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Teamplace: Gemeinsam produktiv

Durch das Internet wird die Welt täglich kleiner. Mit wenigen Klicks können Menschen aus den unterschiedlichsten Orten der Erde miteinander arbeiten oder gemeinsam Erinnerungen genießen. Unser heutiger Testkandidat, Teamplace, ist eine solche App, die die Welt ein Stück kleiner macht. Ob das gemeinsame Arbeiten und Teilen erfolgreich umgesetzt ist, erfahrt Ihr in unserem heutigen Testbericht!

Bewertung

Pro

  • Unbegrenzter Speicher für jeweils 30 Tage
  • MyPlace mit 10 GB Speicherplatz

Contra

  • Weiterleitung auf die mobile Seite für Einstellungen
  • Drucken benötigt eine weitere App
Getestet mit Android-Version Root Mods Getestete Version Aktuelle Version
Google Nexus 4 5.1.1 Nein 5.0.57.1 7.1.166

Funktionen & Nutzen

Nach dem Erstellen des eigenen Teamplace-Kontos, führt die App den Nutzer durch ein kleines Tutorial der grundlegenden Funktionen; wobei das Tutorial weniger in die Funktionen einführt, als dass es sie in einer Slideshow zeigt und somit die Möglichkeiten der Anwendung offenbart.

An dieser Stelle ist es wichtig zu erwähnen, dass der Dienst nicht nur von mobilen Endgeräten nutzbar ist. Denn wie es sich für ein sehr gutes Kollaborations-Interface gehört, können die Dateien gemeinsam von jedem PC, Mac oder iOS-Gerät verwendet werden. Sobald das Tutorial abgeschlossen ist, kann das Teilen und Verwalten der Dateien auch beginnen. Am Anfang dieses Prozesses steht jedoch der erste gemeinsame Teamplace. Dieser kann mit wenigen Klicks ins Leben gerufen werden und der Einstieg in die Grundfunktionen der App fällt erstaunlich leicht.

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Das Tutorial zeigt die markantesten Funktionen der App. / © Teamplace

Teamplace besteht grundsätzlich aus zwei großen Funktionsblöcken. Da ist der sogenannte “MyPlace“, eine Art privater Speicherplatz, der auf 10 GB begrenzt ist und in dem die Daten vor der Löschung nach 30 Tagen sicher sind. Teamplace hat nämlich die voreingestellte Funktion, dass ein erstellter Teamplace, also ein gemeinsamer Arbeitsplatz, nach 30 Tagen inklusive der dort befindlichen Dateien gelöscht wird, wenn der Nutzer sich nicht dafür entscheidet die Lebenszeit durch ein Entgelt zu verlängern. Somit ist “MyPlace“ sozusagen der sichere Rückzugsort für Dateien jeglicher Art, der natürlich auch über die 10 GB hinaus aufgestockt werden kann.

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Einladungen sind schnell versendet und neue Mitglieder eingefügt. / © Teamplace

Die bereits erwähnten Teamplaces sind die zweite große Stärke der App. Innerhalb weniger Sekunden ist ein neues Exemplar erstellt – inklusive Ordner und der darin befindlichen Dateien. Wie von einem guten Cloud-Dienst erwartet, speichert Teamplace jede Dateiversion ab und somit kann beim gemeinsamen Arbeiten die Fantasie und Kreativität ganz ausgelebt werden, ohne Dateiverlust befürchten zu müssen. Teamplaces sind dabei im Prinzip die ersten 30 Tage mit unbegrenztem Speicherplatz versehen, was das Austoben im Vergleich zu anderen Cloud-Lösungen sehr angenehm macht. Fast jede Art von Dateien kann dabei im Teamplace verwendet werden, wobei der Fokus im Testzeitraum auf Präsentationen, PDFs und Bildern lag. Sehr gut gefallen hat, dass die PDFs innerhalb der App als Vorschau angezeigt werden und der Nutzer nicht auf eine weitere App verwiesen wird. Auch die Kommentarfunktion ist gut gelungen, wobei hier individuelle Einstellungen wünschenswert wären.

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Die Chatfunktion ermöglicht den Austausch über Bilder oder Projekte. / © Teamplace

Jedoch gibt es auch bei Teamplace noch Luft nach oben und insbesondere die Inkonsistenzen in der Bedienung und der Funktionen sind im Arbeitsablauf störend. So kann ein Teamplace nicht aus der mobilen App heraus verwaltet werden. Dafür leitet Teamplace auf die mobile Webseite weiter, in der sich der Nutzer ebenfalls anmelden muss. Das gleiche Spiel beim Verwalten des eigenen Accounts (Name, Bild oder Beschreibung). Störend, da es den Arbeitsablauf bricht und einfache Schritte unnötig verlängert. Weiterhin ist das Drucken nicht wirklich gut gelungen. So wird beim Betätigen des Druckbefehls auf eine weitere App im Play Store weitergeleitet: “ThinPrint Cloud Printer“. Diese muss installiert werden, um Dateien aus Teamplace heraus zu drucken. Warum diese Funktion nicht innerhalb der App integriert ist wird nicht erklärt. Dies ist zwar nur eine einmalige Unannehmlichkeit, doch sie sollte erwähnt werden.

Eine Funktion die wir noch nicht testen konnten, aber viel versprechend ist, ist der Activity Stream, da dieser zum Testzeitpunkt in der App noch nicht freigeschaltet wurde. Aber die Entwickler haben diese Funktion schon für die kommenden Tage angekündigt. Dank des Activity Streams wird es dann künftig auch in der App möglich sein sämtliche Änderungen, Kommentare und sonstige Aktivitäten schnell zu überblicken.

Bildschirm & Bedienung

Die Bedienung und damit der Arbeitsfluss von Teamplace ist überaus gelungen. Mit einer Wischgeste von links nach rechts kann die Seitenleiste zum schnelleren Navigieren aufgerufen werden. Insgesamt ist die gesamte App auch in Hinsicht der grafischen Präsentation gelungen.

Speed & Stabilität

Die Anwendung lief im Testzeitraum ohne Beanstandung.

Preis / Leistung

Teamplace kann kostenlos im Play Store heruntergeladen werden. Das Preismodell der Anwendung ist darüber hinaus äußerst interessant. So ist der Dienst prinzipiell kostenfrei nutzbar. Nur wenn länger als 30 Tage auf ein Projekt oder geteilte Daten zugegriffen werden soll, muss der jeweilige Teamplace für 5 Euro verlängert werden.

Abschließendes Urteil

Teamplace ist eine gut gelungene Anwendung für das gemeinsame Arbeiten an Projekten oder Teilen von Erinnerungen. Besonders interessant ist der unbegrenzte und kostenlose Speicherplatz innerhalb der ersten 30 Tage. Somit können auch große Dateien ohne Probleme oder Limitierungen ausgetauscht werden. Leider sind einzelne Optionen nicht in der App zugänglich oder benötigen eine weitere Anwendung aus dem Play Store. Hier besteht noch etwas Nachbesserungsbedarf, um das Nutzererlebnis abzurunden. Unterm Strich ist Teamplace einen genaueren Blick allemal wert.

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