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Telekom LTE kommt zu Euch ins Haus

Die Telekom sortiert seine Antennen um. Das bisher für GSM eingesetzte 900-mHz-Band wird jetzt für LTE verwendet. Dank der hohen Wellenlänge dringt es gut in Gebäude ein, sodass Ihr auch zwischen dicken Wänden scnelles Internet und gute VoLTE-Telefonie haben sollt. Das Motto lautet „LTE überall“.

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Telekom setzt sich ein straffes Ziel: "Wir [werden] mit Hilfe dieser Frequenz bis Ende 2019 LTE überall anbieten können, wo heute mobile Telefonie bereits möglich ist“, sagt Walter Goldenits, Technik-Chef Telekom Deutschland. Da der Provider zunehmend auf ein rein Internet-basiertes All-IP-System umrüstet, erscheint dieser Schritt strategisch sinnvoll. Außerdem war er im Grunde absehbar.

Reshuffling: Die Basis für LTE 900

Der Frequenzbereich um 900 MHz wurde viele Jahre für das GSM-Netz (Global System for Mobile Communications) genutzt. 2015 wurde das Frequenzband durch die Bundesnetzagentur neu versteigert. Die Mobilfunk-Provider haben dabei die GSM-Kanäle im 900 MHz Spektrum (Megahertz) umsortiert.

Die Neuvergabe des 900 MHz Bandes erfolgte diesmal technologieneutral, sodass Provider frei entscheiden konnten, ob sie das Band wieder für GSM oder, wie jetzt geschehen, für LTE einsetzen werden. Goldenits erklärt, dass dank 15 MHz Bandbreite auf der 900 MHz Frequenz ein breites Spektrum für zusammenhängende und ungestückelte Nutzung bereitsteht.

Neue Hardware soll indes den Parallelbetrieb von 2G und 4G auf einem Frequenzband möglich machen. Außerdem lasse sich die Bandbreite eines Spektrumbandes bedarfsgetrieben für aktuelle LTE-Technologie nutzbar machen. Idealerweise bekommt der Kunde also gar nicht mit, dass die Bandbreite für GSM peu à peu schrumpft.

Opinion by Eric Ferrari-Herrmann
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In absehbarer Zukunft gilt es jedoch als wahrscheinlicher, dass die Provider das UMTS-Netz zugunsten von LTE aufgeben werden. Zumindest die Telekom bezieht dazu im Teltarif-Interview eine klare Position. Telekom-Chef Niek Jan von Damme sagt: "Wenn wir uns dazu entscheiden, einen Standard zu Gunsten eines anderen abzuschalten, wäre das UMTS, aber nicht GSM."

Was brauche ich für das neue LTE-Band?

Nichts. Euer LTE-fähiges Smartphone unterstützt das LTE-Band 900 MHz oder Band 8, wenn es für den europäischen Markt bestimmt ist. Die Modems der europäischen Editionen des iPhone, Samsung Galaxy S7 oder Huawei Mate 9 beherrschen ausnahmslos LTE 900, sodass sie ohne Euer Zutun von der neuen Frequenz Gebrauch machen werden. Die Telekom schreibt weiter: "Für die Kunden ist die Nutzung von LTE 900 nicht mit Zusatzkosten verbunden. Eine Zusatzoption oder ein Tarifwechsel ist nicht notwendig."

Provider dürfen GSM nicht einfach ersetzen

Die Bundesnetzagentur hat ein Auge darauf, dass die Übergang von GSM auf LTE bedarfsgebunden stattfindet. Für jeden Standort einzeln müssen die Provider vorlegen, wieviel Bandbreite der alte Standard für den neuen Standard hergeben kann, ohne dass GSM-Kunden zum Kauf eines neuen Handys gezwungen werden. Dies habe die BNetzA gegenüber Teltarif erklärt.

Die Telekom rollt die Umstellung demnach im Tempo dieser Genehmigungen aus. Aktuell trifft dies für Städte wie Bonn, Köln, Leipzig, Berlin und Stuttgart zu. Weitere sollen folgen.

Quelle: Telekom

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