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Mobilität 2 Min Lesezeit 9 Kommentare

Tesla verklagt Ex-Mitarbeiter auf 167 Millionen Dollar

Tesla schafft es immer wieder in die Schlagzeilen, und das nicht nur wegen seiner Fahrzeuge. Der populäre Automobilhersteller hat einen seiner ehemaligen Mitarbeiter verklagt und fordert satte 167 Millionen Dollar (rund 147 Millionen Euro) von ihm. Martin Tripp soll vertrauliche Firmeninformationen gestohlen haben.

Tesla feuerte Tripp im Sommer, weil er Herstellergeheimnisse an Dritte weitergegeben haben soll. Nun folgt die Klage vor Gericht, die zudem falsche Aussagen des ehemaligen Verfahrenstechnikers aus Teslas Gigafactory beinhaltet, dass das Unternehmen minderwertige Komponenten oder defekte Batterien verwendet habe.

In Teslas ursprünglicher Klage kommentierte der Autohersteller: "Martin Tripp gab zu, Software zu schreiben, die das Produktionsbetriebssystem von Tesla kopiert und mehrere Gigabyte Daten von Tesla an externe Unternehmen überträgt."

androidpit tesla model 3
Das beliebte Modell 3 von Tesla. / © AndroidPIT

Firmenchef Elon Musk nahm Tripp selbst ins Visier. Musk nannte ihn öffentlich einen Saboteur, aber das ist nichts im Vergleich zu den Formulierungen, die aus den E-Mails der beiden bekannt wurden. In denen nannten sie sich gegenseitig "schrecklicher Mensch" und warfen sich Beleidigungen an die Köpfe. In dieser Zeit wurde sogar der Twitter-Account des ehemaligen Mitarbeiters gesperrt, da dort Screenshots von Musk's Mail verbreitet wurden. Eine wahre Schlammschlacht.

Jetzt fordert das Unternehmen von ihm einen "absurden" Betrag, wie der Anwalt von Tripp sagt. "Der angebliche Schadensbetrag, der von Tesla geltend gemacht wird, bezieht sich auf angebliche Kursverluste von Tesla durch die Informationen, die Herr Tripp der Presse im vergangenen Sommer zur Verfügung gestellt hat", sagte das Unternehmen.

Denkt Ihr, 167 Millionen Dollar sind eine gerechte Forderung?

Via: Engadget Quelle: CNBC

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9 Kommentare

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  • Bei Testa gibt es immer noch keine Ruhe.


  • ganz ehrlich? ja die Summe ist meiner Meinung nach gerecht. Wer bei so einem Unternehmen kontinuierlich vertrauliche Informationen an die Konkurrenz weiterleitet (und vermutlich dafür bezahlt wird) der darf auch zahlen.


  • Tesla würde nicht da sein wo die sind wenn zum Beispiel die Formel 1 nicht auch auf Hybridantrieb setzen würde oder aber die Formel E.


  • Und das Geld soll er dann über die nächsten 3000 Jahre monatlich abbezahlen? :D


  • Wirtschaftsspionage sollte nicht verharmlost werden. Darum halte ich die Busse bzw. Forderung für gerechtfertigt falls der Beschuldigte tatsächlich Daten weitergegeben hat.

    Ich selbst finde es nicht abwägig. Viele Firmen haben im Zuge der immer populärer werdenden Teslas versucht noch schnell ein eigenes Elektro Konzept auf die Beine zu stellen. Auch deutsche Autobauer haben Teslas auseinander gebaut und wie man lesen konnte, in einem völlig desolaten Zustand wieder an die Vermieter zurück geschickt. Selbst haben sie die Entwicklung verschlafen und versuchen nun mit der Brechstange verlorenes Terrain wieder wett zu machen. Wirtschaftsspionage gehört bestraft!


  • Wenn das der (belegbare) Schaden ist, ist die Forderung gerechtfertigt. So einfach ist das. Eine ausbleibende Forderung nur weil die Summe irgendwem "absurd hoch" erscheint, wäre nicht ok. Und das Verkaufen oder Verbreiten von Firmengeheimnissen muss auf jeden Fall mit allen verfügbaren Mitteln geahndet werden.


  • Es geht um die Tragweite, die seine Weitergabe und Kopie der Daten hatte.

    Ich glaube nicht dass Tesla davon ausgeht eine solche Summe zu erhalten.
    Tesla möchte ihm Schaden bzw Musk so wie ihm geschadet wurde.

    Eigentlich Kindergarten. Zumindest die Höhe der Summe ist für mich ausschlaggebend für diese Annahme.


  • Claudia H.
    • Admin
    • Staff
    vor 1 Monat Link zum Kommentar

    167 Millionen? Ich denke, das kommt auf die Beweislage in Bezug auf die Verluste an. Hört sich erstmal absurd an, aber wenn dem tatsächlich so ist...

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