wer angestöpselt ist, Ende der Durchsage. Allerdings habe ich bislang noch nie einen Stromer an so einer Station gesehen, also vorläufig noch Platz für die wenigen die sich darauf einlassen.


  • - Elektromobilität hilft, die Luft in den Städten sauberer zu bekommen, denn bis auf den Reifenabrieb, den alle Autos haben und (viel weniger Bremsscheibenabrieb dank Rekuperation) ist das E-Auto lokal emmissionslos.
    - Elektromobilität verursacht über das Autoleben gesehen nur noch die Hälfte an Co2 und keine Abgase. Und das selbst mit unserem Strommix von zur Zeit 40% Erneuerbaren. Wer Ökostrom bezieht oder Solarzellen auf dem Dach hat fährt noch sauberer. Und übrigens wird für die Benzinherstellung jede Menge Strom benötigt, nicht nur für die Akkuherstellung.
    - Elektroautos sind leise (weswegen sie bis zu 30 km/h ein künstlich erzeugtes Geräusch abgeben, damit man sie besser hört)
    - Elektroautos sind wartungsarm (bis zu 60% weniger Wartungskosten). Es wird kein Ölwechsel, keine AU usw. benötigt. Ein Verbrennungsantrieb besteht aus rund 1400 Teilen, ein Elektroantrieb nur aus rund 210, somit hat ein Elektroauto auch viel weniger bewegliche Teile die kaputt gehen könnten und diese Teile müssen auch nicht erst aufwändig hergestellt werden.
    - Die Akkus haben eine Kühlung und ein Thermalmanagement, dass dafür sorgt, dass diese mindestens 300.000 km halten bis sie auf 70% Leistung sind. Dannach werden sie noch als Hausspeicher eingesetzt, bis sie dann zu 60-70% recycelt werden. Theoretisch wären sogar 95% möglich, aber das Lithium darin wird noch nicht recycelt, weil es nicht selten genug ist, nicht teuer genug. That´s capitalism.
    - Reichweite: Heutige Autos fahren kombiniert 300-400 km weit. Mit Tempo 130 auf der Autobahn fährt ein 40 kwh (Akku) Leaf zwar nur 200 km weit, mit 110 schon 250km. Es kommt also auf das Tempo an. Allerdings gibt es schon jede Menge Ladestationen mit Schnellladern und inzwischen kann man ein modernes E-Auto innerhalb von 30 Minuten auf 80% laden. In den nächsten Jahren kommen dann E-Autos mit 60kwh Akkus auf die Straße, dann kann man auf der Autobahn auch 300 km weit fahren vor dem ersten laden. Mit einem Tesla geht das heute schon.
    - Strom: Wenn alle 45 Millionen Autos in Deutschland elektrisch fahren würden, bräuchte man nur 15-20% mehr Strom in Deutschland, wobei ja heute schon 8% an Strom exportiert wird, das würde also heute schon für 20 Millionen Autos reichen. Und nein, das Stromnetz wird nicht zusammenbrechen, es können auch viele Autos gleichzeitig laden, denn 80% der Ladungen werden langsamer Art sein, Zuhause oder beim Arbeitgeber. Und es wird ja auch einige Jahre dauern, bis alle E-Auto fahren. Bis dahin kann man die Infrastruktur noch ausbauen.
    - Laden: Wer kein Haus hat und idealerweise mit der Photovoltaikanlage vom Dach lädt, lädt normalerweise beim Arbeitgeber oder beim Einkaufen. Aldi, Ikea, Rewe, oder bei den Stadtwerken usw. Vielerorts bisher sogar kostenlos. Öffentliche Ladestationen müssen sogar Ökostrom beziehen. Auf goingelectric.de sieht man, wieviele es schon gibt (ca. 20.000) und dort gibt es sogar einen Routenplaner. Sehr interessant, wenn man damit in den Urlaub fahren will. Ja, auch das geht schon dank Schnelllader und den heutigen großen Akkus.
    - Kosten: Elektroautos kosten zwar zur Zeit noch etwas mehr, es gibt jedoch auch gebrauchte und sie sind dafür im Unterhalt wesentlich günstiger, da man weniger Wartungskosten hat und man 0-4,00 Euro für 100 km Fahrt bezahlt, während es beim Verbrenner 10-12 Euro kostet. Mit einem speziellen E-Auto Ladetarif vom Ökostromversorger und/oder einer Photovoltaikanlage auf dem Dach kostet der Strom sogar nur um die 2 Euro, mit Batteriespeicher noch weniger. Rechnet das mal auf die Lebensdauer des Autos (300.000 km) und vergleicht das mit einem Benziner. Ergebnis: Verbrenner zahlt 30.000 Euro für Sprit, E-Auto 12.000 Euro.
    - Seltene Metalle: In den Akkus sind keine wirklich seltenen Metalle. Kobalt und Lithium sind nicht selten. 90% des Kobalts werden auch nicht von Kindern geschürft, sondern von großen Minengesellschaften. In den neueren Akkus ist immer weniger Kobalt drin, teilweise nur noch 3-10%, in den nächsten Generationen wird gar kein Kobalt mehr drin sein. Vom weltweit abgebauten Kobalt werden übrigens nur 1/3 für Akkus verwendet. Lithium ist ebenfalls nicht selten, es reicht für alle Autos weltweit für die nächsten 200 Jahre, nur die Abbaukapazitäten müssen noch ausgebaut werden, wenn die E-Mobilität mehr Fahrt aufnimmt. Übrigens ist im Benzin auch Lithium als Additiv drinnen genauso wie in euerem Handyakkus, Laptopakkus, Keramik, Fensterscheiben usw. und Kobalt in den gehärteten Stählen im Auto oder in euerem Werkzeugkasten und in der Ölraffinerie wird Kobalt dazu verwendet, Öl zu entschwefeln, damit das Benzin nicht nach faulen Eiern stinkt. Im Verbrenner-Katalysator sind dagegen die seltenen Elemente Platin bzw. Palladium und Rhodium und Cer drin und diese lösen sich sogar mit der Zeit (bis zu 50% des Materials) und verpesten unsere Umwelt. Ausserdem findet man im Verbrennungsmotor Yttrium in den Zündkerzen. Was den Abbau der Rohstoffe angeht: Ja, es ist nicht sauber, genauso wie die Ölförderung und das Raffinieren des Benzins, die Akkus werden jedoch im Gegensatz zu Benzin heute schon zu 60-70% recycelt. Theoretisch wären sogar 95% möglich. Man sollte immer bedenken: Kein Auto wird jemals umweltfreundlich oder nachhaltig sein, denn es wird aus Metallen gefertigt, die aus der ganzen Welt zusammengekarrt werden müssen und verpestet mit seinem Gestank und Reifenabrieb (Microplastik) die Umwelt. Das E-Auto ist aber immerhin etwas sauberer, denn es hat wesentlich weniger Teile und die Akkus werden schon recycelt. Und ausserdem stinkt es nicht und macht weniger Lärm. Das alleine schon wäre ein Gewinn für uns und die Umwelt.
    - Spaß: Elektroautos machen Spass. Sie sind leise, man hat sofort ein volles Drehmoment und kann losflitzen, die Heizung (Wärmepumpe) springt sofort an im Winter und man muss nicht herumkuppeln und schalten. Und auch im Winter ist die Reichweite dank der effizienten Wärmepumpe nicht so extrem schlecht wie man das behauptet (max. 0,5-1kw Strom kostet die Heizung in der Stunde). Nachdem 90% der Fahrten unter 200 km sind, kann man die heutigen Elektroautos als absolut alltagstauglich bezeichnen und dank Schnelllader sind auch Strecken bis zu 1000 km kein Problem mehr (kann man locker in zehn Stunden schaffen).
    Über die Facebook Gruppen "Ich fahre Elektroauto", "Elektroauto D A CH" uvm. kann man sich von der Alltagstauglichkeit dieser Autos überzeugen und mit Menschen diskutieren, die schon viele Jahre erfolgreich mit Elektroautos leben.


  • Was hat denn der ökologische Fußabdruck mit der Fläche zu tun, die das Auto einnimmt? Dafür ist immer noch der Verbrauch, die Abgase usw. verantwortlich und wenn das Ding genauso viel verbraucht, wie ein normales Auto, ist auch der ökologische Fußabdruck der gleiche.

    Nichtsdestotrotz ein interessantes Konzept und ein guter Anfang.


  • Seat gehört zu VW, daher ist es logisch das dieses Gefährt eine kopierte Weiterentwicklung des genialen Renault Twizy ist.


  • Was bitte hat die benötige Fläche eines Fahrzeugs mit dem ökologischen Fussabdruck in der Stadt zu tun?

    Tim


  • Finde ich ein gutes Konzept für Stadtautos.
    In Studentenzeiten ist so etwas, wenn die Fahrradwege den Rahmen sprengen würden, eine super Alternative.
    Bin gespannt was da folgt.

    Und bevor die Kommentare hier wieder losgehen: Wir wissen alle dass das kein Auto für Pendler oder Menschen ist, welche viel und/oder gerne weite Strecken zurücklegen.
    🤦‍♂️.


    • Mal schauen, welcher Student/in sich sowas leisten kann.


    • Der Gedanke ist, dass man sich sowas auch kaufen würde um generell mobil IN der Stadt oder angrenzenden Agglomeration bis ca 20km sein zu können. Dass grosse Transportwege zB mit einem dafür mitgezogenen Wagen bei der Bahn und einfacher Auffahrrampe etc erstellt und genutzt werden.


      Warum jetzt ausgerechnet Studies sowas kaufen sollen, wo viele die ich kenne sowas eher sharen oder easy mieten wollen würden, verstehe ich ned ganz.. zumal ich mir dann eher die Frage stellte, woher das Geld für käme. Wahrscheinlich reichere Eltern


      • Schau die Posts unter meinem, und über Deinem an :).

        Ja auch für die kurzen Transportwege ist es sicher ein sehr guter Ansatz.

Dank ist diese Seite frei von Werbebannern