Im Rahmen unserer Websites setzen wir Cookies ein. Informationen zu den Cookies und wie Ihr der Verwendung von Cookies jederzeit widersprechen bzw. deren Nutzung beenden könnt, findet Ihr in unserer Datenschutzerklärung.

Sushi Maki M1 und M2: Joko Winterscheidts Tausend-Euro-E-Bikes

Sushi Maki M1 und M2: Joko Winterscheidts Tausend-Euro-E-Bikes

Joko Winterscheidt stürzt sich in das Thema E-Bike und will mit besonders günstigen Preisen E-Räder für alle auf den Markt bringen. Der Preis bleibt unter 1.000 Euro, und dabei soll das E-Bike trotzdem alle Wünsche erfüllen.

Ein E-Bike namens Sushi? Gar nicht so abwegig, sagt Joko Winterscheidt bei der Vorstellung seines neuen Startups: "Wer denkt bei E-Bikes nicht sofort an Sushi? Das eine rollt, das andere sind Rolls. Deshalb kam uns der perfekte wenn auch etwas skurrile Name beim Asiaten." Winterscheidt hat sich für das Projekt Sushi mit Andreas Weinzierl zusammen getan. Der Gründer und CEO von Sushi Bikes fügt dazu: "Der E-Bike-Markt boomt gewaltig und trotzdem konnte ich mich in dem Angebot nicht wiederfinden. Ich wollte ein E-Bike, das gut aussieht, eine handliche Batterie hat und unter 1.000 Euro kostet. Sushi ist auf die Bedürfnisse meiner Generation und die heutigen Ansprüche an urbane Mobilität zugeschnitten."

Die Sushi Bikes heißen Maki M1 und Maki M2 und sollen mit einer Akkuladung 35 bis 60 Kilometer weit kommen. Die Aufladung dauert laut Hersteller etwa dreieinhalb Stunden. Der Akku ist entsprechend eher klein, das hält das Gesamtgewicht aber mit rund 15 Kilogramm angenehm niedrig. Die E-Bikes haben einen Stahlrahmen und keine Gangschaltung. Sushi Bikes gewährt auf die beiden günstigen E-Bikes, die sich nur optisch unterscheiden, eine Garantie von einem Jahr. Die Zuladung beträgt maximal 110 Kilogramm.

sushi e bike 2
Das Suhsi Maki M1 ist schlicht und schick. / © Sushi

Dabei sollte man die technischen Komponenten nicht unterschätzen. Der Akku ist zwar mit 125 Wh nicht besonders stark, aber dadurch leicht und stammt von Samsung. Die Scheibenbremsen kauft Sushi bei Tektro ein, die Reifen bei Kenda und die Felgen bei Power. Den Hersteller des 250-Watt-Motors, der in der Nabe des Hinterrades seinen Platz hat, verrät Sushi nicht.

Interessenten können die beiden neuen E-Bikes bereits auf der Sushi-Website vorbestellt und erhalten einen Rabatt von 100 Euro. Generell gilt es, beim Kauf eines E-Bikes einige wichtige Punkte zu beachten. Als Alternativen zum Joko Winterscheidts Suhsi-Fahrrad bieten sich etwa diese sieben spannenden E-Bikes an.

Quelle: Meedia

Empfohlene Artikel

20 Kommentare

Neuen Kommentar schreiben:
Alle Änderungen werden gespeichert. Änderungen werden nicht gespeichert!
Neuen Kommentar schreiben:
Alle Änderungen werden gespeichert. Änderungen werden nicht gespeichert!

  • Ich halte die Preise von Fahrrädern und E- Bikes für völlig überzogen. Ich ziehe da meinen Motorroller zum Vergleich heran.
    Was bekomme ich für mein Geld?
    Federgabel?
    Aber klar.
    Federung hinten?
    Nie ohne.
    Schaltung?
    Sogar Automatik.
    Schutzbleche und Licht?
    Was für eine Frage.
    Hydraulische Scheibenbremsen?
    Nicht anders.
    Reichweite?
    Locker 150 km zuzüglich Reverse und das Sommers wie Winters.
    50 km/h sind locker drin.
    5 Jahre und 19500 km später, kein so ein seltsames E-Bike.
    Lieber wieder einen schönen Motorroller.
    Aber frühestens nach 40000 km.
    Solange erfreue ich mich an einem Tacho, Gepäckträger, wasserdichtem Gesprächfach....
    Und das war alles inklusive.


    • Thy vor 2 Wochen Link zum Kommentar

      Ok, ich stimme Dir in vielen Dingen zu (ich liebe meinen UNU) , aber wir sprechen uns wieder, wenn ich mein Fahrrad in den Keller, oder die S-Bahn trage, und du dann doof vor der Treppe stehst :D
      Man kann doch die beiden nicht vergleichen, komplett andere Fahrzeuggattung. Ich verstehe die Preise auch nicht, nen Opel Corsa kostet nur 4x soviel Geld, hat aber das 10fache an Gewicht, krieg ich ja viel mehr für mein Geld???


      • Hier in Bln. kostet ein Fahrrad im Öpnv extra.
        Aber wieso sollte ich den Motorroller in die Bahn tragen? Ich fahre doch gleich zum Zielort.
        Und in Berlin haben wir das Glück, daß Motorroller auf dem Bürgersteig geduldet werden. Also genauso wenig Parkprobleme wie mit dem Rad.
        Der Vergleich Motorroller E-Bike hinkt also bei weitem nicht so wie mit dem PKW.


    • Du kannst doch sowas nicht mit einem Rad vergleichen. Ich schau mir an, wie du mit dem Ding Offroad über Felsen usw den Berg runter fährst. Geht alles mit einem E- Fully zb.


      • Ach man, ich bin jetzt 48 Jahre alt.
        In meiner Jugend bin ich Professionell Mountenbike gefahren. Das ganze natürlich mit purer Muskelkraft. Uphill, Downhill, bis zum zerreißen der Kette, Oberschenkel wie Baumstämme (in eine Lewis 501hast du nicht reingepasst) und Kondition bis zum abwinken.
        Sicher man kam nicht überall hin. Aber Radfahrer gehören auch nicht überall hin.
        Die Natur braucht Ruhezonen und Li-Akkus sind in der Rohstoffgewinnung schon richtige Umweltsäue.

        Alle wollen zurück zur Natur. Nur nicht zu Fuß und mit so wenig Bewegung wie nur irgend möglich.


  • Mechanische Scheibenbremsen... Absolutes No-Go!

    Aber die Idee ist nicht schlecht. Es fehlt noch der Komfort.
    Mit Hydraulischen Bremsen, gefederten Sattel und Lenker dürfte das Teil ein echter Cruiser werden.


  • Sushi.. war das nicht was zum essen? Da bekomme ich schon wieder Hunger. Ab zum Asiaten 😋.


  • Und noch nicht mal ein simpler Kettenschutz vorhanden. Früher hätte man Anbieter solcher halben Bastellösungen - zumal für solche Preise - mit'm Fackelzug aus der Stadt gejagt. Das fing Anfang der 80er an, als man meinte, Fahrräder sind ein Luxusprodukt und für Nix Phantasiepreise aufzurufen. Die Grundlegenden Komponenten weglassen oder nur teuer anbieten, aber 52-Gang Schaltungen verbauen ...


  • "Der Preis bleibt unter 1.000 Euro, und dabei soll das E-Bike trotzdem alle Wünsche erfüllen" - das kann schlichtweg nicht gehen.
    Auch dieses Fahrrad kann m.E. nur ein Nischengerät sein. Schon einen Teil seines Gewichtsvorteils büßt es wieder ein, wenn man Schutzbleche und einen Gepäckträger nachrüsten will. Die meisten von uns wird das Rad aber wegen seines kleinen Akkus abschrecken. Ich bin vor ein paar Jahren von Kufstein aus zu einem Bergrestaurant hochgefahren, sch...steil, keine 7 km. Mein 250 Wh Akku war nach einem Drittel der Strecke leer. Da die Dinger sich immer wieder ein Stück weit erholen, habe ich mit drei Pausen am Ende die Strecke bis 50 m vor dem Ziel gerade eben geschafft.
    Wer also nicht nur bei schönem Wetter eben mal ein wenig radeln will, sondern sein Pedelec regelmäßig für Touren benutzt, wird das Rad nicht kaufen.
    Ganz sicher wird es Liebhaber finden. Ich drücke die Daumen.


    • Solche Preise gingen schon, die Hersteller nehmen aber den Hype schamlos mit.


      • Fabien Roehlinger
        • Admin
        • Staff
        vor 2 Wochen Link zum Kommentar

        Ich bin mir da ehrlich gesagt nicht so sicher, ob die Hersteller hier schamlos sind oder ob Qualität einfach seinen Preis hat. Ich habe mir vor ein paar Monaten beispielsweise das Ampler Curd gekauft, das für 2800 Euro wahrlich kein Schnapper ist. Aber dafür stimmt jedes Detail und die Produktionsqualität des jungen Unternehmens aus Tallinn ist wirklich sagenhaft. Ein vergleichbares normales, ähnliches Rad ohne Motor kostet etwa 1200 Euro. Persönlich kann ich mir schon vorstellen, dass die Technik für Motor und Akku den Aufpreis von 1600 Euro wert sind.


      • Thy vor 2 Wochen Link zum Kommentar

        Das würde ja bedeuten, dass bei nem halbwegs guten Bike mit Bosch Motor (zBsp mein Cube Reaction Hybrid mit Performance CX) für ~2.000€ das nackte Bike nur 400 wert wäre. Was ich aber so nicht glaube. Ich schätze, die e- Komponenten werden je nach Hersteller ca. 500 (günstig) bis 1000€ kosten.

        Allerdings ist es echt kein Hexenwerk, ein e-bike für knapp über 1000€ zu bekommen, da brauche ich keinen Joko. Schon vor 6 Jahren hatte mein Winora XP2 nur 1.400€ gekostet (UVP 2.200), und das mit guten Komponenten. Stichwort Vorjahresmodelle. Sicherlich besser als dieses 999€ Joko-Winterscheidt-Kassenmodell.


  • ich verstehe den hype nicht so ganz
    habe fast vor 2 Jahren ein Fischer EM 1724 Ebike für 969€ beim Mediamarkt gekauft. (Sommerschlussverkauf, normal Preis wäre 1.199€) Für den Preis bin ich völlig zufrieden damit.
    Und der Motor ist deutlich stärker und ich habe eine halbwegs vernünftige Gangschaltung und einen 422Wh Akku.
    Und ich kann auch mein Handy damit während der Fahrt laden und es hat sogar bluetooth (alles ist besser mit bluetooth).
    Der einzige Nachteil ist das Gewicht mit ~25kg


  • Tim vor 2 Wochen Link zum Kommentar

    Soll unter 1000€ kosten und wie viel kostet es (ohne den kurzzeitigen Rabatt)? 999€... :D
    Aber ich finde gerade die Idee, den Akku gleichzeitig auch als Akkupack nutzen zu können, echt super. Und 3,5h Ladezeit für 125Wh ist jetzt auch nicht langsam. Die 20000 mAh Akkupacks von Anker haben rund 73Wh und brauchen mit entsprechendem Netzteil immer noch 5h. Wobei natürlich die Frage ist, wie man solche Ladezeiten erreicht hat.

    Was mich allerdings wundert, ist der Stahlrahmen. Ich kenne mich jetzt nicht sonderlich gut mit Fahrrädern im Allgemeinen aus, aber nutzen die des Gewichtes Willen nicht normalerweise (leichteres) Aluminium? Wenn das Ding möglichst leicht sein soll, ist Stahl doch eigentlich kontraproduktiv.

    PS: der Motor schafft 200W, nicht 250 ^^


    • Für Fahrräder wird beides verwendet, Aluminium und Stahl, letzterer sogar rostfrei. Zumindest normaler, rostender Stahl ist deutlich billiger als Aluminium. Aluminium ist leichter, ein Alu-Rahmen muss bei gleicher Stabilität aber dicker als ein Stahlrahmen ausgeführt werden, was den Gewichtsvorteil teilweise wieder zunichte macht. Bei Schlagbelastung bzw. Überlastung verbiegt sich Stahl eher, während Alu eher zum Bruch neigt.
      Ein Alurahmen ist insgesamt leichter und rostet nicht, er ist aber halt auch teurer.


  • Fehlende Schutzbleche, und danach sieht es auf dem Bild aus, sind für mich ein K.O.-Kriterium. Wenigstens eine Dreigangschaltung und ein Gepäckträger sollten auch bei günstigen Rädern drin sein. Wohin mit der Akten- oder Einkaufstasche, am Lenker stört sie ungemein? Und auch nicht jede Stadt ist topfeben.


    • Selbst das 3000€ eBike meines Kumpels kommt ohne Schutzbleche daher.


      • Ist er mal bei nasser Straße gefahren, und hat ihm das Spaß gemacht?


      • Wenn ich mir ein Bike für 1000 oder 3000 Euro kaufe, dann sind mir die 25 Euro für ein paar Steck- oder Clipschutzbleche auch egal. Den Fokus lege ich dann eher auf Schaltung, Bremse, Rahmen etc. ... Für die Stadt reicht mir auch mein Singlespeeder, schön leicht und wartungsarm.


      • Ich bin der Meinung, dass diese elementare Funktion auch bei einem 1000 € Rad dabei sein muß, und es ein Unding ist, wenn ich sie erst selber nachrüsten muß. Ich will ein voll funktionsfähiges Rad, mit dem man auch auf nasser Straße fahren kann, ohne sich vollständig einzusauen, und keinen Bausatz, bei dem ich mich um fehlende Teile auch noch selber kümmern muß.

Neuen Kommentar schreiben:
Alle Änderungen werden gespeichert. Änderungen werden nicht gespeichert!
[Error]