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Teufel Boomster XL im Test: Der Ghettoblaster ist zurück

Der Berliner Audiospezialist Teufel bringt mit dem Boomster XL im Mai 2016 einen gewaltigen mobilen Bluetooth-Lautsprecher auf den Markt. Wir haben die moderne Variante des Ghettoblasters getestet.

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Bewertung

Pro

  • Sehr gute Verarbeitung
  • FM-Radio integriert
  • Sehr druckvoller Klang

Contra

  • Hoher Preis
  • Gewicht

Preis und Verfügbarkeit

Manchmal dauert es etwas länger als geplant. So war es auch bei Teufel mit seinem Boomster XL. Die Vorstellung des neuesten Audio-Produkts vom Berliner Klangspezialisten fand bereits im November 2015 statt. Erst jetzt steht der Bluetooth-Lautsprecher kurz vor dem Verkaufsstart. Laut Teufel soll der Boomster XL ab Mai 2016 zum Preis von 599,- Euro erhältlich sein.

Auf den ersten Blick erscheint der Boomster XL für einen Bluetooth-Lautsprecher überteuert, aber in unserem Test zeigen wir Euch, dass der Preis für das Gerät durchaus berechtigt ist.

Übrigens, wenn Ihr derzeit auf der Suche nach guten Soundsystemen seid und von der Qualität von Teufel überzeugt seid, dann muss Euch der Preis derzeit nicht unbedingt ein Dorn im Auge sein. Teufel hat aktuell einige Schnäppchen im Sommerschlussverkauf  - oder dem Highway to Sell, wie sie es nennen. Und mit dem Code REJ-P47-HP9 könnt Ihr zusätzlich 60€ sparen (gültig bis 07.09.2016).

Design & Verarbeitung

Das Design des Boomster XL ist schlicht und typisch für Teufel. Der Boomster XL erinnert an einen Hi-Fi-Lautsprecher in einem massiven Aluminiumgehäuse. Dass es sich beim Boomster nicht um einen normalen Hi-Fi-Lautsprecher handelt, erkennt man an den auf der Oberseite angebrachten elf Tasten. Diese sind durch eine Gummierung gegen das Eindringen von Spritzwasser geschützt. Über diese Tasten lassen sich neben der Lautstärke auch die Höhen und Bässe einstellen, bis zu drei Radiosender speichern und Bluetooth oder der analoge AUX-Eingang auswählen.

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Über diese Tastenreihe wird der Boomster XL gesteuert. / © ANDROIDPIT

Für den Transport des fast 10 Kilogramm schweren Boomster XL hat Teufel seitlich zwei Tragegriffe in das Aluminiumgehäuse eingelassen. Zusätzlich dienen die silbernen Teufel-Logos als Aufnahmepunkte, um den mitgelieferten Tragegurt anzubringen. Praktisch, wenn man den Boomster wie in den 1980er-Jahren als Ghettoblaster nutzen will. 

Damit der Boomster XL den Fußboden oder Schreibtisch nicht zerkratzt, hat Teufel auch an Gummimanschetten an den Standfüßen gedacht. Diese schonen nicht nur den kratzempfindlichen Untergrund, sondern sorgen für einen sicheren Stand.

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Praktisch: Die zwei Teufel-Logos dienen als Aufnahmepunkte für den Tragegurt. / © ANDROIDPIT

Versteckt hinter dem Schutzgitter des Lautsprechers befindet sich noch ein rotes Leuchtband aus 16 einzelnen LEDs, die je nach gewählter Funktion die Intensität der Lautstärke, des Basses oder der Höhen anzeigt. 

Da der Boomster XL auch analoges UKW-Radio empfangen kann, gibt es zur Empfangsverbesserung hinten noch eine Antenne, die bei Nichtgebrauch sicher in einem Fach verstaut werden kann. Ebenfalls auf der Rückseite, gut geschützt hinter Gummiabdeckungen, gibt es noch einen USB-Anschluss, einen AUX-Eingang und zwei unterschiedliche Eingänge zur Stromaufnahme und einen Netzschalter.

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Auf der Rückseite gibt es zahlreiche Anschlüsse. Über den USB-Anschluss lässt sich sogar das Smartphone wieder aufladen. / © ANDROIDPIT

Hinter einer Klappe verbirgt sich beim Boomster das Fach für den Akku mit 8.000 mAh. Etwas seltsam ist der Akkuschacht geformt. Erst beim genaueren Hinsehen fällt auf, dass Teufel hier mal Batterien vom Typ C vorgesehen hatte. Laut Teufel gab es technische Probleme mit dem Batteriebetrieb, so dass sich der Hersteller nur für die umweltschonendere und für den Verbraucher günstigere Akku-Variante entschieden hat.

Interessant ist auch, dass der Akku nicht fest verdrahtet wurde, sondern mit einer Steckverbindung befestigt ist. Dadurch könnte Teufel künftig Zubehör und Ersatzteil-Akkus anbieten. Ob das auch geplant ist, wollte uns Teufel nicht verraten.

Audio

Hinter dem schlichten Design des Boomster XL verstecken sich ein Dreiwege-Lautsprechersystem bestehend aus zwei 25-Millimeter-Hochtöner mit Gewebekalotte, zwei 70-Millimeter-Mitteltöner mit Membranen aus beschichtetem Zellulose und einem nach unten abstrahlenden 160-Millimeter-Tieftöner mit Polypropylen-Membran. All das wird von einem Digitalverstärker geregelt, der pro Satellitenkanal 25 Watt maximal und 22 Watt Sinus und für den Subwooferkanal maximal 30 Watt und 26 Watt Sinus zur Verfügung stellt. Ein Hi-Fi-verwöhntes Ohr können diese Werte sicher nicht locken, aber wer häufig und gern eine Garten- oder Strandparty feiert, für den sind die Ausgangsleistungen des 2.1-Systems von Teufel mehr als ausreichend.

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Der Tieftöner strahlt druckvollen Bass nach unten ab. / © ANDROIDPIT

Da das Klangerlebnis und der Musikgeschmack von Mensch zu Mensch unterschiedlich sind, haben wir uns das Boomster XL zu dritt in der Redaktion angehört. Dabei kamen wir zu übereinstimmenden Meinungen, dass der Klang des Boomster XL sehr detailliert und klar ist und der Subwoofer für eine druckvolle Untermalung sorgt. 

Eric sagt zu dem Boomster XL, dass dieser so klinge, wie er es von einem Teufel-Lautsprecher erwarte: "Laut und untenrum derbe." Außerdem empfiehlt Eric jedem, der eine Weinwanderung plant, sich den Boomster XL genauer anzuschauen.

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Dank ausdauerndem Akku kann man den Boomster XL auch lange unterwegs nutzen. / © ANDROIDPIT

Eine ähnliche Meinung hat Kollege Steve. Ihm hat vor allem der satte Bass bei einem gleichzeitig klaren Klang überzeugt. Zudem war Steve von der Akkulaufzeit des Boomster XL überrascht. Nur der hohe Preis verhindere, dass er sich den Bluetooth-Ghettoblaster für die nächste Grillparty anschafft, sagt er.

Auch ich selbst war beeindruckt vom klaren Klang und den druckvollen Bässen. Nur sollten Fans von intensiven Bässen darauf achten, dass der Boomster XL nicht mit maximaler Lautstärke betrieben wird. Darunter leidet der detailreiche Klang und Musik hört sich übersteuert an. 

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Der Boomster XL ist die moderne Interpretation eines Ghettoblasters aus den 1980er-Jahren. / © ANDROIDPIT

Akku

Für einen Bluetooth-Lautsprecher dieser Dimension wirkt der Akku mit 8.000 mAh unterdimensioniert. Aber laut Hersteller soll der Boomster XL mit einer Akkuladung bis zu 8 Stunden Musikvergnügen bieten. In unserem Test wurden wir aber positiv überrascht, denn statt nur acht Stunden brachte der Boomster XL es auf über 9 Stunden Laufzeit. Nur die Ladegeschwindigkeit des Akkus ist sehr langsam, denn erst nach drei Stunden ist der Akku voll aufgeladen. 

Praktisch für die nächste Grillparty ist der USB-Anschluss auf der Rückseite. Damit lässt sich ein Tablet oder Smartphone bequem aufladen. Selbstverständlich verkürzt sich dabei die Laufzeit des Boomster XL.

Abschließendes Urteil

Himmlischer Klang und teuflischer Preis: Der Teufel Boomster XL ist eine wahre Höllenmaschine unter den Bluetooth-Lautsprechern. Der Berliner Audiospezialist zeigt, was sich mit Erfahrung und Know-How für ein gutes Produkt herstellen lässt. An der Qualität der Verarbeitung und dem Klang gibt es nichts auszusetzen und das weiß auch Teufel. Der Preis von 599 Euro ist ein klarer Ausdruck für das Selbstbewusstsein des Audiospezialisten aus Berlin. Wer soviel Geld in einen mobilen Bluetooth-Lautsprecher investieren kann und möchte, der ist mit dem Teufel Boomster XL gut beraten. 

Nicht verpassen: Sommerschlussverkauf bei Teufel

Übrigens, wenn Ihr derzeit auf der Suche nach guten Soundsystemen seid und von der Qualität von Teufel überzeugt seid, dann muss Euch der Preis derzeit nicht unbedingt ein Dorn im Auge sein. Teufel hat aktuell einige Schnäppchen im Sommerschlussverkauf  - oder dem Highway to Sell, wie sie es nennen. Und mit dem Code RP4-PB8-H78 könnt Ihr zusätzlich 10% bei eurer nächsten Bestellung sparen

23 Kommentare

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  • Ich hatte den normalen boomster hier, meiner Meinung nach ist er viel zu leise. Ich habe auch einen Bose Soundlink Mini der ist genau gleich laut! Habe jetzt zum boomster XL gegriffen, dieser müsste in etwa zwei Wochen bei mir eintreffen ich hoffe dass er so gut ist hier in diesem Artikel bewertet wird! Falls ich nicht zufrieden bin wüsste jemand eine Alternative? Ich kenne nur den Aiwa exos 9, sonst gibt es in diese Kategorie doch keine Konkurrenz oder?

  • Tenten vor 7 Monaten Link zum Kommentar

    Sehr cooles Teil. Vielleicht wird es ja mal etwas günstiger. Wobei der will haben Faktor hier schon echt hoch ist.

  • Saftiger Preis... Mittlerweile gibt es schon mobile Bluetooth Lautsprecher, die deutlich weniger kosten und für viele Einsatzzwecke wohl auch ausreichen dürften. Mal abwarten, bis das Teil günstiger wird.

  • Ist ja schon ein cooles Gerät aber, beim Rumtragen sind vermutlich Bandscheibenvorfälle vorprogrammiert...^^
    Was für ein Schinken, der Preis ist auch ordentlich gepökelt, da hätte ich dann doch Sorge, dass entweder draußen ein Kratzer in die Kruste gelangt oder aber, dass Neider mir das Gerät entziehen möchten denn mal kurz in die Tasche stecken, ist vermutlich wohl nicht möglich.

    • @R.Kupke

      ...aber im Urlaub schön die Spiegelreflexkamera mit allem Zubehör in der Tasche rumschleppen he?!

      Davon haben Sie über die Jahre einen Bandscheiben Vorfall riskiert :-)

  • Bei 600€ für das Gerät ist doch bestimmt eine von Teufel designte Sackkarre für den Transport im Lieferumfang. ;-)

  • Ich würde den großen rockster bevorzugen. 😂

  • Edda314 vor 7 Monaten Link zum Kommentar

    Da braucht man ein Auto für den Transport des Teufel Boomster XL... 😐🚘

  • marc vor 7 Monaten Link zum Kommentar

    ziehe da den Zeppelin air von B&W vor der Teufel hat nicht mal nen eingebauten d/a Wandler also highres audio Fehlanzeige und für dem preis kriege ich auch das Ding von B&W, kann der Teufel auch per wlan ? Oder nur Bluetooth?

    • Teufel hat auch eine Homepage

    • Moritz vor 7 Monaten Link zum Kommentar

      Natürlich hat das Ding einen D/A-Wandler verbaut. Das hat jeder Bluetooth-Lautsprecher. Über Bluetooth überträgt man nun mal digital. Ohne Wandler würden die Geräte nur analog z.B. über Klinke funktionieren.

  • Teuflisch gut!

    Teufel ist nicht immer preiswert, aber dafür kriegst du ne Menge Top-Sound

  • Gott sei Dank ist das Ding für die meisten Teenies zu teuer!

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