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Mobilität 2 Min Lesezeit 25 Kommentare

Tesla Model 3: Vorbesteller in Deutschland dürfen ab sofort konfigurieren

Über zwei Jahre mussten die Vorbesteller eines Tesla Model 3 in Deutschland auf diesen Moment warten und jetzt ist dieser endlich da: Über den Online-Konfigurator können diese sich ihren Traumwagen zusammenstellen und dann auch verbindlich ordern. Günstig wird es aber nicht.

In der Weihnachtswoche erhielten die zahlreichen Vorbesteller eines Tesla Model 3 ein elektronisches Weihnachtspräsent vom Hersteller. Inhalt der Weihnachts-Email von Tesla: Der Online-Konfigurator wurde für die Vorbesteller freigeschaltet, so dass man nun seinen Traumwagen zusammenstellen kann. Für die finale und verbindliche Vorbestellung am Ende der Konfiguration werden dann noch einmal 2.000 Euro fällig. Laut einem Sprecher von Tesla werden die verbindlichen Vorbestellungen aus 2018 dann im Februar 2019 ausgeliefert.

Wer als Vorbesteller noch nicht zum Performance oder Long-Range Model 3 greifen will, der kann seine Anzahlung von 1.000 Euro auch später für das Einstiegsmodell nutzen. Dieses Model soll in der zweiten Jahreshälfte 2019 in Europa und somit auch in Deutschland angeboten werden. Wie viel diese Variante des Model 3 kosten wird, ist noch unbekannt. In den USA wird ein Model 3 mit Hinterradantrieb und einer kleineren Batterie für einen Basispreis von 34.200 US-Dollar angeboten.

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Die ersten Tesla Model 3 werden ab Februar 2019 über deutsche Strassen summen. / © AndroidPIT

Umweltbonus für Model 3 steht noch aus

Wer sich einen Model 3 zulegt, der plant sicher auch den staatlichen Umweltbonus ein. Aber hier ist noch nichts in trockenen Tüchern. Das für den Umweltbonus zuständige Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle, kurz Bafa, führt in der Liste der förderungswürdigen Fahrzeuge den Tesla Model 3 noch nicht auf. Tesla soll sich aber schon beworben haben, um auf die Liste zukommen. Grundsätzlich erfüllt das Model 3 die Voraussetzungen, um von dem Umweltbonus in Höhe von 4.000 Euro zu profitieren. Laut dieser muss ein Elektroauto zu einem Netto-Listenpreis von maximal 60.000 Euro bestell- und lieferbar sein, beides trifft auf den Tesla Model 3 mittlerweile zu. Es sollte somit eigentlich nur noch eine Frage der Zeit sein, bis neben dem Model S nun auch bald der Model 3 von Tesla in der Bafa-Liste aufgeführt wird.

Via: t3n Quelle: Electrek

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25 Kommentare

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  • Zu den gebrauchtwagenpreisen von e Fahrzeugen... ich suche schon länger eins, und kann kein günstiges bekommen. Ich habe nur 16 km einfache Strecke zur Arbeit und könnte dort kostenlos laden.
    Selbst 5 Jahre alte Model s von tesla mit über 300.000km kosten noch über 30.000 €.
    Ich hoffe auf Kona, ioniq und andere günstige Fahrzeuge, damit ich in vier Jahren einen gebrauchten wartungsfreien Wagen kaufen kann.
    Und den großen Diesel behalte ich natürlich für den Urlaub ... (Wohnwagen)
    Und e Fahrzeuge fährt man nicht wegen der Umwelt, sondern wegen dem fahrspass und der Wartungsfreiheit


  • Das Thema e Mobilität ist doch nur ein politischer Schnellschuss. Deutschland hingt beim Internetausbau hinterher. Wenn alle auf Elektro aufspringen und nach Feierabend ihr Auto anstöpseln, dann glühen die Strassen. Was bringt ein E Auto, wenn der Strom aus Kohle gewonnen wird. Ich meine gelesen zu haben, dass ein E Auto erst ab 120000 km CO2 neutral wird. Erst dann hat man die zur Herstellung benötigte Energie reingefahren. Wenn ich an die Urlaubsreisezeit und die überfüllten Tankstellen denke, wie soll das gehen mit aufladen was deutlich länger als tanken dauert. Vom löschen bei einem Unfall ganz zu schweigen. Es wird etwas kommen, aber ich gehe von einer langen Hybridphase aus. Ab 2019, müssen E Autos bis 20 km/h Motorähnliche Geräusche erzeugen. Schauen wir was die Zukunft bringt.


    • Elektromobilität nicht verstanden...

      Und wenn alle nach Feierabend den Herd anwerfen glühen die Straßen auch, ich stelle mittlerweile meine Pfannen und Töpfe zum kochen auf die Straße.... :)

      Jedes deutsche Fahrzeug legt im Durchschnitt am Tag ca. 37 km zurück, bei einem Verbrauch eines Elektroautos von ca. 16 kWh je 100 km müsste es rund 6 kWh nachladen. Dies bedeutet mit der vegleichbaren elektrischen Leistung einer Herdplatte von ca. 2,5 kW lade ich dies in 2,5 Stunden wieder auf.

      Co2 Rucksack von 120.000 km.... mal ganz davon abgesehen, dass die Studie auf 80.000 km kam ist diese bereits mehrfach wiederlegt. Der Rucksack bezog sich zudem auf Autos mit einem großen Akku, wie den eines Teslas. Zudem ging die Studie davon aus, dass der Akku nach 120.000 km fast ohne Recycling verschrottet wird.

      Mach dich mal schlau, 7-8 Jahre alte Teslas mit 300.000 - 550.000 km Laufleistung haben immer noch gut 85 - 90% Restkapazität des Akkus und werden um die 39.000€ verkauft.

      Also selbst wenn ich 120.000 km CO2 Rucksack rechne, dann fährt das Teil immer noch min. 500.000 km im CO2-Plus.

      Falls die E-Karre dann endlich mal ihren Geist aufgibt, werden die Akkus als Hausspeicher eingesetzt, versuch mal einen zu kaufen (egal welcher Hersteller), dann weißt du wie begehrt die Dinger sind.
      Und dann erst, wenn sie endlich verschlissen sind, werden sie jetzt schon zu 95% recycelt.

      Auf eine Milliarde Kilometer brennen 90 Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor, elektrisch betriebene nur 2....
      Darum heißen Verbrenner ja auch Verbrenner, weil sie verbrennen ;-)

      Die Ladezeiten werden immer kürzer, und ob in der Urlaubszeit dann alle 300 - 400 km, 15-20 Minuten in der Schlange an der Kasse oder an der Ladesäule verbringe, ist dann auch egal. Solange die Kiste läd, könnte man sich ja auch mal die Beine vertreten, oder sich nen Kaffee gönnen.

      Hybride.. naja nur was für Leute die bereit sind alle 30 - 50 km nachzuladen, sonst geht das ganze nach hinten los.
      In Flotten eingesetzt wurde nicht geladen und die Ladekabel lagen noch originalverpackt im Kofferraum. Die Zeche für diesen Wahnsinn zahlt der Steuerzahler.

      Die Geräusche finde ich auch Schwachsinn, als nächstes gibt's vielleicht noch vorgeschriebene Soundgeneratroren für Fahrräder.

      Die Zukunft bringt die Elektromobilität, dies wird auch nicht in Deutschland und schon gar nicht von der Politik entschieden... im besten Fall halbherzig unterstützt.


      • Hätte die so in den Himmel gelobte Autoindustrie lieber wie Toyota viele Hybrid-Fahrzeuge gebaut anstatt Jahrelang die Kunden und die Bürger mit Dirty-Diesel zu vergasen...

        Gäbe es diese ganze Elektro-Debatte gar nicht und die Luft wäre sauberer in den Städten!

        Solange nämlich in Deutschland die Hälfte der Energie aus Kohle kommt und die großen Akkus eine riesige Menge seltener Resourcen brauchen, ist bisher kein Elektro Auto sauberer als ein sparsamer Hybrid!


      • @Mr. Android

        Ja das stimmt wohl, die Luft wäre sauberer....

        Fahre übrigens selbst einen 15 Jahre alten Toyota Prius II, wenn der demnächst seinen Geist aufgibt wird es aber auf jeden Fall ein E-Auto.

        Übrigens kommen mittlerweile schon weniger als die Hälfte aus Braun- und Steinkohle (39,9%).

        Man sollte bei den Hybriden bedenken, dass es sich hier je nach Typ (Hybrid, Plugin Hybrid, Serieler Hybrid) auch um E-Fahrzeuge handelt die einen Verbrennungsmotor mit sich herum schleppen, oder umgekehrt ein Verbrenner der Elektromotor und Akku mit sich herumfährt.

        Im Ungünstigsten Fall werden Hybride in Flotten eingesetzt, bevor der Mitarbeiter das Fahrzeug Zuhause auf seine Kosten läd, nimmt er lieber die Tankkarte der Firma. Dies ist leider die unschöne Realität, bei Prüfungen wurden die Ladekabel Originalverpackt im Kofferraum gefunden. Die Fahrzeuge bekamen den steuerfinanzierten Umweltbonus.
        Fazit: Gut gemeint, schlecht gemacht.... und der Steuerzahler finanziert den Wahnsinn.

        Der Mythos von den seltenenen Resourcen bei der Akkuherstellung hat sich dank der durch die deutsche Auomobilindustrie finanzierten Presse schon in die Köpfe gemeißelt.
        Lithium kommt häufiger vor als Blei, ungefähr so häufig wie Kupfer und Kobalt.

        Der entscheidende Punkt ist aber, im Gegensatz zu Erdöl kann man den Akku recyceln.

        Warum hört man eigendlich nichts von den echten seltenen Erden die in den Kathalysatoren von Verbrennern zum Einsatz kommen (auch Hybriden), Platin, Rhodium, Cer, oder Yttrium in den Zündkerzen und der Lambdasonde?
        Kathalysatoren kann man zu ca. 50% recyceln, der Rest geht über den Auspuff als Feinstaub unwiederbringlich verloren.
        Ein Akku hat erst ein Second Live z.b. in einem Hausspeicher und lässt sich heute schon zu 95% recyceln, Tendenz steigend.

        E-Autos sind mit dem deutschen Strommix heute schon definitiv sauberer!
        Reicht das nicht, kann ich mir ausuchen aus welchen Quellen ich meine Energie beziehe. Dies kann heute schon jeder wenn er denn will über seinen Stromanbieter (Ökostrom).

        Geht dies auch mit fossilen Energieträgern?

        Bei all den Problemen der Elektromobilität die sich nicht wegdiskutieren lassen (z.B. Abbau der Rohstoffe), ist es jedoch das kleinere Übel.... viel, viel kleinere!


      • Würde gerne wissen ob Ihr Prius 2 in den 15 Jahren eine Panne/Mängel hatte? Die Presse und TÜV sind ja begeistert von der Qualität ✌

        Mein nächstes KFZ wird daher ein Plug-In Prius oder auch Auris werden, weil mir die Energieladung für den Fahrtweg reichen würde.

        Ein Katalysator sowie die Brennstoffzelle brauchen Platin bei der Herstellung, die Akkus viel Lithium.

        Die Art wie Lithium gewonnen wird und die Tatsache, dass aus den Rohstoffen eines riesigen E-Auto Akkus viele Hybrid/Wasserstoffautos gebaut werden könnten, lassen mich an reinen E-Autos mehr als Zweifeln 🔋😯

        Man kann auch Verbrenner anstatt mit Erdöl klimafreundlich mit Bio-Ethanol/Diesel betreiben.

        Über diese Alternativen hat sich der Staat auch nicht gekümmert...

        Am Ende gewinnt wieder mal die Autoindustrie und die Rechnung zahlt der ehrliche Steuerzahler 😬


      • Panne nein,
        Mängel... Kleinigkeiten, Verschleißteile etc.

        150.000 km Bremsbeläge vone, nicht weil verschlissen sondern alt und hart, man rekuperiert ja :-)

        170.000 Stoßdämpfergummi vorne links

        180.000 km Radlager vorne links

        Und seit ein paar Wochen spinnen die Fensterheber

        Das war's auch schon.

        Was man allerdings sagen muss, kein Auto bei dem die Ersatzteile günstig sind ( z.B. Achsschenkel vorne 368€).

        Zum Thema Bio-Ethanol bzw. Diesel, Monokulturen und/oder andere Lebensmittel im großen Stil zu Sprit vergären ist auch nicht so toll. Dadurch erhöhen sich die Preise z.b. für Weizen und ärmere Länder haben das nachsehen.

        Ich sehe die Politik hier in der Pflicht bei der menschenwürdigen Gewinnung von Lithium und Kobalt und später beim Recycling.

        Leider ist auch bei diesem Thema Tesla der deutschen Automobilindustrie einen Schritt voraus.


      • @V.U

        Was hältst du vom Thema Syndiesel/ Künstliches Erdgas(Audi nennt diese Technologie Gtron) und der Brennstoffzelle?


      • Danke für deine Bericht V.U. 👍

        Fahre seit 15+ Jahren Japaner und hatte auch nur Verschleißteile und keine Mängel 😉😇

        Die Preise für Ersatzteile sind da immer deutlich teurer, dafür gehen die 1x in 10 Jahren kaputt, VWs, Audis, BMWs, Mercedes Teile usw. alle 2x Jahre 😳

        Zum Thema Bio-Ethanol:
        Es gab mal in der Autobild vor Jahren ein tollen Bericht zu Bio-Ethanol der aus Holzspänen bzw. Rinde (Abfall aus Holzproduktion einer Fabrik) sehr klimafreundlich hergestellt wurde.

        Echte/Unverdorben Lebensmittel zu Sprit zu verarbeiten wäre natürlich sehr bescheiden! Wir schmeißen bereits in Europa täglich genug Tonnen Lebensmittel auf den Müll...

        Während in anderen Ländern die Menschen und Kinder hungern müssen 😞

        Wäre gut wenn die Politiker weniger an Ihre Taschen bzw. die Taschen der Kapitalisten denken würden!

        Die Hoffnung stirbt zuletzt, aber die Menschlichkeit zuerst... 🌐


      • @Saibot

        Ist nur sinnvoll wenn Strom Überschüsse da sind. Die Wirkungsgrade Elektrolyseur und anschließende Verbrennung im Fahrzeug ist sehr schlecht (Power to Gas), mit dem Wirkungsgrad von Brennstoffzellenfahrzeugen schaut es da nicht besser aus. Und so viel regenerativen Strom dass man dies im großen Stil durchführen könnte ist weder sinnvoll noch rentabel.
        Beispiel:
        Um 1kg Wasserstoff herzustellen braucht es ca. 56 kWh Strom, damit fährt ein Brennstoffzellenfahrzeug, wenn es nicht gerade eine federleichte Aerodynamische optimierte Schrankwand ist (nennt sich SUV) ca. 100 km.

        Ein Hyundai Ioniq kommt mit 56 kWh ca. 400 km weit!!?

        Dies ist in diesem Beispiel Faktor 4, es müsste also 4 mal mehr Strom erzeugt werden. Rechne die Energiemenge auf rund 47.000 Fahrzeuge allein in Deutschland bzw. 2 Milliarden weltweit hoch....

        Elektroautos sind wesentlich einfacher aufgebaut als Verbrennungsfahrzeuge, Gasfahrzeuge/Wasserstoffautos (z.b. regelmäßige Prüfung der Drucktanks die 200 -700 Bar aushalten müssen).
        Da sich der Wartungsaufwand bei E-Fahrzeugen drastisch reduziert, versucht man den Ahnungslosen Bürgen das Märchen von Power to gas oder Wasserstoff einzutrichtern, damit wartungstechnisch alles beim alten bleibt.


      • @V.U.

        Ich finde Syndiesel und künstliches Erdgas vor allem im Bereich der "Energiespeicherung" interessant. Statt "überschüssige" Energie, die z.B bei Windpark- oder Wasserkraftanlagen bei starkem Wind anfällt , in riesigen Akkulagern zu speichern, könnte die Energie im Kraftstoff gut lagerbar gebunden werden.


      • @Saibot

        Da hast du sicherlich nicht unrecht.
        Wenn man dann später die überschüssige Energie in BHKW's verbrennt, Strom und Wärme erzeugt, dadurch den Wirkungsgrad steigert, ist es besser als den überschüssigen Strom ins Ausland zu verklappen....

        Eine super Lösung wäre auch, wie es in anderen Ländern schon praktiziert wird, bei Stromüberschuss kostenloses Laden von Elektroautos.... aber ich fürchte da spielt wohl unsere Politik nicht mit.


  • Was für ein Traum für Vorbesteller von Tesla in Deutschland 😃
    Ich profitiere zum Glück nicht davon, ich habe gar kein Auto und möchte auch kein Auto, selbst wenn es mit elektrischen Strom fährt. 😎


  • Achja, das Elektro-Auto. Der 3D Fernseher unter den Autos.


    • Tim vor 2 Wochen Link zum Kommentar

      Naja, nicht wirklich ^^
      3D Bei Fernsehern war nur ein zusätzliches Feature, welches nie richtig funktioniert hat. Das kannst du bei Elektroautos nicht wirklich behaupten. Mal ganz davon abgesehen, dass 3D nicht effizienter, umweltschonender oder ähnliches war, gegenüber normalem Fernsehen. Beim Thema Elektroauto sieht auch das anders aus.

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