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Mobilität 1 Min Lesezeit 11 Kommentare

Tesla-Fahrer werden häufiger geblitzt als Porsche-Fahrer

Sie summen durch den Straßenverkehr und wir müssen uns künftig alle an ein völlig andere Geräuschkulisse auf den Straßen gewöhnen. Statt dem lauten Verbrennern summen die E-Autos wesentlich dezenter. Nachteil: auch im Fahrzeug muss man sich als Fahrer an eine andere Geräuschkulisse gewöhnen, ansonsten wird man häufiger geblitzt.

Teslas erfreuen sich in den Niederlanden großer Beliebtheit, nicht nur bei den Autofahrern, sondern auch bei den Behörden. Der Grund der Freude: Tesla-Fahrer neigen zum Rasen und stehen mit Fahrern von Audi, BMW und Volvo in der niederländischen Raser-Rangliste ganz oben. Interessant ist auch, dass ganze drei viertel der 9.000 Tesla-Besitzern in unserem Nachbarland 2018 wegen Geschwingkeitsüberschreitung belangt worden sind.   

androidpit tesla model 3 inside
Nicht nur die Geräusch sind im einem Tesla anders, sondern auch das Bedienkonzept inklusive Informationssystem. / © AndroidPIT

Diese Statistik bedeutet aber nicht, dass Tesla-Fahrer rücksichtslose Raser sind. Eher liegt es an der ungewohnten Art des Fahrzeuges. In einem Elektroauto werden die Sinne des Fahrers ganz anders und ungewohnt für die meisten Autofahrer angesprochen. Kein Motorengeräusch gibt dem Fahrer einen dezenten Hinweis darauf, mit welcher ungefähren Geschwindigkeit dieser fährt. Auch geben Gangwechsel einen Aufschluss über die Geschwindigkeit. Das Fahren eines E-Autos muss, wenn man ein langjähriger Fahrer eines Autos mit Verbrennungsmotor ist, erlernt werden.

Quelle: Dutch News

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Top-Kommentare der Community

  • Klaus Trofob vor 1 Monat

    Woher stammt die Erkenntnis, dass die Geschwindigkeitsübertretungen an der Geräuschkulisse liegen? Gibt es vergleichbare Zahlen zu anderen Elektroautos? Gibt es Studien, die andere Faktoren ausschließen, bspw. aus Fahrsimulatoren?

    Andernfalls stelle ich hier einfach mal die Gegenthese auf, dass es eher an der moralischen Überheblichkeit der besserverdienenden, vermeintlich grünen Gesellschaftsschichten liegt, wie man sie auch beim SUV-fahrenden Bio-Ladenkunden und den städtischen Outdoorklamotten-Fahrradkuriersatteltaschen-Trekkingbike-Radlern findet.

11 Kommentare

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  • Wenn ich mich mal in meinem recht großen Verwandten- und Bekanntenkreis umsehe, sind da über die Jahre insgesamt 12 Menschen im Straßenverkehr umgekommen. Und immer war zu schnelles Fahren mit im Spiel. Das finde ich eine recht große Zahl. 12 Leute, die noch da sein könnten. Demzufolge kann ich für all diese Pseudohelden, die zu schnelles Fahren für ihr armseliges Ego brauchen und sich dabei noch toll fühlen und damit protzen, eigentlich nur tiefste Verachtung empfinden.

    Timbo


  • Also ich fahre oft den i3 und das Geräusch (bzw. das fehlende) hat mich noch nie zu schnell fahren lassen. 1. Gibts einen Tacho (ok der ist halt an einer depperten Position im Tesla) und zweitens sieht man ja auch ungefähr, wie schnell man ist.

    Ich gehe eher davon aus, das viele im "Autopilot" unterwegs sind und der zu langsam neue Geschwindigkeitsbegrenzungen erkennt


  • Da gibt es so eine lustige, kleine Anzeige, die heisst Tachometer oder auch Geschwindigkeitsmesser. Ganz praktisch manchmal. Dort kann man sehen, wie schnell man fährt...kein Witz.


  • BMW Fahrer werden auf der Autobahn mehr geblitzt als Trabbifahrer.

    (🤫Trabbi schafft ja nur 120 Sachen mit Rückenwind)


  • Woher stammt die Erkenntnis, dass die Geschwindigkeitsübertretungen an der Geräuschkulisse liegen? Gibt es vergleichbare Zahlen zu anderen Elektroautos? Gibt es Studien, die andere Faktoren ausschließen, bspw. aus Fahrsimulatoren?

    Andernfalls stelle ich hier einfach mal die Gegenthese auf, dass es eher an der moralischen Überheblichkeit der besserverdienenden, vermeintlich grünen Gesellschaftsschichten liegt, wie man sie auch beim SUV-fahrenden Bio-Ladenkunden und den städtischen Outdoorklamotten-Fahrradkuriersatteltaschen-Trekkingbike-Radlern findet.


    • Denke auch mal, dass es nicht nur am fehlenden Sound liegt. Auch viele klassische Verbrenner sind heute so gebaut, dass die Fahrzeuge innen sehr leise sind.
      Aber der Tesla ist kein Kleinwagen, mit dem einmal die Woche zum Einkaufen gefahren wird. Es ist ein teures sportliches Auto, ähnlich wie Audi u. a. in dieser Preisklasse. Somit sind auch die Käufer ähnlich und eben auch das Fahrverhalten.


  • Das hat meiner Meinung nichts mit der Marke, sondern mit der Klasse zu tun.

    Dass Leute in Premium-Fahrzeugen öfter geblitzt werden als Fahrer von Klein- oder Mittelklassewagen sollte klar sein, und Tesla verkauft auch nur erstere. Würde man Fahrzeuge wie den Audi A1, A3, oder den 3er BMW weg lassen, sieht die Statistik wieder ganz anders aus.

    PS: Nehmen wir doch auch den Fahrzeughersteller Caterpillar mit in die Statistik. Da wurde überhaupt noch nie jemand geblitzt. Sollte einen Preis wert sein :)


    • stimmt nicht, bin mit meinem i3 gefühlt auch immer zu schnell unterwegs. Die Durchzugs- und Beschleunigungswerte dieser E-Autos, sind immer wieder beeindruckend...grins


    • Markus, welchen Teil von "Tesla-Fahrer werden häufiger geblitzt als Porsche-Fahrer" verstehst Du denn nicht? Und was bitte sollen Audi A1-Fahrer mit 3er BMW-Fahrern gemeinsam haben?

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