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Tausende Vorbestellungen: VW ID.3 macht Volkswagen froh

Tausende Vorbestellungen: VW ID.3 macht Volkswagen froh

Das Elektroauto von Volkswagen kommt an: 27.000 Vorbestellungen sind für den VW ID.3 bereits notiert. Das Werk in Zwickau wird für den ID.3 umgebaut.

Vom VW ID.3, dem neuen Elektroauto von Volkswagen, war zuletzt nicht mehr allzu viel zu hören. Das Interesse der Kunden ist dennoch ungebrochen, wie die aktuell vom Hersteller veröffentlichten Zahlen der Vorbesteller zeigen. Die Vorbesteller zahlen jeweils eine Anzahlung von 1.000 Euro für ein Auto der Launch Edition des VW ID.3, der restliche Betrag wird später fällig. Die Vorbestellungen sind allerdings unverbindlich, ein Rücktritt vom Kauf des Elektroautos ist nach wie vor möglich. Die meisten Vorbestellungen für den VW ID.3 stammen aus Deutschland. Danach folgen Elektroauto-Musterknabe Norwegen und die Niederlande. Die offizielle Premiere des VW ID.3 findet in drei Wochen statt, dann gehören auch Bilder der Erlkönige der Vergangenheit an.

Vorbestellungen einzusammeln entwickelt sich bei Autobauern immer mehr zu einer beliebten Methode, um den realen Bedarf gerade für neue Elektroautos vor Produktionsbeginn einschätzen zu können. E-Auto-Pionier Tesla nutzt diese Art des Marketings besonders intensiv, aber auch andere Hersteller nehmen mittlerweile Vorbestellungen entgegen.

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Der VW ID.3 ist in Sachen Design deutlich als Volkswagen zu erkennen. / © Volkswagen

VW-Werk in Zwickau wird unweltfreundlichstes E-Auto-Werk Europas

Gefertigt werden soll der VW ID.3 zusammen mit anderem ID-Modellen und weiteren Elektroautos im Werk in Zwickau. Das wird zu diesem Zweck komplett umgebaut und modernisiert und soll danach das größte, leistungsfähigste und umweltfreundlichste Werk für Elektroautos in Europa sein. Der Umbau, der laut Plan im Jahr 2021 enden soll, hat als Ziel, dass in der Fabrik 330.000 rein elektrische Fahrzeuge pro Jahr vom Band laufen sollen. Das sind 1.500 Elektroautos täglich.

Im ersten Schritt hat Volkswagen 115 Millionen Euro investiert, um ein neues Hochregallager, eine Logistikhalle und ein Presswerk zu bauen. Noch in diesem Jahr wird die Produktion des VW ID.3 in Zwickau starten. Momentan werden dort noch der VW Golf und der VW Golf Variant hergestellt.

Quelle: Emobly, MDR

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Top-Kommentare der Community

  • Andrew vor 4 Wochen

    Ich bin sowieso für Wasserstoffautos. Schneller tanken und viel viel weiter fahren und auch co2 neutral. Schon mal gefragt wie viel sprit die formel E braucht um ihren Generator zu betreiben?

37 Kommentare

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  • Warum reden alle immer vom Betrug durch VW. Das waren Mitarbeiter von VW aber nicht VW als solches. Von daher hat das null und nichts damit zu tun, woher ich jetzt mein neues Auto beziehe. Und da ist Faktum, daß der neue VW ID.3 das erste echte (!) Elektroauto in Europa sein wird und dazumal von einem Hersteller, den es sicher in 10 Jahren noch geben wird, was leider (!) bei Tesla noch nicht ganz in trockenen Tüchern ist. Das ist aber für mich schon wichtig, denn so ein Auto hält dann locker 20 Jahre! Und der VW wird neben Tesla das einzige mit einem guten Design sein!


    • Es ist nun einmal Fakt, daß VW betrogen und die Opfer im Stich gelassen hat. Wäre ich VW Kunde mit einer solchen Erfahrung, wäre mein Fazit: nie wieder VW!


      • Es geht ja teilweise noch immer genauso weiter... Hust "Audi" Euro 6 Diesel als letztes Beispiel 😒😔

        Habe zuletzt mit 2x verschiedenen Händlern über das Thema neuen "Euro 6D Temp Diesel" kaufen gesprochen, die Antwort war einstimmig: Benziner!

        Ich finde Diesel weiter wichtig für den LKW Verkehr, derzeit arbeitet Hyundai an einem Wasserstoff LKW für teile Europas.

        Finde ich sehr interessant als Technik und wäre bei Ökö/Wasserstoff 100% sauber wenn auf den Straßen unterwegs 🌿


    • Was redest du? Es gibt noch einige weitere Elektroautos auf dem Markt.
      Und natürlich hat VW betrogen. Glaubst du irgendein einzelner Ingenieur hat sich einen Spaß erlaubt und die Software geändert ohne das Management zu informieren?


  • Von der Rückseite her sah der Wagen für mich spontan wie ein 1er BMW aus


  • Nach den offensichtlichen Betrug an Kunden des VAG Konzerns fahren ich gern saubere Hybrid-Japaner und danach dann Wasserstoff Autos.

    Bis dahin hat hoffentlich die Politik verstanden, dass ein Energie-Mix für eine saubere Zukunft nötig ist!

    Erst letztens in Bayern vorbeigefahren und alle Windkraft-Anlagen stehen still um Spannungsspitzen zu vermeiden...

    Wieso nicht gleich den Strom für Elektrolyse nutzen und Wasserstoff herstellen?! Wäre definitiv 100% Ökkostrom gewesen und den Wasserstoff kann man lagern oder gleich zu Tankstellen fahren 🌱🌐


    • Es wird in zwei Jahren eine Batterie geben mit der man 1000 km weit wird fahren können und in 15 Minuten wird die aufgeladen sein. Damit ist dann keine Bedarf mehr an Wasserstoff-Elektrischen. Aber klar - solange es kein Verbrenner mehr ist und damit endgültig der Krach durch Proleten der Vergangenheit angehört ist alles fein!


  • Uwe vor 4 Wochen Link zum Kommentar

    Super Geschäftsmodell! Erst die Kunden betrügen, den Schaden beim Kunden nicht bezahlen wollen, abspeisen mit bißchen Kohle, wenn man seinen "alten" meist nur 3 Jahre alt, abgibt, und sich dann.... Taaataaaa, ein neues Auto andrehen lässt, und von welchem Hersteller, na klar, VW. Für viel Geld am besten noch ein Elektro Auto.
    Damit macht VW noch mehr Reibach, wie man an den Zahlen erkennt. VW ist der einzige Hersteller, der im Moment gute Zahlen vorweisen kann. Verrückt, aber mit uns Deutschen kann man es machen, und mit der Politik sowieso! Da sitzen die Lobbyisten ja tief verankert!


    • A. K.
      • Mod
      vor 4 Wochen Link zum Kommentar

      Für den betrug müssen sie natürlich zur Rechenschaft gezogen werden, das steht aßer Frage aber für mich auch auf einem komplett anderen Blatt. Sollen sie den betrieb einstellen oder worauf willst du hinaus? Vergiss nicht, die VW AG beschäftigt mehr als 600000 Mitarbeiter. Es ist gut und richtig, dass sie das Unternehmen jetzt in die richtige Richtung lenken.

      Und ja in dem Punkt gebe ich dir Recht, die Firmen werden zu wenig zur Rechenschaft gezogen aber das große, übergeordnete Interesse ist es immernoch, wirtschaftlich konkurrenzfähig zu bleiben und da hat VW einen großen Anteil dran.

      So ist es halt, wenn nur noch Geldwert und Gewinnmaximierung interessieren, aber nicht der Nutzwert von dem, was man erwirtschaftet.


  • Ich finde das ja wirklich toll mit Elektro und co. Aber habt Ihr alle vergessen wie euch VW betrogen hat mit Schummelsoftware, und jetzt machen Sie ein auf Saubermann. Ich denke der nächste Betrug von VW wird gerade vorbereitet, es gab da Mal ein Spruch wer einmal lügt den glaubt man nicht.


  • Ich sah eine Ansprache in einem Video (aus einer TV Ausstrahlung) von einem Professor, dass für die Batterien Herstellung, in einer Wüste Südamerikas ( wusste gar nicht das die eine Wüste haben), wo es schon 200 Jahre nicht mehr regnete (erfuhr ich im nachhinein) 21 Millionen Liter Wasser pro Tag dafür benötigt werden. Damit war das Thema für mich direkt beendet. Für was machen wir denn das alles. Unteranderem weil der Grundwasserspiegel fällt durch die Klimaveränderung und das machen wir also so?! Wenn etwas falsch ist , ich bin belehrbar,


    • In Deiner Überlegung ist ein grundlegender Punkt nicht falsch sondern schlichtweg nicht zu Ende gedacht.
      Ein Elektroauto hat natürlich auch Komponenten, welche auf die eine oder andere Weise konstruiert werden müssen. Dies ist, momentan, noch nicht 100% emissionsfrei und klimaneutral möglich. Insoweit alles richtig.

      Jedoch gibt es schon jetzt gerade in China und auch in den USA und so langsam in Deutschland viele Forschungen und Weiterentwicklungen, die es uns ermöglichen diesem Ziel näher zu kommen.

      Auch der produzierte Strom wird, je nachhaltiger wir generell Strom produzieren, immer klima"freundlicher".

      Wir müssen also nicht "das Thema (...) direkt beende(n)", sondern die Autobauer durch unseren Autokonsum dazu zwingen umzudenken.

      Wenn morgen ein Hersteller ein klimaneutraleres Auto produzieren könnte und alle nur noch das kaufen, was meinst Du wie schnell VW, Daimler und BMW dieses Auto um Meilen übertreffen werden.

      Die Nachfrage muss sich ändern, dann ziehen die Hersteller von ganz alleine mit.

      (ja ich weiß dass das Wunschträume sind. Die Deutschen und die Amis lieben ihre Abgasschleudern.)


  • Ich hoffe ich werde nicht irgendwann gezwungen so ne E-Kiste zu fahren. Ohne Sound? Ne Danke! Da bleib ich bei meinem Mustang!
    V8 4ever!


    • Deine nachfolgenden Generationen werden dir danken!


    • Wenn du gezwungen wirst atmen die anderen auf, denn sie sind nicht mehr gezwungen die Lärmbelästigung zu ertragen.
      Gebe es zu, so ein Auto hört sich toll an. Aber nerven tut mich die Lärmbelästigung trotzdem. Nimmt immer mehr überhand, meiner Meinung nach.
      Quasi: des einen Freud der vielen anderen Leid


    • Das Geräusch kann man dann wahrscheinlich vom Band kaufen... Wahlweise auch nur für den Innenraum.


  • Akkus aus regenerativer Energie hergestgellt, haben keinen hohen CO2 Rucksack. Abbau von Rohstoffen auch nicht umweltschädlicher. Fraking in Nordamerika ist 1000 mal schädlicher. Tesla Akkus z. B. halten 500 000 bis 800000 km, und haben immer noch 80 % Speicherkapazität. Akkus können später zu 90% recycelt werden, die wertvollen Materialien werden zurückgewonnen. Beim Verbrenner Katalysator hauts die seltenen Erden aus dem Kat in die Luft. So sieths aus. Täglich brennen 17 Benziner fällt mir da noch ein


    • Eine sehr naive Darstellung der Situation.
      Der Abbau der Rohstoffe ist selbstverständlich umweltschädlich, zum Beispiel durch das Absenken des Grundwasserspiegels bei der Lithiumgewinnung. Die soziale Komponente ist ebenso wichtig, siehe Kongo und Kobalt.

      Btw, es heißt Fracking.


      • Der Abbau ist auch nicht stärker problematisch als die Ölgewinnung. Hier sind die Probleme schon voll da. Deep Water Horizon, Niger Delta, Ölsand, Fracking, Exon Valdez. Dagegen ist die Lithiumproduktion in Bolivien mitten in einer Wüste deutlich besser. Was den Wasserverbauch angeht, stehen Baumwolle, Fleischproduktion etc. in der Gesammtmenge viel weiter oben.
        Der Kobalt anteil in den Akkus wird zudem auch immer geringer. Da ist Tesla gerade führend. 2.8% statt 14 % wie bei VW.


      • Eins gegen das andere aufzuwiegen ist doch Unfug. Was hat denn der Wasserverbrauch der Fleischproduktion mit dem der Lithiumgewinnung zu tun? Richtig, gar nichts.

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