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Tanken statt Laden: Das große Plus von Wasserstoff-Autos mit Brennstoffzelle
Mobilität Kommentar 3 Min Lesezeit 47 Kommentare

Tanken statt Laden: Das große Plus von Wasserstoff-Autos mit Brennstoffzelle

So ein Tesla, wie ihn mein Kollege Shu gerade testet, macht ja schon was her, keine Frage. Elektroautos gehört die Zukunft, das ist für mich klar. Aber: Das mit den Ladezeiten und dem undurchsichtigen Netz aus Ladestationen, das muss anders werden - oder ist vielleicht gar nicht nötig. Denn Autos mit Brennstoffzelle tanken fast so wie Benziner und Diesel und hängen damit reine Elektroautos locker ab.

Mit einem Elektroauto wie dem Tesla Model 3 zu fahren, ist toll, aber nicht unbedingt immer entspannt. Der Grund ist die Reichweite, doch nicht nur die. Das Laden ist die eigentliche Achillesferse, denn das dauert einerseits sehr lange, selbst mit einem Supercharger, und andererseits ist es nicht immer einfach, überhaupt eine Ladestation zu finden, wenn man keine in der eigenen Garage hat - oder halt keine Garage, wie die meisten Menschen in den Städten.

Eine Langstrecken-Fahrt mit Zwangspausen von einer Dreiviertstelstunde unterbrechen zu müssen statt einfach nach zwei Minuten Tanken wieder weiterfahren zu können, ist eine riesige Umstellung und kann richtig nervig sein. Aber auch im Alltag muss man mit einem E-Auto immer wieder schauen, wie und wo man es laden kann, um fahren zu können. Wer mehr über die Schwierigkeiten beim Laden eines E-Autos wissen möchte, dem sei unser Artikel über den Tesla Model 3 ans Herz gelegt.

Anders als bei den Ladestationen für Elektroautos gibt es für Wasserstoff-Fahrzeuge bereits ein ziemlich großes Netz an Tankstellen, und das nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Europa. Der Ausbau geht gut voran, wie sich unter anderem hier nachschauen lässt. Anders als bei Ladestationen für Tesla und Co. gibt es zudem einen festen Standard für den "Tankrüssel" und man muss sich nicht bei zahlreichen Anbietern registrieren und warten, bis man die passende Keycard zum Aufladen im Briefkasten hat.

AndroidPIT tesla model 3 trunk front
Einen zweiten Kofferraum haben Autos mit Brennstoffzelle nicht. / © AndroidPIT

Die Brennstoffzelle braucht auch Platz

Mit einem Wasserstoff-Fahrzeug spart sich der Hersteller auch die riesigen Akkus im Fahrzeugboden, die in Tesla und Co. stecken. Deren Herstellung ist teuer und aufwändig, extrem schwer, denn sie brauchen wertvolle Rohstoffe und sind - das zeigt Tesla mit den Problemen bei der Akkuherstellung immer wieder - auch einfach nicht in genügend großen Stückzahlen für den Massenmarkt verfügbar. Zugeben: Die Brennstoffzelle braucht mehr Platz im Auto, einen zweiten Kofferraum wie im Tesla Model 3 wird ein Wasserstoff-Auto nicht mitbringen. Aber viel mehr Platz als ein Verbrennungsmotor samt Tank ist es dann auch nicht, und den kriegen die Hersteller ja auch unter.

Die Kollegen von Spiegel Online haben gerade den Mercedes GLC F-Cell getestet und bestätigen damit meine Einschätzung: Vor allem für die Langstrecke taugt so ein Auto mit Wasserstofftank und Brennstoffzelle deutlich besser als ein reines E-Auto. Der Wasserstofftank könnte zwar größer sein, doch insgesamt ist das Kilometer-Schrubben mit so einem Auto deutlich entspannter.

Wenn ich mir vorstelle, die Verhältnisse wären umgekehrt zu jetzt und es gäbe vielleicht 90 Prozent E-Autos und 10 Prozent andere - es wäre ein immenses Chaos vor allem in den Städten, wo eben nicht jeder sein Auto in der eigenen Garage laden kann. Ich finde, die Brennstoffzelle sollte bei den Hersteller wieder stärker in den Fokus rücken - gerade weil damit E-Mobilität deutlich komfortabler und alltagstauglicher wird.

Was haltet Ihr von den neuen Antrieben für Autos? Sind E-Autos die Zukunft? Und was ist mit der Brennstoffzelle?

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Top-Kommentare der Community

  • Karsten 🍩😋🥛 vor 1 Woche

    Brennstoffzelle ist die Zukunft.

  • Nuckelpinne21 vor 6 Tagen

    Ich sehe im E-Autos maximal eine Übergangslösung. Die Fantasie wie sich diese Autos als Zukunftlösung eignen sollen erschließt sich mir bis heute nicht.
    Es scheitert doch schon daran Millionen Menschen ihre Autos nicht vor der Haustür laden können.
    In unserer Liegenschaft wohnen 48 Parteien, es gibt nicht für jeden eine Garage oder einen Stellplatz. Mal davon abgesehen mag ich irgendwie gar nicht vorstellen das 48 Ladestationen auf dem Grundstück installiert werden.
    Alleine dieses Beispiel zeigt schon das E-Auto nicht die Zukunft sein kann solange man auf Ladestationen angewiesen ist.

  • Dietmar F. vor 1 Woche

    Ich denke, die Autoindustrie sollte besser in den Wasserstoffantrieb investieren, denn da ist Brennstoff ohne Ende da. Für die E- Autos werden Unmengen von Lithium gebraucht und der Abbau ist nicht umweltfreundlich. Außerdem wird auch jede Menge Strom gebraucht, um die Akkus zu laden. Wo soll der denn herkommen? Etwa von den Windkrafträdern?

  • Nuckelpinne21 vor 6 Tagen

    E-Autos sind nichts weiter als der nächste undurchdachte und überhastete Versuch einer unfähigen Regierung etwas zu verändern. Leider fehlt denen der Blick für die Realität und die Fähigkeit langfristig zu denken.

  • Bastian Siewers
    • Admin
    • Staff
    vor 6 Tagen

    Tja, und das sehen eben nun mal viele anders. Nein, kein Elektrofahrzeug wird die Verbrenner ersetzen können, so lange sie nicht überall eingesetzt werden können. Ich möchte nicht dazu gezwungen werden, 45 Minuten Pause machen zu müssen, wenn ich von Berlin nach München fahre. Die 45 Minuten sind nicht schlimm, überhaupt keine Frage, aber es geht nun mal anders. Und das kann man eben nicht weg diskutieren.
    Die Infrastruktur reicht jetzt schon aus? Also ich wohne mitten in Berlin, ich bin ehrlich gesagt glücklich, nicht mit dem Auto zur Arbeit fahren zu müssen, denn bei mir in der Gegend kann man froh sein, wenn man überhaupt einen Parkplatz findet. Hier sind natürlich auch keine Ladestationen in der näheren Umgebung vorhanden. Ich müsste mein Fahrzeug also deutlich weiter weg von meiner Wohnung abstellen, um es nachts laden zu können. Und auch das ist nun mal eine deutliche Einschränkung.

47 Kommentare

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  • Zieht Euch dazu mal das hier rein:
    Prof. Dr. Markus Lienkamp, Lehrstuhl für Fahrzeugtechnik, Technische Universität München
    8. Energiepolitischer Workshop „Elektromobilität – Mobilität der Zukunft?“, 06.07.2017
    Video "Elektromobilität: Hype oder Revolution?":
    https://www.youtube.com/watch?v=5moHQFbEsDU


  • Ich finds katastrophal ausschiesslich auf Elektro zu setzen so wie VW es tut. Auch Wasserstoff wäre ein interessanter Ansatz wenngleich die Produktion aktuell natürlich indiskutabel. Aber ich hoffe die anderen Deutschen Hersteller bzw Zulieferer halten hier alle Augen offen und sind hier nicht so verbohrt auf Elektro wie VW es graf tut.


  • E-Autos haben aus meiner Sicht KEINE Zukunft, da wiederspreche ich Steffen ganz klar, denn die angesprochenen berechtigten Probleme sind ja nur ein Teil der Sache. Neben Reichweite, Ladedauer und Herstellung der Batterien kommt ja auch noch das Theme Stromherstellung dazu, wo kommt der den bitte her? Genau, hauptsächlich aus Kohlekraftwerken und Atomkraftwerken, wer ein Elektronauto fährt und denkt er sei Umweltfreundlich irrt sich gewaltig, denn neben den ganzen giftigen und seltenen Stoffen in den Batterien, von denen es eh weltweit (z.B. in Smartphones) genug gibt, haben wir eben auch die schädlichen bzw. umweltunfreundlichen Energiequellen.... Ich verstehe nicht wie das die Branche, die Journalisten und die Konsumenten so gerne vergessen wollen... ist das Ignoranz oder Dummheit? Ich weiß es nicht.

    Jedenfalls gäbe bzw. gibt es diese Probleme mit Wasserstoff nicht obwohl auch da sicher noch nicht alles perfekt ist, richtig?


    • Strom brauchts du auch zur Herstellung von Wasserstoff, insbeondere bei der Elektrolyse. Die Dampreformierung wäre von der CO2 Bilanz Identisch mit der Verbrennung. In der Gesammtbetrachtung braucht man 2-3 Mal mehr Elektische Enegie für die gleiche Wegestrecke wenn man ein Brennstoffzellenauto mit einem BEV vergleicht.


    • Lieber Karl, hast du das alles im lokalen Boulevard-blättchen gelesen?
      Schlag doch mal Well to Tank nach und lies noch einiges zum Thema. Z.B. den Mythbuster Elektromobilität von Martin Rotta.


    • Ok, d.h. also Wasserstoff ist in Sachen Stromverbrauch nicht besser als Elektrofahrzeuge..., richtig? Und nein, ich lese gar keine Zeitungen, CO2 habe ich dabei nicht berücksichtigt, sondern nur den Gedanken an Umweltverschmutzung generell. Danke für die Infos.

      Also sind Brennstoffzellen-Fahrzeuge, Elektrofahrzeuge und die herkömmlichen Fahrzeuge unterm Strich alle nicht optimal, und Elektrozität ist nur ein Hype für Fahrzeuge und solange keine wirklich umweltneutrale Energie nutzbar gemacht wird, ist das alles nicht so dolle, nur die Städte sind sauberer, das ist alles. Aber Energie, die nichts kostet, weder für den Menschen noch für die Natur, dieser Traum den ich so im Hinterkopf habe, das wird wohl langfristig nichts, auch deshalb, weil damit keiner Geld verdienen kann und Lobbyisten kein Interesse an sowas hätten, selbst wenn es das gäbe.


      • Also Fakt ist : Wenn man alle Punkte betrachtet gibt es keine saubere Lösung der Fortbewegung. Nichtmal der Eselskarren schafft das.

        Auch die Batteriefans müssen begreifen, die Teslas und Co. stehen zwar etwas besser da als der olle Verbrennungsmotor aber sauber ist das ganze trotzdem nicht.

        Nichts desto trotz müssen wir uns von der Umwelt mal abgesehen mit dem Gedanken anfreunden das die Lösung Öl endlich ist. Mit oder ohne Feinstaub , irgendwann wird das letzte Barrel gefördert sein, auch wenn wir das wahrscheinlich nicht mehr erleben werden.

        Auch daran muß man einmal denken.


  • Wasserstoff! Akkus sind ja nicht gerade umweltfreundlich.


  • Wer sich heute noch pro H2 im Individualverkehr aufstellt, ist entweder ein Lobbyist oder kann nicht rechnen.
    BEV haben weder ein Lade- noch Reichweitenproblem. Der durchschnittliche Deutsche fährt keine 40km am Tag und auch für Mietwohnungen und Laternenparker ist die Infrastruktur bis auf ein paar Meter überall schon vorhanden.
    Es gibt darüber hinaus keinen Überschuss-Strom per se. Der wird über stationäre Batterien und Car2Grid mit super Wirkungsgrad abgefangen werden.
    H2 braucht 3x soviel Energie pro km wie ein BEV. Jede Tankstelle kostet 1.5-2 Mio €. Die Ladezeiten der longrange BEV sind schon lange im Bereich einer normalen Pause bei Langstreckenfahrten. Und werden immer kürzer.
    Hier wird wieder so getan, als ob plötzlich jeder über Nacht zum professionellen Fernfahrer mutiert sei.
    Wer bei Tesla über Reichweitenangst erzählt macht sich schlicht lächerlich.


    • Bastian Siewers
      • Admin
      • Staff
      vor 6 Tagen Link zum Kommentar

      Tja, und das sehen eben nun mal viele anders. Nein, kein Elektrofahrzeug wird die Verbrenner ersetzen können, so lange sie nicht überall eingesetzt werden können. Ich möchte nicht dazu gezwungen werden, 45 Minuten Pause machen zu müssen, wenn ich von Berlin nach München fahre. Die 45 Minuten sind nicht schlimm, überhaupt keine Frage, aber es geht nun mal anders. Und das kann man eben nicht weg diskutieren.
      Die Infrastruktur reicht jetzt schon aus? Also ich wohne mitten in Berlin, ich bin ehrlich gesagt glücklich, nicht mit dem Auto zur Arbeit fahren zu müssen, denn bei mir in der Gegend kann man froh sein, wenn man überhaupt einen Parkplatz findet. Hier sind natürlich auch keine Ladestationen in der näheren Umgebung vorhanden. Ich müsste mein Fahrzeug also deutlich weiter weg von meiner Wohnung abstellen, um es nachts laden zu können. Und auch das ist nun mal eine deutliche Einschränkung.


      • Die Frage ist eher ob du von Berline nach München nicht besser nen Zug genommen hättest ? Für Leute die in den Innenstädeten Wohen ist die Frage doch auch wozu ein eigenes Auto.


      • Bastian Siewers
        • Admin
        • Staff
        vor 6 Tagen Link zum Kommentar

        Vielleicht weil ich was großes mitnehmen musste, was ich nicht im Zug hätte mitnehmen können. Oder nicht nur München, sondern mehrere Punkte anfahren will, um Freunde zu besuchen, oder oder oder ... ;)


      • @Thundercrow
        Die Frage ist wie komme ich in München vom Bahnhof zu meinen gewünschten Zielen ohne Auto und warum soll ich für ein Bahnticket mehr zahlen als die Autofahrt kostet oder, oder, oder.
        Vielleicht solltest du mal mit in Betracht ziehen das Menschen die in Innenstädten wohnen, diese gerne und regelmäßig verlassen. Ohne Auto oft schwierig. Genauso wie das erreichen des Arbeitsplatzes.


      • München hat einen tollen Nahverkehr. Dann gibts Mietwagen, Carsharing etc. Für das was ein Auto in Anschaffung (bzw. Wertverlust) Steueren, Parkplatz, Reperatur und Versicherung kostet kannst du schon sehr viele alternative Angebote nutzen. Die Meisten dürften in die Innenstadt Pendeln zum Arbeiten nicht umgekehrt. In der Innenstadt bist du mit dem Auto in der Regel zu normalen Berufsverkerhzeiten eher am langsamsten unterweg. Ein Auto zu halten kostet laut ADAC bei einem GOLF VII ca. 100 Fixkosten + 55 Werkstatt + Wertverlust (Neu ab ca.266) + Betriebskosten. Hinzukommen z.B. Stellplatkosten (in Berlin gerne 100). Wohlgemerkt pro Monat (Macht gerne 150-250 Kosten pro Monat ohne Wertverlust und nur fürs Besitzen. Da kannst du schon fast jedes Wochenende ein Auto Mieten. Wenn du dann noch Wertverlust selbst bei Gebrauchten einrechnest sieht es ja noch schlimmer aus.
        Legen wir den ADAC bei Golf VII zu Grunde kostet die das Autofahren im Schnitt 44 ct/km macht bei einem Tripp nach München und Zurück ca. 1160 km ca. 510 Euro. Sprich Zug + Mietwagen dürfte billiger sein.
        Natürlich Sehen die Grenzkosten anders aus wenn man ein Auto besitzt. Aber ökonomisch macht die Anschaffung für viele Leute keinen Sinn

        Auf dem Land ist es eine ganz andere Rechnung.


      • @Bastian, wenn du weisst was die Gaussche Normalverteilung ist und die bekannt ist, dass die Durchschnittsstrecke aller deutschen Fahrer inkl. Berufsfahrer täglich keine 40km ist, wie viele/wenige müssten dann ein paar Minuten länger laden?
        Übrigens; Elektroautos ein Ladestationsmangel anzudichten ist aus H2 Sicht eher peinlich, findest du nicht?


      • Bastian Siewers
        • Admin
        • Staff
        vor 6 Tagen Link zum Kommentar

        Wieso ist das peinlich? Und ich habe doch ein Beispiel genannt, abgesehen davon, dass es im täglichen Gebrauch keine Rolle spielt, wie lange der Ladevorgang dauert. Ich könnte ja theoretisch nachts laden, was aber eben bei mir in der näheren Umgebung nicht möglich ist.


      • Ok, lass es mich so formulieren; wie aufwändig ist es deiner Meinung nach, grossflächig Ladesäulen aufzustellen? Warum sollte das ein Problem sein? Strom gibt's überall. Eine H2 Tankstelle kostet 1-5-2 Mio €, Eine Ladestation für ein E-Auto vielleicht ein paar Tausender.
        Die jetzige Situation als absolut anzusehen ist kurzsichtig. Der Ausbau an Elektroladesäulen für Nacht (langsam) und unterwegs (schnell) wird problemlos mit der Adoption der EV's schritt halten können.


      • Es gibt aber nicht genug Strom, daran scheitern beide Ideen:

        Zitat aus dem Managermagazin:
        Es müssten jedenfalls viele neue Kraftwerke gebaut werden, um die Mobilitätsbedürfnisse von heute zu befriedigen. Zur Illustration eine Bierdeckel-Rechnung für Deutschland: Ein reines Batterie-Elektroauto, das im Jahr 15.000 Kilometer fährt, verbraucht dabei etwa 3000 Kilowattstunden Strom. Wenn die Pkw-Flotte praktisch vollständig ausgetauscht ist, also bis zum Jahr 2050, beträgt der Gesamtverbrauch bei 40 Millionen Autos etwa 120 Terawattstunden. Die Stromproduktion müsste sich bis dahin im Vergleich zu heute um etwa 24 Prozent erhöhen.

        Dazu wären bis zum Jahr 2050 theoretisch zusätzlich 20 Gaskraftwerke, 5000 Offshore-Windkraftanlagen, 35.000 Windkraftanlagen an Land, eine Million Blockheizkraftwerke für größere Gebäude oder 27 Millionen kleine Solaranlagen auf Privathäusern nötig. Oder eine Mischung aus alledem. Deutlich weniger zusätzliche Kraftwerke würden womöglich gebraucht, wenn sich IT-gestützte Mitfahrsysteme etablieren


      • @Frk; ja wenn das Manager-Magazin das sagt, dann wir's schon stimmen, ich habe aber im Blatt der örtlichen Brotbäcker gelesen dass... ;-)

        Nee im Ernst, hätten die Apotheken das Benzin für Frau Benz und die heutigen Milliarden von Autos liefern können... nein?
        Tut doch bitte nicht so, wie wenn über Nacht millionen EV's vom Himmel fallen würden.
        Photovoltaik wird immer billiger und wird's mit dezentralen Batterien und Car to Grid richten.
        Zudem, nochmal: Well to Tank, mit den 11kWh, die die Raffinerie verbrät, bis 7lt Benzin hgergestellt und in der Tanksäule sind, fährt das EV bereits im Schnitt 75km.
        Der Verbrenner steht da immer noch an der Tanke.
        Photovoltaik wurde seit 1970 über 150x billiger, Trend hält an. Zudem ist eine PV nach ca. 1.5 Jahren CO2-neutral.
        Wir werden absolut genügend Zeit haben, die Bedürfnisse der Elektromobilität abzudecken. Zudem werden immer mehr Leute gar kein Fahr(steh)zeug mehr besitzen sondern selbstfahrende Ubers und dergleichen benutzen.


      • @Omega75
        Ein Mangel an Ladestationen ist Fakt.
        Vergleich einfach mal die Zahl der Ladestationen in der BRD mit denen in Norwegen oder den Niederlande dann weißt du das deine Argumentation Mumpitz ist.
        Einfach mal bei den Tatsachen bleiben. Blühende und Realitätsferne Fantasie ist hier nicht angebracht.

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